Ein Tag Praxis ist besser als tausend Worte, so Warren Buffett

Warren Buffett die Praxis ist wichtiger als tausend Worte


“Wie soll man einen Fisch erklären, wie es ist, an Land zu gehen? Das kann man nicht. Ein Tag Praxis ist besser als tausend Worte. Genauso ist es, wenn man eine Firma leitet.“

Deshalb haben wir große Ehrfurcht vor den Leistungen von großen Managern in Familienunternehmen und guten Value Investoren. Der Blog soll beide Sichtweisen zusammen bringen und Gemeinsamkeiten, wie gewisse Cashanteile in der Unternehmensbilanz und im Portfolio -um für die Krise vorbereitet zu sein- aufdecken.

Respekt vor der Praxis


Des Weiteren sollte man immer Respekt vor Personen aus der Praxis mitbringen. Das ist aber nicht immer so. Vor allem die Finanzmedien schreiben negativ über klassische Value Investoren oder Unternehmenslenker, welche konservativ agieren und nicht jeden fahrenden Zug mitnehmen oder neuen Moden hinterher rennen. Langfristig setzen sich die richtigen Werte und nicht die neuen Moden durch.

Erfahrungen sind wertvoll


Reife und Erfahrungen sind für Warren Buffett wichtige Kriterien bei der Auswahl von Managern. Vor allem der Umgang mit positiven wie auch negativen Erfahrungen und deren Analyse können in den Manager-Programmen der Universitäten oder Business Schools nicht vermittelt werden. So hat auch André Kostolany aus der Praxis mehr gelernt als auf der Schulbank:

"Das wenige, was ich über Wirtschaft und Finanzen weiß, habe ich nicht an den Universitäten oder aus Fachbüchern, sondern im Dschungel gelernt. Bestimmt habe ich mehr Schulgeld bezahlt, als es mich in Harvard gekostet hätte."


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Die Drägerwerk AG & Co. KGaA im Wandel der Zeit durch die Familiengenerationen

"Dräger - Technik für das Leben" ein Paradebeispiel eines deutschen Familienunternehmens


"Als Familienunternehmen haben wir vor allen Dingen ein Ziel: das Qualifizierte Überleben. Das heißt für mich, ich möchte dereinst, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, das Unternehmen in einem noch besseren Zustand an die weitergeben, die nach mir kommen." Stefan Dräger

Diversifikation von Beginn an 

Dräger Schrift
draeger.com

Das Unternehmen Dräger wurde 1889 als Laden und Werkstattbetrieb "Dräger & Gerling" gegründet. Bereits 1902 brachte Dräger die erste Innovation auf dem Markt, ein erster Narkoseapparat mit Sauerstoff und Chloroform. 1904 folgte die nächste weitreichende Erfindung, ein Langzeit-Bergbaugerät mit Atemschutz, welches weltweit sehr stark nachgefragt wurde. Noch heute werden viele Bergbauer als Drägermen bezeichnet.

Innerhalb kürzester Zeit erfand Dräger 1907 ein weltweit erstes Beatmungsgeräte, den Pulmotor und gründete eine erste Auslandsniederlassung in New York. Kurz vor dem ersten Weltkrieg stieg die Angestelltenzahl auf über 2.000.


Drägers Erfindungen gehen um die Welt


Mit der mobilen Atemmaske 1924 löste Dräger die Helmbeatmung ab. Die mobile Gasmesstechnik wurde durch die Erfindung des Dräger-Röhrchen 1937 begründet.

Bereits 1944 fertigte Dräger an 22 Standorten weltweit mit 7.000 Mitarbeitern und ist damit eines der ersten globalisierten Unternehmen. 1947 entwickelte das Unternehmen die "Eiserne Lunge" ein Langzeitbeatmungsgerät zur Bekämpfung der Kinderlähmung. Kurz darauf stellte Dräger Inkubatoren zur besseren Kinderentwicklung her. 
Mit der Entwicklung des ersten "Alcotest" erleichterte Dräger die Arbeit der Polizei durch mobile Alkoholkontrolle, eine Erfindung die Unfälle bis heute nachhaltig verhindert.

1970 firmierte der Konzern in die Drägerwerk AG & Co. KGaA und ging 1979 durch Ausgabe einer Vorzugsaktie an die Börse. 
Auch in der Beatmungsbranche hielt die Elektrotechnik Einzug. 1982 brachte Dräger das erste elektronische Atmungsgerät auf den Markt, 1989 folgte das weltweit erste Beatmungsgerät für Frühchen und Babys. 

1994 erfand Dräger eine weitere Innovation gegen Fahren mit Alkohol am Steuer, der Interlock eine elektronische Wegfahrsperre. Das Auto blockiert bei zu hohem Atemalkohol. 



Entwicklung nach der Jahrtausendwende


2003 wurde die Drägerwerk AG & Co. KGaA in den deutschen TecDax aufgenommen. 
Neben dem Atemalkoholtest entwickelt das Unternehmen 2008 ein Test zur Drogenanalyse durch Speichelproben. 

Auch in der Gesundheitsbranche erreichte Dräger weitere Innovationen. 2011 kommt der PulmoVista 500 auf dem Markt, mit dem man die Verteilung der Luft in der Lunge beobachten kann. 2016 entwickelte Dräger einen neuen Inkubator mit 2 Kammern, der die Temperatur immer konstant hält. 

Das 125-jährige Jubiläum des Familienunternehmens wurde 2014 mit 13.000 Mitarbeitern gefeiert. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2.523,8 Mio. € und zog daraus einen Jahresüberschuss von 81,7 Mio. €. Zum 31.12.2016 hatte das Unternehmen 13.263 Mitarbeiter beschäftigt. 
Die Eigenkapitalquote lag bei 43,4 %. 

Quellen: 
https://static.draeger.com/cc/finanzberichte/2017/gb-2016/draeger-geschaeftsbericht-2016-bQ6NKoxyKvguD22Mh5taWV.pdf
https://www.draeger.com/Corporate/Content/unternehmensgrundsaetze.pdf
https://www.draeger.com/de_corp/Ueber-Draeger/Historie/Zeitstrahl

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Dividenden und Aktienrückkäufe wirken gemeinsam grandios

Dividenden und Aktienrückkäufe sind wichtig für langfristige Investoren



Als langfristige Investoren möchten wir dauerhafte Einnahmen durch Investitionen bekommen. Einnahmen stehen dem Investor bei positiven Gewinnen und Free Cashflows zu.

