Signalisieren Peter Lynchs Bewertungsmethoden Überbewertungen?

Peter Lynch investiert gerne in Wachstumsaktien zum guten Preis


Peter Lynch war ein leidenschaftlicher Investor in Wachstumsaktien. Davon gibt es heute viele, jedoch mit einem Unterschied: Peter Lynch hat dem Kaufpreis einen hohen Stellenwert beigemessen. Er kennt die alte Kaufmannsweisheit, nach der im Einkauf der Gewinn liegt.
Deshalb hat er sich auch konsequent mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis beschäftigt und so eine überragende Rendite von 29 p.a. von 1977 bis 1990 erzielt.
Starke Renditen dank guter Preise

Was sind die Bewertungsmethoden von Peter Lynch?


KGV / Wachstumsrate


Seine Denkweise ist einfach und doch genial, wie seine erste Bewertungsmethode zeigt. Er ist der Ansicht, dass das KGV jedes richtig / fair bewerteten Unternehmens seiner Wachstumsrate des Gewinns entsprechen sollte.

Die Bauer-Gruppe - Weltmarktführer im Bereich Spezialtiefbau

Familienunternehmen in 7.Generation ist Weltmarktführer im Spezialtiefbau

Bauer Gruppe Logo
bauer.de
Die Bauer-Gruppe ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt, aber doch eines der erfolgreichsten Familienunternehmen Deutschlands. Im Bereich Spezialtiefbau ist die internationale Unternehmensgruppe Weltmarktführer und wird von Prof. Dr.-Ing. E.h. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer in 7ter Generation geleitet.

Panik, Kursverfall: richtig gut für Warren Buffett und die Berkshire Aktionäre

Berkshire Aktionäre profitieren von Panik und fallenden Kursen. Wie und Warum?


Warum sind niedrige Kurse gut für Berkshire?
Aktien guter Unternehmen sind am Markt zu attraktiven Preisen zu erwerben



Fallende Kurse sind für Berkshire Hathaway ein großer Vorteil. Warum fragen Sie sich? Folgende drei Punkte werden es verdeutlichen:

1. Der Kaufpreis für ganze, nicht börsennotierte Unternehmen von hoher Qualität, welche Berkshire Hathaway gerne vollständig kauft, sinkt.

2. Aktien guter Unternehmen sind am Markt zu attraktiven Preisen zu erwerben bzw. Warren Buffett kann bestehende Positionen ausbauen.

3. Aktionäre von Unternehmen, die ständig eigene Aktien wie Coca-Cola zurückkaufen, profitieren überproportional davon, wenn die Käufe deutlich unter den Inneren Wert stattfinden und aus den operativen Cashflow getätigt werden.


Warren Buffett hat die Rahmenbedingungen geschaffen, um aus jeder Krise als Gewinner hervorzugehen. Die hohen Cashreserven auf der Bilanz und die zu strömenden Versicherungsprämien helfen dabei zu investieren, wenn andere verkaufen müssen.

Wie ist die Leistungsbilanz von Berkshire?


Warren Buffett ist nicht grundlos so geachtet. Er hat einige Erfolge vorzuweisen. Eine wichtige Kennziffer zur Bewertung von Berkshire Hathaway ist der Buchwert -daran misst sich Warren Buffett auch. Er hat den Buchwert von Berkshire Hathaway über einen Zeitraum von 53 Jahren von 19 auf 211.750 USD gehoben. Dieser gewaltige Anstieg entspricht einer jährlichen Rendite von 19,1 Prozent. Auch in den letzten fünf Jahren wurde der Buchwert je Aktie um knapp 60 Prozent (9,5 Prozent p.a. - exponentiell-) gesteigert. Sein langfristiges Ziel hat er nicht aus den Augen verloren und konsequent verfolgt.

