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29,2 % p.a. Herzlichen Glückwunsch Peter Lynch! Was kann man von Ihm lernen?

Happy Birthday Peter Lynch


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Peter Lynch. Wir wünschen dir alles Gute insbesondere Gesundheit und Erfolg bei der positiven Entwicklung der Aktienkultur.
Du hast durch dein Wirken bei Fidelity und das Schreiben von hervorragenden Investmentbüchern unzählige Investoren positiv beeinflusst.

Der Lebensweg von Peter Lynch 


Peter Lynch wurde am 19. Januar 1944 in Boston geboren. Nach seinem Studium arbeitet er als Analyst und später als Fondsmanager für Fidelity Investments von 1966 bis 1990. Ab 1977 verwaltete er das Vermögen von dem heute sehr bekannten Magellan Fund. In den ersten Jahren hatte er mit starken Geldabflüssen zu kämpfen. Das ist immer schwierig für die betroffenen Fondsmanager, weil Sie gute Investments abbauen müssen um die ungeduldig Co-Investoren zu bedienen. Dennoch schaffte er es das Fondsvolmen während seiner Amtszeit - also bis 1990 - von 18 Millionen US-Dollar auf 14 Milliarden US-Dollar zu steigern. Geholfen hat dabei ein charismatischen Auftritt in einer Talkshow und die hervorragende jährliche Performance von 29,2 Prozent. Damit gilt er als bester Fondsmanager aller Zeiten.

Grund genug ihn nicht nur hochleben zulassen, sondern auch einige Weisheiten von ihm zu lernen und zu diskutieren.

Amateur können Profis leicht schlagen


Wann bin ich Millionär, wenn ich statt Mercedes-Benz CLA Skoda Fabia fahre?

Intelligentes Investieren gestattet höheren Konsum in Zukunft


Der Verzicht auf Genussmitteln und Luxusgüter ermöglicht noch nicht gleich einen höheren Verbrauch zum späteren Zeitpunkt. Man muss die Ersparnisse auch ordentlich für sich arbeiten und nicht auf dem Sparbuch verkümmern lassen.

“Investieren ist eine Tätigkeit, bei der heute auf Konsum verzichtet wird, um zu einem späteren Zeitpunkt einen höheren Verbrauch zu ermöglichen.“



Zitiert aus Warren Buffett, Der Jahrhundertkapitalist: Vom Zeitungsjungen zum Milliardär – sein Weg zum Erfolg, Seite 115.

  

Als Investor muss man sich immer fragen, was können die Ausgaben jetzt in 10, 20 oder 30 Jahren wert sein? Durch diese Denkweise wird man sparsam und macht keine unnötigen Fehler bei Konsumausgaben.

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
  • Nur das Investieren der Ersparnisse verhelfen zu einem höheren Verbrauch in Zukunft 
  •  Der neue Mercedes-Benz CLA kostet im Monat knapp 810 EUR, gebraucht knapp 500 EUR 
  • Die monatlichen Kosten für den Skoda Fabia betragen 421 EUR.
  •  Die monatliche Ersparnis beträgt 389 EUR bei den Neuwagen, und 79 EUR bei einem gebrachten CLA
  •  Junge Gebrauchtwagen sind wegen des hohen Wertverlusts in den Anfangsmonaten wesentlich günstiger
  • Millionär wird man nach 30 Jahren bei rund 11,1% p.a.

Insgesamt führen sehr erfolgreiche Investoren wie Warren Buffett ein sparsames Leben. Man erkennt sie nicht an den großen Autos vor der Villa. Nein, sie verbringen fast ihr ganzes Leben in einem nahezu normalen Haus.

Insgesamt muss man festhalten, dass
Sparsamkeit und gute Kapitalallokation  die Ertragskra­ft des Zinseszins enorm zum Wirken bringen.
Nur Geduld, Disziplin und den Mut, sein eigenes Kapital zu hohen nachhaltigen Renditen auf den Gewinn oder Free Cashflow des Unternehmens einzusetzen, machen einen langfristig wohlhabend und ermöglichen hohen einen Verbrauch in der Zukunft.

