Aller guten Dinge sind drei. Gelingt es Lars Windhorst langfristig erfolgreich zu sein?

Lars Windhorst versucht es erneut mit der Holding Tennor. Gelingt es ihm die Milliardengrenze zu überschreiten?

Vorgeschichte Lars Windhorst

Lars Windhorst hat turbulente Lebensabschnitte hinter sich gebracht. Der Unternehmer gründete bereits mit 16 Jahren sein erstes Unternehmen. Bereits im ersten Geschäftsjahr gelang es Windhorst Electronics mit 80 Angestellten einen Umsatz von 50 Mio. US-Dollar zu erwirtschaften.

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
  • Die Konzentration auf das Hauptgeschäft eines Unternehmens ist unerlässlich für den langfristigen Erfolg 
  • Das wachsende Interesse der Medien war für Windhorst bei seiner ersten Unternehmung nicht förderlich
  • Lars Windhorst ist mit der Investmentgesellschaft Tennor auf dem Weg in den Club der Milliardäre aufzusteigen

Lars Windhorst spricht persönlich sehr offen über seine Geschichte als Unternehmer mit allen Höhen und Tiefen: 



Bossard wird wieder von der Familie geführt. Daniel Bossard übernimmt die Position des CEO.

Verbindungstechniker Bossard gibt einen Wechsel an der Unternehmensspitze bekannt - Daniel Bossard wird CEO


Daniel Bossard tritt in die Fußstapfen seines Vaters Heinrich Bossard, der jahrzentelang die Bossard Holding AG führte. Der 49-Jährige ist sich der großen Verantwortung des CEO-Postens im Familienunternehmen bewusst. Aus diesem Grund kam es für ihn nicht infrage, denn Posten des CEO direkt nach dem Tod seines Vaters mit 34 Jahren zu übernehmen.


Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
  • Daniel Bossard übernimmt den CEO-Posten im Familienunternehmen Bossard Holding AG von David Dean
  • David Dean konnte in den letzten 14 Jahren durch hervorragende Arbeit den Wert des Familienunternehmens verfünffachen
  • Die Bossard Holding schlägt durch Wachstum stetig seine eigenen Rekorde. Der Umsatz konnte 2018 um 10,8 % gesteigert werden
  • Nach Grahams Wachstumsformel muss die Bossard Holding AG über die nächsten 7-10 Jahre jährlich um 2,75 % wachsen, um die momentane Bewertung zu rechtfertigen

14 Jahre führte der damalige Finanzchef David Dean die Geschäfte des Familienunternehmens und das außerordentlich erfolgreich. Ihm gelang es den Umsatz der Bossard Gruppe um 75 % zu steigern, den Betriebsgewinn zu verdreifachen und den Aktienkurs des Unternehmens zu verfünffachen. Kann Daniel Bossard diesen hohen Anforderungen gerecht werden?



Streit zwischen Kellerhals und Ceconomy geht weiter. Wie hat sich die Abspaltung der Metro AG nach Börsengang geschlagen?

Familie Kellerhals gibt nicht auf und kämpft gegen Ceconomy. Wie steht es um das Unternehmen nach der Abspaltung?


Der Vorschlag des Vorstandes der Ceconomy AG den Freenet Geschäftsführer Vilanek zum Aufsichtsrat zu ernennen stößt bei der Familie Kellerhals auf Unverständnis. Die Minderheitsgesellschafter des MediaMarkt-Saturn Konzerns, vertreten durch die Holdinggesellschaft Covergenta, steht der Ernennung des Aufsichtsrats skeptisch entgegen.  Die Erben des MediaMarkt, Saturn Gründers Erich Kellerhals sahen schon die Beteiligung (9,15 %) von Freenet an der Ceconomy AG als kritisch an. Sie forderten, dass die Beteiligung von Kartellamt geprüft wird, da Ceconomy mit Freenet Exklusivverträge abgeschlossen hat und nun über MediaMarkt und Saturn hauptsächlich Freenet-Verträge verkauft.

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
  • Familie Kellerhals kämpft mit Covergenta weiter um MediaMarkt, Saturn und gegen die Ceconomy AG
  • Vorstand der Ceconomy AG will Freenet-Geschäftsführer Vilanke als Aufsichtsrat einzusetzen
  • Ceconomy kämpft mit stagnierenden Umsatz
  • Nach Grahams Wachstumsformel muss die Ceconomy AG über die nächsten 7-10 Jahre um 3,9 % wachsen, um die momentane Bewertung zu rechtfertigen

Insgesamt scheint es für die Familie Kellerhals nur noch um den Verkauf der Anteile des MediaMarkt-Saturn Konzerns an Ceconomy zu gehen. Entscheidend ist dabei, wann und zu welchem Preis Ceconomy die Anteile übernimmt.

