kurzfristige Unternehmensziele hemmen langfristige Investitionen

Quartalsberichte mit kurzfristigen Ausblick sind nur für Spekulanten spannend.

Geschäftswelt bleibt unplanbar


In der Geschäftswelt kann alles passieren, wie auch in der Politik -gerade wenn man Geschäftspartner wie Donald Trump hat, die erst einen Vertrag aushandeln und unterzeichnen und dann später via Twitter den Vertrag aufkündigen. Durch sein Verhalten erhält man auch eine Vermutung, wie chaotisch er seine Firmen führt und auch noch einige anderen Geschäftsmänner ihre Firmen führen.

Auch abgesehen von der Managementpraxis gibt es einige Dinge, die man nicht vorhersagen kann, wie Rohstoffpreise, Zu- und Abgang von wichtigen Mitarbeitern, plötzliche Überkapazitäten am Markt wegen neuer Konkurrenten, Diffusion von Technologien sowie IT- und Maschinenausfall.



Quartalsberichte haben für einen langfristigen Investor nur geringe Bedeutung



“Solange unsere Investments in jedem Jahr 15% Prozent zulegen, mache ich mir um Quartalszahlen keine Sorgen.“ so Warren Buffett.


Da ist viel Wahres dran. Ein langfristiger Investor macht sich Gedanken darüber, wo das Unternehmen in 10 Jahren steht und wieviel Gewinn es dann erwirtschaften kann. Ein kurzfristiger Spekulant will schnell reich werden und hetzt von Quartal zu Quartal. Mit Hilfe der Gewinnprognosen möchte man die Unsicherheit und die Volatilität reduzieren, aber warum? Wenn man ein Investor ist und die langfristige Investmentthese stimmt, freut man sich auf Unsicherheit und Volatilität, weil man im besten Fall ein starkes Unternehmen zu günstigen Preisen einkaufen kann.


Bei einem kurzfristigen Quartalsausblick fehlt die Weitsicht


Wenn das Unternehmen noch in 10 Jahren florieren möchte, sollte es neue Chancen ergreifen und ausreichend in Technologien, Forschung und Entwicklung sowie ins Personal investieren. Laut Warren Buffett, Chef von Berkshire Hathaway, und Jamie Dimon, Chef von JP Morgen, sorgt jedoch der (Zeit)-druck für Zurückhaltung bei Investitionen. Diese Zurückhaltung schadet der ganzen Wirtschaft und der Gesellschaft. Investitionen in neue Produkte und andere Innovationsinstrumente, welche die Kundenbedürfnisse befriedigen, heben den Wohlstand für die gesamte Gesellschaft.
beim kurzfrisstigen Ausblick fehlt die Weitsicht


Wie immer geht Warren Buffett als Vorbild voraus, veröffentlicht keine Prognosen und ruft andere ebenso dazu auf. Quartalszahlen sind aus der Sicht der Investorenlegende in Ordnung, weil sie die Transparenz erhöhen. Man sollte diesen Zahlen aber nicht allzu viel Bedeutung beimessen.

Knauf übernimmt nach langen Verhandlung die USG zu einem hohen Preis

Deutsches Familienunternehmen Knauf übernimmt Berkshire Unternehmen USG. Ist das ein gutes Investment?

Knauf Bild
knauf.de
Die langen Verhandlungen zwischen Knauf, USG und Berkshire Hathaway über eine Fusion von USG und Knauf haben einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Das deutsche Familienunternehmen übernimmt den amerikanischen Marktführer für 7 Mrd. $, was nun doch deutlich über dem Anfangsgebot von 4,8 Mrd. $ liegt. 

Die Vorteilhaftigkeit des Zusammenschlusses haben wir bereits vor 2 Monaten in einem Post 
Familienunternehmen Knauf will Berkshire Unternehmen USG übernehmen
erläutert. Doch ist der gezahlte Preis gerechtfertigt? 

Berkshire Hathaway und USG haben sehr clever verhandelt. Zuerst das Stellen eines Ultimatums für eine erfolgreiche Abwicklung innerhalb von 6 Monaten durch Berkshire,

Mediziner investieren in Banken und Banker in Pharma, jeder da wo er kein Experte ist, warum??

Warum nur sind die Aktien, von denen man nichts versteht,  reizvoller?


Wenn man regelmäßig mit Privatinvestoren spricht, stellt man fest, der Anleger investiert dort wo er absolut kein Experte ist und die wenigste Erfahrungen mitbringt.

Ist es der Reiz des Unbekannten? Oder eine Strategie des Anlageberaters, um clevere auf Wissen basierende Nachfragen zu vermeiden? Umso weniger ich weiß, umso weniger Gedanken muss ich mir machen? Wir wissen es nicht, wahrscheinlich ist es eine Mischung aus vielen Faktoren, welche aber dazu führen, dass die Anlageergebnisse schlechter sind. Würde man sich in seinem Kompetenzkreis bewegen und seine Erfahrungen sowie das angesammelte Wissen höher gewichten, könnte mit Sicherheit die Performance besser sein.

“Warum nur sind die Aktien, von denen man nichts versteht, immer reizvoller, so wie der Rasen des Nachbarn immer grüner ist als der eigene? Wenn ich das wüsste.“ so Peter Lynch

Quelle: Lynch(2018): der Börse einen Schritt voraus, S.111.

Drogerie- und Supermarkt-Angestellte wissen, welche Produkte beliebt sind.


Als Angestellter im Supermarkt verdient man nur mäßig, dennoch hat man die Möglichkeit zu wissen, welche Produkte besonders oft über die Ladentheke gehen oder welches Regal besonders oft nachgefüllt werden muss. Dadurch baut man eine Kompetenz auf, die besonders bei regionalen Produkten wichtig ist. Deshalb lohnt es sich, ähnliche Fragen wie folgende zu stellen.
Investor durch ihr Kernkompetenz stark

Kommt der neue Faber Sekt von Schloss Wachenheim gut an?

Ist das natürliche und ohne Microplastik versehene Kneip Duschgel von Paul Hartmann sehr beliebt?

Röchling Gruppe nach Umstrukturierung der Geschäftsleitung weiter auf Erfolgskurs

Hanns-Peter Knaebel schafft im ersten Jahr als CEO der Röchling Gruppe ein starkes Wachstum 

Röchling Schriftzug
roechling.com
Der Familienkonzern Röchling Gruppe strukturierte Mitte des vergangenen Jahres seine Geschäftsleitung um. Ludgar Bartels verlässt den Posten des CEO nach seiner erfolgreichen Karriere über fast 40 Jahre und wird von Hanns-Peter Knaebel abgelöst. 

Die Tradition und äußerst interessante Beteiligungsstruktur des Unternehmens haben wir bereits in einem Beitrag "Die Röchling Gruppe - einer der reichsten deutschen Familienclans und Pioniere in der Kunststoffverarbeitung" beleuchtet.  

Zum Abschied vom Vorstandsposten gelang es Ludgar Bartels und Hanns-Peter Knaebel eine goldgeränderte Bilanz vorzulegen. Der Umsatz des Konzerns wuchs um 11% auf 1,8 Mrd. € an und auch das Ergebnis vor Steuern wuchs um 9,1 Mio. € auf ca. 160 Mio. €. Auf die Veröffentlichung genauer Zahlen verzichtet das Unternehmen aus strategischen Gründen. 

Der neue CEO Hanns-Peter Knaebel bringt als ehemaliger Chef der Aesculap (B-Braun Gruppe) viel Erfahrung im Bereich Medizin und Kunstoffverarbeitung

Welches Konzept schöpft enorme Werte? Beispiele von gemeinsam geteilten Skaleneffekten!

Gemeinsam geteilte Skaleneffekte (Scale Economics Shared) können den Investor strahlen lassen. Warum?


Unternehmen mit guter Marktstellung können zunehmend Größenvorteile realisieren. Wenn sie diese Größenvorteile an den Kunden weitergeben, ergibt das einen Mehrwert für den Kunden. Dieser Kundenmehrwert führt dazu, das zusätzliche Kunden gewonnen werden und man dadurch noch mehr Größe erlangt, welche entsprechende Größenvorteile wie Skaleneffekte usw. mit sich bringen.

Das Konzept führt zu steigenden Wettbewerbsvorteilen sowie sehr hohen Anlagerenditen über einen langfristigen Horizont. Das Prinzip haben wir schon einmal am Beispiel IKEA erklärt. Jetzt wollen wir Ihnen andere Beispiele vorstellen.


Takkt: der B2B- Spezialversandhändler mit gutem Netzwerk in Nordamerika und Europa


Egal ob Hebebühne, Ventilator oder Greifzange, die Takkt-Shops haben eine große Auswahl und Marktpräsenz. Diese Auswahl wird Schritt für Schritt durch Übernahmen und leichtes organisches Wachstum gestärkt. Dadurch steigt auch die Verhandlungsmacht gegenüber den Zulieferern und der Preisvorteil kann an den Kunden weitergegeben werden. Durch die Zunahme der Kunden, steigt auch der Größenvorteil und es entsteht ein langfristiger Mehrwert für Kunden und Investoren.
gemeinsam geteilte Skaleneffekte am Beispiel Cimpress





Cimpress - effektive Druckmaschine


Cimpress druckt individuell gestaltete Flyer, Visitenkarten, Banner, Kugelschreiber, T-shirts, Tassen usw. mit geringen Stückzahlen auf hoch modernen Maschinen. Durch eine starke Internetpräsenz zieht das Unternehmen viele Kunden an und diese drucken ihre Lieblingsstücke über die hoch automatisierten Großdruckmaschinen. Die effizienten Prozesse führen zu einem Kostenvorteil. Dieser Kostenvorteil wird über Angebote im Internet an den Kunden weitergegeben und dadurch steigt die Kundenbasis nachhaltig.

