Familienunternehmen Knipex von US-Strafzöllen bedroht. Was sind die Auswirkungen für den deutschen Mittelstand?

Knipex sieht sich von US-Strafzöllen bedroht. Kann das Familienunternehmen in 4. Generation die 25 % Strafzölle verkraften?

Als Reaktion auf die Subventionierung von Airbus durch europäische Staaten, darunter auch Deutschland, reagiert die USA mit Strafzöllen auf europäische Produkte. Die Fronten zwischen der USA und Europa verhärten sich. Was sind die Konsequenzen für den deutschen Mittelstand?

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

  • Die US-Strafzölle als Reaktion auf die Airbus-Subventionen treffen viele verschiedene Branchen - Unternehmen fühlen sich benachteiligt
  • Knipex - Weltmarktführer für Profizangen kann auf Dauer die Strafzölle i.H.v. 25 % nicht kompensieren
  • Die Politik sieht kaum eine Möglichkeit die Strafzölle zu verhindern
  • Ralf Putsch (Geschäftsführer und Inhaber von Knipex) sieht nur eine Auslagerung der Produktion nach Asien als möglichen Ausweg

Beispiel: Weltmarktführer für Profizangen - Knipex


Das Familienunternehmen Knipex aus Wuppertal besteht seit 137 Jahren erfolgreich im Bereich der Zangenproduktion. Die 25 % Strafzölle auf Zangen aus der EU durch die USA, dem wichtigsten Auslandsmarkt für Knipex, bedrohen die Produktion des Unternehmens in Deutschland. Für den Vertreter der Inhaberfamilie in vierter Generation und dem Geschäftsführer von Knipex  Ralf Putsch ist diese Reaktion der USA unverständlich:

12,1 % p. a. erzielen small stocks seit 1926, Investieren lohnt sich!

Kleine Unternehmen wachsen und lassen die Rendite für Anteilseigner sprudeln 


Klein aber fein, dass trifft auf einige Unternehmen sogenannte Small stocks zu, jedoch meistens nicht auf die erzielte Rendite. Dynamische, kleine Unternehmen bestenfalls Eigentümer geführt erfreuen ihre Anteilseigner mit einer hervorragenden Performance.


Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

  • Laut der Studie von Ibbotson SBBI konnten Small stocks von 1926 bis 2017 eine jährliche Rendite von 12,1 % erzielen.
  •  Small stocks bringen eine Rendite von knapp 10,0 % p.a., gefolgt von 7,2 % p.a. durch large stocks über die letzten 20 Jahre
  • Zu den Vorteilen von Small stocks gehören:
    • sie sind meistens Eigentümergeführt
    • sie haben das größere Marktpotenzial
    • Klare Fokussierung auf Wertschöpfung

     

    Was bringt langfristiges Investieren? 


    Es bringt eine jährliche Rendite von 12,1 % seit 1926! Laut der Studie von Ibbotson SBBI konnten Small stocks von 1926 bis 2017  eine jährliche Rendite von 12,1 % erzielen. Gefolgt von large stocks mit einer guten Rendite von 10,2 %. Beide Aktienkategorien sind deutlich über der Inflation und generieren reale Werte.

    Mit Aktien kann man 1000% und sogar 5000% mit Geduld gewinnen und nur 100% verlieren!

    29,6 Prozent p. a. von 1977 bis 1990 machen Peter Lynch zur Legende


    Von der starken Performance von Peter Lynch profitiert noch heute der weltberühmte Fidelity®  Magellan®  Fund. Seit Auflegung im Jahr 1963 legte der Fonds eine jährliche Performance von 15,8 Prozent hin. Aktuell verwaltet der Fonds knapp 16,6 Mrd. USD. Während der Führung von Peter Lynch stieg eine Investition von 10. 000 USD auf 280.000 USD, also 29,6 Prozent p. a. Ein gigantisches Zinseszins-Wunder! Wir können von ihm lernen!


    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • Wenn Sie 1.000 Dollar in eine Aktie investieren, können Sie nur 1.000 Dollar verlieren
    • aber Sie können 10.000 Dollar oder sogar 50.000 Dollar verdienen, indem Sie Geduld beweisen.
    • eine kleine Anzahl von Gewinneraktien - 10 Bagger - machen ein Portfolio erfolgreich

    Der Fidelity®  Manager kümmert sich nach seiner Amtszeit um die Aktienkultur - mit Erfolg. Seine Bücher in deutscher Fassung "Aktien für alle" und "der Börse einen Schritt voraus" würden vielfach verkauft und sind immer noch empfehlenswert für jeden Investor.

    Einige wichtige und einfache Aussage wollen wir heute reflektieren.

    "Wenn Sie 1.000 Dollar in eine Aktie investieren, können Sie nur 1.000 Dollar verlieren, aber Sie können 10.000 Dollar oder sogar 50.000 Dollar verdienen, indem Sie Geduld beweisen. Sie müssen nur einige wenige gute Aktien entdecken, damit sich lebenslanges investieren auszahlt. " So Peter Lynch

    Oktoberfestspezial: Welche bekannten Oktoberfestbrauereien sind Familienunternehmen?

    Alle Bierbrauereien des Oktoberfestes haben ihren Sitz in München. Welche Brauereien sind noch in Familienhand? 

    Quelle: pixabay.com

    Das alljährliche Oktoberfest lenkt die Aufmerksamkeit der Besucher auf die guten bayrischen Biere. Ein Oktoberfestbier hat zu dieser Zeit fast jede bekannte Brauerei aus dem Raum München im Angebot. Denn das Oktoberfest ist ein Exportschlager und jede deutsche Großstadt bietet ähnliche Veranstaltungen unter dem Namen Oktoberfest.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • Die Münchner Oktoberfestbrauereien unterscheiden sich stark in Ihrer Eigentümerstruktur
    • Löwenbräu und Spaten gehören dem größten Brauereikonzern der Welt AB InBev an
    • Augustiner befindet sich weiterhin im Familienbesitz und spendet einen Großteil des Gewinns an gemeinnützige Projekte in München
    • Paulaner und Hacker-Pschorr sind die absatzstärksten Marken und gehören zum Großteil der Familie Schörghuber
    • Hofbräu ist seit 1939 Eigentum des Freistaats Bayern und die kleinste Brauerei der Wiesn

    Oktoberfestbiere


    Sein Bier auf dem Oktoberfest ausschenken zu dürfen ist für Münchner Brauereien ein Privileg. Es ergibt sich ein exklusiver Kreis von Oktoberfestbieren: 
    • Augustiner-Wiesnbier (Augustiner Festzelt, Fischer Vroni, Festzelt Tradition)
    • Hacker-Pschorr (Hacker Festzelt, Pschorr Festzelt Bräurosl, Herzkasperl-Festzelt)
    • Hofbräu (Hofbräuzelt, Zelt "Zur Schönheitskönigin")
    • Löwenbräu (Löwenbräu-Festzelt, Schützer-Festzelt) 
    • Paulaner (Paulaner Festzelt, Armbrustschützenzelt, Käferzelt, Kufflers Weinzelt)
    • Spaten (Schottenhamel-Zelt, Marstall, Ochsenbraterei, Glöckle Wirt)

    DAXplus Family 30 erzielte 11% p.a. über 5 Jahre. Ist der Index besser als DAX 30?

    DAXplus Family 30 mit hervorragender Performance und spannender Zusammensetzung


    Familienunternehmen sind das Steckenpferd des Königsinvestor Blogs und dabei ist uns nicht entgangen, dass es einen DAX für Familienunternehmen gibt. Dieser Index ist kaum bekannt, dafür hat er aber eine hervorragende Performance und gutes Potenzial. Details gibt es jetzt!


    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • Die Familienunternehmen im DAXplus Family 30 performen deutlich besser als die  DAX 30 Unternehmen
    • Die Gründerfamilie muss mindestens einen 25-prozentigen Stimmrechtsanteil halten oder ein Mitglied im Vorstand oder im Aufsichtsrat stellen
    • Nicht nur der Qualitätskönig Atoss Software erfüllt die Kriterien
    • Das Management von DAXplus Family 30 Unternehmen denkt und investiert langfristig, weil es durch eine erhebliche Beteiligung auch langfristig profitiert. 


    Performance über fünf Jahre und seit 2010



    Wir nutzen ungern Charts, weil es keinen Mehrwert bietet und ablenkt von der Wertschöpfung in guten Familienunternehmen. Jedoch wollen unerfahrene und emotionale Investoren Charts sehen, deshalb werfen wir mal einen Blick auf den Vergleich zwischen DAX 30 und DAXplus Family 30. 
    Über fünf Jahre konnte der Index mit deutschen Familienunternehmen  + 68,5 % erzielen. Das entspricht einer jährlichen Rendite von ordentlichen 11,0 % p.a. Im gleichen Zeitraum konnte der berühmte DAX 30 nur ein Plus von 29,1 % oder eine jährliche Rendite von 5,2 % verdienen. Die Differenz ist erheblich, deshalb erlauben wir uns die Frage: Warum bekommt der DAX 30 soviel Aufmerksamkeit?


    Familienunternehmen wachsen auch in schwierigen Zeiten, aber wie lange noch?

    Familienunternehmen schlagen DAX-Unternehmen


    Die Stärke von Familienunternehmen zeigt sich besonders in schwierigen Zeiten. Durch gut gefüllte Bankkonten können einige Familienunternehmen einen Abschwung nutzen um Konkurrenten zu attraktiven Preisen zu kaufen und die Marktposition auszubauen. Auch Geduld kann in einem Abschwung gefragt sein, weil durch ein stabiles Fundament verkraftet man eine Zurückhaltung der Nachfrage länger als die Mitbewerber. Das führt automatisch zur Erweiterung der Marktanteile. Wie schlagen sich die Familienunternehmen gegenwärtig? Das verrät uns ein Bericht von der Kanzlei Binz & Partner.
    Familienunternehmen wachsen

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • die größten TOP 100 Familienunternehmen erwirtschaften einen Umsatz von 1,24 Billionen Euro
    • Unter den TOP 5 Familienunternehmen befinden sich zyklische Unternehmen wie Volkswagen (VW), BMW, und Continental, damit ist das absolute Wachstum sehr zyklisch

    • Der Umsatz wächst in absoluten Zahlen um 2,7 Prozent. Bei gleicher Gewichtung der Familienunternehmen um 4,9 Prozent
    • hervorragende Familienunternehmen wie SIXT und Bechtle können sich auch hier absetzen.