Die Ertragskraft des Zinseszinseffekts verstehen!
Serie: Wann bin ich Millionär, wenn ich:





Mit logischen Berechnungen kann die kleine und beliebte Serie “Wann bin ich Millionär, wenn ich XXX“ den Zinseszinseffekt visualisiert und zur Sparsamkeit anregen. Es folgt ein Neuwagenduell.

Mercedes-Benz CLA 250 Coupé  vs. Skoda Fabia 1.0 MPI Active

Was kostet ein Mercedes-Benz CLA 250 Coupé ?



In unserer Quelle der ADAC Neuwagen-Studie beziehen sich die Kostenangaben auf eine Laufleistung im Jahr von 15,000 km und einer Laufzeit des Neuwagens von fünf Jahren.

Die Autokosten bestehen aus:
- Wertverlust des Fahrzeugs (meist die größte Position)
- Betriebskosten wie Diesel oder Benzin
- Fixkosten wie KFZ-Versicherung und Steuern
- Werkstatt- und Reifenkosten

Auch beim Mercedes-Benz CLA 250 Coupé 7G-DCT tut der monatliche Wertverlust weh. Für den CLA muss man knapp 451 € jeden Monat zurück stellen, um nach fünf Jahren ein gleichwertiges neues Fahrzeug zu bekommen. Weitere monatliche Kosten für das Auto des Automobilherstellers sind:

Ist ein deutsches Familienunternehmen die beste Qualitätsaktie in Europa?

Rational AG ist Europas beste Qualitätsaktie


Zur Weltklasse gehören oder gehörte Deutschland in vielen Bereichen. Beispielsweise waren wir bei Autos, bei Maschinen oder in Sportarten wie Fußball, Formel 1 oder Biathlon bis oben und konnten diesen Platz auch verteidigen. Auch bei Qualitätsaktien kann sich ein Familienunternehmen aus Deutschland als beste Qualitätsaktie  in Europa seit drei Jahren bezeichnen.
Die Rational AG wurde vom Schweizer Vermögensverwalter Hérens Quality Asset Management zur besten Aktie in Europa vor weiteren starken Familienunternehmen wie Hermès International SCA und Novo Nordisk gekürt.

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


  • Unternehmen werden nach verschiedenen Qualitätskennzahlen analysiert
  • Die Qualität von der Rational AG:
  • Die Nettofinanzposition beträgt meist über 40 % der Bilanzsumme und macht das Unternehmen unabhängig von der Finanzwelt.

  • Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind sehr gering. Innerhalb von einem Monat kann Rational die Schulden tilgen
  • Von jedem Euro Umsatz bleiben knapp 20 Cent Gewinn und Cashflow im Unternehmen.
  • Die Rational AG besticht durch solides Wachstum, hohe Renditen aufs Eigenkapital sowie auf das investierte Kapital und eine starke Bilanz. 
  • Das Qualitätsunternehmen hat seinen Preis. Auf Basis des KGVs ist ein Wachstum von 16 % p.a. eingepreist.

Was beinhaltet der Qualitätstest?


Zinseszins-Maschinen durch hohen ROCE finden?

Ein hoher Return On Capital Employed (ROCE) ist ein Zeichen für Zinseszins- Maschinen


Mit 20%, 30% oder 50% wird das Geld  in hervorragenden Unternehmen verzinst. Die hohen Renditen werden aufs Eigenkapital, aufs eingesetzte Kapital oder aufs Gesamtkapital erzeugt und sind ein Merkmal wie effizient das Management mit dem Kapital des Unternehmens und deren Eigentümern umgeht. Kann das Unternehmen diese Renditen über Jahre beibehalten, baut sich direkt im Unternehmen ein starker Zinseszins-Effekt auf. Warren Buffett ergänzt:


"We like stocks that generate high returns on invested capital where there is a strong likelihood that it will continue to do so. For example, the last time we brought coca-cola, it was selling at about 23 times earnings. Using our purchase price and today's earnings, that makes about 5 times earnings. It's really the interaction of capital employed, the return on that capital and future capital generated versus the purchase price today."  

Quelle: Bloch(2015): My Warren Buffett Bible, S.76.