„Unser langfristiges wirtschaftliches Ziel ist, Berkshires durchschnittliche jährliche Gewinnquote zu maximieren, gemessen am Inneren Wert je Aktie. Wir messen die wirtschaftliche Signifikanz oder Performance Berkshires nicht anhand der Größe, wir messen sie am Wertzuwachs pro Aktie. Wir sind uns sicher, dass dieses Wachstum in Zukunft nachlassen wird – dafür wird die erhöhte Kapitalbasis sorgen. Doch wir wären enttäuscht, würde unsere Wachstumsrate den Durchschnitt anderer großer amerikanischer Unternehmen nicht übertreffen.“
Quelle: Buffett & Cunningham (2018): Die ESSAYS von Warren Buffett, S.45.

Wie kann ich als Aktionär davon profitieren?

Wie geht es mit der Tengelmann-Gruppe weiter?

Nach dem Unglück des Unternehmers Karl-Ervin Haub ist die Tengelmann-Gruppe geschockt.

Bild Tengelmann
tengelmann.de
Die Tengelmann-Gruppe ist eine der größten Handelsgesellschaften in Deutschland mit vielen verschiedenen Marken. Wir haben die führende Bedeutung des Familienunternehmens im Bereich E-Commerce bereits betrachtet: Karl-Erivan Haub zur steigenden Bedeutung des E-Commerce

Der Unternehmer Karl-Ervin Haub hatte ohne Zweifel viele Zukunftsvisionen, die er stückweise umsetzte und so den Erfolg des Unternehmens sicherte. Doch leider verunglückte der Unternehmer am 7.April im Skiurlaub am Matterhorn und wurde seid dem nicht gefunden. Die Retter räumen ihm kaum noch Überlebenschancen ein. 
„Im Namen der Unternehmerfamilie Haub teilen wir mit, dass nach über sieben Tagen in den extremklimatischen Bedingungen eines Gletschergebietes keine Überlebenswahrscheinlichkeit mehr für Karl-Erivan Haub besteht“
Diese Nachricht schockierte die gesamte Unternehmensgruppe mit insgesamt 215.000 Angestellten. Die Zukunft des Unternehmens schien im ersten Moment unsicher und von einer erfolgreichen Suche des Geschäftsführers abhängig.

Nach den schlechten Nachrichten, dass die Suche erfolglos war, trat Christian Haub, ein Bruder von Karl-Ervin, an die Mitarbeiter des Konzerns heran und versicherte das die Zukunft des Unternehmens sicher sei und die Familie weiterhin hinter der Handelsgesellschaft steht.

Es scheint sicher, das Christian Haub, vorerst die Führung des Familienunternehmens übernehmen wird. Er war bereits lange Zeit für das Unternehmensgeschäft in Amerika zuständig und arbeitete eng mit Karl-Ervin Haub zusammen. Er agierte dabei häufig im Hintergrund und suchte eher selten die Öffentlichkeit.

Die Tradition der Tengelmann-Gruppe als Familienunternehmen bleibt bestehen. Es wird interessant zu sehen, wie Christian Haub den Konzern in Zukunft ausrichtet. Bleibt die Zukunftsvision des E-Commerces weiter bestehen oder setzt man wieder auf konservative Absatzwege? Es bleibt weiterhin spannend.

Momentan liegt der Konzern bei einen Umsatz von 30 Milliarden €.

Quellen: 
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/keine-ueberlebenschance-mehr-fuer-tengelmann-chef-haub-15540846.html (Stand: 15.04.2018)
http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/mittelstand/familienunternehmer/christian-haub-der-unbekannte-tengelmann-erbe-tritt-ins-rampenlicht/21162582.html?ticket=ST-3427898-DpPwdbAdMtWAu1yb1tN1-ap2 (Stand: 15.04.2018)
https://tengelmann.de/fileadmin/PDF/Tengelmann_JB_2016.pdf  (Stand: 15.04.2018)

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Die weltweit jüngsten Milliardärinnen - Reichtum durch Tabakwaren

Wie wurden Alexandra und Katharina Andresen zu den jüngsten Milliardärinnen der Welt?