    Familienunternehmen in Mittelpunkt der Arbeit


    Wir konzentrieren uns im Blog Königsinvestor auf Familienunternehmen, weil sie unter anderem nachhaltiger Wachsen, ein krisenfestes Fundament haben und nicht von Quartal zu Quartal denken. Sie sind hervorragende Investments, wenn der Preis stimmt.

    Natürlich sind Sie auch hervorragende Klienten. So konzentriert sich die Anwaltskanzlei Binz & Partner auch auf Familienunternehmen.

    Happy Birthday Warren Buffett (89)!

    Alles Gute zum Geburtstag Warren Buffett


    Warren, wir wünschen dir:

    Liebe, Glück und keine Sorgen,
    Gesundheit, Mut für heute und morgen.
    Happy Birthday Warren Buffett

     Und erquicken uns an deinen Ratschlägen:

    “Es ist leichter, gar nicht erst in Schwierigkeiten zu kommen als wieder herauszukommen.“

    “Sehen Sie es so: Aktien sind wie kleine Firmen.“


    “Geld ermöglicht Ihnen manchmal bis zu einem gewissen Grad, ein interessantes Leben in einer schöneren Umgebung zu führen. Aber es ändert nichts daran, wie viele Menschen sie lieben oder wie gesund Sie sind.“

    Decathlon wächst ohne Limit oder doch nicht? Wie gelingt es der Familie Mulliez das Wachstum fortzusetzen?

    Eine der reichsten Familien Frankreichs steht hinter Decathlon. Was ist das Ziel der Handelskette?


    Quelle. pixabay.com
    Decathlon ist seit der Gründung 1976 in der Nähe von Lille zum weltweiten Marktführer im Sportartikeleinzelhandel geworden. Mit über 1.000 Filialen in 46 Ländern erwirtschaftet das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 12,8 Mrd. USD (2017) mit insgesamt über 80.000 Angestellten.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • Decathlon muss auf Grund einer Umstrukturierung einen abflachendes Umsatzwachstum hinnehmen
    • Der Sportwareneinzelhändler konzentriert sich auf das etablieren der Eigenmarken
    • Die Unternehmerfamilie Mulliez zählt mit einem Vermögen von 30 Mrd. € zu den reichsten Familien Frankreichs 
    • Die Familienholding AFM (nur Angehörige der Familie dürfen Anteile halten) vereint viele bekannte Marken wie Decathlon, Auchan und Pimkie unter einem Dach

    Die Wachstumsraten von Decathlon sind beeindruckend. Der Sporteinzelhändler konnte von 2008 bis 2018 im Durchschnitt jährlich um ca. 13 % wachsen. Im vergangenen Jahr ist das Wachstum jedoch leicht abgeflacht. Insgesamt wuchs der Konzern im Geschäftsjahr 2018 nur um 2,7 % wachsen.

    Gaststar-Special-August 2019 #6 von Bavarian Value: Mein letzter Aktienkauf - Berthold Hermle AG

    Gastbeitrag zum Bavarian Value Gaststar-Special 2019 über meinen letzten Aktienkauf


    Dieses Jahr durfte ich zum Bavarian Value Gaststar-Special 2019 einen Gastbeitrag zu dem interessanten Thema "Mein letzter Aktienkauf" beisteuern. In meinem Fall war der letzte Aktienkauf die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG im Dezember 2018. Momentan ist die Kursentwicklung aus meiner Sicht nicht dem inneren Wert des Unternehmens entsprechend. Der Markt eröffnet die Möglichkeit Nachkäufe zu tätigen. So wird aus dem letzten Aktienkauf eventuell auch der nächste Aktienkauf. 

    Mehr über meine Blickweise auf das Unternehmen erfahren Sie auf: 

    www.bavarian-value.de - GASTSTAR-SPECIAL-AUGUST 2019 #6: MEIN LETZTER AKTIENKAUF (VON MARCEL KÖNIG, KÖNIGSINVESTOR

    Vielen Dank an Andreas und Daniel von Bavarian Value für die Möglichkeit einen Beitrag zum Gaststar-Special beisteuern zu dürfen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht über das Thema zu schreiben.


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    Risikominimierung durch 4 fundamentale Faktoren

    Erfolgreiche Value Investoren vermeiden das Risiko


    Die erfolgreichen Investoren wie Warren Buffett, Mohnish Pabrai und Rob Vinall - die den Markt regelmäßig schlagen- haben eine Gemeinsamkeit: Die Risikominimierung.
    Die Vermeidung von Risiko erfolgt nicht durch Absicherungen oder andere Wetten, sondern durch den fundamentalen Investmentprozess.
    Fallen durch Risikovermeidung umgehen


    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • Wege zur Risikominimierung 1. attraktiver Preis auf die zukünftigen Gewinne und Free Cashflows des operativen Geschäfts mit Sicherheitsmarge
      2. Geschäftsmodell mit Wettbewerbsvorteil (erkennbar durch hohe Renditen und Margen)
      3. Starkes Management mit Investitionen in die Zukunft
      4. krisenfeste Bilanz.  Durch einen hohen Eigenkapitalanteil und starke Nettoliquidität kann ein Unternehmen jede Krise zum Ausbau der Marktposition nutzen
    •  Das Risiko eines dauerhaften Kapitalverlustes ist durch gründliche Analyse von Geschäftsmodell, Management, Bilanz und Preis reduzierbar


    Im Kern dreht es sich um folgende Punkte zur Risikominimierung:

    Ben Graham erzielt als Wachstumsinvestor knapp 29,2 % p.a.

    Ben Graham ist bekannt als Investor, der in preisgünstige Unternehmen (Value) investiert.  Aber er war besser als Growth- Investor


    Benjamin Graham ist der Gründer der vernünftigen Wertpapieranalyse und war bekannt als Investor in sog. Zigarettenstummel. Das sind Investments, die den Besitzer nur noch einen ertragreichen Zug gewähren und danach leider keine Zukunft mehr haben. Diesen Investmentansatz hat Benjamin Graham gewählt, um das Risiko zu reduzieren. Risiko war aus seiner Sicht ein zu hoher Preis für die Zukunftsperspektiven des Unternehmens wegen des zukünftigen Kapitalverlustes oder eine sehr schlechte Bilanz mit hohen Schulden.
    Beides Risiken, die Investoren gegenwärtig zu oft eingehen.
    Ben Graham der Gründer der Wertpapieranalyse

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • Benjamin Graham reduziert das Risiko durch Investments mit niedrigem Preis und starker Bilanz
    • Sein Wachstumsinvestment Geico war aber erfolgreicher > Das Risiko wurde durch ein starkes Geschäftsmodell und verlässliche Kunden reduziert
    • Geico legte eine Performance von 29,2 % p.a. hin
    • Benjamin Graham erzielte insgesamt eine Performance von 17,6 % p.a. (1936-1945) während der großen Depression
    • Die Erkenntnis von Graham: “Das wahre Maß für den Wert von Aktien findet man in Kursen im Verhältnis zu den Gewinnen, Dividenden und Aussichten -in geringerem Ausmaß - auch zum Substanzwert.“ 

    Gute Tools von Ben Graham



    Seine “Zigarettenstummel“ hatten eine hervorragende Bilanz mit Aktien oder Bankguthaben, sowie kaum Schulden und der Preis lag deutlich unter den liquidierbaren Vermögenswerten. So konnte Graham das Risiko minimieren und das Management zum letzten Zug - der Ausschüttung der Vermögenswerte - bitten. Das war sehr erfolgreich und kaum Risiko behaftet. Mit dem Versicherer Geico ging Benjamin Graham mehr Risiko und wurde dafür belohnt:

    Das Wachstumsinvestment Geico


    Versicherer sind in einem harten Wettkampf untereinander. Versicherungen müssen etwas Besonderes machen oder leisten, um den Aktionären langfristig Freude zu bereiten. Geico hat ein besonderes Geschäftsmodell und eine gute Zielgruppe. Deshalb war das langfristige Wachstum  realistisch.

    Die Königsklasse: Hermès Paris vs. Atoss Software: Wer ist Europas Champion?

    Wer gewinnt die Champions League unter den Aktien?


    Zu den besten Aktien in Europa gehören natürlich Unternehmen aus München und Paris. Im Fussball gibt es heiße Duelle zwischen diesen Metropolen und wir können uns auch im Qualitätstest auf ein starkes Duell zwischen Hermès und Atoss Software freuen. Beide sind absolut führend in ihrer Branche. Luxus ist vor allem in Asien sehr gefragt. Jetzt brodelt der Handelskonflikt zwischen den USA und China wieder und alle Unternehmen mit China-Exposure sind im Kurs rückläufig und was sollten wir tun? Natürlich, wir schauen genauer hin und begeben uns auf die Suche nach tollen Unternehmen zum fairen Preis.


    Herausforderer: Hermès int.
    König des Qualitätstests / Titelverteidiger: Atoss Software

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • Hermès int. hat zwar eine tolle Bilanz, bloß Atoss Software hat zusätzlich keine Bankschulden auf der Bilanz. Deshalb geht der Punkt an das Münchner Unternehmen Atoss Software
    • Hermès int. hat die besseren Margen, Atoss Software kann die höheren Renditen erzielen. Punkteteilung!
    • Luxusgüter sind gefragt. Hermès int. kann solide 10 % p.a. wachsen. Atoss wächst etwas schneller.  Punkt für Atoss Software
    • Ein Qualitätssiegel haben beide Familienunternehmen verdient. Im objektiven Vergleich ist aber Atoss Software ein Tick besser. Die höheren Wachstumsraten und die bessere Bilanz setzen sich durch.
    • Aktuell ist ein Wachstum von 19 Prozent p.a. von Hermès und Atoss Software eingepreist. Das signalisiert eine Überbewertung und die Gefahr des dauerhaften Kapitalverlustes. 