Auf direktem Wege kommt der Investor an diese Einnahmen über Dividenden und Aktienrückkäufe. Wir möchten uns heute dem Thema Dividenden und Aktienrückkäufe widmen und zeigen, was sie für einen positiven Effekt haben, wenn das Unternehmen sie gemeinsam und konservativ anwendet.


Dividenden führen zu regelmäßigen Einnahmen



Unternehmen, welche nicht mehr auf den extremen Wachstumspfad sind und schon Gewinne und Cashflows erwirtschaften, können einen Teil des Free Cash Flows oder der Gewinne an ihre Aktionäre ausschütten.

Die Aktionäre werden durch Dividenden für das Bereitstellen des Kapitals belohnt. Dividenden gibt es meistens bei Unternehmen die nicht mehr so viel Kapital für ihr Wachstum benötigen, denn bei der Auszahlung einer Dividende fließt Cash aus dem Unternehmen ab.
Dividenden sollte man nur zahlen, wenn diese aus dem operativen Geschäft erwirtschaften werden können. Wenn man für Dividenden Fremdkapital aufnehmen muss, führt das in der Regel zu einem Substanzverzehr.


Aktienrückkäufe: den Aktionär für seine Treue zu belohnen



Durch Aktienrückkäufe reduziert sich die ausstehende Aktienanzahl, das heißt der gleiche Gewinn wird durch eine geringere Anzahl an Aktien geteilt. Jedem Aktionär steht bei gleichbleibenden wirtschaftlichen Bedingungen mehr Gewinn zu. Durch ein Aktienrückkaufprogramm können Unternehmen den Gewinn je Aktie heben, ohne dass eine Gewinnsteigerung im operativen Geschäft nötig ist (Vorsicht: Dadurch kann man auch rückläufiges operatives Geschäft verstecken).

Was sollte man bei Aktienrückkäufen beachten? Aktienrückkäufe sollen nur vorgenommen werden, wenn der Kurs des Unternehmens unter dem inneren Wert des Unternehmens gehandelt wird und wenn das Unternehmen aus dem operativen Geschäft die Aktien zurück kaufen kann. Wird das Unternehmen an der Börse sehr teuer gehandelt und das Unternehmen kauft gleichzeitig Aktien zurück, kommt es zu einem Kapitalverlust für den Altaktionär, das hat auch Buffett ganz gut in seinem letzten Letter beschrieben, welchen wir im Beitrag Warren Buffett's Letters to Berkshire Shareholders 2016: Entwicklung, Ausblick, Aktienrückkauf aufgegriffen haben.

Dividenden und Aktienrückkäufe


Im besten Fall kauft das Unternehmen sowohl Aktien zurück und schüttet Dividenden aus.

Wie wir schon deutlich gemacht haben: Bei einem Aktienrückkauf reduziert sich die Anzahl der Aktien, dass bedeutet bei gleichbleibenden Dividenden pro Aktie, reduziert sich auch die ausgeschüttete Summe also das Cash, was aus dem Unternehmen fließt. Schüttet das Unternehmen nur einen etwas höheren Betrag je Aktie aus und steigert das Unternehmen die Ausschüttung um 2% pro Jahr und kauft gleichzeitig um 5% Aktien zurück, reduziert sich langfristig der Gesamtbetrag der aus dem Unternehmen hinaus fließt.



Trotz Dividendensteigerung um 2 % p.a. und anhaltenden Aktienrückkäufen von 5% im Jahr reduzieren sich jedes Jahr die Aufwendungen für Aktionäre um rund 4 %. Die Dividende je Aktie steigt und auch den Gewinn muss man mit einer geringeren Anzahl an Aktionären teilen. Ein gutes Szenario für einen langfristigen Investor. Durch den gemeinsamen Einsatz von Dividenden und Aktienrückkäufen kann das Unternehmen seine zukünftigen Ausgaben für Akionäre reduzieren.



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Der Free Cashflow ist für die Aktionäre!

Beteiligung der Arbeitskräfte am Unternehmen schaffen neue Anreize zur Leistungssteigerung

Können Beteiligungen der Angestellten an Familienunternehmen als Anreiz dienen?

Versammlung von Arbeitnehmern
pixabay.com

Viele große Konzerne und Aktiengesellschaften bezahlen ihre Angestellten teilweise mit Aktien und Optionen zur Beteiligung am Unternehmen. Doch ist das auch auf mittelständische Familienunternehmen anwendbar?

Vorteile für das Unternehmen


Die Arbeitnehmer sind durch eine Beteiligung an den Konzernen stärker motiviert, eine gute Arbeit zu machen. Die Qualität und Quantität des Teilhabers nimmt zu, da dieser direkt vom Gewinn und vom Wert des Unternehmens profitiert. Der Arbeitnehmer ist eher bereit Überstunden zu leisten.
Zudem haben die Aktionäre, die auch gleichzeitig Angestellte sind, mehr Wissen und Informationen über das Unternehmen und können bei der Hauptversammlung besser über die Zukunft der Aktiengesellschaft entscheiden. 

Der prozentuale Anteil der Arbeitnehmer an einer großen Aktiengesellschaft ist gering und verändert dadurch die Gesellschafterstruktur nur minimal. 


Vorteile für Arbeitnehmer


Der Arbeitnehmer fühlt sich als wichtiges Glied des Unternehmens und sieht einen nachhaltigen Sinn in seiner Arbeit. Zudem kann der Arbeitnehmer seine Zukunft durch seine Stimme bei der Hauptversammlung direkt beeinflussen. 

Auch im Bereich der Informationen hat der Arbeitnehmer durch die Beteiligung einen Vorteil. Als Teilhaber erhält man generell andere Informationen über die Lage des Unternehmens, Entwicklung und Zukunftschancen. Dies kann ein Arbeitnehmer im Arbeitsleben umsetzen und seine Arbeitsleistung den Bedürfnissen des Unternehmens anpassen. 



In Familienunternehmen


Familienunternehmen sind meistens in der Rechtsform der GmbH geführt, damit gestaltet sich die Aufnahme von Angestellten als Gesellschafter sehr schwierig. In den meisten Fällen haben nur Arbeitnehmer in hohen Positionen eine Chance auf eine Beteiligung am Unternehmen. 

In der Rechtsform der GmbH ist die Aufnahme eines neuen Gesellschafters sehr aufwendig und zahlt sich meistens nicht aus. Gerade wenn es um mehrere hundert weitere Beteiligungen mit niedrigen prozentualen Anteilen geht. 

