Eine 200-jährige Bank über 7 Generationen weitergegeben - Finanzholding Rothschild & Co.

Die Rothschild Holding schreibt über 200 Jahre eine unglaublich erfolgreiche Untenehmensgeschichte

Rothschild und Co
www.rothschildandco.com

Die Adelsfamilie de Rothschild betreibt schon über 200 Jahre Banken in ganz Europa und konnte daraus eine sehr einflussreiche Finanzholding aufbauen. Jetzt steht ein Führungswechsel in der Familie de Rothschild an. Alexandre Guy Francesco de Rothschild hat laut Veröffentlichungen des Unternehmens am Donnerstag die Führung der Finanzholding Rothschild & Co. übernommen. Damit geht die Verwaltung des Familienvermögens in die 7. Generation.

David de Rothschild, der bisherige CEO, wurde zum Präsidenten des Aufsichtsrats gewählt.

Aufbau des Konzerns Rothschild & Co.


Die Ursprünge des Unternehmens gehen auf den Hofbanker des Landgrafen Hessen-Kassel Mayer Amschel Rothschild zurück. Dieser gründete seine Bank in den 1760er Jahren in Frankfurt am Main. Vier Söhne schickte er nach London, Paris, Wien und Neapel, während ein Sohn die Bank in Frankfurt leitete. Durch starke Zusammenarbeit in der Familie gelang es den Söhnen ein europäisches Finanznetz aufzubauen. Sie handelten im großen Stil mit Staatsanleihen und Währungen, investierten in Immobilien, Eisenbahnen, Minen, Versicherungen und Wein.

In den 1850er Jahren erreichte der Clan den Höhepunkt seines Einflusses. Um diesen in der Familie zu halten, verfolgte die Familie eine adelige Heiratspolitik. Es wurde nur in der Familie geheiratet. Erst Ende des 19. Jahrhunderts öffnete sich der Clan. Zu diesen Zeitpunkt war die Familie bereits in Österreich, Großbritannien und Frankreich adelig. 

Nachdem die Bank 1981 in Frankreich verstaatlicht wurde, gründete David de Rothschild 1986 eine neue Bank. Um den Einfluss und die Macht der Familie zu stärken legte David de Rothschild 2003 die Geschäfte der Bank mit den britischen Cousins zusammen. Kurz darauf  2007 erfolgte der Verkauf der Anteile des britischen Familienanteils an die französischen Verwandten. David de Rothschild wurde so alleiniges Oberhaupt der Finanzholding und nannte das Unternehmen nach dem Familiennamen. 

Das führte unweigerlich zu Streitigkeiten mit dem Schweizer Ast der Familie. Die Bank Edmond de Rothschild klagte gegen die französische Finanzholding, jedoch blieb der Disput bis heute ohne Lösung.

Einfluss der Familie


Die Finanzholding Rothschild&Co erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von 1,91 Mrd. € und erwirtschaftete daraus einen Gewinn von 247 Mio.€. Das verwaltete Vermögen lag bei 67,3 Mrd. €. Mit dieser Gesamtsumme an zur Verfügung stehenden Vermögen übt die Finanzholding nicht nur durch ihr Bank Einfluss auf Unternehmen aus, sondern auch direkt als Anteilseigner. 

Insgesamt gilt die Finanzholding als Finanzier der Reichen und Schönen und hat daraus sehr einflussreiche Kontakte. 

Investmentpotenzial von Rothschild & co


Rothschild&Co verzeichnet einen Gewinn von 3,40 € je Aktie und ein Gewinnwachstum von 2,2 % über die letzten 7 Jahre. Damit liegt der Innere Wert der Aktie nach Grahams Formel bei 43,79 € (3,4x(8,5+2x2,2)). Momentan steht der Aktienkurs bei 29,75 €, was ein Investment durchaus rechtfertigt. Wie seht ihr das?

