Der weltbeste Vermögensverwalter Buffett kostet unter 0,01% des Kapitals > günstiger als ETFs?

Der beste Vermögensverwalter ist billiger als jedes ETF!


Die Vergütung ist ein wichtiger Punkt für die Auswahl von Unternehmenslenkern, aber auch bei Fondsmanagern.
Eine Leistungs- oder Performancevergütung sorgt dafür, dass die Interessen von Kunden und Managern im Einklang sind.

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

  • die Performancevergütung sorgt dafür, dass die Interessen von Co-Investoren und Managern / Verwaltern im Einklang stehen
  • nur bei einer Performance von über 6 Prozent im Jahr wurde Warren Buffetts Arbeit in den Partnerships vergütet
  • Die Managementgebühr bei Berkshire Hathaway liegt weit unter 0,01 %. 

Vergütung der Warren Buffett Partnerships


Warren Buffett hat diesen Vergütungsansatz auch schon bei seiner ersten Partnerschaft gewählt. Bei einer Performance über 6 Prozent stand ihm 1/4 der Überrendite zu. Als er demnach 10 Prozent im Jahr erzielte, erhielt Warren Buffett 1 Prozent des Kapitals; erzielte er 14 Prozent, bekam er zwei Prozent. Wenn die jährliche Performance nicht die 6 Prozent überschritt, erhielt Warren Buffett keine Vergütung.




Ein sehr fairer und transparenter Vergütungsansatz, denn der Fondsmanager strebt nicht nach Masse (immer mehr Vermögen), sondern setzt das Vermögen gezielt ein, um für seine Co-Investoren gute Renditen zu erzielen.
Diese Konzept haben leider nicht viele Vermögensverwalter verinnerlicht und umgesetzt, weil für sie meist das Interesse der Kunden nebensächlich ist. Anders ist es bei Value Investor Pabrai. Er erklärt das Prinzip nochmal im Detail (englisch).


Der weltbeste Vermögensverwalter kostet nur 100.000 USD im Jahr


Warren Buffett hat den Vergütungsparameter hingegen noch weiter für seine Investoren optimiert. Betrachtet man Warren Buffett weiterhin als Treuhändler oder Vermögensverwalter liegt seine Vergütung - sein Gehalt- bei bescheidenen 100.000 USD im Jahr. Für diesen Lohn verwaltet er ein Eigenkapital von 379,4 Mrd. USD. Die Managementgebühr liegt weit unter 0,01 %. Die Gebühr beträgt kaum greifbare 2,6357E−7 %.
Zum Vergleich: Bei typischen Aktien-ETF kommt man auf eine durchschnittliche Gebühr zwischen 0,05 und 0,5 Prozent. Beispielsweise kostet das iShares S&P 500 rund 0,07 Prozent.

Fazit: Warren Buffett ist billiger und cleverer ;-) 





Warren Buffett denkt nicht wie ein Angestellter, sondern wie ein Eigentümer


Mit Berkshire Hathaway bekommen Sie nicht nur einen Vermögensverwalter, welcher den Buchwert je Aktie nachweislich um 19,1 Prozent jedes Jahr seit 1965 gesteigert hat, sondern der Vermögensverwalter sitzt mit Ihnen im selben Boot. Er sagt Ihnen nicht, kaufen Sie Unternehmen XY und er selbst kauft andere Unternehmen oder investiert gar nicht in Aktien. Nein, Warren Buffett macht das gleiche mit seinem Geld, denn er
hat den größten Teil seines Vermögens in Berkshire Hathaway investiert und verfolgt die gleichen Ziele wie Sie.


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