Bechtle - IT- Handel mit Größenvorteilen


Norma Group - Marktführer in Verbindungstechnik auf Wachstumskurs

Fusion zweier Familienunternehmen lässt weltweiten Marktführer entstehen - Die Norma Group SE


Durch den Zusammenschluss zweier Traditionsunternehmen aus Schweden und Deutschland formt sich die Norma Group SE zum internationalen Marktführer in Verbindungstechnik. 



Der heute im MDax gelistete Konzern entstand aus der schwedischen ABA Group AB und der deutschen Rasmussen GmbH. Kurz darauf kaufte die entstandene Norma Group SE den US-amerikanischen Konzern Breeze Industrial Products Corporation. Die Zusammenlegung dieser 3 führenden Unternehmen legte den Grundstein für das beständig starke Wachstum der Norma Group SE.

ABA Group AB

Die ABA Group ist mit seiner Gründung 1896 das traditionsreichste Unternehmen der drei Genannten. Über die Jahre hat sich das Unternehmen zu einem multinationalen Konzern entwickelten mit starker Kompetenz in der Herstellung von Schlauch- und Rohrschellen, sowie einer Vielzahl von anderen Verbindungselementen

NORMA

Norma wurde vorerst als Markennamen der 1949 gegründeten Rasmussen GmbH etabliert. Die qualitative hochwertigen und innovativen Verbindungsmöglichkeiten ließen die Rasmussen GmbH schnell die Vorherschaft im Markt für Verbindungstechnologie übernehmen. Die Marke Norma ist seit dem nicht mehr vom  Markt wegzudenken.

Breeze Industrial Products Corporation

Sequoia Fund: Die Empfehlung von Warren Buffett hat sich ausgezahlt: 13,6% p.a. seit 1970

Sequoia Fund: eine wertvolle Empfehlung von Warren Buffett

Sequoia Fund: eine wertvolle Empfehlung von Warren Buffett


Im Jahr 1951 besucht der Elektroingenieur William J. Ruane beim Ur-Vater des Value Investors Ben Graham ein Seminar. Dadurch lernte er die Prinzipien des Value Investings und auch Warren Buffett kennen und schätzen. Als Buffett seine Partnerschaften im Jahr 1970 zugunsten von Berkshire Hathaway auflöste, schenkte er William J. Ruane enormes Vertrauen. Er empfahl seinen ehemaligen Investoren den Sequoia Fund von Value Investor Ruane und half damit William J. Ruane zu mehr Startkapital.

Warum suchte Warren Buffett William J. Ruane aus?


„Wir trafen uns 1951 in Ben Grahams Kurs an der Columbia University und ich hatte in dieser Zeit reichlich Gelegenheit, seine Charaktereigenschaften, sein Temperament und seinen Intellekt zu beobachten. Falls Susie und ich sterben sollten, während unsere Kinder noch klein sind, ist er einer von drei Treuhändlern, die in Investment-Angelegenheiten Blankovollmacht haben …. Es ist unmöglich, etwaige Fehler auszuschließen, wenn man Menschen vor allem hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in einer unbekannten Umgebung beurteilt. Aber Entscheidungen müssen getroffen werden – sei es aktiv oder passiv – und bei Bill [William J. Ruane] bin ich mir hinsichtlich Charakter und Investment-Performance sehr sicher.“

Zitiert aus: Miller (2016): Warren Buffetts fundamentale Investment Geheimnisse, S.294


Buffetts Empfehlung war der Startschuss für die erfolgreiche Investorenkarriere von William J. Ruane, jedoch mit Schwierigkeiten zum Start.



Warum gab es Schwierigkeiten zum Start des Sequoia Funds?


In der Startphase von 1970 bis 1973 war die Performance jedes Jahr unter dem Benchmark S&P 500. Im Jahr 1972 und 1973 lag die Performance sogar 15,4 und 10,1 Prozent unter dem S&P 500. Erst im siebten Jahr holte er auf den Benchmark auf. In unserer gierigen Welt wäre so eine Phase für einen neuen Fonds katastrophal. Die Investoren würden das Geld abziehen und die Banker den Fonds am liebsten schließen. Ein Fall ist auch bekannt, da wurde der Fonds beerdigt, weil der Value Investor zu preisdiszipliniert war und dadurch in den ersten Monaten knapp 20 Prozent auf den DAX verlor.

Das war auch das Problem von William J. Ruane am Anfang. Als richtiger Value Investor ist die Wahrscheinlichkeit groß, in der Endphase eines Bullenmarktes zu underperformen. Die spekulative Natur des Marktes und die hohen Bewertungen der Unternehmen waren auch ein Grund dafür, dass Warren Buffett seine Partnerschaften beendete. Zufälligerweise bewegt sich der Sequoia Fund auch über die letzten 3 Jahre deutlich unter dem S&P 500, was auf die Endphase des Bullenmarktes hindeutet.

Warren Buffett wusste also, dass die Empfehlung riskant war:

„ Indem ich Bill [William] Ruane empfehle, lasse ich mich auf genau die Art von Geschäft ein, die ich bei meinen Aktivitäten im Rahmen des BPL-Portfolios immer gemieden habe - eine Entscheidung, bei der es (persönlich) nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren gibt.“

Zitiert nach: Miller (2016): Warren Buffetts fundamentale Investment Geheimnisse, S. 295.

Wenn die Performance dauerhaft nicht stimmt, fällt das auf Buffett zurück. Jedoch konnte der Fonds überdurchschnittlich bis heute mit einer jährlichen Performance von 13,6 % abschneiden. Langfristige Investoren in den Fonds wurden also belohnt. Das nehmen wir zum Anlass, um auf die gegenwärtige Strategie und Portfolioaufstellung zu schauen.




Wie ist die Strategie des Sequoia Fund heute?


Ottakringer Getränke AG - österreichische Familienbrauerei gegen Heineken und Coca Cola

Wiener Traditionsbrauerei schreibt gute Zahlen und behauptet sich gegen starke Konkurrenz

Ottakringer Brauerei Logo
ottakringerbrauerei.at
Die Traditionsbrauerei aus dem Stadtteil Ottakring aus Wien schreibt seit 1837 eine ungebrochene Erfolgsgeschichte. Auch heute gelingt es dem Unternehmen sich gegen die Global Player im lokalen Markt durchzusetzen. Die Unternehmensleitung wurde bis heute immer von den Inhaberfamilien gestellt. Durch die Übergabe des CEO-Postens von Siegfried Menz an Alfred Hudler, den ehemaligen Vorstand des Tochterunternehmens Vöslauer Mineralwasser AG, wird diese Tradition erstmals gebrochen. Erstmals ist kein Mitglied der 4 Inhaberfamilien Geschäftsführer der Ottakringer Getränke AG. 

Nur 6 % der Unternehmensanteile des Konzerns werden an der Börse gehandelt. Die restlichen 94 % befinden sich im Besitz der Familien Menz, Wenckheim, Trauttenberg und Pfusterschmid. Siegfried Menz wechselt nach seiner 10-jährigen Erfahrung als CEO an die Spitze des Aufsichtsrats. 

Die 3 Sparten des Unternehmens Brauereien, Mineralwasser (Vöslauer) und Handel (Budweiser) stehen gut da. Mit Vöslauer zählt der Ottakringer Konzern die erfolgreichste Mineralwassermarke mit 40 % Marktanteil in Österreich zu seinem Portfolio. Im Wirtschaftsjahr 2017 konnte ein Gewinn vor Steuern von 16 Mio. € bei einem Umsatz von 219 Mio. € erzielt werden. Gerade im Bereich Mineralwasser will der Konzern stärker wachsen und im deutschen Markt präsenter werden. Die starke Position im Heimatmarkt sichert hier die risikofreie Expansion in das Nachbarland. 

Starke Konkurrenz Heineken und Coca Cola


Ein solch kleines Unternehmen mit einem so hohen Marktanteil im Heimatmarkt ist weltweit selten zu finden. Auch Ottakringer hat deshalb mit den Global Playern, wie Heineken mit Zipfer und Gösser oder Coca Cola mit Römerquelle zu kämpfen. Bisher gelingt es den Heimatmarkt zu verteidigen. 
"Wir als kleines Familienunternehmen müssen uns mit mehr Ideen und Witz behaupten. Local gegen Global macht durchaus Spaß“ Siegfried Menz
Lange war Heineken einer der Anteilseigner der Ottakringer Getränke AG. Erst 2009 gelang es dem CEO Siegfried Menz den Konkurrent raus zukaufen.

Im Biermarkt hat die Ottakringer Getränke AG mit schweren staatlichen Regulierungen zu kämpfen. Die Biersteuer in Österreich ist doppelt so hoch, wie die Besteuerung in Deutschland. Dennoch ist Ottakringer in Wien die Nummer zwei und verteidigt durch seinen guten Ruf “16er-Blech“ die Position erfolgreich.
Auch die Sparte des Handels wird vom Familienunternehmen weiter vorangetrieben. Als Vertriebspartner für die tschechische Brauerei Budweiser ist ein erster Grundstein gelegt. Viele weitere Unternehmen sollen in naher Zukunft hinzukommen.

Investmentpotenzial Ottakringer Getränke AG


Welcher Cashanteil ist sinnvoll?