Weiterhin ist zu bedenken, dass ein Familienunternehmen meistens über mehrere Generationen besteht und die Familie generell als Hauptteilhaber auftritt. Der Familie ist bewusst das Gesellschaftsanteile die einmal weggegeben worden, sehr schwierig wieder zu bekommen sind. 

Fazit


Für sehr große Familienunternehmen ist die Beteiligung von Angestellten eine gute Möglichkeit die Motivation, Arbeitsleistung und Identifikation mit dem Unternehmen zu heben. Bei mittelständischen Familienunternehmen, die als GmbH bestehen, ist meistens eine Beteiligung von Angestellten außerhalb der führenden Positionen zu aufwendig. Die Kosten-Nutzen- Analyse ist meistens negativ.


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Value Investor Eveillard gebührt großer Respekt

Eine starke Performance des Publikumsfonds und lange Haltezeiten der Investments zeichnet Value Investor Eveillard aus.


Warum gebührt Value Investor Eveillard besonderer Respekt?


Er gehört zu den Ausnahmen in der Finanzwelt. Laut seiner Erfahrung sind nur 5% der von Angst und Gier getriebenen Finanzwelt richtige Value Investoren. Value Investor Eveillard gehört nicht nur fachlich zu den Besten seiner Zunft, sondern beweist es auch durch eine starke Performance seines Publikumsfonds.

Sein Publikumsfonds entwickelte sich mit rund 15,7% p.a. in seiner 26 jährigen Führung. Absolut bedeutet es eine Performance von 4395 % (zum Vergleich die Nettorendite des MSCI World war 1514% (11,29%p.a.)). Warum gebührt ihm besonderer Respekt:
Er hatte die typischen Probleme eines Fondsmanagers.
Er führte einen Publikumsfond, das heißt der Anleger kann jederzeit die Anteile des Fonds kaufen und verkaufen. Im Gegenzug bedeutet es aber auch, dass der Anleger sein Geld abzieht, wenn es nicht gut an den Börsen läuft. Gerade in diesem Moment braucht der Value Investor Geld, um dies gewinnbringend und mit hohen Einstandsrenditen einzusetzen.

“Ich persönlich habe immer gesagt, dass ich lieber die Hälfte unserer Anleger verlieren würde als die Hälfte ihres Geldes.“

Ende der 90 er Jahre hat er tatsächlich mehr als die Hälfte der Anleger verloren. Während der Technologieblase sind die gierigen Anleger auf den rasanten Zug aufgesprungen und haben es später in der Krise bereut.

Durch den Kapitalabzug wird der Value Investor teilweise gezwungen, Verluste zu realisieren. Um das zu vermeiden, arbeitete Investor Eveillard auch mit einer gewissen Cashquote - dazu später mehr.
Was zeichnet Value Investor Jean-Marie Eveillard noch aus?


Was zeichnet den Value Investor Eveillard aus?




Jean-Marie Eveillard hatte einen sehr langen Anlagehorizont. Er wollte Beteiligung mindestens fünf bis zehn Jahre halten und dementsprechend hat er auch mit Hilfe einer sehr langfristigen Perspektive seine Entscheidung getroffen.
Darüber hinaus zeigte er eine gewisse Disziplin bein Einkauf von Unternehmensanteilen. Er forderte immer einen sehr geringen Preis und eine möglichst hohe Gewinnrendite.

Bewertrungsmetriken von Eveillard



Quelle: Eveillard (2016): Value Investing. Mein Weg, meine Erfolge, meine Fehler. S. 65.


Auch für außergewöhnliche Unternehmen zahlt Value Investor Eveillard nur das 12-fache des Betriebsergebnisses. Die Lieblingsbewertungsmetrik von Jean-Marie Eveillard ist EV / EBIT , denn die EBIT  enthält kein Zins- und Steuerergebnis, deshalb kann man die Unternehmen auch über die Landesgrenzen hinweg gut vergleichen und bewerten. Die Eigenheiten des Zins- und Steuerumfeldes jedes Landes spielt bei der Bewertung dementsprechend keine Rolle. Der Unternehmenswert zu Betriebsergebnis- Multiplikator berücksichtigt über den Unternehmenswert auch die Verschuldungssituation des Unternehmens, denn der Unternehmenswert setzt sich zusammen aus Marktkapitalisierung zuzüglich Verschuldung und abzüglich Cash.

   
Das Cash im Portfolio ist für Eveillard eine Restgröße wie auch für viele andere Value Investoren. Entweder gibt es genügend Anlagemöglichkeiten, dann haben in der Regel die Value Investoren wenig Liquidität oder es gibt wenige Anlagemöglichkeiten, welche auch die strengen Preiskriterien erfüllen, dann bleibt die Cash-Quote hoch.



Quelle: Eveillard (2016): Value Investing. Mein Weg, meine Erfolge, meine Fehler. S. 71.

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Rosenbauer - Internationales Familienunternehmen in 6. Generation rettet Menschenleben

Ausrüster der Feuerwehr und Familienkonzern in 6. Generation

Bild Rosenbauer
rosenbauer.com
Die Geschichte des Unternehmens ist stark an den Bedarf der Feuerwehr im Wandel der Zeit gebunden. Bereits seit dem Beginn der Tradition versucht Rosenbauer, die Technik der Feuerwehr weltweit ständig zu verbessern. Der österreichische Konzern ist weltweit der führende Hersteller für Feuerwehrtechnik und heute in über 100 Ländern vertreten. 

Meilensteine der Geschichte von Rosenbauer


1863 gründete Johann Rosenbauer ein Handelsgeschäft für Feuerwehrbedarf in Linz, damit begann die lange und erfolgreiche Geschichte des Familienunternehmens. Die wirkliche Produktion der Feuerwehrgeräte startete das Unternehmen 1906. Das erste Feuerwehrfahrzeug der Firma Rosenbauer wurde 1919 gefertigt. 

Bereits in den frühen 1920er Jahren begann Rosenbauer mit dem Export nach China und trieb damit die Internationalisierung voran. Bereits 1976 nahm der Export über 50 % der gesamten Verkaufszahlen ein. Das Unternehmen gründete Vertriebsgesellschaften in der Schweiz, Spanien und Singapur. 

Der Börsengang der Rosenbauer International AG folgte 1994. Auch in den USA erschloss Rosenbauer ein neues Geschäftsfeld. Der Konzern übernahm verschiedene Gesellschaften und formte ein neues Rosenbauerunternehmen in den USA. 