    Qualitätstests: Wer ist der König des Qualitätstests?


    Eine Ledertasche ist teurer als ein Porsche, ist das Vorstellbar? Ja, Hermès int. ist der Hersteller von hochwertigen und exclusiven Taschen. Eine Hermès Himalaya Birkin Bag wurde im Jahr 2017 für knapp 287.000 EUR versteigert. Von diesen hochwertigen Taschen wurden maximal 50 in Handarbeit gefertigt. Diese Tasche ist nicht nur wegen der Beschläge aus 198 Karat Weißgold und dem mit Diamanten besetzten Verschluss so extrem begehrt, nein, sie stammt aus einem Luxusgüterkonzern aus Paris, der schon über 180 Jahre für absolut hochwertige Lederwaren und Seidentücher steht.


    Bilanz und Schuldentilgung

    Bei Hermès bestechen nicht nur die Produkte durch hohe Qualität, sondern auch die Bilanz.

    Wer kontrolliert die Rohstoffpreise? Cargill - eine unbekannte Weltmacht.

    In fast jedem Lebensmittel steckt ein Rohstoff von Cargill. Warum ist der Konzern so unbekannt?

    pixapay.com

    Cargill zählt zu einem der größten Familienunternehmen der Welt. Insgesamt erwirtschaftete der Konzern in 2018 einen Umsatz von 115 Mrd. $ und liegt damit deutlich über dem Umsatz des Lebensmittelkonzerns Nestle mit umgerechnet 93 Mrd. $. Trotzdem ist der Konzern weltweit, jedoch gerade in Deutschland, kaum bekannt.


    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • Das Familienunternehmen Cargill hat einen enormen Einfluss auf internationale Rohstoffpreise für Lebensmittel
    • Der Konzern bietet eine geschlossene Lieferkette von Belieferung der Bauern mit Futter bis zur Verarbeitung des Rohstoffes für die Lebensmittelkonzerne
    • Der entscheidende Vorteil des Agrarspezialisten liegt im Wissen über internationale Absatzmöglichkeiten
    • Cargill agiert außerhalb der Öffentlichkeit und erwirtschaftet damit einen Umsatz von 115 Mrd. $ und einen Gewinn von 3,2 Mrd. $. Eines der größten unbekannten Familienunternehmen der Welt. 

    Cargill produziert und handelt mit Rohstoffen. Das Familienunternehmen ist z.B. der größte Geflügelproduzent in Thailand und kontrolliert zusammen mit den 3 Agrarunternehmen ADM, Bunge und Louis Dreyfus 90 % des weltweiten Getreidemarkts. Der Einfluss auf internationale Preis durch Cargill ist somit immens. Neben der Produktion von Lebensmitteln verfügt das Unternehmen über eine beachtliche Flotte von Transportschiffen. Die Produkte werden weltweit vertrieben, jedoch taucht der Name Cargill dabei kaum auf und bleibt im Hintergrund. 

    Cargill deckt, von der Versorgung der Landwirte mit Tierfutter bis zu der Verarbeitung der Zutaten für Lebensmittelkonzerne, die gesamte Lieferkette ab. 

    Unternehmerfamilie hinter dem Konzern


    Bayerns TOP- Qualitätsaktie: Atoss Software oder Rational?

    Bayern kann stolz auf diese Familienunternehmen sein...aber wer ist die TOP-Aktie?


    Bayern besticht durch gutes Bier, fesche Mädels im Dirndl, fesche Buben in Lederhosen, erfolgreichen Fußball und einzigartigen Dialekt. Doch auch einige Unternehmen des Freistaates gehören zur Weltspitze. Mit guten Wachstumsraten und einer konservativen Führung stehen Atoss Software und die Rational AG auf starkem Fundament. Diese Unternehmen haben den Aktionären in der Vergangenheit viel Freude bereitet. Welches Unternehmen ist aber die bessere Wahl für die Zukunft.


    Herausforderer: Atoss Software
    König des Qualitätstests / Titelverteidiger: Rational AG

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • Das bayrische Qualitätsduell Atoss Software vs. Rational AG:
    • Herausforderer Atoss Software besitzt keine Verbindlichkeiten gegenüber Banken, sondern sitzt auf einer ordentlichen Net Cash Position. Das Nettofinanzvermögen macht knapp 70 % der Bilanzsumme und immerhin 6 % der Marktbewertung aus. --> Punkt für das Münchner Unternehmen Atoss
    • Atoss Software und die Rational AG haben ein ähnliches sehr hohes Margen- Niveau  (27 % vs 26 % im Jahr 2018)  erzielt~ß. Auch das Kapital der Aktionäre -Eigenkapital - wird bei Atoss nur leicht höher verzinst (39 % vs. 36 %). Unentschieden!
    • Die Rational AG wächst noch stabil über 10 Prozent; Atoss ist etwas volatiler unterwegs auch wegen einiger Fehler, wie die Spekulation mit Gold, aber generell liegen die Wachstumsraten bei Atoss etwas höher

    •  Das Qualitätssiegel geht an Atoss Software. Das Münchner Unternehmen setzt sich gegen Rational im Qualitätsduell wegen der höheren Wachstumsraten und der besseren Bilanz durch.

    Qualitätstests: Wer ist der König des Qualitätstests?


    Der Herausforderer im Bayrischen Duell ist Atoss Software. Das Münchner Unternehmen konzentriert sich auf Workforce Management. Es bietet Software und Cloud Lösungen für den Einsatz von Personal. Kunden sind große und mittlere Unternehmen, wie Edeka, Fressnapf, Hornbach, Ritter Sport, Lufthansa usw. Die Nachfrage der Kunden ist hoch, weil durch die demografische Entwicklung und den Fachkräftemangel das Personal ein enormer Erfolgsfaktor ist. Produktivität beim Personaleinsatz steigert die Wettbewerbsfähigkeit jedes Unternehmens.

    Der Erfolg und die konservative Führung spiegeln sich in der Bilanzstärke wider.

    Bilanz und Schuldentilgung

    Wann bin ich Millionär, wenn ich statt Mercedes-Benz CLA Skoda Fabia fahre?

    Intelligentes Investieren gestattet höheren Konsum in Zukunft


    Der Verzicht auf Genussmitteln und Luxusgüter ermöglicht noch nicht gleich einen höheren Verbrauch zum späteren Zeitpunkt. Man muss die Ersparnisse auch ordentlich für sich arbeiten und nicht auf dem Sparbuch verkümmern lassen.

    “Investieren ist eine Tätigkeit, bei der heute auf Konsum verzichtet wird, um zu einem späteren Zeitpunkt einen höheren Verbrauch zu ermöglichen.“



    Zitiert aus Warren Buffett, Der Jahrhundertkapitalist: Vom Zeitungsjungen zum Milliardär – sein Weg zum Erfolg, Seite 115.

      

    Als Investor muss man sich immer fragen, was können die Ausgaben jetzt in 10, 20 oder 30 Jahren wert sein? Durch diese Denkweise wird man sparsam und macht keine unnötigen Fehler bei Konsumausgaben.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
    • Nur das Investieren der Ersparnisse verhelfen zu einem höheren Verbrauch in Zukunft 
    •  Der neue Mercedes-Benz CLA kostet im Monat knapp 810 EUR, gebraucht knapp 500 EUR 
    • Die monatlichen Kosten für den Skoda Fabia betragen 421 EUR.
    •  Die monatliche Ersparnis beträgt 389 EUR bei den Neuwagen, und 79 EUR bei einem gebrachten CLA
    •  Junge Gebrauchtwagen sind wegen des hohen Wertverlusts in den Anfangsmonaten wesentlich günstiger
    • Millionär wird man nach 30 Jahren bei rund 11,1% p.a.

    Insgesamt führen sehr erfolgreiche Investoren wie Warren Buffett ein sparsames Leben. Man erkennt sie nicht an den großen Autos vor der Villa. Nein, sie verbringen fast ihr ganzes Leben in einem nahezu normalen Haus.

    Insgesamt muss man festhalten, dass
    Sparsamkeit und gute Kapitalallokation  die Ertragskra­ft des Zinseszins enorm zum Wirken bringen.
    Nur Geduld, Disziplin und den Mut, sein eigenes Kapital zu hohen nachhaltigen Renditen auf den Gewinn oder Free Cashflow des Unternehmens einzusetzen, machen einen langfristig wohlhabend und ermöglichen hohen einen Verbrauch in der Zukunft.

    Die Ertragskraft des Zinseszinseffekts verstehen!
    Serie: Wann bin ich Millionär, wenn ich:





    Mit logischen Berechnungen kann die kleine und beliebte Serie “Wann bin ich Millionär, wenn ich XXX“ den Zinseszinseffekt visualisiert und zur Sparsamkeit anregen. Es folgt ein Neuwagenduell.

    Mercedes-Benz CLA 250 Coupé  vs. Skoda Fabia 1.0 MPI Active

    Was kostet ein Mercedes-Benz CLA 250 Coupé ?



    In unserer Quelle der ADAC Neuwagen-Studie beziehen sich die Kostenangaben auf eine Laufleistung im Jahr von 15,000 km und einer Laufzeit des Neuwagens von fünf Jahren.