Das Unternehmen zeichnet auch eine derzeit hohe Rendite aufs materielle Eigenkapital von 17 % im Jahr 2017 und eine gute Solvency Ratio von 18,7 % (CET 1 / Tier 1 ratio ist ordentlich über den Anforderungen) aus.

Dennoch sollte man immer berücksichtigen, dass vor allem M&A-Aktivitäten und Vermögensverwaltung von Marktbedingungen abhängig sind und deshalb eine zyklische Natur haben. Wir haben uns den Wachstumsrate vom Gewinn je Aktie von 14 % p.a. über die letzten 5 Jahre konservativ genährt.

Quellen: 
https://www.fuw.ch/article/ein-rothschild-banker-der-siebten-generation/ (Stand: 20.05.2018)
https://www.finanzen.net/bilanz_guv/Rothschild_and (Stand: 20.05.2018)
https://www.rothschildandco.com/en/investor-relations/ (Stand: 20.05.2018)


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Li Lu ist der einzige Value Investor, den Charlie Munger sein Geld anvertraut.

Li Lu: ein Value Investor mit Geduld und großen Ideen


Wer ist Value Investor Li Lu?


Li Lu wurde im chinesischen Tangshan im Jahr 1966 geboren. Er begann im Jahr 1985 ein Physik-Studium an der Universität Nanjing und wechselte später zu Wirtschaftslehre. Als Student organisierte er die Studentenproteste auf den Tiananmen-Platz mit und nahm sogar an Hungerstreiks teil. Später floh er als einer der meistgesuchten Aktivisten aus China  und studierte an der Columbia University. An dieser Uni studierte auch Warren Buffett und dieser weckte in einem Vortrag (1993) das Interesse von Li Lu am Value Investing. Im Jahr 1997 gründete er Himalaya-Capital-Management und erzielte mit seinem Fond hervorragende Renditen. Mittlerweile verwaltet er einstellige Milliarden Beträge.

Was macht Li Lu in Charlie Mungers Augen so außergewöhnlich?


Li Lu ist einer der erfolgreichsten Investoren. In der Hauptversammlung vom Daily Journal 2018 schwärmt Charlie Munger wie folgt über Li Lu:

Er war sehr gut in vielen Dingen.  Li Lu ist wahnsinnig schlau und sehr energisch. Dazu er hat ein gutes Temperament. Denn er ist sehr aggressiv -wenn sich Chancen ergeben-, und er ist bereit, geduldig zu warten und dann aggressiv auf attraktive Investments zu springen.
Aber es gibt nicht so viele Li Lu's, meinte Charlie Munger. Deswegen hat Charlie Munger seinen langjährigen Freund Li Lu auch Kapital zum Verwalten zur Verfügung gestellt.
Die Beziehung zwischen den beiden Investoren ist sehr eng, deshalb wurde Li Lu auch schon von seinem Mentor Charlie Munger als Nachfolger von Warren Buffett bei Berkshire Hathaway gehandelt.

Li Lu hat Berkshire Hathaway BYD vorgestellt


BYD ist ein chinesischer Konzern und konzentriert sich auf die Entwicklung und Herstellung von Batterien und E- Automobilen. Der Gründer Wang Chuan-fu hat bei Li Lu einen sehr guten Eindruck erweckt, deshalb hat er diese Investmentidee Warren Buffett und Charlie Munger im Herbst 2008 erfolgreich präsentiert. Daraufhin ist Berkshire zu einem Kurs von 1,03 USD eingestiegen und steht mittlerweile über 1200 Prozent im Plus.

Li 's Kompetenzbereich ist China



Li Lu hält China für ein gutes Pflaster für Value Investoren, denn gegenwärtig ist der Markt noch unreif. Einige Spekulanten sind unterwegs, welche von Gier und Angst geprägt sind. Das führt dazu, dass die Preise und der innere Wert oft massiv voneinander abweichen. Wenn man also langfristig an einer Value Investment Strategie festhält, ist die Chance auf Erfolg hoch. Er tätigte beispielsweise Investments in Unternehmen mit langfristigen Perspektiven. Darunter zählen BYD oder auch CRRC – der größte Schienenfahrzeughersteller der Welt.