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags


  • ROCE: Wie effizient kann das Unternehmen Erträge aus dem eingesetzten Kapital erwirtschaften
  • Die ROCE-Formel setzt ins Verhältnis, was die langfristigen Kapitalgeber erhalten zu dem, was die Kapitalgeber zur Verfügung stellen.
  • Es entsteht ein Mehrwert für den Eigentümer, wenn ein Unternehmen für sein Wachstum z.B. Kredite zu einem Zinssatz unter  der Rendite aufs eingesetzte Kapital einsetzt
  • Unternehmen mit hohen Renditen aufs eingesetzte Kapital bekommen schneller das Kapital durch Erträge zurück und können so schneller in neues Wachstum investieren.
  • ROCE macht eine gute Aussage über den effizienten Kapitaleinsatz aber nicht über die Kapitalstruktur.

Das ist ein Qualitätsmerkmal für Unternehmen und Management, deshalb sollten wir diese Kennziffer genauer betrachten.

Eigenkapitalrendite von fast 20% - Wie schafft es die TAKKT AG so erfolgreich zu sein?

Die TAKKT AG hat das Ziel im B2B-Handel für Geschäftsausstattung jährlich um 10% zu wachsen. Gelingt es?


Hohen Margen in kleinen Nischenmärkten im B2B-Handel, das ist das Geschäftskonzept der TAKKT AG aus Stuttgart. Der B2B-Spezialversandhändler im Bereich Geschäftsausstattung koordiniert als Managmentholding seine Portfoliogesellschaften auf das gemeinsame Ziel langfristiges stabiles, profitables Wachstum in unterschiedlichen und sich ergänzenden Zielmärkten, Produktfeldern und Regionen zu erreichen. 

Durch das Agieren in attraktiven Märkten gelingt es dem Konzern mit dem Verkauf von langlebigen und preisstabilen Ausrüstungsgegenstände seine Geschäftskunden zufrieden zustellen und ein deutliches Auftragswachstum von 8 % im Wirtschaftsjahr 2017 zu verzeichnen.


Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
  • TAKKT AG argiert in Nischenmärkten mit einer hohen Profitabilität
  •  Ziel 10% Wachstum durch M&A und organische Weiterentwicklung
  •  Enormer Free Cash-Flow der Übernahmen finanziert

Beteiligungen und M&A - Wachstumstreiber der TAKKT AG


Die TAKKT AG gibt 2 Möglichkeiten eines Erwerbs einer Portfoliogesellschaft vor. Einmal durch eine Beteiligung an visionären Talenten und Gründern als "Smart Investor". Hauptziel ist es bei dieser Art der Beteiligung die Skalierbarkeit von Start-Ups zu unterstützen und am Wachstum der Geschäftsmodelle teilzuhaben. Der Erwerb der Beteiligung erfolgt über die TAKKT Beteiligungsgesellschaft mbH eine hundertprozentige Tochter der TAKKT AG. Zudem wird die Möglichkeit geboten, als Co-Investor über einen Venture-Capital Fond zu investieren. 

Im Bereich M&A setzt TAKKT auf Akquisition von Unternehmen in attraktiven Nischenmärkten die den Bereich des B2B-Spezialhandels für Geschäftsausstattung ergänzen. Ziel des Konzerns ist es, dass der Bereich M&A jährlich 5 % zum Konzernwachstum beiträgt. Im M&A- Bereich wird bei TAKKT nach 2 Übernahmeansätzen differenziert: 

Wann bin ich Millionär, wenn ich statt eines BMW M5 Competition xDrive nur VW up! fahre?

Investieren ermöglicht höheren Konsum in Zukunft


Investieren ermöglicht bei Verzicht von heutigen Konsumgütern einen höheren Verbrauch zum späteren Zeitpunkt. Beispiel:
Warren Buffett hat den Kauf einer Wohnung oder Immobilie bis Ende 1957 hinausgezögert, obwohl er schon früh zu den wohlhabenden Amerikanern gehörte. Warum? Er hat keine Münze zu verschenken, lautet die einfache und doch durchdachte Antwort. Der Kauf bedeutet für ihn, dass er den Kaufbetrag, also Summe X, weniger für gewinngenerierende Investitionen zur Verfügung hat.
Die Motivation für die enorme Sparsamkeit kommt von seiner Sicht aufs Investieren:
“Investieren ist eine Tätigkeit, bei der heute auf Konsum verzichtet wird, um zu einem späteren Zeitpunkt einen höheren Verbrauch zu ermöglichen.“