    Die Autokosten bestehen aus:
    - Wertverlust des Fahrzeugs (meist die größte Position)
    - Betriebskosten wie Diesel oder Benzin
    - Fixkosten wie KFZ-Versicherung und Steuern
    - Werkstatt- und Reifenkosten

    Auch beim Mercedes-Benz CLA 250 Coupé 7G-DCT tut der monatliche Wertverlust weh. Für den CLA muss man knapp 451 € jeden Monat zurück stellen, um nach fünf Jahren ein gleichwertiges neues Fahrzeug zu bekommen. Weitere monatliche Kosten für das Auto des Automobilherstellers sind:

    LGI Homes: wie kann man mit Immobilien noch Geld verdienen?

    Günstiges Wohnen für Kunden. Hohe Renditen für Investoren - LGI Homes zeigt wie es geht!

    Das Geschäftskonzept von LGI Homes


    LGI Homes hat ein durchaus interessantes Geschäftskonzept. Günstige Häuser in der Nähe von amerikanischen Großstädten. Wie funktioniert das?

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • LGI Homes schafft günstigen Wohnraum in amerikanischen Großstädten und die Aktionäre profitieren davon
    • Durch ein Angebot von 3 Qualitätshäusern je Baugebiet gelingt es LGI die Kosten je Haus durch den Skaleneffekt zu senken und damit günstige Preise zu ermöglichen
    • Am Beispiel Las Vegas ist das Geschäftskonzept gut nachzuvollziehen. Das günstige Haus kostet hier nur 237.900 $ ( ca. 211.000 €)
    • LGI Homes müsste nach Grahames Wachstumsformel jährlich über einen Zeitraum von 7-10 Jahren nur 0,83% wachsen, um seinen Wert zu rechtfertigen


    LGI Homes ist einer der am schnellsten wachsenden amerikanischen Immobilienbauunternehmen und das liegt an einem kleinen Trick. LGI bietet verschiedene Einheitshäuser für seine Kunden. Durch die hohen Stückzahlen kann LGI eine solide Qualität zu einem guten Preis anbieten. Viele Kunden schätzen dieses Geschäftskonzept, deshalb kann LGI kontinuierlich wachsen auch in schwachen Konjunkturphasen für die Immobilienbranche.

    Am Beispiel Las Vegas:

    Quelle: pixabay.com
    In der Entertainment Hauptstadt der Welt hat LGI Homes drei Wohngebiete an der Stadtgrenze erschlossen. Der Kunde hat hier eine Auswahl zwischen 3 verschiedenen Häusern.

    - Das Grundmodell zum Preis von 243.900 $ (ca. 217.150 €) besteht aus 2 Etagen mit 3
    Schlafzimmern, 2,5 Badezimmern und einer Garage.

    - Der zweite Typ zum Preis von 283.900 $ (ca. 252.770 €) ist auf 3 Etagen bereits mit 4 Schlafzimmern, 3 Badezimmern und 2 Garagen ausgestattet.

    Welche ist die bessere Qualitätsaktie: Rational oder Hermle?

    Guten Familienunternehmen ist...


    - die Unsicherheit des Kapitalmarktes
    - das ständige Hoch und Runter
    - die Angst und Gier

    ...TOTAL EGAL!!!



    Sie sind unabhängig, sie benötigen kein Geld vom Kapitalmarkt und haben einiges an Puffer für Krisen. Zu diesen Familienunternehmen gehören Hermle und Rational. Sie gehören zu den besten Maschinenbauunternehmen in Deutschland -unserer Paradedisziplin-. Beide Unternehmen stellen die Kunden in den Mittelpunkt der Tätigkeit und erfüllen deren Bedürfnisse mit absolut qualitativen Produkten. Wie sie unsere Kriterien des Qualitätstests erfüllen, erfahren Sie jetzt:


    Herausforderer: Berthold Hermle AG
    König des Qualitätstests / Titelverteidiger: Rational AG

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • Qualitätsduell Hermle vs. Rational AG:
    • Herausforderer Hermle hat keine Finanzverbindlichkeiten, sondern eine ordentliche Net Cash Position. Das Nettofinanzvermögen macht knapp 37 % der Bilanzsumme und immerhin 8 % der Marktbewertung aus. --> Punkt fürHermle
    • Rational kann leicht höhere Gewinnmargen (20 % vs 18 % im Jahr 2018)  erzielen. Auch das Kapital der Aktionäre -Eigenkapital - wird besser verzinst (36 % vs. 33 %).
    • Die Rational AG wächst noch über 10 Prozent; Hermle dagegen erreicht ein Umsatzwachstum von 8 %.

    •  Insgesamt setzt sich Rational im Qualitätsduell wegen den etwas höheren Renditen und Margen und den stabileren Wachstum durch.

    Qualitätstests: Wer ist der König des Qualitätstests?

    Bilanz und Schuldentilgung

    Herausforderer Hermle fertigt Fräsmaschinen für hohe Präzisionswerkstücke der unter anderem Luftfahrt- und Medizintechnik. Ebenso präzise sind die Verschuldungsangaben des Unternehmens in der Bilanz.

    Wer ist die Qualitätsaktie Nummer 1? Fielmann oder Rational AG?

    Wer ist der Qualitätskönig? 

    Rational AG oder Fielmann AG?


    Jeder gute Investor sollte sich selbst Gedanken machen, niemanden blind vertrauen und selbst die Fakten zusammentragen. Einen guten Gedankenanstoß hat uns ein Schweizer Vermögensverwalter mit der Qualitätsaktie Rational AG gegeben. Wir analysierten die Rational AG mit unseren Kriterien:

    - Bilanz und Schuldentilgung
    - Margen und Renditen
    - Wachstum

    und haben die Qualität des Unternehmens greifbar gemacht. Jetzt wollen wir die Rational AG herausfordern und suchen starke Familienunternehmen für ein Duell. Sie können uns auch gerne Kandidaten in einem Kommentar oder per Mail nennen, welche vergleichbar oder besser als Rational & Co. sind. Starten wird die kleine Serie mit dem Brillenkönig Fielmann.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • Qualitätsduell Fielmann vs. Rational AG:
    • Fielmann schwimmt im Geld und hat kaum Finanzverbindlichkeiten. Das Finanzvermögen macht zwischen 30 und 35 % der Bilanzsumme aus (aktuell genau 33,1%). Aber leider nur 5,9 % der aktuellen Marktbewertung.. --> Punkt für Fielmann
    • Rational kann mit den einzigartigen Produkten deutlich höhere Margen erzielen. Auch das Kapital der Aktionäre -Eigenkapital - wird besser verzinst.
    • Das bayrische Familienunternehmen wächst noch über 10 Prozent; Fielmann dagegen erreicht maximal 4 Prozent.

    •  Insgesamt setzt sich Rational dank des deutlich besseren Wachstums durch.

    Ist ein deutsches Familienunternehmen die beste Qualitätsaktie in Europa?

    Rational AG ist Europas beste Qualitätsaktie


    Zur Weltklasse gehören oder gehörte Deutschland in vielen Bereichen. Beispielsweise waren wir bei Autos, bei Maschinen oder in Sportarten wie Fußball, Formel 1 oder Biathlon bis oben und konnten diesen Platz auch verteidigen. Auch bei Qualitätsaktien kann sich ein Familienunternehmen aus Deutschland als beste Qualitätsaktie  in Europa seit drei Jahren bezeichnen.
    Die Rational AG wurde vom Schweizer Vermögensverwalter Hérens Quality Asset Management zur besten Aktie in Europa vor weiteren starken Familienunternehmen wie Hermès International SCA und Novo Nordisk gekürt.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • Unternehmen werden nach verschiedenen Qualitätskennzahlen analysiert
    • Die Qualität von der Rational AG:
    • Die Nettofinanzposition beträgt meist über 40 % der Bilanzsumme und macht das Unternehmen unabhängig von der Finanzwelt.

    • Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind sehr gering. Innerhalb von einem Monat kann Rational die Schulden tilgen
    • Von jedem Euro Umsatz bleiben knapp 20 Cent Gewinn und Cashflow im Unternehmen.
    • Die Rational AG besticht durch solides Wachstum, hohe Renditen aufs Eigenkapital sowie auf das investierte Kapital und eine starke Bilanz. 
    • Das Qualitätsunternehmen hat seinen Preis. Auf Basis des KGVs ist ein Wachstum von 16 % p.a. eingepreist.

    Was beinhaltet der Qualitätstest?


    Zinseszins-Maschinen durch hohen ROCE finden?

    Ein hoher Return On Capital Employed (ROCE) ist ein Zeichen für Zinseszins- Maschinen


    Mit 20%, 30% oder 50% wird das Geld  in hervorragenden Unternehmen verzinst. Die hohen Renditen werden aufs Eigenkapital, aufs eingesetzte Kapital oder aufs Gesamtkapital erzeugt und sind ein Merkmal wie effizient das Management mit dem Kapital des Unternehmens und deren Eigentümern umgeht. Kann das Unternehmen diese Renditen über Jahre beibehalten, baut sich direkt im Unternehmen ein starker Zinseszins-Effekt auf. Warren Buffett ergänzt:


    "We like stocks that generate high returns on invested capital where there is a strong likelihood that it will continue to do so. For example, the last time we brought coca-cola, it was selling at about 23 times earnings. Using our purchase price and today's earnings, that makes about 5 times earnings. It's really the interaction of capital employed, the return on that capital and future capital generated versus the purchase price today."  

    Quelle: Bloch(2015): My Warren Buffett Bible, S.76.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • ROCE: Wie effizient kann das Unternehmen Erträge aus dem eingesetzten Kapital erwirtschaften
    • Die ROCE-Formel setzt ins Verhältnis, was die langfristigen Kapitalgeber erhalten zu dem, was die Kapitalgeber zur Verfügung stellen.
    • Es entsteht ein Mehrwert für den Eigentümer, wenn ein Unternehmen für sein Wachstum z.B. Kredite zu einem Zinssatz unter  der Rendite aufs eingesetzte Kapital einsetzt
    • Unternehmen mit hohen Renditen aufs eingesetzte Kapital bekommen schneller das Kapital durch Erträge zurück und können so schneller in neues Wachstum investieren.
    • ROCE macht eine gute Aussage über den effizienten Kapitaleinsatz aber nicht über die Kapitalstruktur.