Der Expansionskurs ging weiter, die Märkte Russland und Süd Afrika wurden in den frühen 2000er Jahren erschlossen. Der größte Abnehmer zu dieser Zeit ist Saudi Arabien. 2014 wurde die letzte Auslandsgesellschaft in den UK gegründet.

Momentane Lage von Rosenbauer


Das Unternehmen ist zu 51 % im Eigentum der Familiengesellschaft Rosenbauer Beteiligungsverwaltung GmbH, damit ist das Unternehmen noch sehr stark von der Familie geprägt.
Der Rosenbauer Konzern erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von 870,8 Mio. €, der Gewinn je Aktie beläuft sich auf 3,46 €. Der Auftragseingang steigt dauerhaft, das Unternehmen befindet sich in einer guten wirtschaftlichen Lage bis Ende 2016. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 lief nicht viel zusammen und  der Gewinn je Aktie sank von 1,8 € auf 0,5 €. Politische Unsicherheit und die Öl- und Gaspreisabhängigkeit der wichtigen Märkte wie Saudi Arabien führten zu schwacher Auslastung und machen den Unternehmen im Geschäftsjahr 17 zu schaffen. Dank Effizienzsteigerungen konnte im dritten Quartal die EBIT (Betriebsergebnis) wieder um 42% auf 12,1 Mio.€ gesteigert werden. Das Management wertet es als erstes Anzeichen für Besserung.

Investmentpotenzial Rosenbauer


Durch den wesentlichen Dämpfer der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr kann das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis nicht zur normalisierten Bewertung herangezogen werden, deshalb nehmen wir das Graham KGV mit den durchschnittlichen Gewinnen der letzten 10 Jahre. Das Graham- KGV von Rosenbauer liegt bei 15 und signalisiert das Rosenbauer noch innerhalb der nächsten 7 bis 10 Jahre um jährliche 3 % im Gewinn je Aktie wachsen muss um den gegenwärtigen Kurs zu rechtfertigen (laut Graham Wachstumsformel).

Quellen: 
https://www.rosenbauer.com/fileadmin/user_upload/group/Graue_Boxen/Rosenbauer_Geschaeftsbericht_2016.pdf (Stand: 28.11.17)
https://www.rosenbauer.com/de/de/group/investor-relations/die-aktie/aktionaersstruktur (Stand: 28.11.17)
https://www.rosenbauer.com/index.php?id=1321&L=0&region=2&cHash=9360469ed565600cbb9e2c2c59ebd3d3 (Stand: 28.11.17)

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Schulden sind gefährlich (aus den Fehlern von Value Investor Eveillard lernen)

Value Investor Eveillard stellt nach einigen Fehlern fest: Hebelung ist gefährlich.


“Einer meiner häufigeren Fehler war, die potentiellen Auswirkungen von Kredit- Hebelung zu ignorieren. Ich weiß, dass der Hebeleffekt (Leverage Effekt) in beide Richtungen wirkt. Aber sagen wir, man macht eine Summe-der-Teile-Analyse und ist der Meinung, dass die Aktiva des Unternehmens 100 Dollar wert sind. Wenn es 70 Dollar Schulden hat und man den Wert seiner Aktiva um nur 10 Dollar zu hoch angesetzt hat, bedeutet das, dass der Wert seines Eigenkapitals von 30 Dollar auf 20 Dollar sinkt. 10% danebenzuliegen, ist insgesamt gesehen kein so großer Fehler. Doch bei einem hohen Verschuldungsgrad ändert sich das.“
Quelle: Eveillard (2016): Value Investing. Mein Weg, meine Erfolge, meine Fehler. S. 162.


Wie wirken die Schulden auf den Inneren Wert?


Veranschaulichen wir uns mal die Ausgangsrechnung von Value Investor Eveillard. Bei einem verschuldeten Unternehmen muss man, um den Wert des Eigenkapitals zu erhalten, die Schulden abziehen. Schätzt man den Wert der Vermögenswerte über einige Methoden die uns zur Unternehmensbewertung zur Verfügung stehen auf 100 Dollar. Zieht man danach die Schulden (oder andere Verbindlichkeiten wie Pensions- und Mietverbindlichkeiten) usw. ab, erhält man den Wert des Eigenkapitals. Diesen Wert des Eigenkapitals muss man mit der gegenwärtigen Marktbewertung vergleichen, um eine Aussage über die Unter- oder Überbewertung zu treffen. In unserem Basis-Fall erhalten wir eine Unterbewertung, weil der Wert des Eigenkapitals bei 30 Dollar liegt und das Unternehmen bei 22,5 Dollar am Markt gehandelt wird.


Die Schätzung der Vermögenswerte enthält immer ein gewisses Fehlerpotenzial, deshalb arbeiten Value Investoren auch mit der Sicherheitsmarge. In der Beispielrechnung von Value Investor Eveillard wurden die Vermögenswerte nur 10% zu hoch angesetzt. Das heißt, anstatt 100 Dollar sind die Vermögenswerte nur 90 Dollar wert. Zieht man davon die Schulden von 70 Dollar ab, erhält man einen Wert des Eigenkapitals von 20 Dollar. Im Vergleich zum Marktwert von 22,5 Dollar ist das Unternehmen nun überbewertet.
Wert des Eigenkapital bei einem Prognosefehler von 10%

Natürlich kann der Leverage-Effekt auch in die andere Richtung wirken. Wenn wir beim Schätzen der Vermögenswerte zu konservativ waren und die Vermögenswerte 10 % mehr Wert sind als angenommen,  Liegt der Wert des Eigenkapitals bei 40 Dollar und das Potenzial bei 78% zur Marktbewertung.
Wie wirken Schulden auf den Inneren Wert?


Was sollen wir bei Verschuldung beachten?


Bei verschuldeten Unternehmen sollten wir eine höhere Sicherheitsmarge verlangen. Das heißt, wir sollten mindestens den Dollar für 50 oder noch besser 30 Cent kaufen, damit es keine bösen Überraschungen gibt oder wir sollten verschuldete Unternehmen generell meiden, da diese auch in Krisenphasen nicht flexibel agieren können. Auch bei günstigen Preisen in der Krise können sie keine Übernahmen zur Ausweitung der Marktposition tätigen, stattdessen sollten sie extreme Kostensparmaßnahmen durchführen, um überhaupt zu überleben.