Der chinesische Hersteller ist alleine etwa doppelt so groß wie Siemens/Alstom nach der Fusion. Der chinesischen Staat möchte bis 2025 in allen Schlüsseltechnologien zum Westen aufschließen, deshalb mischt CRRC bei internationalen Ausschreitungen kräftig mit.


Insgesamt können wir einiges von Li Lu und seiner Kompetenz in asiatische Investitionen lernen. Deshalb können wir Ihnen folgendes Video (englisch) empfehlen.

Wir wünschen erholsame Pfingsten.

Sei gierig, wenn andere ängstlich sind! Dass ist es, was Jannie Mouton von PSG Group in Südafrika umsetzt.

Jannie Mouton von PSG Group: ein erfolgreicher Investor mit klaren Kompetenzkreis




Der Chairman von PSG Group Jannie Mouton verdeutlicht seine Strategie für Südafrika mit Warren Buffetts Worten::

"Sei ängstlich, wenn andere gierig sind. Sei gierig, wenn andere ängstlich sind."

Und fragt: Sehen Sie in Südafrika aktuell jemanden gierig werden? Die Antwort ist Nein (mit Ausnahmen), denn Inflation, Zinsen, politische Unruhen und Enteignung von weißen Farmern machen es den meisten Menschen schwer. Jannie Mouton führt sein Unternehmen sehr nachhaltig und mit wenig Schulden, dadurch können sie auch mal einen Sturm überstehen.

Investor Jannie Mouton erwirtschaftet 49,5 % pro Jahr - und das über 21 Jahre.


Jannie Mouton ist ein sehr erfolgreicher Investor in Südafrika. Er hat mit seiner Holding PSG Group seit November 1995 bis Februar 2017 eine hervorragende Rendite von 49,5 % pro Jahr erzielt. Im Vergleich konnte der Index um rund 14,4% pro Jahr zulegen. Ein Update erfolgt zeitnah, dennoch sollte man die Erwartungen bremsen. Jannie Mouton hat ähnliche Probleme wie Warren Buffett und hält schon aufgrund der derzeitigen Größe das Beibehalten dieser überragenden Rendite für unwahrscheinlich. Die PSG Group wäre zufrieden bei einem Wachstum des "Wohlstands" je Aktie (Kursentwicklung und Dividende) von mindestens 15% pro Jahr, wird aber immer nach mehr streben.

Jannie Moutons Stärken sind in Ruhe lesen, denken und analysieren zu können. Dadurch verfolgt er immer einen klaren Plan mit seiner Holding. Mittlerweile sieht er seine Stärken in Südafrika, aufgebaut durch seinem Ruf und seine Kontakte in diesem Land. Er hat große Beteiligungen an rasant wachsenden Unternehmen in den Bereichen Low-Cost-Banking, Bildung und Lebensmittel und sieht hier auch seinen Kompetenzbereich. In diesen Segmenten baut er zusammen mit seinem Managementteam Unternehmen mit Wettbewerbsvorteil auf. Hierbei ist sehr wichtig, dass seine Partner Transparenz und Integrität an den Tag legen.

Stellenbosch ist die Heimat erfolgreicher Unternehmer wie Rupert von Richemont und Mouton von PSG Group


In Stellenbosch, Südafrika sind einige erfolgreiche Unternehmer beheimatet. Mit der Stadt verbunden sind Rupert von Richemont, Jannie Mouton (PSG Group) und Michiel Le Roux von Capitec. Die größte PSG Group Beteiligung Capitec ist ein Low-Cost-Banking Unternehmen, welches sich auf einfache Bankdienstleistungen konzentriert. Die Kunden wählen es hauptsächlich als Primärbank und lassen ihr Gehalt dorthin überweisen. Dadurch erreicht das Unternehmen eine gute Kundenbindung.