    Das ist ein Qualitätsmerkmal für Unternehmen und Management, deshalb sollten wir diese Kennziffer genauer betrachten.

    Aller guten Dinge sind drei. Gelingt es Lars Windhorst langfristig erfolgreich zu sein?

    Lars Windhorst versucht es erneut mit der Holding Tennor. Gelingt es ihm die Milliardengrenze zu überschreiten?

    Vorgeschichte Lars Windhorst

    Lars Windhorst hat turbulente Lebensabschnitte hinter sich gebracht. Der Unternehmer gründete bereits mit 16 Jahren sein erstes Unternehmen. Bereits im ersten Geschäftsjahr gelang es Windhorst Electronics mit 80 Angestellten einen Umsatz von 50 Mio. US-Dollar zu erwirtschaften.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
    • Die Konzentration auf das Hauptgeschäft eines Unternehmens ist unerlässlich für den langfristigen Erfolg 
    • Das wachsende Interesse der Medien war für Windhorst bei seiner ersten Unternehmung nicht förderlich
    • Lars Windhorst ist mit der Investmentgesellschaft Tennor auf dem Weg in den Club der Milliardäre aufzusteigen

    Lars Windhorst spricht persönlich sehr offen über seine Geschichte als Unternehmer mit allen Höhen und Tiefen: 



    Bossard wird wieder von der Familie geführt. Daniel Bossard übernimmt die Position des CEO.

    Verbindungstechniker Bossard gibt einen Wechsel an der Unternehmensspitze bekannt - Daniel Bossard wird CEO


    Daniel Bossard tritt in die Fußstapfen seines Vaters Heinrich Bossard, der jahrzentelang die Bossard Holding AG führte. Der 49-Jährige ist sich der großen Verantwortung des CEO-Postens im Familienunternehmen bewusst. Aus diesem Grund kam es für ihn nicht infrage, denn Posten des CEO direkt nach dem Tod seines Vaters mit 34 Jahren zu übernehmen.


    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
    • Daniel Bossard übernimmt den CEO-Posten im Familienunternehmen Bossard Holding AG von David Dean
    • David Dean konnte in den letzten 14 Jahren durch hervorragende Arbeit den Wert des Familienunternehmens verfünffachen
    • Die Bossard Holding schlägt durch Wachstum stetig seine eigenen Rekorde. Der Umsatz konnte 2018 um 10,8 % gesteigert werden
    • Nach Grahams Wachstumsformel muss die Bossard Holding AG über die nächsten 7-10 Jahre jährlich um 2,75 % wachsen, um die momentane Bewertung zu rechtfertigen

    14 Jahre führte der damalige Finanzchef David Dean die Geschäfte des Familienunternehmens und das außerordentlich erfolgreich. Ihm gelang es den Umsatz der Bossard Gruppe um 75 % zu steigern, den Betriebsgewinn zu verdreifachen und den Aktienkurs des Unternehmens zu verfünffachen. Kann Daniel Bossard diesen hohen Anforderungen gerecht werden?



    Streit zwischen Kellerhals und Ceconomy geht weiter. Wie hat sich die Abspaltung der Metro AG nach Börsengang geschlagen?

    Familie Kellerhals gibt nicht auf und kämpft gegen Ceconomy. Wie steht es um das Unternehmen nach der Abspaltung?


    Der Vorschlag des Vorstandes der Ceconomy AG den Freenet Geschäftsführer Vilanek zum Aufsichtsrat zu ernennen stößt bei der Familie Kellerhals auf Unverständnis. Die Minderheitsgesellschafter des MediaMarkt-Saturn Konzerns, vertreten durch die Holdinggesellschaft Covergenta, steht der Ernennung des Aufsichtsrats skeptisch entgegen.  Die Erben des MediaMarkt, Saturn Gründers Erich Kellerhals sahen schon die Beteiligung (9,15 %) von Freenet an der Ceconomy AG als kritisch an. Sie forderten, dass die Beteiligung von Kartellamt geprüft wird, da Ceconomy mit Freenet Exklusivverträge abgeschlossen hat und nun über MediaMarkt und Saturn hauptsächlich Freenet-Verträge verkauft.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
    • Familie Kellerhals kämpft mit Covergenta weiter um MediaMarkt, Saturn und gegen die Ceconomy AG
    • Vorstand der Ceconomy AG will Freenet-Geschäftsführer Vilanke als Aufsichtsrat einzusetzen
    • Ceconomy kämpft mit stagnierenden Umsatz
    • Nach Grahams Wachstumsformel muss die Ceconomy AG über die nächsten 7-10 Jahre um 3,9 % wachsen, um die momentane Bewertung zu rechtfertigen

    Insgesamt scheint es für die Familie Kellerhals nur noch um den Verkauf der Anteile des MediaMarkt-Saturn Konzerns an Ceconomy zu gehen. Entscheidend ist dabei, wann und zu welchem Preis Ceconomy die Anteile übernimmt.

    Was ist bei Knorr-Bremse los? CEO verlässt das Unternehmen, Aktienkurs bricht ein

    Die Knorr-Bremse AG steht vor einem Wechsel in der Geschäftsleitung. Wieso verlässt der langjährige CEO Klaus Deller das Unternehmen?


    Innerhalb der Inhaberfamilie hinter der Knorr-Bremse AG besteht schon lange ein hohes Konfliktpotenzial. Die Kinder des Inhabers Heinz-Hermann Thiele berichten von einem erbitterlichen und misstrausischen Inhaber, der die Zügel des Unternehmens in seinen Händen behält. Aus diesem Grund ist Henrik Thiele aus der Familienholding Stella ausgeschieden und beteiligt sich nicht am Fortbestehen des Lebenswerkes seines Vaters. Die Situation in der Familie haben wir bereits in einem Beitrag aufgezeigt: 

    Heinz Hermann Thiele kämpft um die Zukunft seines Imperiums hinter der Knorr-Bremse AG

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
    • Heinz-Hermann Thiele hat weiterhin einen enormen Einfluss auf sein Lebenswerk die Knorr-Bremse AG über die Stella Vermögensverwaltungs GmbH
    • Dies ist ein möglicher Grund für das Ausscheiden des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Klaus Deller
    • Die Knorr-Bremse AG plant für 2019 ein Umsatzwachstum von 4,5 bis 5,5 %
    • Nach Grahams Wachstumsformel muss die Knorr-Bremse AG über die nächsten 7-10 Jahre um 8,45 % wachsen, um die momentane Bewertung zu rechtfertigen

    Nun erweitert sich der Streit um die Zukunft des Familienunternehmens auf die Geschäftsleitung der Knorr-Bremse AG. Klaus Deller verlässt nach 10 Jahren erfolgreicher Arbeit, gekrönt durch den Börsengang der Knorr-Bremse AG, das Unternehmen. Grund für das Ausscheiden des CEO sind aus Sicht des Unternehmens unterschiedliche Auffassungen der Führung und Zusammenarbeit. Ein ähnlicher Grund bedingte das Ausscheiden von Henrik Thiele aus der Familienholding seines Vaters Heinz-Hermann Thiele. Über genau Gründe halten sich beide Parteien weiter bedeckt.

    Wer bringt Warren Buffett zum Schwitzen? Sei live beim Berkshire Hathaway Annual Shareholders Meeting dabei

    Wettbewerb unter Investoren, wer stellt die schwierigsten und meisten Fragen?


    An diesem Wettbewerb nehmen Milliardäre, Millionäre, aber auch Studenten teil und die Buffettanhänger haben über 6 Stunden Zeit Fragen zu stellen. Es werden einige wichtige Themen zum Leben, zu Investments und der aktuellen Aufstellung von Berkshire Hathaway auf den Tisch kommen und schonungslos besprochen!

    Wie auch die Frage: Warum sollte man in Aktien investieren?

    Die Zahlen vom Annual Shareholders Meeting 2018 sagen bereits alles. Eine Investition von 10.000 USD im Jahr 1942 vermehrte sich in Aktien des Index S&P 500 bis auf 51 Mio. USD; in Gold nur auf 400.000 USD. Aktien sind Produktivvermögen. Unternehmen investieren in neue Produkte, in Mitarbeiter und in neue Hallen. Hingegen bleibt Gold lediglich Gold und vermehrt sich nicht, deshalb wird es langfristig auch keine gute Rendite für den Eigentümer erzielen.
    wer stellt die schwierigsten und meisten Fragen?
    Unter den Fragesteller sind bestimmt einige deutsche Value Investoren aus der ValueDACH Community und aus dem Team von Normen Rentrop. Die Spannung steigt!

    Das Annual Shareholders Meeting live als Video auf Yahoo!

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • Das Kapital arbeitet durch Aktien mit hoher Rendite nicht durch Gold!
    • Der Innere Wert liegt näherungsweise bei 349.500 je A-Aktie und 233 je B-Aktie, oder was sagen Warren Buffett und Charlie Munger zu Rückkäufen?
    • drei Gründe warum der Blick auf den Buchwert verzerrt wird: Aktienrückkäufe, neue Bilanzierungsvorschriften und der hohe Zeitwert der Tochtergesellschaften
    • Wegen der hohen Dividendenrendite auf den Einstiegskurs, den Marken und der weltweiten Vertriebsstruktur ist Coca Cola ein Lieblingsinvestment

    Wichtige Fragen vorab:

    Wo liegt der Innere Wert von Berkshire Hathaway?


    Nicht die meisten, sondern die besten Aktien halten! Ein Erfolgsrezept von Philip Fisher

    Philip Fisher: Wie streut man richtig?


