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Unternehmenszweck: Langfristig erfolgreiche Unternehmen erfüllen einen nicht finanziellen Zweck

Der Kundennutzen und nicht der Gewinn steht im Vordergrund


Der Zweck von langfristig guten Unternehmen ist nicht Geld verdienen, sondern einen Kundennutzen zu erfüllen.
Achtet das Unternehmen nur auf den Gewinn, zerstört es die Zukunft des Unternehmens.


Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


  • wenn die Produkte oder Services, die Bedürfnisse der Kunden außergewöhnlich befriedigen, werden sie zu Werbeträgern
  • die Sichtbarkeit des Zwecks der Arbeit macht Angestellte motivierter, produktiver und kreativer.
  • Beispiel Dräger: In Babytherm Bettchen liegen einige unserer Babys nach der Geburt, also unsere Zukunft!
  •  Unternehmen mit einem Zweck, welcher das Leben der Menschen verbessert, werden sich als wesentlich höherwertiges Investment erweisen


Warum ist der Unternehmenszweck wichtig?


Der Unternehmenszweck ist wichtig für die Kundenbindung, für die Mitarbeitermotivation und  schlussendlich für die Qualität des Investments.


Der weltbeste Vermögensverwalter Buffett kostet unter 0,01% des Kapitals > günstiger als ETFs?

Der beste Vermögensverwalter ist billiger als jedes ETF!


Die Vergütung ist ein wichtiger Punkt für die Auswahl von Unternehmenslenkern, aber auch bei Fondsmanagern.
Eine Leistungs- oder Performancevergütung sorgt dafür, dass die Interessen von Kunden und Managern im Einklang sind.

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

  • die Performancevergütung sorgt dafür, dass die Interessen von Co-Investoren und Managern / Verwaltern im Einklang stehen
  • nur bei einer Performance von über 6 Prozent im Jahr wurde Warren Buffetts Arbeit in den Partnerships vergütet
  • Die Managementgebühr bei Berkshire Hathaway liegt weit unter 0,01 %. 

Vergütung der Warren Buffett Partnerships


Warren Buffett hat diesen Vergütungsansatz auch schon bei seiner ersten Partnerschaft gewählt. Bei einer Performance über 6 Prozent stand ihm 1/4 der Überrendite zu. Als er demnach 10 Prozent im Jahr erzielte, erhielt Warren Buffett 1 Prozent des Kapitals; erzielte er 14 Prozent, bekam er zwei Prozent. Wenn die jährliche Performance nicht die 6 Prozent überschritt, erhielt Warren Buffett keine Vergütung.

Value Investor Howard Marks “vorwärts gehen, aber mit Vorsicht"

Howard Marks meint die Aussichten sind nicht so schlecht, und die Vermögenspreise sind nicht so hoch!


Value Investor Howard Marks hat vor ein paar Tagen sein neues Memo veröffentlicht. Mittlerweile ist auch sein neues Buch "Mastering the Market Cycle: Getting the Odds on Your Side" erhältlich. Schon allein die Rezensionen von Charlie Munger und Ray Dalio zeigen die Bedeutung von Howard Marks und seinem Buch.

Verständnis für den Kapital- und Branchenzyklus


Das Investieren ist eine Art Auktion wie bei ebay oder andere Internet-Plattformen.
Die Möglichkeit einen Vermögenswert zu kaufen, bekommt die Person, die bereit ist, den höchsten Preis zu zahlen. Das bedeutet, diese Person akzeptiert die niedrigste erwartete Rendite (wie Gewinn- oder Mietrendite) und trägt das größte Risiko. Das ist wichtig, um den Branchenzyklus zu verstehen. Wenn die fundamentale Rendite (Gewinn- oder Mietrendite) niedrig und das Risiko (eines Kapitalverlusts) hoch ist, stehen wir am Zyklushoch.

An diesem Punkt gilt:

“too much money chasing too few deals.”
Grob übersetzt:
"Zu viel Geld, das zu wenig Geschäfte verfolgt".




Viele Banker vergessen das einfache Prinzip.
Arthur Segel von der Harvard Business School formuliert dazu folgendes: 

“I tell my students real estate has ten-year cycles, but luckily bankers have five-year memories.”
 Grob übersetzt:
"Ich sage meinen Schülern, dass Immobilien zehnjährige Zyklen haben, aber glücklicherweise haben Banker fünfjährige Erinnerungen."




Neue Banker, Fondsmanager oder Finanzblogger, welche in den letzten zehn Jahren eingestiegen sind, haben noch kein Baisse oder sogar ein wirklich schlechtes Jahr erlebt. So hatten sie noch keine Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Bedeutung der Risikoaversion zu informieren. Sie konnten ihren Investmentansatz auch nicht in Zeiten wirtschaftlicher Verlangsamung, steigender Ausfälle oder knappen Kapitals testen.

Langfristig bessere Performance durch richtige Vergütungsanreize fürs Management erzielen

Die Vergütungsanreize beeinflussen die langfristige Unternehmensentwicklung



Vergütungsmodelle sind ein ganz wichtiger Bestandteil von ausführlichen Unternehmensanalysen, weil diese auch Rückschlüsse auf die Unternehmenskultur zulassen. Werfen wir einmal einen Blick auf die Finanzbranche: Mitarbeiter von der Deutschen Bank kassieren kräftig Provisionen und Boni, obwohl das Unternehmen nicht profitabel ist und konzentrieren sich dadurch nur auf ihr eigenes Wohlergehen. Der Kunde ist nur Mittel zum Zweck. Fehlen noch 2 oder 3 Kreditabschlüsse bis zum Jahresbonus wird selbst einer alten Oma noch ein Kredit schmackhaft gemacht, obwohl die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass sie diesen vollständig aus eigener Kraft tilgen kann.

Es gibt auch nur wenige Ausnahmen in der Finanzbranche. Eine davon: Die schwedische Svenska Handelsbanken glänzt durch Kundenfreundlichkeit. Der Kunde steht im Mittelpunkt und erhält die beste Beratung, weil kein Mitarbeiter den Provisionen hinterher rennt, sondern die Kundenbedürfnisse sieht. Kein Mitarbeiter erhält Boni oder Provisionen, sondern er wird am Unternehmen bis zum Rentenalter beteiligt. Dadurch ist der Mitarbeiter auf den langfristigen Erfolg des Unternehmens konzentriert und betrachtet so spezifische Bankenmetriken wie Kreditausfallraten, Eigenkapitalrenditen und Kapitalausstattungen. Weitere Vorteile von Arbeitnehmerbeteiligungen haben wir für Sie zusammengestellt. Langfristige Beteiligungen sind der beste Weg alle Mitarbeiter eines Unternehmens auf die richtigen Werttreiber zu fokussieren.