Jannie Mouton ist ein Unternehmer und Investor, von dem wir einiges lernen können, deshalb möchten wir Ihnen gleich zwei spannende Videos (englisch) präsentieren:

Anton Werhahn gibt seinen Posten als Vorstandsvorsitzender der Werhahn KG ab

Das Familienunternehmen Werhahn KG wird nicht mehr von der Familie geleitet

Werhahn
werhahn.de

Eines der größten deutschen Familienunternehmen wird nicht mehr von einem Familienmitglied geleitet. Anton Werhahn gibt seinen Posten als Vorstandsvorsitzender ab und wechselt an die Spitze des Verwaltungsrats. Neuer Vorstandsvorsitzender wird Paolo Dell' Antonio, ehemaliger Vorstandschef der Mast-Jägermeister SE.

Über die Gründe des Rücktritts kann nur spekuliert werden. Anton Werhahn wird als Vertreter der Inhaberfamilie weiterhin sehr großen Einfluss auf die Entwicklung des Konzerns haben. 

Wir haben die besondere Struktur des Konzerns, als Mischkonzern mit über 200 Unternehmen, bereits in einem Post beleuchtet: 420 Familienmitglieder und 200 Unternehmen - Die Wilhelm Werhahn KG

In den 3 Unternehmensbereichen Baustoffe, Konsumgüter und Finanzdienstleistung wächst der Konzern konstant stark weiter. Gerade im Bereich Finanzdienstleistung baut der Konzern mit der Bank11 und abcfinance eine starke Position auf. Als Factoring- und Leasingdienstleister für den Mittelstand, konnte abcfinance bereits 58.000 Unternehmen als Kunden gewinnen. 

Ein sehr großer Vorteil in dieser Branche ist die große Datenmenge die abcfinance von den Kunden sammelt. Mit denen lassen sich die Produkte des Unternehmens kontinuierlich auf die Ansprüche der Kunden ausrichten. Natürlich kann man mit solchen Daten auch andere Geldquellen gewinnen, gerade andere Finanzinstitute sind daran sehr interessiert. 



Doch auch in den anderen Geschäftsbereichen, wie Baustoffe und Konsumgüter, muss die Werhahn KG die erreichte Position gegen starke Konkurrenten verteidigen. Gerade die fortschreitende Digitalisierung hält die Branche auf trab. Dazu vertritt Anton Werhahn folgende Meinung: 

"Wir fordern unsere Geschäftsbereiche auf, sich mit Digitalisierung zu beschäftigen. Diese legen uns Pläne vor, was sie für außerordentliche Budgets benötigen. Da gibt es kein Limit, keine Begrenzung. Wir werden uns einer guten Idee nie verschließen." Anton Werhahn

Unternehmenskennzahlen


Gates will Bitcoin shorten, auch Buffett und Munger warnen vor Kryptowährungen

Gates, Buffett und Munger warnen vor Bitcoin


Bill Gates, Warren Buffett und Charlie Munger sind Musterbeispiele für diesen Blog, denn sie sind sowohl starke Unternehmer mit wertvoller Erfahrung als auch hervorragende Investoren, welche Verantwortung für große Vermögen haben oder hatten.
Diese Expertise holt CNBC vor die Kamera und alle drei Legenden gaben ihre Meinung zu Bitcoin zum besten. Es ist wichtig, dass diese Herren die Bühne genutzt haben, um sich gegen Bitcoin auszusprechen. Hoffentlich finden sie Gehör und man kann dadurch unerfahrene, gierige Investoren vor dem Kapitalverlust bewahren.

Kryptowährungen sind reine Spekulation für Warren Buffett


Bitcoin hat keinen wirklichen Wert und die Bitcoin Besitzer spekulieren, dass der Nächste noch etwas Dümmer ist und mehr für Bitcoin bezahlen wird. Das ist eine reine Spekulation. Bitcoin produziert nichts. Es erwirtschaftet keine Erträge und Cashflows. Es beschäftigt keine Mitarbeiter und zahlt keine Steuern.