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Nintendo - Hiroshi Yamauchis Lebenswerk steht vor dem Absturz

Das Familienunternehmen Nintendo hat eine lange und erfolgreiche Geschichte, doch verliert in letzter Zeit an Einfluss

Kartenhersteller

Schriftzug Nintendo
nintendo.de

Alles begann 1989 mit der Herstellung von Karten. Fusajiro Yamauchi gründete Nintendo in Kyoto. Mit der Herstellung von westlichen Kartenspielen gelang Nintendo der erste Erfolg in Japan. Die Einführung der Massenproduktion der Karten brachte dem Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. 1959 begann Nintendo die Herstellung von Disney Spielkarten und erschloss einen komplett neuen Markt. 

Revolution zur Spielekonsole


1977 brachte Nintendo die ersten Videospielkonsolen auf den Markt, die "TV Game 15" und "TV Game 6". Das Spiel Super Mario verlieh der Konsole 1980 einen entscheidenden Schub. Bis heute ist Super Mario einer der begehrtesten Spiele von Nintendo. Der nächste Schritt in der Spielkonsolenentwicklung gelang 1984 mit dem Nintendo Entertainment System, welcher sich schnell als großer Erfolg rausstellte. Hiroshi Yamauchi führte das Unternehmen von 1949 bis 2002 und machte den Konzern zu einem der größten Videospielehersteller.
"Coincidental to my leaving the company, I would like to make one request: that Nintendo give birth to wholly new ideas and create hardware which reflects that ideal." Hiroshi Yamauchi

Erfindung des Gameboy


1989 erfand Nintendo den Gameboy als mobile Konsole, die Verkaufszahlen schoßen in die Höhe. Mit der Erfindung von Pokemon für den Gameboy 1999 wurde der Gameboy weltweit begehrt. Die Nachfolge des Gameboys trat 2005 der Nintendo DS an, konnte jedoch an den Erfolg nicht anknüpfen. 

2006 gelang Nintendo der nächste Quantensprung in der Konsolentechnik, die Wii kam auf den Markt. Damit begründet Nintendo ein neues Zeitalter in der Konsolenentwicklung und brachte Sport in jedes Wohnzimmer. 
Leider kam nach der Wii Einführung im Bereich der Spielkonsolen von Nintendo nicht mehr viel. Jetzt versucht Nintendo mit der neuen Nintendo Switch wieder anzugreifen. Es bleibt interessant, ob es Nintendo, gelingt wieder mehr Marktanteile zu gewinnen.




Im Bereich der Spiele startete Nintendo mit Pokemon Go auf dem Smartphone durch. Zu seinen besten Zeiten hatte das Spiel 45 Millionen Nutzer gleichzeitig. Leider sind es heute nur noch etwa 5 Millionen gleichzeitige Nutzer. Nintendo konnte das Spiel nicht wirklich auf dem Smartphone festsetzen und der Hype ging schnell vorbei. 

Unternehmenslage 2016


Nintendo erzielte einen Umsatz von 3.819,22 Mio.€ und daraus einen Gewinn von 209,98 Mio.€ mit 5064 Mitarbeitern. Das sind durchaus beeindruckende Zahlen, jedoch erreichte Nintendo 2011 das doppelte des Umsatzes und das 5-fache an Gewinn. Der Abwärtstrend ist eindeutig zu sehen. 
Die Eigenkapitalquote von Nintendo liegt bei 86,30%, was für ein Technologieunternehmen ein unglaubliche Stabilität bringt.


Hier eine Übersicht der momentane Nintendo-Produkte auf Amazon



Investmentpotenzial von Nintendo


Die Spiele- und Konsolenindustrie ist durch stetig wechselnde Moden, Hypes und Technologien geprägt. Dementsprechend ist es schwierig einen nachhaltigen Gewinn zu definieren. Gegenwärtig wird Nindendo zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 47 gehandelt. Also muss das japanische Familienunternehmen in den nächsten 7-10 Jahren den Gewinn um 19 Prozent p.a. steigern um aus fundamentaler Sicht den gegenwärtigen Kurs zu rechtfertigen (nach Graham Wachstumsformel (47-8,5)/2=19,25%).

Quellen:
https://www.nintendo.de/Unternehmen/Unternehmensgeschichte/Nintendo-Geschichte-625945.html#1889 (Stand: 23.11.2017)
http://www.boerse-online.de/bilanz_guv/nintendo (Stand: 23.11.2017)
http://www.azquotes.com/quote/1440263 (Stand: 23.11.2017)

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Video: Rob Vinall zum Thema Integrität des Managements (Value Investor Conference)

Bedeutung und Wert der Integrität vom Management


Value Investor Rob Vinall spricht über den Wert und die Charakterisierung vom Management. Schwerpunkt ist die Integrität vom Management und Rob Vinall zeigt wie man die Integrität des Managements prüft und gute Manager findet.



Weitere sehenswerte Chips finden Sie unter Videoempfehlungen.


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CENTROTEC Sustainable AG - Familienunternehmen im Bereich Klima-, Gas- und Medizinischen Systemen

Das Mutterunternehmen hinter der WOLF GmbH vereint verschiedene Branchen

Centrotec Bild
centrotec.de

Die CENTROTEC Sustainable AG vereint verschiedene Geschäftsfelder um Synergieeffekte zu gewinnen. Das größte Unternehmen hinter der CENTROTEC Sustainable AG ist die WOLF GmbH, ein starkes Unternehmen im Bereich Klimasysteme. Weitere Tochterunternehmen aus diesem Bereich sind Brink und Holmak. Im Bereich Gas Systeme vereint die CENTROTEC Sustainable AG unter ihrem Dach ubbink und CENTROTHERM. 

In der Medizinbranche und Plastikverarbeitung sind die Tochterunternehmen Möller Medical, CENTROPLAST und Rolf Schmidt Industri Plast. Zusammen erreichen diese Unternehmen durch ihre Verbindung einen großen Wettbewerbsvorteil in der Spritzenherstellung. 

Insgesamt erwirtschaftet die Unternehmensgruppe im Jahr 2017 einen Umsatz von 575 Mio. € und einen EBITDA von ca. 60 Mio. € mit 3285 Mitarbeitern.