Was ist bei Knorr-Bremse los? CEO verlässt das Unternehmen, Aktienkurs bricht ein

Die Knorr-Bremse AG steht vor einem Wechsel in der Geschäftsleitung. Wieso verlässt der langjährige CEO Klaus Deller das Unternehmen?


Innerhalb der Inhaberfamilie hinter der Knorr-Bremse AG besteht schon lange ein hohes Konfliktpotenzial. Die Kinder des Inhabers Heinz-Hermann Thiele berichten von einem erbitterlichen und misstrausischen Inhaber, der die Zügel des Unternehmens in seinen Händen behält. Aus diesem Grund ist Henrik Thiele aus der Familienholding Stella ausgeschieden und beteiligt sich nicht am Fortbestehen des Lebenswerkes seines Vaters. Die Situation in der Familie haben wir bereits in einem Beitrag aufgezeigt: 

Heinz Hermann Thiele kämpft um die Zukunft seines Imperiums hinter der Knorr-Bremse AG

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
  • Heinz-Hermann Thiele hat weiterhin einen enormen Einfluss auf sein Lebenswerk die Knorr-Bremse AG über die Stella Vermögensverwaltungs GmbH
  • Dies ist ein möglicher Grund für das Ausscheiden des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Klaus Deller
  • Die Knorr-Bremse AG plant für 2019 ein Umsatzwachstum von 4,5 bis 5,5 %
  • Nach Grahams Wachstumsformel muss die Knorr-Bremse AG über die nächsten 7-10 Jahre um 8,45 % wachsen, um die momentane Bewertung zu rechtfertigen

Nun erweitert sich der Streit um die Zukunft des Familienunternehmens auf die Geschäftsleitung der Knorr-Bremse AG. Klaus Deller verlässt nach 10 Jahren erfolgreicher Arbeit, gekrönt durch den Börsengang der Knorr-Bremse AG, das Unternehmen. Grund für das Ausscheiden des CEO sind aus Sicht des Unternehmens unterschiedliche Auffassungen der Führung und Zusammenarbeit. Ein ähnlicher Grund bedingte das Ausscheiden von Henrik Thiele aus der Familienholding seines Vaters Heinz-Hermann Thiele. Über genau Gründe halten sich beide Parteien weiter bedeckt.

Wer bringt Warren Buffett zum Schwitzen? Sei live beim Berkshire Hathaway Annual Shareholders Meeting dabei

Wettbewerb unter Investoren, wer stellt die schwierigsten und meisten Fragen?


An diesem Wettbewerb nehmen Milliardäre, Millionäre, aber auch Studenten teil und die Buffettanhänger haben über 6 Stunden Zeit Fragen zu stellen. Es werden einige wichtige Themen zum Leben, zu Investments und der aktuellen Aufstellung von Berkshire Hathaway auf den Tisch kommen und schonungslos besprochen!

Wie auch die Frage: Warum sollte man in Aktien investieren?

Die Zahlen vom Annual Shareholders Meeting 2018 sagen bereits alles. Eine Investition von 10.000 USD im Jahr 1942 vermehrte sich in Aktien des Index S&P 500 bis auf 51 Mio. USD; in Gold nur auf 400.000 USD. Aktien sind Produktivvermögen. Unternehmen investieren in neue Produkte, in Mitarbeiter und in neue Hallen. Hingegen bleibt Gold lediglich Gold und vermehrt sich nicht, deshalb wird es langfristig auch keine gute Rendite für den Eigentümer erzielen.
wer stellt die schwierigsten und meisten Fragen?
Unter den Fragesteller sind bestimmt einige deutsche Value Investoren aus der ValueDACH Community und aus dem Team von Normen Rentrop. Die Spannung steigt!

Das Annual Shareholders Meeting live als Video auf Yahoo!