Bill Gates will Bitcoin shorten


Der Gründer vom Technologieunternehmen Microsoft will sogar auf fallende Bitcoins wetten.
Wenn es einen einfachen Weg gäbe, würde Bill Gates Bitcoin shorten. Er glaubt nicht an die Zukunft von Bitcoin, sieht aber die Technologie dahinter (Blockchain) als gut an. Diese Technologie wird sich durchsetzen, bloß die gehypten Spieler werden es nicht überleben (ähnlich wie bei der DotCom- Blase) .



Value Investor Charlie Munger setzt noch einen drauf und sagt: „Bitcoin Handel ist fast so schlimm wie Handel mit Baby-Gehirnen“

“trading freshly harvested baby brains“

Schließlich kämen nur Monster auf den Gedanken, mit solch einem perversen Geschäft Geld zu verdienen. Das ganze Geschäft mit Kryptowährungen sei anti-sozial, dumm und unmoralisch.

Insgesamt muss mal leider Übertreibungen anstellen, um Gehör zu finden und das ist wichtig, damit sich nicht so viele Privatinvestoren die Hände verbrennen.

Von der Meinung von Bill Gates, Warren Buffett und Charlie Munger in folgendem Video lernen.

Zara - Aufstieg durch schnelle Mode

Vorteile von Inditex durch schnelle Mode zum guten Preis

Logo Zara
zara.com

Die Modekette Zara (Inditex) hat es wie kaum eine andere geschafft, die Mode von den Laufstegen in die Märkte zu bekommen. Dieser Vorteil gegenüber den Konkurrenten macht Inditex zu dem weltgrößten Modekonzern. Ein Entwurf vom Designer gelangt im Idealfall innerhalb von 4-6 Wochen in die Läden und kann verkauft. Eine solch schnelle Wertschöpfung bietet kein anderes Unternehmen in der Modebranche.

Der Übergang vom Heimatmarkt Spanien in den Weltmarkt gelang Zara 2002 in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Auslöser war die Stagnation der Gewinnzahlen über die 5 vorherigen Jahre. In einer solchen Branche bedeutete Stagnation gleichzeitig einen Verlust, da die größten Konkurrenten wie H&M und Benetton weiterhin sehr stark wuchsen.  Das Managment, angeführt von Amancio Ortega, stellte sich die Frage, wie es mit der Modekette weiter gehen sollte.

Zu diesem Zeitpunkt war Zara hauptsächlich in Europa vertreten, jedoch nur in Spanien Marktführer. Auch erste Stores in China und Nord Amerika wurden eröffnet, doch dies waren nur Anfänge eines größeren Plans. Zara wollte in jedem Jahr um 20% wachsen und damit die weiteren Marken von Inditex, wie Massimo Dutti, Bershka und Pull & Bear nachziehen. Die nackten Zahlen des Wachstums sind beeindruckend.

2001 erwirtschaftete Inditex einen Umsatz von 3,25 Mrd. € und erzielte daraus einen Gewinn von 340 Mio. €. 2017 lag der Umsatz bei 25,3 Mrd. € und der Nettogewinn bezifferte sich auf 3,4 Mrd.€. Damit lag die jährliche durchschnittliche Steigerung im Umsatz bei ungefähr 15%.

Der USP schnelle Fashion an den Kunden zu bringen hat also funktioniert, auch wenn Zara durch die Produktion in Spanien einen großen Nachteil gegenüber der Konkurrenz mit Produktion in Asien hat.

Investmentpotenzial von Inditex


Warren Buffett legt gute Zahlen vor, trotz Milliardenverlust.

