Investment-Fehler als Chance begreifen! wie Warren Buffett

Investieren ist wie Tischtennis spielen


Investieren hat Gemeinsamkeiten mit Tischtennis spielen. Bei flotten Runden, etwa bei Chinesisch oder auch je nach Region Rundlauf, Ringelpietz, Mäxle oder Mühle genannt, fällt mir das immer wieder auf. Es gewinnt nicht der beste Spieler mit den kräftigsten Schlägen, es gewinnt der Spieler mit den wenigsten Fehlern bei seinen Schlägen, ähnlich wie am Aktienmarkt.
Dauerhaft gewinnen nicht die Investoren, welche kurzfristig erfolgreiche Investments in neue Technologien tätigen, sondern fundamentale Investoren. Sie verstehen das Geschäftsmodell und den Unternehmenszweck und kaufen die langfristige Perspektive des Unternehmens zu einen attraktiven Preis ein.

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

  • Investieren hat Gemeinsamkeiten mit Tischtennis spielen, der Investor mit den wenigsten Fehlern gewinnt
  • Warren Buffett hat JPMorgan nicht in der Finanzkrise gekauft, ein großer Fehler
  • der Value Investor studiert die Briefe von JPMorgans Chef Jamie Dimon weiterhin intensiv und erkennt jetzt eine Unterbewertung


Warren Buffetts jüngste Fehler JPMorgan wurde mittlerweile korrigiert


Warren Buffett gehört zu den Gewinnern am Aktienmarkt und das schon über Jahrzehnte. Er hat einige Fehler gemacht und diese als Chance gesehen. Der jüngste Fehler war, dass Warren Buffett nicht in der Finanzkrise JPMorgan zu attraktiven Preisen gekauft hat, wie er in einem Interview mit Yahoo Finance zugab. JPMorgan ist ein „großartig geführtes Unternehmen“ und gehört zu den größten Banken hinsichtlich der Marktkapitalisierung, so Buffett.

Er studiert die Briefe von JPMorgans Chef Jamie Dimon intensiv und schätzt seine Perspektive auf die Bankenlandschaft. Dimon ist seit 2004 an der Spitze des Bankhauses und hat im Juli 2014 veröffentlicht, dass er unter Kehlkopfkrebs leidet. Gerade hinsichtlich offener und transparenter Kommunikation ist er ein Vorbild für die gesamte Finanzbranche.

Nachdem Value Investor Warren Buffett schon zugab, sich privat an JPMorgan beteiligt zu haben, hat er mit Berkshire nachgezogen und im dritten Quartal knapp 1,8 Prozent seines Aktienportfolios in JPMorgan investiert. Damit möchte er sicherlich etwas von der Entspannung des Zinsumfelds profitieren.



Die Bewertung des Unternehmens mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,8 und einem Kurs- Buchwert- Verhältnis von 1,5 ist attraktiv. Nach der Graham- Wachstumsformel benötigt das Unternehmen nur 1,5 Prozent Wachstum p.a. über 7 bis 10 Jahre, um den Kurs zu rechtfertigen.

Fehler als Chance zum Lernen ergreifen


Wie der JPMorgan Case zeigt, erkennt Warren Fehler schnell, studiert die Entwicklung und schlägt zu, wenn sich wieder eine Unterbewertung wegen eines veränderten Zinsumfeldes auftut.

In seiner langen Karriere hat Warren Buffett einige Fehler gemacht und einiges gelernt. Bei der Anfangsinvestition in Berkshire Hathaway waren sogar Emotionen im Spiel. Wie und warum, das schildert uns Dr. Baur im YouTube Chip von ValueDACH ab Minute 7 .



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