Die 21-jährige Alexandra Andresen ist laut Forbes Liste mit 1,2 Milliarden Dollar die jüngste Milliardärin der Welt. Ihre Schwester Katharina, nur ein Jahr älter, kommt auf ein ebenso großes Vermögen. Doch was macht man in diesem jungen Alter mit so viel Geld?

Ein ganz normales Leben führen. Das Leben von Alexandra und Katharina Andresen ist nicht dominiert von teuren Dingen oder Prunk. Die Geschwister leben ein bodenständiges und normales Leben. Müssen sich dabei, aber um Geld keine Sorgen machen. Das erleichtert natürlich einiges.

Grund für den Reichtum


Was ist der Grund für den Reichtum in jungen Jahren? Bitcoin wäre die Antwort von einigen Spekulanten bis vor kurzem gewesen. Nein, hinter der Geschichte der Familie Andresen steht ein solides und erfolgreiches Familienunternehmen. Bereits 1849 erwarb Johan H. Andresen die Tiedemanns Tobakksfabrikk. Innerhalb kürzester Zeit wurde Tiedemanns zu Norwegens größter Marke in Sachen Zigaretten- und Zigarrenherstellung. Seit dieser Zeit befand sich das Unternehmen in Familienhand. 

Bruce Greenwald: Welcher Fakt ist wichtig beim Investieren?

Prof. Bruce Greenwald: der Markt ist nicht effizient im akademischen Sinn.



Welcher Fakt ist wichtig beim Investieren? Der Markt ist nicht effizient, sondern von Angst und Gier getrieben. Das weiß Professor Bruce Greenwald nicht nur aus den Büchern des Heilbrunn Center for Graham & Dodd Investing, sondern hat es auch in der Praxis als Research-Direktor beim Fondshaus FirstEagle Funds gespürt.


Er ist nicht nur wegen seiner Leibesfülle eine interessante Erscheinung, sondern fällt laut eigener Aussage auch bei jeder Veranstaltung als schlechtest gekleideter Mann auf. Das ist einfach nicht seine Kernkompetenz stellte man fest. Wichtig ist aber beim Investieren, dass jeder seine Kernkompetenz kennt und nutzt. Als Beispiel nennt er Warren Buffett. In den Bereichen Versicherungen, Banken und Zeitungen / Medien kennt sich Warren Buffett aus und hat hervorragende Renditen erzielt - den Markt deutlich geschlagen -.


Im Video stellt Bruce Greenwald Methoden zur Bewertung von Unternehmen vor. Methoden wie den Wiederbeschaffungswert, die Ertragswertmethode und den Discounted Cash-Flow (DCF) stellen oder stellten wir Ihnen auf unserer Seite  Unternehmensbewertung vor.

Aus der Praxis weiß man, dass man insbesondere bei der Substanzwertmethode oder bei der Berechnung des Wiederbeschaffungswertes ein absoluter Fachmann in der Industrie sein sollte. Beim Schätzen von Vermögenswerten und immateriellen Werten sind einigen Annahmen zu treffen, die mehrjährige Erfahrungen und Kenntnisse aus dem entsprechenden Kompetenzbereich benötigen. Nur zum Beispiel: können Sie beurteilen, welcher Kapitalaufwand notwendig ist, um eine Marke oder Vertriebspower wie Apple oder BMW zu schaffen? Sehr schwierig, also hören wir den Prof. Bruce Greenwald zu und lernen (zum Video von Bruce Greenwald klicken).


Wer taugt nicht als Aktionär?

Charles Munger: Wer taugt nicht als Aktionär und hat mittelmäßige Renditen verdient?


“Wenn man nicht bereit ist, gleichmütig zu reagieren, wenn der Markt zwei- oder dreimal in einem Jahrhundert um 50 Prozent fällt, taugt man nicht als Aktionär und man hat das mittelmäßige Ergebnis verdient, das man im Vergleich zu Menschen mit dem passenden Temperament erhält, sie solche Marktschwankungen eher philosophisch betrachten können.“ so Charlie Munger.

Wer taugt nicht als Aktionär?