Unternehmensgeschichte WOLF GmbH


Die WOLF GmbH wurde 1963 in Mainburg gegründet und begann Warmlufterzeuger für Hopfenverarbeitungsmaschinen zu produzieren. Bereits 1970 wurde die WOLF GmbH an die Salzgitter AG verkauft und produzierte Klimageräte. Mit dem ersten Patent für einen Heizkessel 1980 begann die Erfolgsgeschichte des Unternehmens und bereits Ende der 1980er Jahre hielt WOLF die europäische Marktführerschaft in Kastenklimageräten.



Ab 1989 gehörte Wolf zum Preussag Konzern. Die erste Herstellung von Gasthermen gelang Wolf im Jahr 1994 und Ende der 90er Jahre wurde WOLF zum Systemanbieter im Bereich Heizung, Klima, Lüftung und Solar.

Im Jahr 2006 wurde Wolf ein Unternehmen der CENTROTEC Sustainable AG und trat damit in einen Verbund aus Gebäudeklimaunternehmen bei. Die erste Produktion von Wärmepumpen folgte 2010. Das Unternehmen Proklima aus Kroatien wurde 2015 von Wolf gekauft.

Insgesamt gehören 2016 zu Wolf 6 Vertriebsgesellschaften in Europa und 2 weitere Tochterunternehmen, Kuntschar+Schlüter und Dreyer&Bosse. Mit einem Umsatz von 377 Mio. € und 1950 Mitarbeitern ist Wolf eines der größten Unternehmen der Klimatechnik.

Das CENTROTEC Sustainable AG Investmentpotenzial 


Durch die unterschiedlichsten Unternehmen von CENTROTEC müsste man eigentlich eine Summe aller Teile Berechnung durchführen um einen belastbaren Inneren Wert zu erhalten. Wir wollen im ersten Schritt erstmal rausfinden, ob überhaupt Potenzial offensichtlich ist und wenden die Graham-Wachstumsformel an. Das Familienunternehmen wird zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 15 gehandelt. Nach der Graham Formel ((15-8,5)/2) müssten die Gewinne in den nächsten 7-10 Jahren um jährlich rund 3 Prozent wachsen um nur den gegenwärtigen Kurs zu rechtfertigen.


Quellen: 
http://www.centrotec.de/unternehmen/tochterunternehmen.html (Stand: 19.11.17)
https://www.wolf.eu/unternehmen/ueber-uns/ (Stand: 19.11.17)
https://www.youtube.com/watch?v=jZWBXEVAt5A (Stand: 19.11.17)



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Worin sollte man in der Krise investieren?

Antizyklisches Investieren ist langfristig erfolgreich. Nur in was?


Investoren, welche nach fundamentalen Gesichtspunkten antizyklisch investieren, können enorme Leistungen erzielen. Aus unserer Sicht ist das eine Erfolgsformel, also investieren wenn es keiner macht oder will. Dann bekommt man den besten Preis oder den größten Gegenwert für die Investition.

Jetzt stellt sich die Frage, in was man  als Investor oder Unternehmer investieren sollte?

1. Mitarbeiter
2. Technologie und Produkte
3. Märkte
4. Marketing und Vertrieb
5. Vermögenswerte

Betrachten wir einmal die Punkte im Detail.

1. Mitarbeiter


Starke Familienunternehmen stellen in der Krise Mitarbeiter ein und schulen ihre bestehenden Mitarbeiter, um eine hohe Lieferfähigkeit direkt beim Anziehen der Konjunktur zu haben.
Die Schulungen in den Bereich IT, Recht, Management und Technik stärken das ganze Unternehmen und machen es leistungsfähiger.
Mitarbeiter sollten in der Krise geschult werden

Die Mitarbeiter bekommen neue Prozesse und Denkweisen beigebracht, welche die Struktur der Familienunternehmen effizienter machen und dazu beitrugen, die Marktposition auszubauen. Durch die Vermeidung von Stellenabbau und die Weiterqualifikation der Mitarbeiter kann man kurz nach der Krise die Produkte ohne Verzögerung ausliefern. Die rasche Lieferfähigkeit steigerte die Kundenzufriedenheit und förderte den Ausbau der Marktanteile.

2. Technologie und Produkte


Die Vorreiterrolle von Familienunternehmen beruht auf intensiven Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Auch in der Krise bauen Familienunternehmen die Aktivitäten aus und veröffentlichen zahlreiche Neuheiten. Der Kunde braucht Wirtschaftlichkeit und Produktivität besonders nach der Krise. Mit den neuen Entwicklungen während der Krise kann man Produkte und Dienstleistungen lancieren, welche auf die Bedürfnisse zugeschnitten sind.



3. Märkte


Darüber hinaus kann in Krisenjahren das Engagement in wichtige Märkte ausgebaut werden. Durch neue Niederlassungen kann man die Kunden und Interessenten in den Absatzregionen noch besser betreuen und nach der Krise gute Vertragsabschlüsse vorweisen.

4. Marketing und Vertrieb


Für die zukünftigen Aufträge ist es wichtig, nicht an Werbung und Marketing zu sparen. Es gilt: Wer nicht wirbt der stirbt! Vor allem in der Krise kann man durch cleveres Marketing die Marke ausbauen und seine Produkte ins Gedächtnis rufen. Schwächere Unternehmen haben nicht die finanziellen Reserven, können daher nicht in Marketing investieren und verlieren Kunden.

5. Vermögenswerte


Zum Thema Vermögenswerte schreiben wir regelmäßig, deshalb können wir es kurz fassen;

“Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“ so Carl Mayer von Rothschild.

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Maxingvest AG- Eine von Deutschlands größten familiengeführten Holdinggesellschaften

Der Dachkonzern hinter Tchibo und Beiersdorf - Die Maxingvest AG

Bild Maxingvest AG
maxingvest.de

Hinter den beiden Konzernen Tchibo und Beiersdorf steht eine von Deutschlands größten Holdinggesellschaften. Die Familie Herz hat diese Beteiligungsgesellschaft aufgebaut und dauerhaft vergrößert. Mit der Maxingvest AG verbindet man 100% der Tchibo Stimmrechte und über 50% der Stimmen in der Hauptversammlung der Beiersdorf AG. Damit kontrolliert die Familie Herz zwei der einflussreichsten deutschen Unternehmen.

Entwicklung der Gesellschaft


Alles begann mit der Gründung der Tchibo GmbH im Jahr 1949 durch Max Herz und Carl Tchilling. Die Idee Kaffee per Post zu versenden, revolutionierte den Markt und wurde unglaublich erfolgreich. Max Herz leitete das Unternehmen bis zu seinem Tod 1965, danach übernahmen die Position seine beiden Söhne Günter und Michael Herz. 