Der Weg zum Reichtum geht über den cleveren Einsatz von Cash


In unserer Umfrage sticht ein Ergebnis
deutlich hervor: Der Weg zum Reichtum beruht auf dem cleveren Einsatz von Cash. Geld sollte man zu möglichst hohen Renditen einsetzen und deshalb sind viele Leser gegenwärtig nicht voll investiert. Charlie Munger geht entsprechend seiner Größe vor:

“Der Weg zum Reichtum besteht darin, zehn Millionen auf dem Girokonto liegen zu haben für den Fall, dass ein gutes Geschäft des Weges kommt“

Quelle: Clark(2017): Das Tao des Charlie Munger, S. 41

Jedoch haben die wenigsten knapp 10 Millionen auf dem Giro liegen, deshalb fragten wir:

Welcher Cashanteil ist sinnvoll?


Der Cashanteil bezieht sich aufs Portfolio, also auf die Mittel, welche zur Investition in Aktien verfügbar sind oder anders herum, die Mittel welche über einen Zeitraum von über 7 Jahren nicht benötigt werden.

Es gibt in dieser anonymen Umfrage kein Richtig und kein Falsch. Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Leser gerne Cash hält. Der Cashanteil liegt zwischen 6 und 50 Prozent. Knapp gewinnt die Gruppe mit einem Cashanteil zwischen 26 und 50 Prozent.
In dieser Gruppe fühlen wir uns zu Hause. Wir halten auch zwischen 26 und 50 Prozent Cash, warum? Das wollen wir Ihnen jetzt erklären.




Unser Vorgehen mit dem verfügbaren Cash


Betriebliche Altersvorsorge - Staat unterstützt Zinseszinseffekt für langfristigen Vermögensaufbau

Die betriebliche Altersvorsorge erlaubt einen langfristigen Vermögensaufbau mit Steuervorteilen

"Die Rente ist sicher" Dr. Norbert Blüm, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, 1997
Diese Worte von Norbert Blüm sind legendär und in Deutschland oft zitiert. Doch mit der jetzigen demografischen Entwicklung zweifeln die meisten Deutschen bereits daran, dass sie die bezahlten Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung jemals wiedersehen und das durchaus zurecht. Die Politik verlässt sich auf den Generationenvertrag und verzichtet auf weitere Absicherungen der Renten durch eine rentable Anlage des Geldes. Auf Dauer kann dieses System nicht überleben.

Diesen Umstand erkennen bereits jetzt viele Politiker, jedoch wäre eine Änderung oder sogar ein Ausstieg aus der Pflicht der gesetzlichen Rentenversicherung mit sehr hohen Kosten verbunden. Zudem ist es kaum in einer Legislaturperiode machbar und deshalb für einen Politiker nicht wirklich sinnvoll um neue Wähler zu gewinnen.

Das Problem wurde erkannt und eine Teillösung wird Arbeitnehmern mit der betrieblichen Altersvorsorge geboten. Der Arbeitnehmer kann einen gewissen Betrag von seinem Bruttogehalt für seine private Altersvorsorge ansparen. Auf diesen Sparanteil des Gehalts fallen keine Sozialversicherungsbeiträge und Einkommenssteuer an. Das bringt einen enormen Vorteil für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Dies zeigen wir an einem groben Beispiel:

Alle Angaben beziehen sich auf einen Monatsgehalt von 3.000€ brutto zu durchschnittlichen Bedingungen im Jahr 2017.

Bruttogehalt: 3.000 €
Nettogehalt (unter durchschnittlichen Bedingungen): 1.894,78 €

Angestrebter Sparbetrag vom Nettogehalt: 100 €

Möglicher Sparbeitrag durch betriebliche Altersvorsorge vom Bruttogehalt bei angestrebten Nettogehalt: 198,49 €

Vorteile für den Arbeitnehmer

Die Gier der Banken treibt die Märkte in die Höhe und macht das Bankenwesen zu einem gefährlichen Ort für Investoren.

Charlie Munger auf dem Daily Journal Meeting


Das Berkshire Hathaway Annual Meeting 2018 hat enorme Aufmerksamkeit erlangt. Wesentlich weniger stand die Hauptversammlung von Charlie Munger im Scheinwerferlicht. Wir wollen dennoch einige Highlights vom Daily Journal Annual Meeting 2018 veröffentlichen:


Der Markt ist überfischt.
Der Markt ist überfischt


Mit einer kleinen Anekdote geht Charlie Munger auf die gegenwärtige Marktbewertung ein.

Die erste Regel des Fischens ist: "Angel dort, wo die Fische sind", und die zweite Regel des Fischens lautet: "Regel Nummer eins nicht vergessen".

The first rule of fishing is “fish where the fish are”, and the second rule of fishing is “don’t forget rule number one.”

Beim Investieren ist es das Gleiche. Einige Orte haben viele Fische und man muss nicht so gut sein, um gut zu fischen. Andere Orte sind so stark befischt, dass Sie, egal wie gut Sie als Fischer sind, nicht sehr gut abschneiden werden.

In der Welt, in der wir jetzt leben, lassen sich sehr viele Orte der zweiten Kategorie zuordnen, also überfischt. Charlie Munger appelliert dennoch, dass wir uns nicht entmutigen lassen sollten: „Aus seiner Sicht ist das Leben ein langes Spiel, und es gibt einfache Phasen und harte Phasen und gute und schlechte Möglichkeiten. Der richtige Weg im Leben ist, es so zu nehmen, wie es kommt und das Beste zu tun, was man kann.“

Die Versuchung der Banker machen die Bankenlandschaft zu einem gefährlichen Ort für Investoren


Eine 200-jährige Bank über 7 Generationen weitergegeben - Finanzholding Rothschild & Co.

Die Rothschild Holding schreibt über 200 Jahre eine unglaublich erfolgreiche Untenehmensgeschichte

Rothschild und Co
www.rothschildandco.com

Die Adelsfamilie de Rothschild betreibt schon über 200 Jahre Banken in ganz Europa und konnte daraus eine sehr einflussreiche Finanzholding aufbauen. Jetzt steht ein Führungswechsel in der Familie de Rothschild an. Alexandre Guy Francesco de Rothschild hat laut Veröffentlichungen des Unternehmens am Donnerstag die Führung der Finanzholding Rothschild & Co. übernommen. Damit geht die Verwaltung des Familienvermögens in die 7. Generation.

David de Rothschild, der bisherige CEO, wurde zum Präsidenten des Aufsichtsrats gewählt.

Aufbau des Konzerns Rothschild & Co.


Die Ursprünge des Unternehmens gehen auf den Hofbanker des Landgrafen Hessen-Kassel Mayer Amschel Rothschild zurück. Dieser gründete seine Bank in den 1760er Jahren in Frankfurt am Main. Vier Söhne schickte er nach London, Paris, Wien und Neapel, während ein Sohn die Bank in Frankfurt leitete. Durch starke Zusammenarbeit in der Familie gelang es den Söhnen ein europäisches Finanznetz aufzubauen. Sie handelten im großen Stil mit Staatsanleihen und Währungen, investierten in Immobilien, Eisenbahnen, Minen, Versicherungen und Wein.

In den 1850er Jahren erreichte der Clan den Höhepunkt seines Einflusses. Um diesen in der Familie zu halten, verfolgte die Familie eine adelige Heiratspolitik. Es wurde nur in der Familie geheiratet. Erst Ende des 19. Jahrhunderts öffnete sich der Clan. Zu diesen Zeitpunkt war die Familie bereits in Österreich, Großbritannien und Frankreich adelig. 




Nachdem die Bank 1981 in Frankreich verstaatlicht wurde, gründete David de Rothschild 1986 eine neue Bank. Um den Einfluss und die Macht der Familie zu stärken legte David de Rothschild 2003 die Geschäfte der Bank mit den britischen Cousins zusammen. Kurz darauf  2007 erfolgte der Verkauf der Anteile des britischen Familienanteils an die französischen Verwandten. David de Rothschild wurde so alleiniges Oberhaupt der Finanzholding und nannte das Unternehmen nach dem Familiennamen. 

Das führte unweigerlich zu Streitigkeiten mit dem Schweizer Ast der Familie. Die Bank Edmond de Rothschild klagte gegen die französische Finanzholding, jedoch blieb der Disput bis heute ohne Lösung.

Einfluss der Familie


Li Lu ist der einzige Value Investor, den Charlie Munger sein Geld anvertraut.

Li Lu: ein Value Investor mit Geduld und großen Ideen

Wer ist Value Investor Li Lu?


Li Lu wurde im chinesischen Tangshan im Jahr 1966 geboren. Er begann im Jahr 1985 ein Physik-Studium an der Universität Nanjing und wechselte später zu Wirtschaftslehre. Als Student organisierte er die Studentenproteste auf den Tiananmen-Platz mit und nahm sogar an Hungerstreiks teil. Später floh er als einer der meistgesuchten Aktivisten aus China  und studierte an der Columbia University. An dieser Uni studierte auch Warren Buffett und dieser weckte in einem Vortrag (1993) das Interesse von Li Lu am Value Investing. Im Jahr 1997 gründete er Himalaya-Capital-Management und erzielte mit seinem Fond hervorragende Renditen. Mittlerweile verwaltet er einstellige Milliarden Beträge.

Was macht Li Lu in Charlie Mungers Augen so außergewöhnlich?


Sei gierig, wenn andere ängstlich sind! Dass ist es, was Jannie Mouton von PSG Group in Südafrika umsetzt.

Jannie Mouton von PSG Group: ein erfolgreicher Investor mit klaren Kompetenzkreis




Der Chairman von PSG Group Jannie Mouton verdeutlicht seine Strategie für Südafrika mit Warren Buffetts Worten::

"Sei ängstlich, wenn andere gierig sind. Sei gierig, wenn andere ängstlich sind."