Familienunternehmen Knauf will Berkshire Unternehmen USG übernehmen

Warren Buffett steht der Übernahme von USG durch Knauf positiv gegenüber

Verhandlungen mit Berkshire Hathaway 


Knauf Logo
knauf.de
Knauf will durch die Übernahme von United States Gypsum Corporation (USG) einen neuen Gips-Riesen am Markt erschaffen. Größter Gegenspieler bei der Übernahme ist Berkshire Hathaway mit einem Anteil von 30,8 % an USG. Ohne die Zustimmung von Warren Buffett kann die Übernahme somit nicht gelingen. Ein erstes Angebot von 4,8 Milliarden € wurde vom Aufsichtsrat als „völlig unangemessen“ zurückgewiesen. USG befindet sich momentan im Umbau und sei deutlich mehr wert. Die Gespräche gehen jedoch weiter. 

Berkshire Hathaway steht einer Übernahme generell sehr positiv gegenüber. Die Investmentgesellschaft befindet sich schon lange in Verhandlungen mit Knauf. Berkshire öffnet für die erfolgreiche Übernahme ein Zeitfenster von 6 Monaten. Knauf soll vorab für das Erwerbsrecht der Aktien 2 $ je Aktie, was insgesamt 87 Mio. $ entspricht, an Berkshire Hathaway zahlen. Gelingt es dem deutschen Familienunternehmen nicht die Übernahme innerhalb von 6 Monaten unter Dach und Fach zu bringen, verbleiben die 87 Mio. $ bei Berkshire Hathaway. Knauf will dieses Geschäft juristisch prüfen lassen.


Lynch: kaufe was du kennst / nutzt und gebe den Unternehmen Zeit zum wachsen!

Peter Lynch: Aktien/Fonds verkaufen, weil sie nur fallen, ist grundsätzlich falsch


Peter Lynch managt einen Publikumsfonds wie Sir Templeton und hatte es damit, wesentlich schwerer als Warren Buffett, weil Privatinvestoren bei fallenden Kursen das Geld abgezogen haben. Warren Buffett sitzt auf einem festen Kapitalfundament und kann niedrige Kurse für Investments nutzen.

Was kann man von Peter Lynch lernen?


Die Weisheiten von Peter Lynch sind immer noch sehr wichtig und helfen Investoren tolle Renditen zu erzielen, wie:

- kaufe Aktien von Unternehmen deren Produkte oder Dienstleistungen du nutzt oder kennst. Als Kunde kannst du den Wert der Leistungen des Unternehmens am Besten einschätzen und benennen. Du machst tolles Research im Alltag ohne das es dir bewusst ist. Ein gutes Beispiel ist das Familienunternehmen DeLonghi. Die Maschinen sind in vielen Haushalten im Einsatz. Die Qualität der Kaffeemaschine ist gut und das Investment evtl. auch zu einem günstigen Preis sehr sinnvoll.

- gebe den Unternehmen Zeit zum wachsen und auch dein Kapital wird grandios mit wachsen. Ständige Transaktionen freuen nur einen deinen Broker. Ganz nach dem Motto: “Hin und Her macht Taschen leer“ wird dein Portfolio nur außergewöhnlich wachsen, wenn du es in Ruhe lässt.

Angenommen De’Longhi kann den Gewinn je Aktie in den nächsten 7 Jahren um 10 Prozent pro Jahr steigern, erhält man durch die Gewinnverdoppelung (nach der 72er Regel (72/10)) einen enormen Wertzuwachs. Kauft man dieses Wachstumsunternehmen noch zu einem fairen Preis (KGV von <15) erhält man eine aussergewöhnliche Rendite ohne Handeln und Stress. Eine absolute Zinseszins-Maschine.