1974 beteiligte sich die Familie Herz mit einer Minderheitsbeteiligung an der Beiersdorf AG, woraufhin 1977 die Tchibo Holding AG gegründet wurde. Eine Mehrheit der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH wurde 1980 durch die Holding übernommen, Ziel ist es, eine Diversifikation vom Kaffeegeschäft zu erreichen. Das Unternehmen in der Zigarettenbranche verlor in der Zeit unter der Tchibo Holding AG an Einfluss und schrumpfte sehr stark. Als Konsequenz wurde die Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH 2003 an Imperial Tobacco verkauft. 

Der Erwerb der Hauptanteile an Beiersdorf gelang 2003. Die Tchibo Holding AG kauft 19,6% der Anteile von der Allianz AG und rettet den Nivea Hersteller vor der Übernahme durch den Konkurrenten Procter&Gamble. Nach dem Kauf hält die Tchibo Holding AG 49,9% der Beiersdorf AG.

Am 5.7.2007 nennt sich die Holding in Maxingvest AG um. Ziel ist es, sich mehr von Tchibo abzugrenzen und die Dachgesellschaft mehr in den Vordergrund zu rücken. 




Momentane Unternehmenslage 


Die Holding gehört zu den Top 20 der deutschen Familienunternehmen. Insgesamt erzielt die Holding 2016 einen Umsatz von 10.062 Mio. € und erwirtschaftete daraus einen Gewinn von 1.214 Mio. € mit über 30.000 Angestellten.


Quellen: 
https://www.tchibo.com/servlet/content/309018/-/starteseite-deutsch/tchibo-unternehmen/ueber-tchibo/historie.html (Stand: 14.11.17)
http://www.maxingvest.de/mobile/index.php?id=6&language=1&newsId=18 (Stand: 14.11.17)
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/tchibo-kauft-nivea-konzern-beiersdorf/459210.html (Stand: 14.11.17)
http://www.maxingvest.de/index.php?id=19&language=1 (Stand: 14.11.17)

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Was kann Investoren und Investments kaputt machen?

Was kann Investoren und Investments erfolglos machen?



Wir wollen uns einmal Gedanken machen, was alles beim Investieren schief gehen kann. Es bildet für uns ein wichtiges Fundament für kommende Investments, denn Fehler oder Schwachstellen sind wichtig zu benennen, denn nur dann sind sie vermeidbar. Das Brainstorming erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann gerne auch noch ergänzt werden. Beginnen wollen wir mit der Perspektive des Investors:


Was kann Investoren kaputt machen?


“Was Investoren kaputt macht, ist nicht die wirtschaftliche Lage - das sind sie selbst.“

Quelle: Buffett & Clark (2017): Das Tao des Warren Buffett, S.156.

- Handlungstrieb führt zu hohen Kauf- und Verkaufsgebühren und Steuern. Ständiges Kaufen und Verkaufen schmälert die Rendite. An Hand einer Musterrechnung konnten wir beweisen, dass sich langfristiges Investieren lohnt. Warren Buffett sieht in der Haltezeit von Aktien auch die Differenz von Investoren und Spekulanten)

Was kann Investoren kaputt machen?


“ich finde, Institutionen, die aktiv Handel betreiben, Investoren zu nennen, ist, als würde man jemanden, der häufig One-Night-Stands hat, einen Romantiker nennen.“

Quelle: Buffett & Clark (2017): Das Tao des Warren Buffett, S.183.


- Angst und Gier: Wenn man in sehr beliebte Aktien investiert und die Komponente Preis nicht berücksichtigt, passiert das meist aus Gier.


- Zu großes oder wenig Selbstbewusstsein

- zu geringes Wissen über das Investment

- Sorgloser Umgang mit Fremdkapital

- Ständige Meinungswechsel

- Glauben von Vertriebsargumenten der Vorstände, ohne diese Argumente zu hinterfragen

- Investments zu tätigen, welche nur unter steuerlichen Gesichtspunkten sinnvoll erscheinen

- Investments aus Makroperspektive tätigen und Aktien verkaufen, wenn wir uns in einer Krise befinden und Aktien zu kaufen, wenn der Aufschwung schon sehr weit fortgeschritten ist

- gesundheitsschädlicher Drogen- und Alkoholkonsum



Zu einem dauerhaften Kapitalverlust können einige Faktoren im Unternehmen oder im Umfeld führen.

Was kann bei einem Investment alles schief gehen?



- Staatseingriffe, die das Geschäftsmodell ruinieren

- ein zu hoher Preis für das Investment

- disruptive Technologien, die das Geschäftsmodell ersetzen oder untauglich machen

- Konkurrenz, die die Rahmenbedingungen im Markt verändern und nur noch niedrige Margen zulassen.

- Ein Managementwechsel und das neue Management platziert neue Personen, die von der Erfolgsgeschichte abweichen und fördert eine andere Unternehmenskultur.

- Bei Unternehmen, welche von der Führungspersönlichkeit oder wichtigen Mitarbeitern abhängig sind. Der Abgang oder Tod dieser Personen kann zu einem Wertverlust des Geschäftsmodells führen.

- Betrug in der Bilanzierung und Rechnungslegung, zur Erkennung hilft der C-Score

- weitere Managerfehler

- Ablauf von wichtigen Patenten, Verlust von wichtigen Daten

- Verlust von Hauptabnehmern und -Zulieferern

- unverhältnismäßige Aufnahme von Fremdkapital

- Beteiligung an Übernahmeschlachten und die Zahlung von sehr hohen Preisen für Akquisitionen

- der Kunde erkennt den Nutzen oder Mehrwert des Produkts oder der Dienstleistung nicht

- sehr starre und unflexible Unternehmensstrukturen

- Unternehmensspionage

- Bestechung von Politikern und Kunden

- Verkauf von niedriger Qualität in Verbindung mit irgendwelchen Skandalen

- endlose Mitarbeiterstreiks


Die Aufzählung ist eventuell nicht ganz vollständig. Kann aber dennoch eine gute Grundlage für Investmententscheidungen sein, denn

"Wenn die Verluste minimiert werden, erzeugen durchschnittliche Gewinne überdurchschnittliche Ergebnisse" Benjamin Graham



Quelle: Cunningham(2005): Value-Investing - simplified: simplified S.20

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Kärcher - Weltmarktführer in Reinigungstechnik mit immer neuen Ideen

Ein Familienunternehmen mit immer neuen Erfindungen - Kärcher

Kärcher Bild
kaercher.com
Kärcher bringt immer neue Ideen auf den Markt und revolutioniert damit das alltägliche Leben eines jeden. Die neuen Reinigungsmöglichkeiten erreichen eine ungeahnte Vielfalt und Kärcher steigt zum Weltmarktführer in Reinigungstechnik auf. Wie fing die Tradition eines solchen Familienunternehmens an?