Und fragt: Sehen Sie in Südafrika aktuell jemanden gierig werden? Die Antwort ist Nein (mit Ausnahmen), denn Inflation, Zinsen, politische Unruhen und Enteignung von weißen Farmern machen es den meisten Menschen schwer. Jannie Mouton führt sein Unternehmen sehr nachhaltig und mit wenig Schulden, dadurch können sie auch mal einen Sturm überstehen.

Investor Jannie Mouton erwirtschaftet 49,5 % pro Jahr - und das über 21 Jahre.


Jannie Mouton ist ein sehr erfolgreicher Investor in Südafrika. Er hat mit seiner Holding PSG Group seit November 1995 bis Februar 2017 eine hervorragende Rendite von 49,5 % pro Jahr erzielt. Im Vergleich konnte der Index um rund 14,4% pro Jahr zulegen. Ein Update erfolgt zeitnah, dennoch sollte man die Erwartungen bremsen. Jannie Mouton hat ähnliche Probleme wie Warren Buffett und hält schon aufgrund der derzeitigen Größe das Beibehalten dieser überragenden Rendite für unwahrscheinlich. Die PSG Group wäre zufrieden bei einem Wachstum des "Wohlstands" je Aktie (Kursentwicklung und Dividende) von mindestens 15% pro Jahr, wird aber immer nach mehr streben.

Jannie Moutons Stärken sind in Ruhe lesen, denken und analysieren zu können. Dadurch verfolgt er immer einen klaren Plan mit seiner Holding. Mittlerweile sieht er seine Stärken in Südafrika, aufgebaut durch seinem Ruf und seine Kontakte in diesem Land. Er hat große Beteiligungen an rasant wachsenden Unternehmen in den Bereichen Low-Cost-Banking, Bildung und Lebensmittel und sieht hier auch seinen Kompetenzbereich. In diesen Segmenten baut er zusammen mit seinem Managementteam Unternehmen mit Wettbewerbsvorteil auf. Hierbei ist sehr wichtig, dass seine Partner Transparenz und Integrität an den Tag legen.

Stellenbosch ist die Heimat erfolgreicher Unternehmer wie Rupert von Richemont und Mouton von PSG Group


In Stellenbosch, Südafrika sind einige erfolgreiche Unternehmer beheimatet. Mit der Stadt verbunden sind Rupert von Richemont, Jannie Mouton (PSG Group) und Michiel Le Roux von Capitec. Die größte PSG Group Beteiligung Capitec ist ein Low-Cost-Banking Unternehmen, welches sich auf einfache Bankdienstleistungen konzentriert. Die Kunden wählen es hauptsächlich als Primärbank und lassen ihr Gehalt dorthin überweisen. Dadurch erreicht das Unternehmen eine gute Kundenbindung.

Jannie Mouton ist ein Unternehmer und Investor, von dem wir einiges lernen können, deshalb möchten wir Ihnen gleich zwei spannende Videos (englisch) präsentieren:

Anton Werhahn gibt seinen Posten als Vorstandsvorsitzender der Werhahn KG ab

Das Familienunternehmen Werhahn KG wird nicht mehr von der Familie geleitet

Werhahn
werhahn.de

Eines der größten deutschen Familienunternehmen wird nicht mehr von einem Familienmitglied geleitet. Anton Werhahn gibt seinen Posten als Vorstandsvorsitzender ab und wechselt an die Spitze des Verwaltungsrats. Neuer Vorstandsvorsitzender wird Paolo Dell' Antonio, ehemaliger Vorstandschef der Mast-Jägermeister SE.

Über die Gründe des Rücktritts kann nur spekuliert werden. Anton Werhahn wird als Vertreter der Inhaberfamilie weiterhin sehr großen Einfluss auf die Entwicklung des Konzerns haben. 

Wir haben die besondere Struktur des Konzerns, als Mischkonzern mit über 200 Unternehmen, bereits in einem Post beleuchtet: 420 Familienmitglieder und 200 Unternehmen - Die Wilhelm Werhahn KG

In den 3 Unternehmensbereichen Baustoffe, Konsumgüter und Finanzdienstleistung wächst der Konzern konstant stark weiter. Gerade im Bereich Finanzdienstleistung baut der Konzern mit der Bank11 und abcfinance eine starke Position auf. Als Factoring- und Leasingdienstleister für den Mittelstand, konnte abcfinance bereits 58.000 Unternehmen als Kunden gewinnen. 

Ein sehr großer Vorteil in dieser Branche ist die große Datenmenge die abcfinance von den Kunden sammelt. Mit denen lassen sich die Produkte des Unternehmens kontinuierlich auf die Ansprüche der Kunden ausrichten. Natürlich kann man mit solchen Daten auch andere Geldquellen gewinnen, gerade andere Finanzinstitute sind daran sehr interessiert. 



Doch auch in den anderen Geschäftsbereichen, wie Baustoffe und Konsumgüter, muss die Werhahn KG die erreichte Position gegen starke Konkurrenten verteidigen. Gerade die fortschreitende Digitalisierung hält die Branche auf trab. Dazu vertritt Anton Werhahn folgende Meinung: 

"Wir fordern unsere Geschäftsbereiche auf, sich mit Digitalisierung zu beschäftigen. Diese legen uns Pläne vor, was sie für außerordentliche Budgets benötigen. Da gibt es kein Limit, keine Begrenzung. Wir werden uns einer guten Idee nie verschließen." Anton Werhahn

Unternehmenskennzahlen


Gates will Bitcoin shorten, auch Buffett und Munger warnen vor Kryptowährungen

Gates, Buffett und Munger warnen vor Bitcoin


Bill Gates, Warren Buffett und Charlie Munger sind Musterbeispiele für diesen Blog, denn sie sind sowohl starke Unternehmer mit wertvoller Erfahrung als auch hervorragende Investoren, welche Verantwortung für große Vermögen haben oder hatten.
Diese Expertise holt CNBC vor die Kamera und alle drei Legenden gaben ihre Meinung zu Bitcoin zum besten. Es ist wichtig, dass diese Herren die Bühne genutzt haben, um sich gegen Bitcoin auszusprechen. Hoffentlich finden sie Gehör und man kann dadurch unerfahrene, gierige Investoren vor dem Kapitalverlust bewahren.

Kryptowährungen sind reine Spekulation für Warren Buffett


Bitcoin hat keinen wirklichen Wert und die Bitcoin Besitzer spekulieren, dass der Nächste noch etwas Dümmer ist und mehr für Bitcoin bezahlen wird. Das ist eine reine Spekulation. Bitcoin produziert nichts. Es erwirtschaftet keine Erträge und Cashflows. Es beschäftigt keine Mitarbeiter und zahlt keine Steuern.

Bill Gates will Bitcoin shorten


Der Gründer vom Technologieunternehmen Microsoft will sogar auf fallende Bitcoins wetten.
Wenn es einen einfachen Weg gäbe, würde Bill Gates Bitcoin shorten. Er glaubt nicht an die Zukunft von Bitcoin, sieht aber die Technologie dahinter (Blockchain) als gut an. Diese Technologie wird sich durchsetzen, bloß die gehypten Spieler werden es nicht überleben (ähnlich wie bei der DotCom- Blase) .



Value Investor Charlie Munger setzt noch einen drauf und sagt: „Bitcoin Handel ist fast so schlimm wie Handel mit Baby-Gehirnen“

“trading freshly harvested baby brains“

Schließlich kämen nur Monster auf den Gedanken, mit solch einem perversen Geschäft Geld zu verdienen. Das ganze Geschäft mit Kryptowährungen sei anti-sozial, dumm und unmoralisch.

Insgesamt muss mal leider Übertreibungen anstellen, um Gehör zu finden und das ist wichtig, damit sich nicht so viele Privatinvestoren die Hände verbrennen.

Von der Meinung von Bill Gates, Warren Buffett und Charlie Munger in folgendem Video lernen.

Zara - Aufstieg durch schnelle Mode

Vorteile von Inditex durch schnelle Mode zum guten Preis

Logo Zara
zara.com

Die Modekette Zara (Inditex) hat es wie kaum eine andere geschafft, die Mode von den Laufstegen in die Märkte zu bekommen. Dieser Vorteil gegenüber den Konkurrenten macht Inditex zu dem weltgrößten Modekonzern. Ein Entwurf vom Designer gelangt im Idealfall innerhalb von 4-6 Wochen in die Läden und kann verkauft. Eine solch schnelle Wertschöpfung bietet kein anderes Unternehmen in der Modebranche.

Der Übergang vom Heimatmarkt Spanien in den Weltmarkt gelang Zara 2002 in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Auslöser war die Stagnation der Gewinnzahlen über die 5 vorherigen Jahre. In einer solchen Branche bedeutete Stagnation gleichzeitig einen Verlust, da die größten Konkurrenten wie H&M und Benetton weiterhin sehr stark wuchsen.  Das Managment, angeführt von Amancio Ortega, stellte sich die Frage, wie es mit der Modekette weiter gehen sollte.

Zu diesem Zeitpunkt war Zara hauptsächlich in Europa vertreten, jedoch nur in Spanien Marktführer. Auch erste Stores in China und Nord Amerika wurden eröffnet, doch dies waren nur Anfänge eines größeren Plans. Zara wollte in jedem Jahr um 20% wachsen und damit die weiteren Marken von Inditex, wie Massimo Dutti, Bershka und Pull & Bear nachziehen. Die nackten Zahlen des Wachstums sind beeindruckend.

2001 erwirtschaftete Inditex einen Umsatz von 3,25 Mrd. € und erzielte daraus einen Gewinn von 340 Mio. €. 2017 lag der Umsatz bei 25,3 Mrd. € und der Nettogewinn bezifferte sich auf 3,4 Mrd.€. Damit lag die jährliche durchschnittliche Steigerung im Umsatz bei ungefähr 15%.