Quelle auf Seite 115 und 120:

 

Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags
  • Investieren ist eine Tätigkeit um einen höheren Verbrauch in Zukunft zu ermöglichen
  •  BMW M5 kostet 2035 € im Monat, VW up rund 354 €
  •  Millionär wird man nach 25 Jahre bei rund 5% p.a.

Insgesamt führte Warren Buffett ein sparsames Leben. Er wohnt auch weiterhin in dem Haus, welches er im Jahr 1957 erwarb und hat den höheren Konsum, wie große Autos und einige Villen, auch später nicht zugelassen.

Diese Sparsamkeit und seine gute Kapitalallokation brachte die Ertragskra­ft des Zinseszins enorm zum Wirken.
Geduld und den Mut sein Kapital zu hohen nachhaltigen Renditen auf den Gewinn oder Free Cashflow des Unternehmens einzusetzen, machten ihn reich.

Die Ertragskraft des Zinseszinseffekts verstehen!
Serie: Wann bin ich Millionär, wenn ich:





Wo können wir anfangen auf dem Weg zum Reichtum?



In der aktuellen Ausgabe der kleinen Serie “Wann bin ich Millionär, wenn ich XXX“, werden die Kosten von BMW M5 Competition xDrive Steptronic und VW up! gegenüber gestellt, der Zinseszinseffekt visualisiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet.

BMW M5 Competition xDrive vs. VW up!

Was kostet ein BMW M5 Competition xDrive Steptronic?



In unsere Quelle der ADAC Neuwagen-Studie beziehen sich die Kostenangaben auf eine Laufleistung im Jahr von 15,000 km und einer Laufzeit des Neuwagens von fünf Jahren.

Die Autokosten bestehen aus:
- Wertverlust des Fahrzeugs
- Betriebskosten wie Diesel oder Benzin
- Fixkosten wie KFZ-Versicherung und Steuern
- Werkstatt- und Reifenkosten

Auch beim BMW M5 Competition xDrive tut der monatliche Wertverlust am meisten weh. Für den BMW M5 muss man knapp 1406 € jeden Monat zurück stellen, um nach fünf Jahren ein gleichwertiges neuen Fahrzeug zu bekommen. Weitere monatliche Kosten für das Auto des Münchener Automobilherstellers sind:

Ford denkt um und greift an - Möbeldesigner James Hackett als neuer CEO

Ford schwenkt zum Überholvorgang aus - Gelingt es gegen die starke Konkurrenz?


Im Vaterland des Autos - Deutschland -  beginnt die Aufholjagd. In direkter Konkurrenz mit VW, Skoda, Seat und Renault beginnt Ford Marktanteile zu gewinnen. Seit 2015 konnte der Anteil an abgesetzten Fahrzeugen von 7,3 auf 7,7 Prozent gehoben werden. Was sagt das aus? Kann Ford nicht nur beim Preis, sondern auch bei den Funktionen und im Design mit der starken Konkurrenz mithalten?
Ford Familie


Neues Management auf Wunsch der Familie



Bill Ford, der Urenkel des Gründers Henry Ford, berief James Hackett am 22. Mai 2017 zum neuen CEO des weltweit sechstgrößten Automobilherstellers und entließ den jahrelangen CEO Mark Fields. Trotz der Rekordjahre 2015 und 2016, missfiel dem Aufsichtsratschef Ford die Initiativlosigkeit des alten Vorstands. Es gab kaum neue Ideen für innovative Modelle mit Zukunftschancen. Die Familie Ford dachte nachhaltig und freute sich nicht sehr über die kurzfristigen Erfolge.