Weitere hilfreiche Hinweise gibt uns Peter Lynch in dem folgenden Video names “How to Pick Stocks“:

Digitalisierung als Chance - Axel Springer schafft erfolgreiche Umstellung auf digitale Plattformen

Marktführer in Europa - Axel Springer passt sich an neue Absatzwege an


Logo Axel Springer
axelspringer.de
Eine der ersten großen Branche, die von der Digitalisierung verändert wurde, ist die Medienbranche. Der Verkauf von Papierzeitungen ging in den letzten 20 Jahren um fast 50% zurück, immer mehr Kunden verzichten auf die Tageszeitung. Ein Grund für diese Entwicklung ist der Vorstoß der digitalen Medien und Social Media Plattformen. Es herrscht im Internet eine unendliche Flut an
Informationen die eine Informationsbeschaffung durch Tageszeitungen unnötig macht. 

Templeton: Warum erzielen viele Privatinvestoren schlechte Renditen?

Templeton: Privatinvestoren erzielen schlechte Renditen, weil sie nicht antizyklisch agieren.


Der Großvater von Lauren Templeton, Sir John Templeton, ist eine Investorenlegende wie Warren Buffett. Beide Investoren haben zweistellige Renditen pro Jahr erzielt. Sie haben immer antizyklisch agiert, also bei niedrigen Kursen gekauft und bei hohen Kursen verkauft oder die Position für immer behalten, anders als die Mehrzahl der Privatinvestoren und Fondsmanager. Jedoch hatte es Templeton aber wesentlich  schweren als Value Investor Warren Buffett. Weshalb?
Was unterscheidet diese großartigen Investoren?

Lauren Templeton erklärt uns in dem lehrreichen Video den Unterschied und zeigt den Weg auf, wie man auch als Privatinvestor außergewöhnliche Renditen am Aktienmarkt erzielt (englisch).
Zum Video klicken!

De’Longhi - Kampf um internationale Marktführerschaft gegen einflussreiche Konkurrenten

Das Familienunternehmen De’Longhi hat das Ziel, weltweiter Marktführer zu werden

De Longhi Logo
delonghi.com

Das Familienunternehmen aus Treviso in Italien legt weiter an Einfluss in Europa zu. Durch
die italienische Tradition ist das Unternehmen privilegiert, hochqualitative Kaffeeautomaten herzustellen. Im Bereich Kaffeeautomaten wird De’Longhi bereits als Marktführer gehandelt. Leider sind zu dieser Behauptung keine wissenschaftlichen Quellen zu finden und wenn nur sehr veraltete Quellen aus den Jahren 2009/2010. 

Der Kaffeemaschinenmarkt ist sehr undurchsichtig, was auch durch die Einführung der Kapselmaschinen von Nespresso begründet ist. Damit eröffnete sich für den privaten Endkunden eine ganz neue Möglichkeit, eine günstige Maschine zu erwerben. Die Absatzzahlen in diesem Bereich stiegen sehr stark, wodurch die Nachfrage nach Kaffeevollautomaten im privaten Bereich leicht sank.

Munger: mit Cash zum Reichtum, aber wie und in welchem Maße?

Der Weg zum Reichtum besteht darin, geduldig Cash zu halten bis hervorragende Unternehmen unter- oder fairbewertet sind.


In der letzten Umfrage wollten wir in Erfahrung bringen, ob Unternehmen mit reichlich Nettoliquidität Dividenden ausschütten, Aktien zurückkaufen oder Ruhe bewahren sollen. Wie unsere Leser favorisieren wir auch die Ruhe, die gut finanzierte Unternehmen in kommenden Krisen zur Stärkung der Marktposition über intensive Marketingmaßnahmen oder Übernahmen nutzen können.

Aber wie steht es mit dem eigenen Portfolio?


Die Bewertungen sind hoch. Für den amerikanischen Markt wird immer noch ein Shiller-KGV von annährend 30 ausgerufen. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass Marktteilnehmer hohes Risiko gehen, ohne entsprechende Rendite. Das ist typisch für eine Blasenbildung und die Exzesse liegen in der Natur des Kapitalismus.
Mit Cash zum Reichtum

Aktuell haben es fundamentale Investoren  wirklich schwer, unterbewertete Unternehmen zu finden. Es ist Geduld gefragt. Das ist erstmal unmenschlich, wie Charlie Munger beschreibt, aber erfolgreich wegen der Vermeidung von Fehlern.