Der USP schnelle Fashion an den Kunden zu bringen hat also funktioniert, auch wenn Zara durch die Produktion in Spanien einen großen Nachteil gegenüber der Konkurrenz mit Produktion in Asien hat.

Investmentpotenzial von Inditex


Warren Buffett legt gute Zahlen vor, trotz Milliardenverlust.

Berkshire Hathaway:  Gewinn vor Steuern + 30 Prozent und nur durch den irrationalen Aktienmarkt Verlust verzeichnet 

Munger und Buffet präsentieren  Quartalszahlen

Das Geschäft von Berkshire Hathaway läuft gut! Das wichtige Versicherungsgeschäft schreibt wieder einen Gewinn von 1,7 Mrd.  USD vor Steuern und der wichtige Float steigt auf 116 Mrd. USD. Durch die langfristige Schaden-Kosten- Quote von unter 100 Prozent kann Warren Buffett weiterhin seine Investments zu Negativzinsen refinanzieren. Konkurrent Fairfax spricht von einem Zins von -0,5 Prozent pro Jahr dank des Versicherungsgeschäfts. Bei Berkshire Hathaway ist diese Zahl noch wesentlich attraktiver. Auch die anderen Segmente von Berkshire Hathaway laufen gut. Der Gewinn vor Steuern stieg um knapp 30 Prozent, bedingt durch die Normalisierung im Versicherungsgeschäfts.
Die weiteren wichtigen Segmente konnten ihre Gewinne vor Steuern steigern.  Besonders gut liefen BNSF und die Produktionssegmente von Berkshire Hathaway mit einem Anstieg des Gewinns vor Steuern um 12,5 Prozent und 25 Prozent. Damit steuert die Produktion schon rund 28 Prozent zum operativen Gewinn vor Steuern bei.

Investmentgewinn und -verlust von Berkshire Hathaway


Durch neue Rechnungslegungsvorschriften (GAAP) kann es zu hohen Schwankungen in den Gewinnen kommen, weil die unrealisierten Gewinne von Aktien ausgewiesen werden müssen. Neuerdings muss also der Marktwert bislang unrealisierter Investments fortlaufend veröffentlicht werden und jeder vernünftige Investor weiß, dass es einen Unterschied zwischen Marktwert und Inneren Wert gibt.
Das ist kein sinnvolles Vorgehen für langfristige Investoren wie Warren Buffett, weil rückläufige Kurse keinen Verlust darstellen, sondern eine Chance zum Nachkauf der attraktiven Investments bieten.




Wo kommt der Verlust her?


Der Verlust kommt durch die kurzfristigen Kursveränderungen des Aktienportfolios. Die größten Positionen von Berkshire Hathaway entwickelten sich rückläufig, auch wegen der Gesamtmarktentwicklung.

Berkshire Positionen im ersten Quartal 2018

Apple - Marktwertverlust rund 1 Mrd. USD von der Berkshire Position 
Kraft Heinz - Verlust von 5,8 Mrd. USD
Coca Cola - Verlust von 1,1 Mrd. USD
Wells Frago - Verlust von 4,3 Mrd. USD

Insgesamt hat das Portfolio rund 7,8 Mrd. USD an Marktwert verloren. Das ist erstmal eine hohe Zahl, aber der Verlust kommt größtenteils nur von Kraft Heinz und Wells Frago. Des Weiteren war das gesamte Portfolio zum Jahresende rund 190 Mrd. USD wert, demnach entspricht der Verlust rund 4 Prozent. Der DAX und der S&P 500 haben im gleichen Zeitraum 8 Prozent und 5 Prozent nachgegeben. Also war Warren Buffett besser und hat auch noch outperformt.

Warren Buffett gibt neue Einblicke! Annual Meeting 2018 live

Berkshire Hathaway Annual Meeting 2018. Buffett und Munger live!



Warren Buffett kaufte weitere Anteile von Apple im ersten Quartal zu. Apple ist eine Kultmarke. Sie wird von Fans geliebt oder sogar vergöttert. Auch die Quartalszahlen waren sehr gut. Apple wächst deutlich im Umsatz +16% und Gewinn je Aktie + 30. Mit dem Aktienrückkauf in Höhe von 100 Mrd. USD nimmt der Konzern über 10 Prozent der Aktien vom Markt mit Hilfe des starken Free Cashflows und der verfügbaren Nettoliquidität. Das wird Warren Buffett freuen, denn Apple ist mittlerweile seine größte Position. Wir sind gespannt, wie er sich im Annual Meeting zu Apple äußert.
Hauptversammlung von Warren Buffett




Wie läuft das Geschäft von Berkshire Hathaway am Jahresanfang? Wie sieht der Kult-Investor das aktuelle Geschehen an den Finanzmärkten? Wir werden es erfahren in der Live- Übertragung seines Annual Meetings. Über diesen Link können Sie Charlie Munger und Warren Buffett live auf Yahoo verfolgen und die Atmosphäre der Hauptversammlung spüren.

Graham hat aus dem Crash gelernt und das Verlustrisiko reduziert

Grahams Angst vor dem Verlust wirkte sich auf sein Leben und die Methoden des Value Investings aus.




“Ben Graham musste als Investor viel lernen. Alle seine Ideen, wie man Unternehmen bewertet, wurden davon geprägt, dass der Große Crash und die Depression ihn fast vernichtet hatten. [...] Die Angst wirkte bei ihm ein Leben lang nach und alle seine Methoden waren darauf ausgerichtet, sie in Schach zu halten.“  so Charlie Munger.

Quelle: Clark(2018): Das Tao des Charlie Munger, S.28.


Die Angst vor dem Kapitalverlust prägte die Methoden des Value Investings
Der unerwartete Crash im Zeitraum von 1929 bis 1932 kann jederzeit so oder so ähnlich geschehen. Dabei verlor der Dow Jones knapp 90 Prozent. Die Erfahrungen prägen und der Vater des Value Investings hat auf Grundlage dieser Erfahrung gute Methoden zur Reduzierung des Verlustrisikos entwickelt. Damit hat er den Grundstein dafür gelegt, dass seine Nachfolger, insbesondere Warren Buffett -dank einer Fehleranalyse , so erfolgreich wurden.

Wertvolle Methode zur Bewertung von Wachstumsunternehmen


Wir halten insbesondere Grahams Bewertungsmethode für Wachstumsunternehmen in dieser Zeit für wertvoll und wenden diese regelmäßig an. Ein Beispiel: Amazon hat starke Zahlen für das erste Quartal 2018 präsentiert:

Familienunternehmen VOITH - Hidden Champion in Papierherstellung und Maschinenherstellung für Wasserkraftwerke

Konstantes Wachstum und immer neue Technologien machte VOITH zum weltweiten Marktführer

Maschinen für Papierherstellung als Steckenpferd

Voith Logo
voith.com
Seit der Gründung des Unternehmens 1867 war die Geschichte sofort durch Innovationskraft und Fortschrittsdenken geprägt. Voith stieg bereits zu den Anfängen der industriellen Papierfertigung in den Maschinenbau ein und legte so die bis heute bestehende Erfolgsbasis. Die Patente der Firma Voith brachte nicht nur das Familienunternehmen an sich weiter, sondern erleichterte vielen Kunden die Massenherstellung von Papier. 

Bereits 1903 folgte der erste Schritt in Auslandsmärkte. Voith eröffnete eine Fabrik in Österreich und erweiterte von dort aus sein Absatzgebiet für Papiermaschinen auf die Märkte Österreich-Ungarn und Russland. 1913 übernahm die 3. Generation der Familie die Leitung. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte Voith bereits 3.000 Mitarbeiter. Friedrich Voith gelang es das Unternehmen mit 30 Angestellten um das 100-fache zu vergrößern. 

Wachstum im Wirtschaftswunder

Nach den 2 Weltkriegen ging es für das Familienunternehmen wieder stark bergauf. Das Unternehmen verblieb nach diesen Krisen vollständig in Familienhand. Mit dem Aufschwung der Weltwirtschaft erkannte Voith seine Chancen zur Expansion. 1964 eröffnete die Familie eine Zweigstelle in Sao Paulo in Brasilien. Auch in den Schwellenländern stieg die Nachfrage nach Papiermaschinen.

In den folgenden Jahren erweiterte sich das Unternehmen durch viele Übernahmen und strategische Joint Ventures. Die internationale Marktposition wurd dadurch sehr stark ausgebaut. Ein Beispiel für ein erfolgreiches Joint Venture ist die Voith Sulzer Papiertechnik. Die Firmen Sulzer und Voith vereinten ihre Aktivitäten im Papierbereich. Im Jahr 2000 übernahm Voith die Mehrheit am Joint Venture. 
"Die Verbindung aus Tradition und Innovation, das ist unser Rezept für eine Fortsetzung der 150jährigen Erfolgsgeschichte unseres Unternehmens im digitalen Zeitalter." Stephan Schaller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung

Joint Venture zur Sicherung der Marktposition


Volkswagen - die 4. Generation der Familien Porsche und Piëch geht an den Start

Zerstrittene Inhaberfamilien und starke Marktveränderungen - Wie geht es mit VW weiter?

Die Familien Porsche und Piëch wachsen von Generation zu Generation. In der 4. Generation sind es bereits 34. Familienmitglieder die insgesamt 50,7% an den Volkswagen Aktien halten. Es ist nicht eindeutig wer von diesen Anwärtern eine führende Position im Konzern einnehmen kann. Eine gemeinsame Lösung beider Familien bleibt weiterhin unwahrscheinlich, da die inneren Konflikte zu schwer wiegen. 