Die Investoren trauten dem amerikanischen Autokonzern auch nicht viel zu. Während der Dow Jones von 2015 bis 2017 um 29% zulegte, verlor die Ford-Aktie 33% ihres Werts. Bill Ford entschloss sich deshalb zu ungewöhnlichen Mitteln und setzte James Hackett, den ehemaligen CEO des Möbelherstellers Steelcase, als neuen Vorstandsvorsitzenden ein. Seine Managmentphilosophie "Design Thinking" soll Ford in der Zukunft mit selbstfahrenden und batteriebetriebenen Automobilen Erfolg bringen.

In Folge der Umstrukturierung wurden 11 der 17 Vorstandspositionen im Jahr 2017 neu besetzt.

Wie sieht die Zukunft von Ford aus?



Nick Kirrage: Wo finde ich Value-Investments?

Kirrage: Wo findet man Value-Investments?


Mit dieser Frage beschäftigt sich Nick Kirrage von Schroders im folgenden Video. Der Ingenieur für Luftfahrttechnik verantwortet mit Kevin Murphy einige Value Fonds von Schroders und sucht in Bereichen, wo andere Investoren am Liebsten die Finger davon lassen.




In diesem Clip präferiert er Banken und Rohstoffunternehmen - beides Branchen mit teils instabilen und nicht berechenbaren Geschäftsmodellen. So grenzt die Ermittlung eines belastbaren Inneren Wertes für diese Branchen an Zauberei, weil man sowohl Rohstoffpreise nicht vorhersagen kann, als auch die Bankbilanzen von zuständigen Bankern nicht verstehen kann. Diese Risiken geht der Value Investor Nick Kirrage mit Bedacht ein und ist damit sehr erfolgreich, weil sich die menschliche Wahrnehmung wie Angst und die Rohstoffpreise über einen Zyklus wieder zu einem normalisierten Niveau zurück bewegen. Also man kann auf Rohstoffunternehmen und Banken wetten, sollte bloß vorher die Besten ausfindig machen und geduldig mit geringer Gewichtung im Portfolio dabei bleiben.





Weitere sehenswerte Clips finden Sie unter Videoempfehlungen.


Gates will Bitcoin shorten, auch Buffett und Munger warnen vor Kryptowährungen

Guy Spier wirft Blick auf zwei deutsche Familienunternehmen

Value Investor Martin Wirth im Interview



JANNIE MOUTON VON PSG GROUP: EIN ERFOLGREICHER INVESTOR MIT KLAREN KOMPETENZKREIS IN SÜDAFRIKA

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Warren Buffett: Bitcoin und andere Kryptowährungen sind Spielerei, kein Investment

Warren Buffett: Bitcoin ist kein Investment.


Benjamin Graham hat die Definition des Investierens klar beschrieben und seitdem wird sie von den erfolgreichsten Investoren über lange Zeiträume umgesetzt.

"Ein Investment liegt immer dann vor, wenn nach einer gründlichen Analyse in erster Linie Sicherheit und erst im Anschluss daran eine zufriedenstellende Rendite steht." Benjamin Graham, 

Aber auch gestandene Investoren vergaßen die Definition, begeisterten Privatinvestoren mit Worten wie “There's a new world coming“ und setzten voll auf Bitcoin. Mit Erfolg oder Verlust, kein Mensch kann es jetzt mit Gewissheit sagen. Aber eins ist sicher, es ist keine Investition sondern Spekulation. Bitcoin zahlt keine Dividende, erwirtschaftet keinen regelmäßigen Cashflow und hat damit keinen Inneren Wert. Bitcoin bietet auch keine Sicherheit, sondern kann sich in Luft auflösen.

Wir müssen uns aufs Investieren besinnen und tolle Familienunternehmen suchen, mit guten Mitarbeitern, Innovationen und Produkten, welche auch in der neuen Welt Abnehmer finden. Ob diese Kunden dann in Bitcoin, Kryptowährungen oder anderen Mitteln zahlen, ist Nebensache. Gewiss ist, dass die Cashflows guter Familienunternehmen mit Wettbewerbsvorteil nachhaltiger wachsen werden und den Wert des Investments steigern als irgendwelche Preise von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen. Die Meinung vom besten Graham-Schüler Warren Buffett hören Sie im folgenden Interview (englisch).



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Tom Gayner von Markel: hervorragende Renditen auch Dank stetiger Versicherungsbeiträge (Float)

Value Investor Tom Gayner schaut lieber auf die Aktien-Flop-Liste


Der erfolgreiche Tom Gayner ist in einer glücklichen Position. Er darf die Versicherungsbeiträge von Markel langfristig investieren. Das heißt, auch in der Krise bekommt er kein Kapital entzogen, sondern der Versicherungsfloat bringt weitere wesentliche Kapitalbeiträge. Damit ist man unabhängig von der Angst und Gier der Marktteilnehmer und kann in Ruhe Schnäppchen machen. Auf der Welt gibt es leider sehr wenige Value Investoren  in dieser glücklichen Lage. Die Bekanntesten und Erfolgreichsten sind Warren Buffet von Berkshire Hathaway und Prem Watsa von Fairfax Financial.

Über die Denkweise und Investmentphilosophie von Tom Gayner erfahren wir im folgenden Video (englisch) mehr. Ein Value Investor fragt sich immer: Wo kann ich Schnäppchen machen? Bei welchen Unternehmen geht die Schere zwischen Wert und Preis zu meinen Gunsten auseinander? Erste Kandidaten findet man natürlich auf der Kursflop- Liste. Diese Unternehmen mag der Markt aktuell nicht und sind dementsprechend eine tiefe Analyse wert.



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Keine Panik: langfristiges Investieren bringt hervorragende Renditen

Dax mit 7,7% p.a. und EuroStoxx mit 7,3% p.a. bringen gute Renditen über 50 Jahre

Keine Panik: langfristige Renditen sind toll


Panik ist gut für den langfristigen Investor. Die schönsten Worte der Welt für den antizyklischen Investor sind, wenn der panische Verkäufer brüllt:

Verkaufen, Verkaufen ohne Rücksicht auf den Preis!
In diesem Moment kann der antizyklische Investor gute Einstiegsrenditen bekommen und das Fundament für überragende Renditen schaffen. 
Der DAX und der EuroStoxx bringen laut des Renditedreiecks vom deutschen Aktieninstitut schon hervorragende Renditen über einen langen Horizont , jedoch kann man durch antizyklisches Investieren besonders starke Renditen erreichen. Zum Beispiel wurde ein Investment in den DAX im Jahr 2002 mit einer Rendite von 10,5 % p.a.(Kapitalverdoppelung alle 6,85 Jahre)  versüßt. Aber auch bei einem nicht so guten Einstiegsmoment konnte der Investor in den DAX eine durchschnittliche Rendite von 4,2% p.a.(Kapitalverdoppelung alle 17 Jahre) seit 2000 erwirtschaften. Was sagt uns dass: Dabei bleiben und Chancen nutzen! 

Ganz im Sinne: 
Ihre finanzielle Situation kann sich verbessern, wenn Sie beharrlich am Ball bleiben.
Quellen:

https://www.dai.de/de/das-bieten-wir/studien-und-statistiken/renditedreieck.html (11.02.2018)

https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/renditedreieck/2017-12-31%20EuroStoxx-Rendite-Dreieck%20Web.pdf (11.02.2018)

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Familienunternehmen performen besser

Geberit - Schweizer Aktiengesellschaft mit Familiencharakter

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Familienunternehmen performen besser

Familienunternehmen performen mit bis zu 4% p.a. besser



Einige Studien haben sich mit der Performance von Familienunternehmen beschäftigt. Wir möchten Ihnen heute zwei Studien vorstellen. Die neuste Studie wurde von Credit Suisse veröffentlicht. In dieser Studie wurde die Performance von 1000 familiengeführten Unternehmen ausgewertet. Nach der Definition sind alle Unternehmen mit einer Gründerfamilienbeteiligung von mindestens 20 Prozent als Familienunternehmen zu werten. Das Resultat ist eindeutig. Die Überrendite liegt bei 3,9 Prozent seit 2006. Insgesamt konnte eine Outperformance in jeder Region oder Branche gegenüber Vergleichsunternehmen erzielt werden. Europäische Familienunternehmen konnten sich mit der längsten durchschnittlichen Geschichte (82 Jahre) hervorheben.




Die zweite etwas ältere Studie wurde von Stiftung Familienunternehmen erstellt. Dennoch ist die Studie sehr spannend, da sie die Zeit über den neuen Markt von 1998 bis 2008 betrachtet. Die durchschnittliche Rendite von deutschen Familienunternehmen liegt bei 10,2 %. Familienunternehmen sind Unternehmen, bei denen die Gründerfamilie mindestens 25 Prozent des Stimmrechts hält und /oder im Vorstand oder Aufsichtsrat vertreten ist. Nicht Familienunternehmen konnten in der Periode nur eine jährliche Rendite von 7,7 Prozent erzielen. Die Überrendite lag bei guten 2,44 Prozent. Eine Vorstellung der absoluten Performancedifferenz bekommt man, wenn man sich den Zinseszinseffekt vor Augen führt.
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Warum erzielen Familienunternehmen langfristig Überrenditen?


Im Grundsatz denken Familienunternehmen von Generation zu Generation und hetzen nicht wie die Mehrheit der börsennotierten Unternehmen von Quartal zu Quartal. Also ist es auch nicht nötig, kleine kurzfristige, nicht nachhaltige Effizienzsteigerungen durchzuführen. Laut den Studien können gute Familienunternehmen auch an folgenden Parametern erkannt werden:


- hohe Forschungs- und Entwicklungsausgaben
- hohe Investitionen in langfristige Projekte
- langfristig höheres Wachstum und höhere Profitabilität
- hohe Return on Assets und Return on Equity
- keine kurzfristigen Effizienzsteigerungen
- konservative Ausblicke und Ausrichtung
- finanzielle Stabilität durch starke Bilanz zum Teil mit NetCash


Zusammengefasst:

Familienunternehmen performen langfristig besser, vor allem in Krisenphasen!



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Quellen:

https://www.fuw.ch/article/die-familie-ist-entscheidend/ (abgerufen: 08.10.2017)
https://www.fuw.ch/article/familienunternehmen-haben-die-nase-vorn/ (abgerufen: 08.10.2017)
https://www.credit-suisse.com/corporate/de/articles/media-releases/family-owned-businesses--comfortably-outperforming-their-peers-i-201709.html (abgerufen: 08.10.2017)
http://www.familienunternehmen.de/media/public/pdf/publikationen-studien/studien/Studie_Stiftung_Familienunternehmen_Boersennotierte_Familienunternehmen.pdf (abgerufen: 08.10.2017)


Kostolany: Gold, Kunst und Möbel sind Spekulationsobjekte.

Warum sind Sachwerte (wie Gold usw. ) Spekulationsobjekte?


Laut dem Börsenaltmeister Kostolany:
"Sachwerte werfen keine Rendite ab. Deshalb eignen sie sich als Anlagewerte nicht, es sei denn, man befindet sich in einer Hyperinflation. Das Gleiche gilt auch für Anlagen in Rohstoffe. Selbst bei Aktien mit ihren insbesondere heute nur geringen Dividenden erzielt der Anleger bei der Wiederanlage der Erträge durch den Zinseszinseffekt automatisch einen Wertzuwachs. Für Anleihen gilt dies ohnehin. Während bei der Aktie die Aktiengesellschaft und bei der Anleihe der Emittent (Staat oder Unternehmen) mit dem Geld arbeiten, liegt es in Sachwerten brach. Deshalb kann man mit Sachwerten allenfalls spekulieren."

Goldbarren sind unproduktiv.
Kostolany(2015): Die Kunst, über Geld nachzudenken, S. 65.


Gerade bei Gold spekuliert man darauf, dass irgendwann mal jemand kommt, der mehr bezahlt für das Gold als man selbst gezahlt hat - eine klassische Definition von Spekulation. In der Zwischenzeit liegt es brach und erwirtschaftet keinen Cashflow und Gewinn, dementsprechend zahlt es auch keine Dividende. Gold kann auch nicht zur Aufbesserung des Gehalts oder der Rente dienen. Wir haben uns schon in zwei Artikeln der Problematik genähert:

Gold, Öl, Zins: Spekulation oder Investition?

Warren Buffett: macht ein Gold-Investment Sinn?

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Wie kann man mit Sachwerten spekulieren?


"Man muss die große Aufwärtsbewegung erkennen, rechtzeitig einsteigen, davon profitieren und anschließend wieder aussteigen. Doch leider ist das fast unmöglich, Preisbewegungen so genau vorauszusagen. Das Hauptproblem ist das Timing. An der Börse kommt immer alles anderes und erst später so, wie man denkt", so der Altmeister Kostolany
Kostolany(2015): Die Kunst, über Geld nachzudenken, S. 65.


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Höheres Risiko ist gleich höhere Rendite! Stimmt nicht, warum?

Größeres Risiko ist gleich höhere Rendite! Falsch!


Eine weitverbreitete Denkweise ist, dass höheres Risiko zuverlässig höhere Renditen bringt. Das stimmt so nicht! Obwohl es in einigen Schulen und Universitäten mit Hilfe dieses Risiko- Rendite Charts gelehrt wird: 

Das herkömmliche Risko-Rendite-Chart enthält einen Fehler.



Quelle: Howard Marks (2015): Memo Risk Revisted Again, S.8.

Was sagt die Grafik aus? Höhere Risiken führen automatisch zu höheren Renditen. Es besteht eine positive Korrelation zwischen Risiken und Renditen. Geht man größere Risiken ein, bekommt man auch höhere Renditen. Wenn das stimmt, warum macht es nicht jeder? Das kann ja nicht stimmen.


Warum bringen höhere Risiken nicht zuverlässig höhere Renditen?


Dazu ein Beispiel: Wenn Sie auf einer Landstraße sehr schnell in eine enge Kurve fahren, gehen Sie generell sehr hohes Risiko mit zwei möglichen Resultaten:
Sie kommen aus der engen Kurve mit quietschenden Reifen heraus und fahren ihre Bestzeit auf der Strecke oder sie werden für die hohe Geschwindigkeit bestraft und das Auto trägt sie aus der Kurve. Sie fliegen förmlich aus der Kurve  und kommen von der Straße ab. Ihr Auto erleidet einen Totalschaden (und hoffentlich bleiben die Insassen unverletzt.) 
Das bedeutet, je höher das Risiko umso größer ist auch die Bandbreite der Ergebnisse, welche man teilweise nicht beeinflussen kann. Für Investoren ist die Bandbreite der erwarteten Renditen ausschlaggebend für die Investitionsentscheidung. Die erwarteten Renditen können bei einem riskanten Investment deutlich in den negativen Bereich (auch Totalverlust) fallen, was bei dem normalen Rendite-Risiko-Chart nicht vorgesehen ist.   Howard Marks sagte einmal:
“In brief, if riskier investments could be counted on to produce higher returns, they wouldn´t be riskier.”

Quelle: Howard Marks (2015): Memo Risk Revisted Again, S.8.

Frei übersetzt bedeutet es: 
„Würden riskantere Investments zuverlässig höhere Renditen bringen, dann wären Sie nicht riskanter!“ 



Und diese Feststellung nutzt er, um das Rendite-Risiko-Chart weiter zu entwickeln. In einem interessanten Video von Howard Marks mit dem Titel „Risk Revisited Again“ können Sie seine Denkweise nochmal  nachvollziehen. 

neues Risiko-Rendite-Chart mit Bandbreiten der erwarteten Ergebnisse



Quelle: Howard Marks (2015): Memo Risk Revisted Again, S.8.

Die neue Rendite- Risiko-Grafik zeigt deutlich, dass die Bandbreite der Renditen bei hohem Risiko deutlich größer wird. Es besteht eine enorme Unsicherheit über die zukünftigen Ergebnisse riskanter Investments. Bei riskanten Anlagen sind negative Renditen und sogar ein Totalverlust möglich. Das entspricht der Realität und ist auch ein wichtiger Punkt bei jeder Investmententscheidung. Value Investoren scheuen in der Regel riskante Investments mit hohem Preis, weil sie folgende Botschaft von Benjamin Graham verinnerlicht haben: 
"Wenn die Verluste minimiert werden, erzeugen durchschnittliche Gewinne überdurchschnittliche Ergebnisse"
Quelle: Cunningham(2005):  Value-Investing - simplified: simplified S.20


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