“Man muss sehr geduldig sein, man muss warten, bis etwas daher kommt, was sich zu dem Preis, den man bezahlt, aufdrängt. Es läuft der menschlichen Natur zuwider, einfach den ganzen Tag untätig dazusitzen und zu warten. Für uns ist das leicht, denn wir haben eine Menge andere Dinge zu tun. Aber können Sie sich vorstellen, dass ein ganz normaler Mensch fünf Jahre lang dasitzt und nichts tut? Man fühlt sich nicht aktiv, man fühlt sich nicht nützlich und deshalb tut man etwas Dummes.“

Rhön-Klinikum AG - Aufbau eines Klinikkonzerns durch Eugen Münch

Entstehung einer der größten Krankenhauskonzerne aus einer Klinik in Bad Neustadt an der Saale - die Rhön-Klinikum AG 

Erfolgsgeschichte aus der Pleite

Rhön Klinikum in Bad Neustadt an der Saale
rhoen-klinikum-ag.com

Eugen Münch übernahm 1970 die Abschreibungsgesellschaft, in der sich das Krankenhaus in Bad Neustadt an der Saale befand. Nach Abschluss der Sanierung 1974 gründete Münch im April die neue Gesellschaft Rhön-Klinikum GmbH. Daraufhin folgte die stückweise Erweiterung des Klinikums in Bad Neustadt an der Saale.

1984 eröffnete die Herz- und Gefäß-Klinik in Bad Neustadt. Die Rhön-Klinikum GmbH wurde 1988 in eine AG umgewandelt. Die erste Ausgabe von Vorzugsaktien erfolgte 1989 an den Börsen in Frankfurt und München. Damit ist die Rhön-Klinikum AG der erste an der Börse notierte Krankenhauskonzern in Deutschland. 

Buchempfehlung: Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene von Dr. Felix Johnson

Vermögen mit ETF und Einzelaktien aufbauen - ein Einblick in das Buch von Dr. Felix Johnson

Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene von Dr. JohnsonViele Bücher beschäftigen sich mit dem Thema Aktien, Anlagestrategien und Vermögensaufbau an der Börse. Unter diesen vielen möglichen Werken gibt es unterschiedliche Meinungen über das wirklich rentable Investieren an der Börse. Aber nur einige von ihnen sind in dieser Hinsicht zu
empfehlen. 

Ein lohnendes und vielversprechendes Werk über sinnvolles langfristiges Investieren ist das Buch "Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene - Vermögen mit ETF und Einzelaktien aufbauen" von Dr. Felix Johnson (der Contrarian) . Das in diesem Jahr erschienene Werk führt in die Grundlagen des Investierens ein und gibt dem Leser Handlungsempfehlungen für den langfristigen Vermögensaufbau. Gerade für Interessierte, die keine Experten an der Börse sind und trotzdem die Vorteile der Geldanlage in Aktien nutzen wollen, ist das Werk eine gute Anleitung, um mit wenig Aufwand eine akzeptable Rendite über einen langen Zeitraum zu erhalten. Jedes der 16 inhaltlichen Kapitel endet mit einem Merkposten, der wesentliche Inhalte knapp zusammenfasst. 

Gerade die Anlage in ETF-Fonds steht dabei im Mittelpunkt des Buches; eine der einfachsten und unkompliziertesten Arten, um an der Börse zu investieren. Der Autor und begeisterter Börsianer beschreibt auch deutlich, warum Aktien im Vergleich zu Immobilien flexibler und risikoärmer sind.

Daneben geht Johnson auch auf den Portfolieaufbau durch Einzelaktien ein. Hier stellt der Autor die wichtigsten Analysetools und Kennzahlen (Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert-Verhältnis, operative CashFlow-Rendite) zum Erkennen von unterbewerteten Aktien einprägsam und gut erklärt vor. Mit diesem vermittelten Wissen kann man sich leicht ein differenziertes langfristiges Portfolio aus Einzelaktien aufbauen.