Es bleibt zu hoffen, dass Streitigkeiten außerhalb der Öffentlichkeit ausgetragen werden und der Konzern davon unbeeinflusst bleibt. Auch bei VW, dem größten deutschen Konzern, stehen tief greifende Veränderungen an. Der Umstieg auf Elektromobilität wird den Markt neu strukturieren, wobei das Ziel von VW auf jeden Fall sein sollte der größte Automobilhersteller der Welt zu bleiben.

Über die Geschichte der Familie und die sehr erfolgreiche Entwicklung der Idee Ferdinand Porsches zeigte ZDF Zeit einen interessanten Beitrag:

Howard Marks: nicht jeder Preis bringt gute Renditen

Howard Marks: ein guter Preis reduziert das Risiko und erhöht die Rendite


Du lernst nichts vom Erfolg, sondern du lernst von deinen Fehlern. Howard Marks hat viel Geld verloren, indem er Kapital in tolle Unternehmen zu hohen Bewertungen investiert hat. Mitte der 1960er-Jahre bis Anfang der 1970er-Jahr zogen US-Starunternehmen,  wie Coca-Cola, McDonalds oder IBM, kräftig an. Investoren waren verliebt und zahlten mehr als das 40-fache des Jahresgewinns.

Man nannte diese Überflieger „Nifty Fifty“. Die Unternehmen konnten den extremen Erwartungen nicht gerecht werden und viele Investoren, einschließlich Howard Marks, verloren ihr Geld. Die Lektion, die wir daraus lernen sollten, lautet: der Preis ist wichtig, denn er hat zwei Vorteile: ein niedriger Preis reduziert das Risiko und erhöht die Rendite.

Diese und viele weitere Lektionen führten  dazu, dass Value Investor Marks sich bei Investments auf Qualität und Preis konzentriert. Eine wichtige Frage für Investoren lautet: ist es eine gute Zeit, ein aggressiver Investor zu sein oder ist es eher angebracht, ein defensiver Investor zu sein? Sei aggressiv, wenn es gute Investments zum Schnäppchenpreis gibt und sei defensiv, wenn gute Investment teuer sind. So der beste Weg zum Ziel.

Wir können die Chancen nutzen und von den Erfahrungen von Value Investor Howard Marks und seiner Karriere  im folgenden Video (englisch) profitieren.

Signalisieren Peter Lynchs Bewertungsmethoden Überbewertungen?

Peter Lynch investiert gerne in Wachstumsaktien zum guten Preis


Peter Lynch war ein leidenschaftlicher Investor in Wachstumsaktien. Davon gibt es heute viele, jedoch mit einem Unterschied: Peter Lynch hat dem Kaufpreis einen hohen Stellenwert beigemessen. Er kennt die alte Kaufmannsweisheit, nach der im Einkauf der Gewinn liegt.
Deshalb hat er sich auch konsequent mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis beschäftigt und so eine überragende Rendite von 29 p.a. von 1977 bis 1990 erzielt.
Starke Renditen dank guter Preise

Was sind die Bewertungsmethoden von Peter Lynch?


KGV / Wachstumsrate


Seine Denkweise ist einfach und doch genial, wie seine erste Bewertungsmethode zeigt. Er ist der Ansicht, dass das KGV jedes richtig / fair bewerteten Unternehmens seiner Wachstumsrate des Gewinns entsprechen sollte.

Die Bauer-Gruppe - Weltmarktführer im Bereich Spezialtiefbau

Familienunternehmen in 7.Generation ist Weltmarktführer im Spezialtiefbau

Bauer Gruppe Logo
bauer.de
Die Bauer-Gruppe ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt, aber doch eines der erfolgreichsten Familienunternehmen Deutschlands. Im Bereich Spezialtiefbau ist die internationale Unternehmensgruppe Weltmarktführer und wird von Prof. Dr.-Ing. E.h. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer in 7ter Generation geleitet.

Panik, Kursverfall: richtig gut für Warren Buffett und die Berkshire Aktionäre

Berkshire Aktionäre profitieren von Panik und fallenden Kursen. Wie und Warum?


Warum sind niedrige Kurse gut für Berkshire?
Aktien guter Unternehmen sind am Markt zu attraktiven Preisen zu erwerben



Fallende Kurse sind für Berkshire Hathaway ein großer Vorteil. Warum fragen Sie sich? Folgende drei Punkte werden es verdeutlichen:

1. Der Kaufpreis für ganze, nicht börsennotierte Unternehmen von hoher Qualität, welche Berkshire Hathaway gerne vollständig kauft, sinkt.

2. Aktien guter Unternehmen sind am Markt zu attraktiven Preisen zu erwerben bzw. Warren Buffett kann bestehende Positionen ausbauen.

3. Aktionäre von Unternehmen, die ständig eigene Aktien wie Coca-Cola zurückkaufen, profitieren überproportional davon, wenn die Käufe deutlich unter den Inneren Wert stattfinden und aus den operativen Cashflow getätigt werden.


Warren Buffett hat die Rahmenbedingungen geschaffen, um aus jeder Krise als Gewinner hervorzugehen. Die hohen Cashreserven auf der Bilanz und die zu strömenden Versicherungsprämien helfen dabei zu investieren, wenn andere verkaufen müssen.

Wie ist die Leistungsbilanz von Berkshire?


Warren Buffett ist nicht grundlos so geachtet. Er hat einige Erfolge vorzuweisen. Eine wichtige Kennziffer zur Bewertung von Berkshire Hathaway ist der Buchwert -daran misst sich Warren Buffett auch. Er hat den Buchwert von Berkshire Hathaway über einen Zeitraum von 53 Jahren von 19 auf 211.750 USD gehoben. Dieser gewaltige Anstieg entspricht einer jährlichen Rendite von 19,1 Prozent. Auch in den letzten fünf Jahren wurde der Buchwert je Aktie um knapp 60 Prozent (9,5 Prozent p.a. - exponentiell-) gesteigert. Sein langfristiges Ziel hat er nicht aus den Augen verloren und konsequent verfolgt.

„Unser langfristiges wirtschaftliches Ziel ist, Berkshires durchschnittliche jährliche Gewinnquote zu maximieren, gemessen am Inneren Wert je Aktie. Wir messen die wirtschaftliche Signifikanz oder Performance Berkshires nicht anhand der Größe, wir messen sie am Wertzuwachs pro Aktie. Wir sind uns sicher, dass dieses Wachstum in Zukunft nachlassen wird – dafür wird die erhöhte Kapitalbasis sorgen. Doch wir wären enttäuscht, würde unsere Wachstumsrate den Durchschnitt anderer großer amerikanischer Unternehmen nicht übertreffen.“
Quelle: Buffett & Cunningham (2018): Die ESSAYS von Warren Buffett, S.45.

Wie kann ich als Aktionär davon profitieren?

Wie geht es mit der Tengelmann-Gruppe weiter?

Nach dem Unglück des Unternehmers Karl-Ervin Haub ist die Tengelmann-Gruppe geschockt.

Bild Tengelmann
tengelmann.de
Die Tengelmann-Gruppe ist eine der größten Handelsgesellschaften in Deutschland mit vielen verschiedenen Marken. Wir haben die führende Bedeutung des Familienunternehmens im Bereich E-Commerce bereits betrachtet: Karl-Erivan Haub zur steigenden Bedeutung des E-Commerce

Der Unternehmer Karl-Ervin Haub hatte ohne Zweifel viele Zukunftsvisionen, die er stückweise umsetzte und so den Erfolg des Unternehmens sicherte. Doch leider verunglückte der Unternehmer am 7.April im Skiurlaub am Matterhorn und wurde seid dem nicht gefunden. Die Retter räumen ihm kaum noch Überlebenschancen ein. 
„Im Namen der Unternehmerfamilie Haub teilen wir mit, dass nach über sieben Tagen in den extremklimatischen Bedingungen eines Gletschergebietes keine Überlebenswahrscheinlichkeit mehr für Karl-Erivan Haub besteht“
Diese Nachricht schockierte die gesamte Unternehmensgruppe mit insgesamt 215.000 Angestellten. Die Zukunft des Unternehmens schien im ersten Moment unsicher und von einer erfolgreichen Suche des Geschäftsführers abhängig.

Nach den schlechten Nachrichten, dass die Suche erfolglos war, trat Christian Haub, ein Bruder von Karl-Ervin, an die Mitarbeiter des Konzerns heran und versicherte das die Zukunft des Unternehmens sicher sei und die Familie weiterhin hinter der Handelsgesellschaft steht.

Die weltweit jüngsten Milliardärinnen - Reichtum durch Tabakwaren

Wie wurden Alexandra und Katharina Andresen zu den jüngsten Milliardärinnen der Welt?

Die 21-jährige Alexandra Andresen ist laut Forbes Liste mit 1,2 Milliarden Dollar die jüngste Milliardärin der Welt. Ihre Schwester Katharina, nur ein Jahr älter, kommt auf ein ebenso großes Vermögen. Doch was macht man in diesem jungen Alter mit so viel Geld?

Ein ganz normales Leben führen. Das Leben von Alexandra und Katharina Andresen ist nicht dominiert von teuren Dingen oder Prunk. Die Geschwister leben ein bodenständiges und normales Leben. Müssen sich dabei, aber um Geld keine Sorgen machen. Das erleichtert natürlich einiges.

Grund für den Reichtum


Was ist der Grund für den Reichtum in jungen Jahren? Bitcoin wäre die Antwort von einigen Spekulanten bis vor kurzem gewesen. Nein, hinter der Geschichte der Familie Andresen steht ein solides und erfolgreiches Familienunternehmen. Bereits 1849 erwarb Johan H. Andresen die Tiedemanns Tobakksfabrikk. Innerhalb kürzester Zeit wurde Tiedemanns zu Norwegens größter Marke in Sachen Zigaretten- und Zigarrenherstellung. Seit dieser Zeit befand sich das Unternehmen in Familienhand. 