    Philip Fisher war ein hervorragender Investor und ein noch besserer Lehrmeister. Er war sehr gründlich in der Analyse. Er hat sich das Marktpotenzial und die Position der Produkte, die Entwicklung der neuen Produkte, die Unternehmenskultur, sowie die Personal- und Lieferantenführung angeschaut und bewertet. Große Investoren haben von ihm gelernt, ja und auch Warren Buffett hat sich von Philip Fisher einiges abgeschaut. Evtl. trifft das auch auf die Portfoliogestaltung zu. Warum, das erfahren Sie jetzt!


    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • richtige Diversifikation ist laut Philip Fisher die Investition in: 
    • 5 große, etablierte und richtig ausgewählte Wachstumsaktien
    • 10 gute mittelgroße Wachstumsunternehmen mit guten Management-Team
    • 20 kleine Unternehmen mit überwältigenden Gewinnen im Erfolgsfall und vollständigem oder fast vollständigem Verlust des Kapitals im Falle eines Scheiterns
    • Bei Aktien kann Masse niemals mehr als schwacher Ersatz für Klasse sein



    Wie viele Positionen schmücken ihr Depot?


    Haben Sie  5, 10, 20 oder 50 Positionen? Und was verrät es über Ihre Investmentklasse? Werfen wir erstmal einen Blick auf die Profis. Dafür haben wir die Portfoliobreite von 7 bekannten Investoren zum ersten Quartal analysiert.

    Investor  - Anzahl der Investments(1. Quartal 2019)

    Mohnish Pabrai (Pabrai Investments) - 2 nordamerikanische Investments

    Charlie Munger (Daily Journal)    - 4

    Guy Spier (Aquamarine Capital) - 14

    Die Roche-Gruppe - Ein Investitionsüberlegung wert?

    Der Schweizer Pharmakonzern Roche befindet sich auf Expansionskurs. Gelingt die Übernahme von Spark Therapeutics?

    Übernahme Spark Therapeutics 


    Roche ist einer der größten Pharmakonzerne der Welt. Das Unternehmen aus Basel strebt nach einer permanenten Expansion, auch durch Übernahmen von Konkurrenten. Die Pharmabranche befindet sich durch neue Fortschritte im Bereich Gentechnik im Wandel. Große Konzerne bringen sich in Stellung, um in diesem entscheidenden Bereich eventuelle Vorteile gegenüber der Konkurrenz generieren zu können.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
    • Die Übernahme von Spark Therapeutics durch die Roche-Gruppe verzögert sich durch Klagen einzelner Aktionäre
    • Roche spezialisiert sich auf personalisierte Medizin - jedes Medikament soll mithilfe der Gentechnik auf jeden Kranken angepasst werden
    • Nach Grahams Wachstumsformel muss die Roche Gruppe jährlich um 6 - 7 % wachsen, um seine momentane Bewertung zu rechtfertigen 
    • Im Geschäftsjahr 2018 und im ersten Quartal 2019 konnte die 7% Marke überschritten werden

    Ein deutlicher Schritt war die umstrittene Übernahme von Monsanto durch die Bayer AG. Monsanto ist im Bereich der Gentechnik hauptsächlich bekannt für gentechnisch veränderte Feldfrüchte und transgene Maissorten. Nun versucht Roche im Gentechnik Bereich nachzuziehen und plant die Übernahme von Spark Therapeutics. Das 2013 gegründete Start-Up kämpft gegen genetisch vererbbare Krankheiten. Das Unternehmen mit einem Umsatz von 64,73 Mio. USD und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 78,82 Mio. USD in 2018 ist dem Schweizer Pharmakonzern insgesamt 4,3 Mrd. USD wert. Roche plant mit dieser Übernahme in die Gentherapie gegen Krebs einzusteigen.

    Timocom revolutionierte die Logistikbranche - Was ist das Erfolgskonzept des Gründers Jens Thiermann?

    Die Frachtenbörse Timocom generiert Millionengewinne. Wie gelang es Jens Thiermann, ohne Spedition die Logistikbranche zu revolutionieren?


    Profitabilität durch Vermittlung 


    Die Timocom GmbH beschäftigt mehr als 490 Mitarbeiter in ganz Europa und generiert mit der Vermittlung von Transportkapazitäten in Europa 67,9 Mio. € Umsatz im Geschäftsjahr 2017. Dieses Geschäftskonzept profitiert von dem enormen Preisdruck zwischen den Speditionen und der Voraussetzung für eine hohe Profitabilität fast alle Transportfahrzeuge zu 100 Prozent auslasten zu müssen.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
    • Timocom hat sich durch die Vermittlung von Transportkapazitäten ein enorm profitables Geschäftsmodell mit jährlichen Gesamtkapitalrenditen von über 190 % geschaffen
    • Die Zukunftsprognosen sehen trotz erhöhten Druck in der Logistikbranche für das Familienunternehmen gut aus
    • Timocom will von Europas größter Transportplattform zu Europas ersten Smart Logistic System werden

    Ein weiterer Vorteil ist die geringe Kapitalbindung der Frachtenbörse. Insgesamt generierte Timocom im Jahr 2017 mit einer Bilanzsumme von 10,5 Mio. € einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 20,5 Mio. €. Dies entspricht einer Gesamtkapitalrendite von 194,18 %. Auf das Eigenkapital in Höhe von 1,49 Mio. € gesehen, liegt die Rendite bei 1376,74 %.

    Warum verdienen Dividendenjäger langfristig nicht die höchsten Dividendeneinnahmen?

    Warum verdienen diejenigen, welchen die Dividende egal ist, die meiste Dividende?



    Es gibt Dividendenbriefe, es gibt Dividendenaristokraten, aber warum verdienen die Investoren, die nicht auf die Dividende schauen, schlussendlich am meisten Dividende?



    Investmentfrage zum Start:



    Für welches Investment würden Sie sich entscheiden?

    Deutsche Telekom aktuelle Dividendenrendite von 4,7% (steuerfrei)

    Rational AG mit 1,59%

    SIXT Vz. mit 3,27%


    Und jetzt konkret: Für welches Unternehmen würden Sie sich anhand der Dividendenrendite entscheiden? Deutsche Telekom? Solides Unternehmen mit hoher Rendite und die Dividende ist auch noch steuerfrei. Das ist natürlich eine akzeptable Begründung aber nicht die Beste! 


    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • Die vier Möglichkeiten zur Kapitalverwendung sind Investitionen in die Zukunft des Geschäfts, Dividendenausschüttungen, Aktienrückkäufe und Übernahmen
    • Bei Wachstumsunternehmen wie Rational und SIXT kann man nach 15 Jahren eine Rendite von 19% und 36% auf den Einstiegskurs verdienen, die deutsche Telekom bietet nur 5 %
    • Ein Unternehmen mit guten Wachstum und stabiler Bilanz kann die Dividende nachhaltig steigern und bringt über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren hervorragende Dividendeneinnahmen
    • Dividendenjäger verdienen weniger Dividende als Investoren, die in gute Unternehmen mit Wachstumsperspektiven investieren


    Vorab: Die Dividendenrenditen sind Brutto. Es wurden keine Steuern berücksichtigt!

    Die Rational AG wirft aktuell nur 1,6% Rendite ab, aber ist ein sehr starkes Unternehmen in einem Bereich mit Wachstum. Die hohe Qualität der Produkte für professionelle Küchen und der wachsende Markt hat das Unternehmen auf die Erfolgsspur gebracht. In den letzten 15 Jahren stieg die Dividende um über 400%. Dieser Anstieg war durch eine sehr gute operative Entwicklung und eine starke Bilanz gerechtfertigt.

    Dividendenentwicklung der Rational AG je Aktie (Dividende je Aktie in EUR)

    Angenommen Sie haben zu 50€ im Jahr 2004 Anteile von diesem Unternehmen gekauft, dann erhalten Sie knapp 19 % auf den Einstiegskurs.
    Insgesamt hat das Unternehmen in den letzten 15 Jahren 93,6 € Dividende je Aktie gezahlt, also bekommt man den Einstiegskurs fast zweimal zurück.


    OK, sehr gut..nun aufgepasst Dividendenjäger! Ein Investment in Unternehmen mit hoher Dividendenrendite sollte sich ja mehr auszahlen.

    Inverse Zinsstrukturkurve: Droht eine Pleitewelle?

    Die Zinsstruktur gibt Auskunft über das Vertrauen der Marktteilnehmer untereinander und lässt einen Blick in die Zukunft der Konjunktur zu.


    Eine inverse Strukturkurve war 2008 und 2000 ein guter Verbote für die kommende Krise, deshalb wollen wir die aktuelle Struktur anschauen, das Prinzip hinter der Zinsstrukturkurve erklären und die Ursachen und Auswirkungen schildern.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • Bei einer normalen Zinsstrukturkurve ist der kurzfristige Zins niedriger als der Zins für längerfristige  Anleihen, weil das Kapital lange gebunden ist.
    • Eine flache oder inverse Zinsstrukturkurve entsteht: wenn entweder die Kapitalanleger Angst vor einer Schwäche der Konjunktur haben,  das Vertrauen der Marktteilnehmer insgesamt gering ist, oder die Notenbanken durch Zinserhöhungen die kurzfristigen Zinsen in die Höhe treiben.
    • Ist die Zinsstrukturkurve flach oder invers, dann kann die Kreditvergabe ins stottern kommen, weil die Banken sich teurer refinanzieren müssen. Eine eingeschränkte Kreditvergabe und eine kommende Rezession kann einige Unternehmen in die Pleite führen, weil sie ohne frisches Fremdkapital nicht lebensfähig sind.

    Was ist eine Zinsstrukturkurve?



    Als eine Zinsstrukturkurve bezeichnet man den Zinsverlauf über unterschiedliche Zeiträume zu einem Zeitpunkt. Angenommen Sie haben etwas Geld über und Sie wollen es einem Verwandten leihen. Dieser Verwandte benötigt kurzfristig und langfristig Geld und würde sich über ein Angebot freuen. Für den kurzfristigen Zeitraum haben Sie eine ausreichende Prognosesicherheit. Der Verwandte hat einen guten Job mit einer Kündigungsfrist von min. drei Monaten. Also ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie das Geld wieder bekommen. Wenn Sie ihn aber Geld über mehrere Jahre leihen, steigt die Unsicherheit. Hat der Verwandte noch einen guten Job zum späteren Zeitpunkt? Muss er dann nicht nur für sich sondern evtl. auch für eine große Familie sorgen? Diese Unsicherheit wollen Sie sich entsprechend vergüten lassen und verlangen dafür höhere Zinsen.