Berkshire Hathaway:  Gewinn vor Steuern + 30 Prozent und nur durch den irrationalen Aktienmarkt Verlust verzeichnet 

Munger und Buffet präsentieren  Quartalszahlen

Das Geschäft von Berkshire Hathaway läuft gut! Das wichtige Versicherungsgeschäft schreibt wieder einen Gewinn von 1,7 Mrd.  USD vor Steuern und der wichtige Float steigt auf 116 Mrd. USD. Durch die langfristige Schaden-Kosten- Quote von unter 100 Prozent kann Warren Buffett weiterhin seine Investments zu Negativzinsen refinanzieren. Konkurrent Fairfax spricht von einem Zins von -0,5 Prozent pro Jahr dank des Versicherungsgeschäfts. Bei Berkshire Hathaway ist diese Zahl noch wesentlich attraktiver. Auch die anderen Segmente von Berkshire Hathaway laufen gut. Der Gewinn vor Steuern stieg um knapp 30 Prozent, bedingt durch die Normalisierung im Versicherungsgeschäfts.
Die weiteren wichtigen Segmente konnten ihre Gewinne vor Steuern steigern.  Besonders gut liefen BNSF und die Produktionssegmente von Berkshire Hathaway mit einem Anstieg des Gewinns vor Steuern um 12,5 Prozent und 25 Prozent. Damit steuert die Produktion schon rund 28 Prozent zum operativen Gewinn vor Steuern bei.

Investmentgewinn und -verlust von Berkshire Hathaway


Durch neue Rechnungslegungsvorschriften (GAAP) kann es zu hohen Schwankungen in den Gewinnen kommen, weil die unrealisierten Gewinne von Aktien ausgewiesen werden müssen. Neuerdings muss also der Marktwert bislang unrealisierter Investments fortlaufend veröffentlicht werden und jeder vernünftige Investor weiß, dass es einen Unterschied zwischen Marktwert und Inneren Wert gibt.
Das ist kein sinnvolles Vorgehen für langfristige Investoren wie Warren Buffett, weil rückläufige Kurse keinen Verlust darstellen, sondern eine Chance zum Nachkauf der attraktiven Investments bieten.




Wo kommt der Verlust her?


Der Verlust kommt durch die kurzfristigen Kursveränderungen des Aktienportfolios. Die größten Positionen von Berkshire Hathaway entwickelten sich rückläufig, auch wegen der Gesamtmarktentwicklung.

Berkshire Positionen im ersten Quartal 2018

Apple - Marktwertverlust rund 1 Mrd. USD von der Berkshire Position 
Kraft Heinz - Verlust von 5,8 Mrd. USD
Coca Cola - Verlust von 1,1 Mrd. USD
Wells Frago - Verlust von 4,3 Mrd. USD

Insgesamt hat das Portfolio rund 7,8 Mrd. USD an Marktwert verloren. Das ist erstmal eine hohe Zahl, aber der Verlust kommt größtenteils nur von Kraft Heinz und Wells Frago. Des Weiteren war das gesamte Portfolio zum Jahresende rund 190 Mrd. USD wert, demnach entspricht der Verlust rund 4 Prozent. Der DAX und der S&P 500 haben im gleichen Zeitraum 8 Prozent und 5 Prozent nachgegeben. Also war Warren Buffett besser und hat auch noch outperformt.

Warren Buffett gibt neue Einblicke! Annual Meeting 2018 live

Berkshire Hathaway Annual Meeting 2018. Buffett und Munger live!



Warren Buffett kaufte weitere Anteile von Apple im ersten Quartal zu. Apple ist eine Kultmarke. Sie wird von Fans geliebt oder sogar vergöttert. Auch die Quartalszahlen waren sehr gut. Apple wächst deutlich im Umsatz +16% und Gewinn je Aktie + 30. Mit dem Aktienrückkauf in Höhe von 100 Mrd. USD nimmt der Konzern über 10 Prozent der Aktien vom Markt mit Hilfe des starken Free Cashflows und der verfügbaren Nettoliquidität. Das wird Warren Buffett freuen, denn Apple ist mittlerweile seine größte Position. Wir sind gespannt, wie er sich im Annual Meeting zu Apple äußert.
Hauptversammlung von Warren Buffett




Wie läuft das Geschäft von Berkshire Hathaway am Jahresanfang? Wie sieht der Kult-Investor das aktuelle Geschehen an den Finanzmärkten? Wir werden es erfahren in der Live- Übertragung seines Annual Meetings. Über diesen Link können Sie Charlie Munger und Warren Buffett live auf Yahoo verfolgen und die Atmosphäre der Hauptversammlung spüren.