Bruce Greenwald: Welcher Fakt ist wichtig beim Investieren?

Prof. Bruce Greenwald: der Markt ist nicht effizient im akademischen Sinn.



Welcher Fakt ist wichtig beim Investieren? Der Markt ist nicht effizient, sondern von Angst und Gier getrieben. Das weiß Professor Bruce Greenwald nicht nur aus den Büchern des Heilbrunn Center for Graham & Dodd Investing, sondern hat es auch in der Praxis als Research-Direktor beim Fondshaus FirstEagle Funds gespürt.


Er ist nicht nur wegen seiner Leibesfülle eine interessante Erscheinung, sondern fällt laut eigener Aussage auch bei jeder Veranstaltung als schlechtest gekleideter Mann auf. Das ist einfach nicht seine Kernkompetenz stellte man fest. Wichtig ist aber beim Investieren, dass jeder seine Kernkompetenz kennt und nutzt. Als Beispiel nennt er Warren Buffett. In den Bereichen Versicherungen, Banken und Zeitungen / Medien kennt sich Warren Buffett aus und hat hervorragende Renditen erzielt - den Markt deutlich geschlagen -.


Im Video stellt Bruce Greenwald Methoden zur Bewertung von Unternehmen vor. Methoden wie den Wiederbeschaffungswert, die Ertragswertmethode und den Discounted Cash-Flow (DCF) stellen oder stellten wir Ihnen auf unserer Seite  Unternehmensbewertung vor.

Aus der Praxis weiß man, dass man insbesondere bei der Substanzwertmethode oder bei der Berechnung des Wiederbeschaffungswertes ein absoluter Fachmann in der Industrie sein sollte. Beim Schätzen von Vermögenswerten und immateriellen Werten sind einigen Annahmen zu treffen, die mehrjährige Erfahrungen und Kenntnisse aus dem entsprechenden Kompetenzbereich benötigen. Nur zum Beispiel: können Sie beurteilen, welcher Kapitalaufwand notwendig ist, um eine Marke oder Vertriebspower wie Apple oder BMW zu schaffen? Sehr schwierig, also hören wir den Prof. Bruce Greenwald zu und lernen (zum Video von Bruce Greenwald klicken).


Wer taugt nicht als Aktionär?

Charles Munger: Wer taugt nicht als Aktionär und hat mittelmäßige Renditen verdient?


“Wenn man nicht bereit ist, gleichmütig zu reagieren, wenn der Markt zwei- oder dreimal in einem Jahrhundert um 50 Prozent fällt, taugt man nicht als Aktionär und man hat das mittelmäßige Ergebnis verdient, das man im Vergleich zu Menschen mit dem passenden Temperament erhält, sie solche Marktschwankungen eher philosophisch betrachten können.“ so Charlie Munger.

Wer taugt nicht als Aktionär?


Familienunternehmen Knauf will Berkshire Unternehmen USG übernehmen

Warren Buffett steht der Übernahme von USG durch Knauf positiv gegenüber

Verhandlungen mit Berkshire Hathaway 


Knauf Logo
knauf.de
Knauf will durch die Übernahme von United States Gypsum Corporation (USG) einen neuen Gips-Riesen am Markt erschaffen. Größter Gegenspieler bei der Übernahme ist Berkshire Hathaway mit einem Anteil von 30,8 % an USG. Ohne die Zustimmung von Warren Buffett kann die Übernahme somit nicht gelingen. Ein erstes Angebot von 4,8 Milliarden € wurde vom Aufsichtsrat als „völlig unangemessen“ zurückgewiesen. USG befindet sich momentan im Umbau und sei deutlich mehr wert. Die Gespräche gehen jedoch weiter. 

Berkshire Hathaway steht einer Übernahme generell sehr positiv gegenüber. Die Investmentgesellschaft befindet sich schon lange in Verhandlungen mit Knauf. Berkshire öffnet für die erfolgreiche Übernahme ein Zeitfenster von 6 Monaten. Knauf soll vorab für das Erwerbsrecht der Aktien 2 $ je Aktie, was insgesamt 87 Mio. $ entspricht, an Berkshire Hathaway zahlen. Gelingt es dem deutschen Familienunternehmen nicht die Übernahme innerhalb von 6 Monaten unter Dach und Fach zu bringen, verbleiben die 87 Mio. $ bei Berkshire Hathaway. Knauf will dieses Geschäft juristisch prüfen lassen.


Lynch: kaufe was du kennst / nutzt und gebe den Unternehmen Zeit zum wachsen!

Peter Lynch: Aktien/Fonds verkaufen, weil sie nur fallen, ist grundsätzlich falsch


Peter Lynch managt einen Publikumsfonds wie Sir Templeton und hatte es damit, wesentlich schwerer als Warren Buffett, weil Privatinvestoren bei fallenden Kursen das Geld abgezogen haben. Warren Buffett sitzt auf einem festen Kapitalfundament und kann niedrige Kurse für Investments nutzen.

Was kann man von Peter Lynch lernen?


Die Weisheiten von Peter Lynch sind immer noch sehr wichtig und helfen Investoren tolle Renditen zu erzielen, wie:

- kaufe Aktien von Unternehmen deren Produkte oder Dienstleistungen du nutzt oder kennst. Als Kunde kannst du den Wert der Leistungen des Unternehmens am Besten einschätzen und benennen. Du machst tolles Research im Alltag ohne das es dir bewusst ist. Ein gutes Beispiel ist das Familienunternehmen DeLonghi. Die Maschinen sind in vielen Haushalten im Einsatz. Die Qualität der Kaffeemaschine ist gut und das Investment evtl. auch zu einem günstigen Preis sehr sinnvoll.

- gebe den Unternehmen Zeit zum wachsen und auch dein Kapital wird grandios mit wachsen. Ständige Transaktionen freuen nur einen deinen Broker. Ganz nach dem Motto: “Hin und Her macht Taschen leer“ wird dein Portfolio nur außergewöhnlich wachsen, wenn du es in Ruhe lässt.

Angenommen De’Longhi kann den Gewinn je Aktie in den nächsten 7 Jahren um 10 Prozent pro Jahr steigern, erhält man durch die Gewinnverdoppelung (nach der 72er Regel (72/10)) einen enormen Wertzuwachs. Kauft man dieses Wachstumsunternehmen noch zu einem fairen Preis (KGV von <15) erhält man eine aussergewöhnliche Rendite ohne Handeln und Stress. Eine absolute Zinseszins-Maschine.

Weitere hilfreiche Hinweise gibt uns Peter Lynch in dem folgenden Video names “How to Pick Stocks“:

Digitalisierung als Chance - Axel Springer schafft erfolgreiche Umstellung auf digitale Plattformen

Marktführer in Europa - Axel Springer passt sich an neue Absatzwege an


Logo Axel Springer
axelspringer.de
Eine der ersten großen Branche, die von der Digitalisierung verändert wurde, ist die Medienbranche. Der Verkauf von Papierzeitungen ging in den letzten 20 Jahren um fast 50% zurück, immer mehr Kunden verzichten auf die Tageszeitung. Ein Grund für diese Entwicklung ist der Vorstoß der digitalen Medien und Social Media Plattformen. Es herrscht im Internet eine unendliche Flut an
Informationen die eine Informationsbeschaffung durch Tageszeitungen unnötig macht. 

Templeton: Warum erzielen viele Privatinvestoren schlechte Renditen?

Templeton: Privatinvestoren erzielen schlechte Renditen, weil sie nicht antizyklisch agieren.


Der Großvater von Lauren Templeton, Sir John Templeton, ist eine Investorenlegende wie Warren Buffett. Beide Investoren haben zweistellige Renditen pro Jahr erzielt. Sie haben immer antizyklisch agiert, also bei niedrigen Kursen gekauft und bei hohen Kursen verkauft oder die Position für immer behalten, anders als die Mehrzahl der Privatinvestoren und Fondsmanager. Jedoch hatte es Templeton aber wesentlich  schweren als Value Investor Warren Buffett. Weshalb?
Was unterscheidet diese großartigen Investoren?

Lauren Templeton erklärt uns in dem lehrreichen Video den Unterschied und zeigt den Weg auf, wie man auch als Privatinvestor außergewöhnliche Renditen am Aktienmarkt erzielt (englisch).
Zum Video klicken!

De’Longhi - Kampf um internationale Marktführerschaft gegen einflussreiche Konkurrenten

Das Familienunternehmen De’Longhi hat das Ziel, weltweiter Marktführer zu werden

De Longhi Logo
delonghi.com

Das Familienunternehmen aus Treviso in Italien legt weiter an Einfluss in Europa zu. Durch
die italienische Tradition ist das Unternehmen privilegiert, hochqualitative Kaffeeautomaten herzustellen. Im Bereich Kaffeeautomaten wird De’Longhi bereits als Marktführer gehandelt. Leider sind zu dieser Behauptung keine wissenschaftlichen Quellen zu finden und wenn nur sehr veraltete Quellen aus den Jahren 2009/2010. 

Der Kaffeemaschinenmarkt ist sehr undurchsichtig, was auch durch die Einführung der Kapselmaschinen von Nespresso begründet ist. Damit eröffnete sich für den privaten Endkunden eine ganz neue Möglichkeit, eine günstige Maschine zu erwerben. Die Absatzzahlen in diesem Bereich stiegen sehr stark, wodurch die Nachfrage nach Kaffeevollautomaten im privaten Bereich leicht sank.

Munger: mit Cash zum Reichtum, aber wie und in welchem Maße?