    Im Normalfall werfen lang laufende Zinspapiere einen höheren Zins, also eine höhere Rendite, für den Gläubiger ab als Kurzläufer. In der Regel steigt der Zinssatz also mit der Bindungsdauer, wegen der zunehmenden Unsicherheit (Job, Familie, Unfall, Krankheit usw.)

    Formell steigt das Risiko wegen der Ungewissheit über die Bonität des Kreditnehmers zum Rückzahlungszeitraum und auch die Inflation wollen Sie durch einen höheren Zins kompensieren.
    Das aktuelle Verhältnis der kurzfristigen zu den langfristigen Zinsen lässt sich einfach an der Zinsstrukturkurve ablesen.

    Was ist eine “normale“ Zinsstrukturkurve?


    Eine steigende Zinsstrukturkurve wird als normal bezeichnet. Ähnlich wie die Zinsstrukturkurve von amerikanischen Staatanleihen am 04.01.2010. Hier ist der kurzfristige Zins niedriger als der Zins für längerfristige Anleihen, weil das Kapital lange gebunden ist.

    Was sind die Ausnahmen?

    Es gibt eine flache Zinsstrukturkurve. Dann sind die Zinssätze für alle Zinsbindungszeiträume in etwa gleich hoch. Noch seltener ist die inverse Zinsstrukturkurve.
    Beispielsweise war eine flache Zinskurve bei Staatsanleihen der USA am 01.02.2019 zu sehen.



    Was ist die inverse Zinsstrukturkurve?


    Bei einer Zinsstrukturkurve der inversen Form wie 01.04.2019, 02.01.2001 oder 02.01.2007 sind die kurzfristigen Zinssätze höher als die langfristigen Sätze. Grob kann man auch von einer fallenden  Zinsstrukturkurve sprechen.

    Furioser Börsengang von Stadler Rail. Was sind die Ziele des Inhabers Peter Spuhler?

    Peter Spuhler bringt sein Familienunternehmen Stadler Rail an die Börse. Was erhofft sich der Schweizer Milliardär von dem IPO?


    Der Mehrheitsaktionär Peter Spuhler des Familienunternehmens Stadler Rail bringt sein Unternehmen an die Schweizer Börse. Über einen IPO an der SIX Swiss Exchange ist die Veräußerung von maximal 40 Prozent der Anteile von Peter Spuhler geplant. Damit bleibt er auch nach dem IPO mit 40 % Mehrheitsaktionär des Schweizer Bahnherstellers.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
    • Peter Spuhler hat aus dem kleinen Schweizer Familienunternehmen einen internationalen Großkonzern geformt
    • Der IPO von Stadler Rail dient zur Stärkung der Wettbewerbsposition gegenüber den Konkurrenten Siemens, Alstom und CRRC, indem man das Wachstum durch Aktienausgabe oder Anleihen besser finanzieren kann
    • Stadler Rail plant seinen Umsatz bis 2020 auf 4 Milliarden Franken zu steigern
    • Nach Emission der Aktien stieg der Kurs um über 13 %, das Unternehmen ist in Folge dessen mit über 4 Milliarden Schweizer Franken bewertet
    • Vorsicht Börseneuphorie! Mit einem KGV von 36 hinsichtlich dem Gewinn in 2018 und einem KGV von 25 hinsichtlich dem norm. Gewinn je Aktie muss das Unternehmen 14 % p.a. oder 8 % p.a. im Gewinn über 7 Jahre wachsen um den Kurs zu rechtfertigen. 


    Ein Grund für die Öffnung des Familienunternehmens zum Kapitalmarkt ist die damit stark verbesserte Position gegenüber der Konkurrenz hinsichtlich Finanzierungsmöglichkeiten für das zukünftige Wachstum. Große Unternehmen wie Alstom, Siemens, Bombardier und der chinesische Marktführer CRRC kämpfen am Markt um die größten Aufträge. Oftmals muss ein kleineres Unternehmen wie Stadler Rail in diesem Wettbewerb zurücktreten wegen fehlender Größe und den fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten.

    Trotzdem läuft es bei dem Unternehmen aus Bussnang im Kanton Thurgau sehr gut. Das Unternehmen hat insgesamt 8.500 Beschäftigte und arbeitet komplett schuldenfrei. Der Umsatz von Stadler Rail lag im Wirtschaftsjahr 2018 bei 1,8 Milliarden Schweizer Franken. Bis 2020 hat das Unternehmen das Ziel ausgegeben über 4 Milliarden Franken Umsatz zu generieren. Das bedeutet ein enormes Wachstum.

    Berkshire Hathaway: lohnen sich (Rück-) Käufe?

    Schaffen die Aktien(rück)käufe gegenwärtig Mehrwert?


    Am 4. Mai ist es wieder soweit: das legendäre Annual Shareholders Meeting von Warren Buffett findet statt. Wie bereitet man sich am Besten auf das Investoren Treffen vor? Mit Cherry Coke und See's Candies... ja, auf jeden Fall. Aber auch der Innere Wert von Berkshire Hathaway ist von Bedeutung und die Frage: Kaufen Warren Buffett und Charlie Munger gerade dank ihres Cashberges Aktien von Berkshire zurück und steigern damit den Inneren Wert der Aktie?

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • Investments wie Aktien, Anleihen und Cash sind 315 Mrd. USD Wert
    • Da die Schadens- und Kostenquote der Versicherungen im Schnitt unter 100 Prozent liegt, können die Investments zu negativen Zinsen refinanziert werden
    • Das Herzstück von Berkshire Hathway -die Tochtergesellschaften - sind knapp 260 Mrd. USD Wert
    • der konservative Wert je A-Aktie liegt bei 349.500 USD und der B-Aktie bei 233 USD. Damit entsteht ein Wertzuwachs für die Aktionäre bei einem Rückkauf von Anteilen



    Wo ist der Innere Wert von Berkshire?


    Wir wollen den Inneren Wert wieder nach der Anleitung von Warren Buffett aus dem Jahr 2010 berechnen.
    Die Berechnung des Fair Value von Berkshire untergliedert sich in drei Komponenten. Wichtig für die Berechnung ist die Summe der Investment -Marktwerte, der Ertragskraft der 100%igen Tochtergesellschaft ohne Versicherungen und der Zusatz für die clevere Kapitalallokation, sowie den starken Umgang mit Cash.

    1. Komponente: der Wert der Investments am Markt


    Der Wert der Investments (Aktien, Anleihen und Liquidität) liegt aktuell bei 314,8 Mrd. USD. Zum Jahresende war das Aktienportfolio rund 183,1 Mrd. USD schwer. Den Wert können Sie auf Dataroma nachlesen. Der Aktienwert ist recht konservativ, weil es deutliche Kursverluste im Dezember gab. Bei einer Krise wird sich diese Komponente nochmal kurzfristig deutlich reduzieren.  Zusätzlich kommt der Cashberg von 131,77 Mrd. USD hinzu. Davon sind knapp 20 Mrd. USD ein Puffer für Krisen wie das 1000 Dollar Konzept.

    Der Wert der ersten Komponente - der Investments - liegt bei knapp 314,8 Mrd. USD, das entspricht auch schon knapp 62,4 Prozent der aktuellen Marktbewertung.

    Die 315 Mrd. USD Investments werden zu 122,7 Mrd. USD durch den „Float“ aus dem Versicherungsgeschäft finanziert. Die Versicherungen von Berkshire Hathaway erzielen in der Regel einen Gewinn, da die Schadens- und Kostenquote im Schnitt unter 100 Prozent liegt. Das heißt, die Investments werden zu negativen Zinsen refinanziert.



    2. Komponente: Ertragswert der Tochtergesellschaften


    Livechat mit einem der besten Investoren (Track record 18,5% p.a. seit 09/2008)

    Rob Vinall und sein Bussiness Owner Fund setzen auf Familienunternehmen mit Erfolg


    Erfolg ist bei Rob Vinall keine subjektive Feststellung. Die objektiven Kennziffern sprechen für ihn, denn mit einer Performance von 18,5% p.a. seit September 2008 und einem Plus von 1,5 % im Jahr 2018 liegt er deutlich vorm DAX und den anderen Märkten.

    Update zur Performance von Rob Vinall

    Seit Jahresbeginn legte sein Business Owner Fund um 18,3 % zu. Dadurch kann er seit Auslegung wieder eine jährliche Rendite von 20% nachweisen.

    Demnach ist er absolut einer der besten Investoren der Welt und Sie hatten die Gelegenheit mit ihm live zu chatten. Die Value Investoren Community ValueDach präsentiert den Livechat und ein Video von Rob Vinall auf YouTube.

    Wichtige Fragen sollten wir vorab klären:

    Ist er wegen seines Erfolgs arrogant geworden? Nein!

    Lebt er in der pulsierenden Stadt New York? Nein!

    Hat er Finance studiert? Nein!


    Robert Vinall ist einer der bodenständigen Value Investoren und managt den Fonds  „Business Owner“ seit 2008. Der Name sagt es schon, dass der Fund einen Schwerpunkt auf Familienunternehmen legt und wie wir gerne in eigentümergeführte Unternehmen investiert.