Alfred Kärcher immer auf der Suche nach Innovationen

Die Grundlage des Unternehmens wurde 1935 gelegt, Alfred Kärcher produziert seine eigenen Ideen im Bereich Heiztechnik. Das erste Patent bekam Kärcher auf seinen Salzbadofen zum Härten von Leichtmetallen. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang Kärcher 1950 der Einstieg in die Reinigungstechnik. Er konstruierte einen ersten Heißwasser Hochdruckreiniger und ging damit den ersten Erfolgsschritt in der langen Geschichte. Nachdem Alfred Kärcher 1959 verstarb, übernahm seine Frau Irene die Geschäftsleitung bis die 2. Generation der Familie, Johannes Kärcher und Susanne Zimmermann von Siefart, die Stelle besetzten und sie bis heute begleiten.


Internationalisierung unter der 2.Generation

Ab 1960 trieb Kärcher die Internationalisierung vorran. Bis 1970 eröffnete Kärcher Vertriebsstellen in der ganzen EU. Heute verfügt Kärcher über ein Netzwerk von 40.000 Vertriebsstellen  n 160 Ländern.

1974 weitete Kärcher sein Angebot neben den Hochdruckreinigern auf den Grundbedarf zur Reinigung aus, hierzu zählen Nass- und Trockensauger, Scheuersaugmaschinen, Kfz-Waschanlagen und Kehrmaschinen. Durch einen tragbaren Hochdruckreiniger gelang Kärcher 1984 eine weitere Innovation und damit der Eintritt in den Markt für private Haushalte. Im Laufe der Zeit entwickelte Kärcher auch Staubsauger für Wohnungen.

Durch große Projekte machte Kärcher weltweit auf sich aufmerksam. In einem eigens entwickelten Verfahren reinigte ein Hochdruckreiniger von Kärcher alle 284 Travertinsäulen des Petersplatzes in Rom. Nun bietet das Unternehmen auch Hochdruckreiniger für Fassadensanierung an, die bis zu 2500 Bar Strahlkraft generieren.


Die nächste Innovation ließ nicht lange auf sich warten. Kärcher brachte den ersten völlig autonomen Saugroboter RoboCleaner RC 3000 2003 auf den Markt. Allein im Jahr 2011 entwickelte das Unternehmen 100 neue Produkte, mit dem großen Ziel die Reinigungsarbeiten zu erleichtern.

Im Jahr 2016 erwirtschaftete Kärcher einen Umsatz von 2.326 Mio. € mit 11.900 Angestellten. Das Unternehmen hält allein 569 Patente und zeigt damit die dauerhafte Weiterentwicklung der Kärcher Produkte.

Quellen: 
https://www.kaercher.com/de/inside-kaercher/unternehmen/ueber-kaercher.html (Stand: 10.11.17)

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Steuern sparen durch langfristiges Investieren

Steuern sparen durch vernünftiges und langfristiges Investieren.

“Paradise Papers" das Schlagwort der Medien. Alle Personen sind bestrebt Steuern zu sparen. Steuern zu umgehen ist moralisch verwerflich und teilweise illegal. Es darf nicht gelten, dass der normale Bürger Steuern zahlt und der Reiche nur den Steuerberater.

Gut finden wir, wenn alle Bürger die Steuern aufschieben wollen, denn Steuern aufzuschieben ist das Ziel eines langfristigen Investors und vernünftig sowie sinnvoll.
Steuern sparen durch langfristiges Investieren

Durch die aufgeschobene Steuerpflicht hat der langfristige Investor die Möglichkeit, mehr produktive Vermögensgegenstände zu besitzen und arbeiten zu lassen. Unternehmensanteile als Vermögenswerte schaffen ihrerseits Arbeitsplätze, bringen Personen in Lohn und Brot und sorgen für weitere Steuereinnahmen im Normalfall.
Die aufgeschobene Steuer ist ein attraktives zinsfreies Darlehen vom Staat und das Beste: Die Fälligkeit bestimmt der Investor. Irgendwann muss man die Steuern zahlen, aber den Verkauf der Vermögenswerte kann man weit hinauszögern, umso länger arbeitet das Geld für den Investor und kann verzinst werden.



langfristiges Investieren lohnt sich




Die Rendite bei einem Investment ist höher, wenn der Kapitalertrag erst später versteuert wird. Voraussetzung ist natürlich die gleiche Rendite vor Steuern und der gleiche Steuersatz.
Vergleichen wir drei Investoren, welche sich über 20 Jahre mit einer jährlichen Rendite von 15 % sehr gut entwickelten. Wo ist der Unterschied der drei Aktien? Antwort: Die Investmentstrategie. Kurzfristige Investoren verkaufen jedes Jahr oder jedes dritte Jahr.

Die kurzfristig denkenden Investoren haben ein kurzfristiges Handelsmuster, die zittrigsten Investoren springen jedes Jahr zwischen den Aktien hin und her. Da auch ein solcher Investor jedes Jahr seine 15 Prozent mitnehmen kann, muss er diese jedoch immer mit dem Kapitalertragssteuersatz von 25 Prozent versteuern. So werden aus einem Zins von 15 % unterm Strich nur 11 % nach der Funktion:


 15% x (1 – Steuer von 25%) ist gleich 11. 

Aus einer Investition von 1000€ werden über einen Zeitraum von 20 Jahren mit jährlichen Trades respektable 8400 €. Der Investor, welche die Aktien jedes dritte Jahr tauscht, erzielt eine Nettorendite von 11,95% pro Jahr und erhält am Ende 9565€ ausgezahlt.

Ein Investor mit langfristigem Horizont erzielt eine jährliche Rendite nach Steuern von 13,4% - dank des Zineszinses, wenn er die Aktie erst nach 20 Jahren verkauft und dann erst die Kapitalertragssteuer anfällt. Insgesamt erhält der langfristige Investor aus seinen 1000 € am Ende der 20- jährigen Investitionsperiode rund 12300 € . Der kurzfristige Investor handelt jedes Jahr und erzielt rund 46 % weniger.