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

  • Das Kapital arbeitet durch Aktien mit hoher Rendite nicht durch Gold!
  • Der Innere Wert liegt näherungsweise bei 349.500 je A-Aktie und 233 je B-Aktie, oder was sagen Warren Buffett und Charlie Munger zu Rückkäufen?
  • drei Gründe warum der Blick auf den Buchwert verzerrt wird: Aktienrückkäufe, neue Bilanzierungsvorschriften und der hohe Zeitwert der Tochtergesellschaften
  • Wegen der hohen Dividendenrendite auf den Einstiegskurs, den Marken und der weltweiten Vertriebsstruktur ist Coca Cola ein Lieblingsinvestment

Wichtige Fragen vorab:

Wo liegt der Innere Wert von Berkshire Hathaway?


Nicht die meisten, sondern die besten Aktien halten! Ein Erfolgsrezept von Philip Fisher

Philip Fisher: Wie streut man richtig?


Philip Fisher war ein hervorragender Investor und ein noch besserer Lehrmeister. Er war sehr gründlich in der Analyse. Er hat sich das Marktpotenzial und die Position der Produkte, die Entwicklung der neuen Produkte, die Unternehmenskultur, sowie die Personal- und Lieferantenführung angeschaut und bewertet. Große Investoren haben von ihm gelernt, ja und auch Warren Buffett hat sich von Philip Fisher einiges abgeschaut. Evtl. trifft das auch auf die Portfoliogestaltung zu. Warum, das erfahren Sie jetzt!


Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

  • richtige Diversifikation ist laut Philip Fisher die Investition in: 
  • 5 große, etablierte und richtig ausgewählte Wachstumsaktien
  • 10 gute mittelgroße Wachstumsunternehmen mit guten Management-Team
  • 20 kleine Unternehmen mit überwältigenden Gewinnen im Erfolgsfall und vollständigem oder fast vollständigem Verlust des Kapitals im Falle eines Scheiterns
  • Bei Aktien kann Masse niemals mehr als schwacher Ersatz für Klasse sein



Wie viele Positionen schmücken ihr Depot?


Haben Sie  5, 10, 20 oder 50 Positionen? Und was verrät es über Ihre Investmentklasse? Werfen wir erstmal einen Blick auf die Profis. Dafür haben wir die Portfoliobreite von 7 bekannten Investoren zum ersten Quartal analysiert.

Investor  - Anzahl der Investments(1. Quartal 2019)

Mohnish Pabrai (Pabrai Investments) - 2 nordamerikanische Investments

Charlie Munger (Daily Journal)    - 4

Guy Spier (Aquamarine Capital) - 14

Die Roche-Gruppe - Ein Investitionsüberlegung wert?

Der Schweizer Pharmakonzern Roche befindet sich auf Expansionskurs. Gelingt die Übernahme von Spark Therapeutics?

Übernahme Spark Therapeutics 


Roche ist einer der größten Pharmakonzerne der Welt. Das Unternehmen aus Basel strebt nach einer permanenten Expansion, auch durch Übernahmen von Konkurrenten. Die Pharmabranche befindet sich durch neue Fortschritte im Bereich Gentechnik im Wandel. Große Konzerne bringen sich in Stellung, um in diesem entscheidenden Bereich eventuelle Vorteile gegenüber der Konkurrenz generieren zu können.

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
  • Die Übernahme von Spark Therapeutics durch die Roche-Gruppe verzögert sich durch Klagen einzelner Aktionäre
  • Roche spezialisiert sich auf personalisierte Medizin - jedes Medikament soll mithilfe der Gentechnik auf jeden Kranken angepasst werden
  • Nach Grahams Wachstumsformel muss die Roche Gruppe jährlich um 6 - 7 % wachsen, um seine momentane Bewertung zu rechtfertigen 
  • Im Geschäftsjahr 2018 und im ersten Quartal 2019 konnte die 7% Marke überschritten werden

Ein deutlicher Schritt war die umstrittene Übernahme von Monsanto durch die Bayer AG. Monsanto ist im Bereich der Gentechnik hauptsächlich bekannt für gentechnisch veränderte Feldfrüchte und transgene Maissorten. Nun versucht Roche im Gentechnik Bereich nachzuziehen und plant die Übernahme von Spark Therapeutics. Das 2013 gegründete Start-Up kämpft gegen genetisch vererbbare Krankheiten. Das Unternehmen mit einem Umsatz von 64,73 Mio. USD und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 78,82 Mio. USD in 2018 ist dem Schweizer Pharmakonzern insgesamt 4,3 Mrd. USD wert. Roche plant mit dieser Übernahme in die Gentherapie gegen Krebs einzusteigen.