    Rob Vinall spricht in dem Video zu: 

    00:43 seinen Weg zum Value Investing  

    02:43  Bücher, die seine Karriere als Value Investor geprägt haben

     09:53  Wandel vom Spezialisten für deutsche Smallcaps hin zum globalen Investor 

     12:18  Unternehmerpersönlichkeiten, die er in Indien und China kennengelernt hat

     14:01 über Merkmale und Preise, die er bei Unternehmen sucht

    Ab 19:07 und 21:26 gibt Rob Vinall als Mentor  Ratschäge für junge Value Investoren

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • Rob Vinall hat als Generalist den Vorteil, dass er eine Firma eines Sektors vergleichen und mit Firmen aus anderen Sektoren gegenüberstellen kann
    • Seine Leistung von 18,5% p.a. seit 2008 beruht auf vier Kernfragen: 
    • Liegt das Investment  im Kompetenzbereich von Rob Vinall?
    • Hat das Unternehmen einen auf lange Sicht nachhaltigen Wettbewerbsvorteil und kann diesen ausbauen?
    • Hat das Management des Unternehmens Talent und Integrität?
    • Ist der Preis attraktiv?
    • Sein Anlagestil entwickelte sich wie Warren Buffetts Ansatz weiter, weg vom Stil des Value Investing mit Fokus auf „niedrige Multiples“, hin zu höheren relativen Multiples für Unternehmen, welche die Erträge über viele Jahre erhöhen können. 



    Rob Vinall hat knapp 200 Mio. EUR von seinen Co-Investoren zum Investieren bekommen und arbeitet als Generalist.

    Als Generalist hat er den Vorteil, dass er eine Firma eines Sektors vergleichen und mit Firmen aus anderen Sektoren gegenüberstellen kann. Er hat einen konzentrierten und auf einen geringen Umschlag im Portfolio ausgerichteten Investmentansatz.




    Rob lebt seit 2004 mit seiner Frau und seinen drei Kindern nicht in New York sondern in der Nähe von Zürich.

    Frech gesagt: So gute Renditen wie 18,5% p.a. lassen sich nicht in New York bewerkstelligen. Man braucht Ruhe und einfache Regeln. Deshalb beschäftigt sich Rob Vinall lange mit einem Unternehmen und stellt sich folgende Fragen:

    Takkt AG, wie hoch ist das Potenzial? Wo liegt das Risiko?

    Risiken und Chancen von Takkt AG


    Takkt will im Umsatz durchschnittlich 10% p.a. wachsen. Die Finanzierung erfolgt aus einem freien Cashflow mit einer Marge von 8% und der sehr stabilen Bilanz. Wo liegt das Risiko? Wo liegt der Innere Wert von Takkt?


    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • durch E-Commerce-Angebote hat der Kunde Zugang zu einer breiteren Auswahl von Anbietern mit vergleichsweise geringen Suchkosten. Damit nimmt die Loyalität der Kunden zu einzelnen Händlern tendenziell ab.
    • Durch einen unberechtigten Zugriff oder Verlust der hochwertigen Adressdatenbank kann ein Reputationsschaden entstehen. 
    • In schwachen Absatzjahren sind hauptsächlich die fixen Kosten, wie z.B. Betriebskosten und ein Teil des Personalaufwands Ergebnis belastend. Der Materialaufwand ist bei TAKKT eher als variabel einzuschätzen. Kaum teuere Lagerhaltung durch gute Absprache mit den Lieferanten nötig 
    • Takkt will im Umsatz durchschnittlich 10% p.a. wachsen; im Schnitt jeweils zur Hälfte durch organisches Wachstum und Zukäufe. Die Finanzierung erfolgt aus einem freien Cashflow mit einer Marge von 8% und der sehr stabilen Bilanz. Der frei verfügbare Cashflow gewährleistet die schnelle Tilgung akquisitionsbedingter Verbindlichkeiten.
    • Der Innere Wert von Takkt liegt zwischen 19 und 21 EUR je Aktie und bietet Potenzial von 33 bis 45 Prozent. Auch das Peter Lynch Wachstums / Preisverhältnis von knapp 1 deutet auf eine Unterbewertung hin. 

    Die Takkt Investmentthese können Sie auf ValueDach nachlesen.

    Weitere Beiträge zur Takkt AG:

    E-Commerce als Risiko


    E-Commerce ist einem höheren Risiko ausgesetzt als das klassische Kataloggeschäft. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass den Kunden durch E-Commerce-Angebote der Zugang zu einer breiteren Auswahl von Anbietern ermöglicht wird, die mit vergleichsweise geringen Suchkosten von Kunden identifiziert werden können. Damit nimmt die Loyalität der Kunden zu einzelnen Händlern tendenziell ab. Durch den technischen Fortschritt stellen sich zudem ständig neue Anforderungen an den Online-Auftritt.

    Wird man mit Ben Graham Tools ein guter Growth-Investor?

    Growth-Investoren werden besser durch Grahams Ansätze


    Ben Graham hat im nachhinein gutes oder evtl. sogar das meiste Geld seiner Karriere mit einem Growth-Investment erzielt. Er setzte auf den Versicherer Geico und verdiente ordentlich Geld damit. Wie er  Growth-Investments auswählte und bewertete, schauen wir uns heute an.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


    • Ben Graham hat Methoden zum Filtern von guten Wachstumsunternehmen und zum Bewerten von Growth-Investments entwickelt.
    • Die 10 Graham & Rea Regeln teilen sich in die Kategorien Preis und Qualität. Dadurch wird das Kapitalverlustrisiko reduziert und auch heute noch Überenditen erzielt
    • Durch eine einfache lineare Bewertungsformel werden dumme Exzesse und Modethemen vermieden.  
    • Growth- und Value Investoren können von Ben Graham lernen, denn zum intelligenten Investieren gehören immer auch konservative Wachstumsannahmen dazu. Mit den Methoden von Ben Graham kann man die Renditen steigern und die Wahrscheinlichkeit des Kapitalverlustes reduzieren

    Alles auf Basis seiner seiner Definition vom intelligenten Investieren:

    "Ein Investment liegt immer dann vor, wenn nach einer gründlichen Analyse
    in erster Linie Sicherheit und erst im Anschluss daran eine zufriedenstellende Rendite steht"

    Es stimmt, dass die Sicherheit aus seiner Sicht größer war, als er auf Unternehmen mit starker Bilanz und einem Abschlag auf die Netto-Vermögenswerte setzte. Meistens waren die schnell liquidierbaren Vermögenswerte abzüglich der finanziellen Verbindlichkeiten mehr Wert als der Kaufpreis für Ben Graham. Das Risiko war gering. Er konnte das Management überreden, nicht benötigtes Kapital auszuschütten und bekam dadurch schnell eine gute Rendite. Das gibt es heute leider nur noch sehr sehr selten.

    Dennoch sollten wir die Lehren von Ben Graham nicht zur Seite schieben, sondern im Detail betrachten. Wir können von ihm lernen und bessere Growth-Investments in Zukunft tätigen.


    Ist Takkt in der Nische besser als Amazon? 2/3

    Takkt AG - ein annehmbarer Amazon Konkurrent aus Deutschland?


    Werttreiber der Takkt AG


    Takkt konzentriert sich auf den Verkauf langlebiger und preisstabiler Ausrüstungsgegenstände sowie Spezialartikel für den wiederkehrenden Bedarf an Firmenkunden. So achten Kunden im B2B-Bereich verstärkt auf geringe Prozesskosten, wollen das Einkaufsvolumen auf wenige Anbieter konzentrieren und damit die Komplexität reduzieren. Deshalb hat Takkt einen engen Draht zum Kunden und ein umfangreiches Sortiment. Ist Takkt damit in seiner Nische geschützt vor der Amazon-Macht?

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • Die Takkt- Firmenkunden sind im Vergleich zum Privatkunden an einem qualitativ hochwertigen Produktsortiment, einer kompetenten Beratung und einem umfangreichen After-Sales-Service interessiert. Pluspunkt für Takkt gegenüber Amazon
    • Bis 2020 hat TAKKT das Ziel ausgegeben, zwischen 4 und 6 Prozent organisch zu wachsen, weitere 5 % Wachstum sollen durch Akquisitionen generiert werden 
    • Das Takkt-Vorstandsteam ist sehr erfahren und kann auf einige Erfolge verweisen. Es stellt den Wert je Aktie in den Fokus seiner Tätigkeit, stabilisiert den Cashflow und führt die Schulden zurück. 
    • Wichtigster Wettbewerbsvorteil im Handel: Takkt kann zunehmend Größenvorteile realisieren. Durch den gebündelten Einkauf der Produkte kann TAKKT Preisvorteile nutzen. Das senkt zudem die Verkaufspreise. Dieser Kundenmehrwert führt dazu, dass zusätzliche Kunden gewonnen werden.
    • Die weitere Markteintrittsbarrieren sind sowohl für klassische Wettbewerber als auch für Online-Anbieter vorhanden, denn der Aufbau der Zulieferstrukturen, der Logistik und des Kundenstamms sind kosten- und zeitintensiv.
    • Im E-Commerce Bereich kann Takkt bei der Erschließung zusätzlicher Zielgruppen über neue Vertriebsmarken und alternative Vertriebswege die vorhandene Infrastruktur nutzen und den Wettbewerbsvorteil weiter ausbauen.

    Die Takkt Investmentthese können Sie auf ValueDach nachlesen.

    Weitere Beiträge zur Takkt AG:


    Die TAKKT-Gesellschaften liefern z.B. Palettenhubwagen an deutsche
    Automobilzulieferer, Computerschränke an Schweizer Maschinenbauer, individuell bedruckte Werbebanner für Messeauftritte oder Gastronomieausstattung an US-amerikanische Großküchen.


    Der professionelle Firmenkunde ist im Vergleich zum Privatkunden in der Regel an einem qualitativ hochwertigen Produktsortiment, einer kompetenten Beratung und einem umfangreichen After-Sales-Service interessiert.

    Themen wie die Erfüllung von Garantieleistungen, Nachbestellungen und Ersatzteillieferungen haben hohen Stellenwert im Geschäft von Takkt. Die Produkte aus dem TAKKT-Sortiment sollen dazu beitragen, die Tätigkeit der Kunden produktiver zu machen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Der Kunde kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren.