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Adventstürchen 18 für Value Investoren und Unternehmer

Einen wunderschönen Weihnachtszeit


+++ Türchen 18 +++

Für Unternehmer:
"Vergleiche dich nicht mit irgendjemandem in der Welt…wenn du das tust, beleidigst du dich selber.“ von Bill Gate, Co- Gründer von Microsoft
Türchen in Adventszeit

Gates will Bitcoin shorten, auch Buffett und Munger warnen vor Kryptowährungen

Gates, Buffett und Munger warnen vor Bitcoin


Bill Gates, Warren Buffett und Charlie Munger sind Musterbeispiele für diesen Blog, denn sie sind sowohl starke Unternehmer mit wertvoller Erfahrung als auch hervorragende Investoren, welche Verantwortung für große Vermögen haben oder hatten.
Diese Expertise holt CNBC vor die Kamera und alle drei Legenden gaben ihre Meinung zu Bitcoin zum besten. Es ist wichtig, dass diese Herren die Bühne genutzt haben, um sich gegen Bitcoin auszusprechen. Hoffentlich finden sie Gehör und man kann dadurch unerfahrene, gierige Investoren vor dem Kapitalverlust bewahren.

Kryptowährungen sind reine Spekulation für Warren Buffett


Bitcoin hat keinen wirklichen Wert und die Bitcoin Besitzer spekulieren, dass der Nächste noch etwas Dümmer ist und mehr für Bitcoin bezahlen wird. Das ist eine reine Spekulation. Bitcoin produziert nichts. Es erwirtschaftet keine Erträge und Cashflows. Es beschäftigt keine Mitarbeiter und zahlt keine Steuern.

Bill Gates will Bitcoin shorten


Der Gründer vom Technologieunternehmen Microsoft will sogar auf fallende Bitcoins wetten.
Wenn es einen einfachen Weg gäbe, würde Bill Gates Bitcoin shorten. Er glaubt nicht an die Zukunft von Bitcoin, sieht aber die Technologie dahinter (Blockchain) als gut an. Diese Technologie wird sich durchsetzen, bloß die gehypten Spieler werden es nicht überleben (ähnlich wie bei der DotCom- Blase) .



Value Investor Charlie Munger setzt noch einen drauf und sagt: „Bitcoin Handel ist fast so schlimm wie Handel mit Baby-Gehirnen“

“trading freshly harvested baby brains“

Schließlich kämen nur Monster auf den Gedanken, mit solch einem perversen Geschäft Geld zu verdienen. Das ganze Geschäft mit Kryptowährungen sei anti-sozial, dumm und unmoralisch.

Insgesamt muss mal leider Übertreibungen anstellen, um Gehör zu finden und das ist wichtig, damit sich nicht so viele Privatinvestoren die Hände verbrennen.

Von der Meinung von Bill Gates, Warren Buffett und Charlie Munger in folgendem Video lernen.

Mit einer Frage gab Warren Buffett den Anstoß, dass Bill Gates Microsoft zum Weltkonzern entwickelte. Welche das war?

Eine lange Freundschaft zwischen Warren Buffett und Bill Gates beeinflusste die Erfolgsstory von Microsoft.


Mittlerweile sind Warren Buffett und Bill Gates von Microsoft über 25 Jahre befreundet. Ihre Freundschaft ist sehr eng, sie telefonieren regelmäßig und treten auch gemeinsam bei der Berkshire Hathaway Hauptversammlung auf.

Wo stand Microsoft vor 25 Jahren?


Microsoft aus Albuquerque war damals schon börsennotiert und erwirtschaftete laut Geschäftsberichten einen Umsatz von rund 3 Mrd. US-Dollar und einen Nettogewinn von etwa 700 Mio. US-Dollar. Das Unternehmen besaß damals schone eine ordentliche Nettoliquidität.

Was fragte Warren Buffett damals den Jungunternehmer Bill Gates?

Bill Gates verriet die geheime Frage zur Feier der 25-jährigen Freundschaft in der Columbia Universität:
„Hey, Microsoft ist ein kleines Unternehmen, IBM diese große Firma; warum kannst du das besser? Warum können sie dich in diesen Software-Wettbewerbs-Spielchen, die ihr da spielt, nicht schlagen?'“
Diese Frage krempelte die Denkweise von Bill Gates um. Er entfernte sich etwas von dem Ziel, die Software so gut wie möglich zu entwickeln und konzentrierte sich mehr auf den Wettbewerb am Markt. Er dachte darüber nach, wie man die vorhandenen Wettbewerbsvorteile ausbauen könne. Das sollte der Grundstein für die Erfindung vom Windows Betriebssystem sein, eine Bedieneroberfläche, welche auch nicht so technikaffine Menschen beherrschen konnten. 

Warren Buffett sieht schon länger den Schlüssel für eine erfolgreiche Firma in der ständigen Verbreiterung des Burggrabens:
“We think in terms of that moat and the ability to keep its width and its impossibility of being crossed as the primary criterion of a great business. And we tell our managers we want the moat widened every year.”


Frei übersetzt bedeutet es:
„Wir sehen im Burggraben und der Fähigkeit seiner Verbreiterung sowie der Unmöglichkeit seiner Überschreitung das oberste Kriterium für ein großartiges Unternehmen. Und wir sagen unseren Managern, dass wir den Burggraben jedes Jahr weiter ausgebaut haben möchten."
Quelle: Warren Buffett auf der Berkshire Hathaway Hauptversammlung im Jahr 2000

Man darf sich als Unternehmenslenker nicht auf den Wettbewerbsvorteil ausruhen, sondern muss auch Innovationen vorantreiben, wie bei Microsoft damals das Windows-Betriebssystem, welche womöglich zu einer Verbreiterung des Burggrabens führte und das Unternehmen auf ein ganz neues Level hob - wie der Fall Microsoft zeigte. 
Bill Gates und Warren Buffett veränderten Microsoft.


Wo steht Microsoft heute?


Der Technologiekonzern Microsoft ist mit Windows und Office aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Das Unternehmen generiert rund 85 Mrd. US-Dollar Umsatz und einen Gewinn von 16,5 Mrd. USD-Dollar. Gewinn und Umsatz haben damit in einer Bandbreite vom 22-30- fachen zugelegt. Auch die Nettoliquidität ist auf einen gigantischen Berg angewachsen. Damit zählt Microsoft zu einem guten Beispiel für die kontinuierliche Verbreitung des Burggrabens und Warren Buffett soll es indirekt beeinflusst haben - was für ein Zufall ;-)

Quelle:
www.businessinsider.de/diese-kleine-frage-von-warren-buffet-hat-bill-gates-komplett-zum-umdenken-bei-microsoft-bewegt-2017-2 (abgerufen 11.02.2017)