Der Weg zum Reichtum besteht darin, geduldig Cash zu halten bis hervorragende Unternehmen unter- oder fairbewertet sind.


In der letzten Umfrage wollten wir in Erfahrung bringen, ob Unternehmen mit reichlich Nettoliquidität Dividenden ausschütten, Aktien zurückkaufen oder Ruhe bewahren sollen. Wie unsere Leser favorisieren wir auch die Ruhe, die gut finanzierte Unternehmen in kommenden Krisen zur Stärkung der Marktposition über intensive Marketingmaßnahmen oder Übernahmen nutzen können.

Aber wie steht es mit dem eigenen Portfolio?


Die Bewertungen sind hoch. Für den amerikanischen Markt wird immer noch ein Shiller-KGV von annährend 30 ausgerufen. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass Marktteilnehmer hohes Risiko gehen, ohne entsprechende Rendite. Das ist typisch für eine Blasenbildung und die Exzesse liegen in der Natur des Kapitalismus.
Mit Cash zum Reichtum

Aktuell haben es fundamentale Investoren  wirklich schwer, unterbewertete Unternehmen zu finden. Es ist Geduld gefragt. Das ist erstmal unmenschlich, wie Charlie Munger beschreibt, aber erfolgreich wegen der Vermeidung von Fehlern.

“Man muss sehr geduldig sein, man muss warten, bis etwas daher kommt, was sich zu dem Preis, den man bezahlt, aufdrängt. Es läuft der menschlichen Natur zuwider, einfach den ganzen Tag untätig dazusitzen und zu warten. Für uns ist das leicht, denn wir haben eine Menge andere Dinge zu tun. Aber können Sie sich vorstellen, dass ein ganz normaler Mensch fünf Jahre lang dasitzt und nichts tut? Man fühlt sich nicht aktiv, man fühlt sich nicht nützlich und deshalb tut man etwas Dummes.“

Rhön-Klinikum AG - Aufbau eines Klinikkonzerns durch Eugen Münch

Entstehung einer der größten Krankenhauskonzerne aus einer Klinik in Bad Neustadt an der Saale - die Rhön-Klinikum AG 

Erfolgsgeschichte aus der Pleite

Rhön Klinikum in Bad Neustadt an der Saale
rhoen-klinikum-ag.com

Eugen Münch übernahm 1970 die Abschreibungsgesellschaft, in der sich das Krankenhaus in Bad Neustadt an der Saale befand. Nach Abschluss der Sanierung 1974 gründete Münch im April die neue Gesellschaft Rhön-Klinikum GmbH. Daraufhin folgte die stückweise Erweiterung des Klinikums in Bad Neustadt an der Saale.

1984 eröffnete die Herz- und Gefäß-Klinik in Bad Neustadt. Die Rhön-Klinikum GmbH wurde 1988 in eine AG umgewandelt. Die erste Ausgabe von Vorzugsaktien erfolgte 1989 an den Börsen in Frankfurt und München. Damit ist die Rhön-Klinikum AG der erste an der Börse notierte Krankenhauskonzern in Deutschland. 

Buchempfehlung: Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene von Dr. Felix Johnson

Vermögen mit ETF und Einzelaktien aufbauen - ein Einblick in das Buch von Dr. Felix Johnson

Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene von Dr. JohnsonViele Bücher beschäftigen sich mit dem Thema Aktien, Anlagestrategien und Vermögensaufbau an der Börse. Unter diesen vielen möglichen Werken gibt es unterschiedliche Meinungen über das wirklich rentable Investieren an der Börse. Aber nur einige von ihnen sind in dieser Hinsicht zu
empfehlen. 

Ein lohnendes und vielversprechendes Werk über sinnvolles langfristiges Investieren ist das Buch "Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene - Vermögen mit ETF und Einzelaktien aufbauen" von Dr. Felix Johnson (der Contrarian) . Das in diesem Jahr erschienene Werk führt in die Grundlagen des Investierens ein und gibt dem Leser Handlungsempfehlungen für den langfristigen Vermögensaufbau. Gerade für Interessierte, die keine Experten an der Börse sind und trotzdem die Vorteile der Geldanlage in Aktien nutzen wollen, ist das Werk eine gute Anleitung, um mit wenig Aufwand eine akzeptable Rendite über einen langen Zeitraum zu erhalten. Jedes der 16 inhaltlichen Kapitel endet mit einem Merkposten, der wesentliche Inhalte knapp zusammenfasst. 

Gerade die Anlage in ETF-Fonds steht dabei im Mittelpunkt des Buches; eine der einfachsten und unkompliziertesten Arten, um an der Börse zu investieren. Der Autor und begeisterter Börsianer beschreibt auch deutlich, warum Aktien im Vergleich zu Immobilien flexibler und risikoärmer sind.

Daneben geht Johnson auch auf den Portfolieaufbau durch Einzelaktien ein. Hier stellt der Autor die wichtigsten Analysetools und Kennzahlen (Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert-Verhältnis, operative CashFlow-Rendite) zum Erkennen von unterbewerteten Aktien einprägsam und gut erklärt vor. Mit diesem vermittelten Wissen kann man sich leicht ein differenziertes langfristiges Portfolio aus Einzelaktien aufbauen.

Warren Buffett: Bitcoin und andere Kryptowährungen sind Spielerei, kein Investment

Warren Buffett: Bitcoin ist kein Investment.


Benjamin Graham hat die Definition des Investierens klar beschrieben und seitdem wird sie von den erfolgreichsten Investoren über lange Zeiträume umgesetzt.

"Ein Investment liegt immer dann vor, wenn nach einer gründlichen Analyse in erster Linie Sicherheit und erst im Anschluss daran eine zufriedenstellende Rendite steht." Benjamin Graham, 

Aber auch gestandene Investoren vergaßen die Definition, begeisterten Privatinvestoren mit Worten wie “There's a new world coming“ und setzten voll auf Bitcoin. Mit Erfolg oder Verlust, kein Mensch kann es jetzt mit Gewissheit sagen. Aber eins ist sicher, es ist keine Investition sondern Spekulation. Bitcoin zahlt keine Dividende, erwirtschaftet keinen regelmäßigen Cashflow und hat damit keinen Inneren Wert. Bitcoin bietet auch keine Sicherheit, sondern kann sich in Luft auflösen.

Wir müssen uns aufs Investieren besinnen und tolle Familienunternehmen suchen, mit guten Mitarbeitern, Innovationen und Produkten, welche auch in der neuen Welt Abnehmer finden. Ob diese Kunden dann in Bitcoin, Kryptowährungen oder anderen Mitteln zahlen, ist Nebensache. Gewiss ist, dass die Cashflows guter Familienunternehmen mit Wettbewerbsvorteil nachhaltiger wachsen werden und den Wert des Investments steigern als irgendwelche Preise von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen. Die Meinung vom besten Graham-Schüler Warren Buffett hören Sie im folgenden Interview (englisch).



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Mewa Textil-Managment AG europäischer Marktführer in Familienhand

Neues Konzept macht Familienunternehmen zum Marktführer in Europa

Geschichte eines deutschen Mittelständlers

Oft ist es für kleine als auch große Unternehmen eine Belastung sich um Kleidungsstücke und Putzmaterialien zu kümmern, die entscheidend von dem eigentlichen operativen Geschäft des Unternehmens ablenken. Dies hat Hermann Gebauer 1908 erkannt und die Mewa Textil-Managment gegründet. Das grundsätzliche Geschäftskonzept bezieht sich auf die Vermietung, Pflege und Austausch von Putzlappen. Damit nimmt die Mewa den Unternehmen die Belastung der Putzlappen z. B. zur Reinigung von Maschinen ab.


Das Geschäftskonzept erfreut sich sehr großer Beliebtheit und gewinnt innerhalb kürzester Zeit viele Kunden. Zu Beginn des 2. Weltkriegs 1939 zählt das Unternehmen bereits 1.200 Angestellte in 14 Filialen mit 18.000 Kunden. 

Mewa beginnt sich breiter aufzustellen und bietet nun auch Arbeitskleidung, sowie Schutzkleidung an. Auch diese werden vermietet, gepflegt und ausgetauscht. Damit gelingt dem Unternehmen ein weiterer Vorstoß in den Markt und eine stärkere Bindung mit den Kunden. 


Marktführer im Bereich Unternehmenstextilien

Heute ist die Mewa Textil-Managment AG ein rund um Anbieter für alle Textilien, die im Unternehmen auftreten und gereinigt werden müssen. Selbst im Bereich Businesskleidung gewinnt Mewa stärker an Marktanteil. 

Die Mewa Textil-Managment AG im Überblick: 
  • 44 Standorte in 13 Ländern in Europa
  • 5.200 Mitarbeiter und 180.000 Kunden 
  • 335 Tonnen Textilien werden am Tag gewaschen
  • 5 neue Putztücher werden pro Sekunde produziert
  • 640 Mio. € Umsatz und ca. 100 Mio. € Gewinn im Geschäftsjahr 2016


Zum Konsolidierungskreis des Mewa Konzern gehören 35 Unternehmen in ganz Europa. Die Mewa Textil-Managment AG befindet sich weiterhin komplett in Familienhand. Die Mewa Stiftung wird durch Gabriele Gebauer im Aufsichtsrat vertreten.

Quellen: 
https://www.mewa.de/unternehmen/zahlen-fakten/ (Stand: 16.03.18)
https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet? session.sessionid=8a888914d71f125180a380667e3a8c16&page.navid=detailsearchlisttodetailsearchdetail&fts_search_list.selected=48bde509f5a7c4e1&fts_search_list.destHistoryId=88378 (Stand: 16.03.18)
https://www.mewa.de/unternehmen/historie/ (Stand: 16.03.18)


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