Graham hat aus dem Crash gelernt und das Verlustrisiko reduziert

Grahams Angst vor dem Verlust wirkte sich auf sein Leben und die Methoden des Value Investings aus.




“Ben Graham musste als Investor viel lernen. Alle seine Ideen, wie man Unternehmen bewertet, wurden davon geprägt, dass der Große Crash und die Depression ihn fast vernichtet hatten. [...] Die Angst wirkte bei ihm ein Leben lang nach und alle seine Methoden waren darauf ausgerichtet, sie in Schach zu halten.“  so Charlie Munger.

Quelle: Clark(2018): Das Tao des Charlie Munger, S.28.


Die Angst vor dem Kapitalverlust prägte die Methoden des Value Investings
Der unerwartete Crash im Zeitraum von 1929 bis 1932 kann jederzeit so oder so ähnlich geschehen. Dabei verlor der Dow Jones knapp 90 Prozent. Die Erfahrungen prägen und der Vater des Value Investings hat auf Grundlage dieser Erfahrung gute Methoden zur Reduzierung des Verlustrisikos entwickelt. Damit hat er den Grundstein dafür gelegt, dass seine Nachfolger, insbesondere Warren Buffett -dank einer Fehleranalyse , so erfolgreich wurden.

Wertvolle Methode zur Bewertung von Wachstumsunternehmen


Wir halten insbesondere Grahams Bewertungsmethode für Wachstumsunternehmen in dieser Zeit für wertvoll und wenden diese regelmäßig an. Ein Beispiel: Amazon hat starke Zahlen für das erste Quartal 2018 präsentiert:

Familienunternehmen VOITH - Hidden Champion in Papierherstellung und Maschinenherstellung für Wasserkraftwerke

Konstantes Wachstum und immer neue Technologien machte VOITH zum weltweiten Marktführer

Maschinen für Papierherstellung als Steckenpferd

Voith Logo
voith.com
Seit der Gründung des Unternehmens 1867 war die Geschichte sofort durch Innovationskraft und Fortschrittsdenken geprägt. Voith stieg bereits zu den Anfängen der industriellen Papierfertigung in den Maschinenbau ein und legte so die bis heute bestehende Erfolgsbasis. Die Patente der Firma Voith brachte nicht nur das Familienunternehmen an sich weiter, sondern erleichterte vielen Kunden die Massenherstellung von Papier. 

Bereits 1903 folgte der erste Schritt in Auslandsmärkte. Voith eröffnete eine Fabrik in Österreich und erweiterte von dort aus sein Absatzgebiet für Papiermaschinen auf die Märkte Österreich-Ungarn und Russland. 1913 übernahm die 3. Generation der Familie die Leitung. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte Voith bereits 3.000 Mitarbeiter. Friedrich Voith gelang es das Unternehmen mit 30 Angestellten um das 100-fache zu vergrößern. 

Wachstum im Wirtschaftswunder

Nach den 2 Weltkriegen ging es für das Familienunternehmen wieder stark bergauf. Das Unternehmen verblieb nach diesen Krisen vollständig in Familienhand. Mit dem Aufschwung der Weltwirtschaft erkannte Voith seine Chancen zur Expansion. 1964 eröffnete die Familie eine Zweigstelle in Sao Paulo in Brasilien. Auch in den Schwellenländern stieg die Nachfrage nach Papiermaschinen.

In den folgenden Jahren erweiterte sich das Unternehmen durch viele Übernahmen und strategische Joint Ventures. Die internationale Marktposition wurd dadurch sehr stark ausgebaut. Ein Beispiel für ein erfolgreiches Joint Venture ist die Voith Sulzer Papiertechnik. Die Firmen Sulzer und Voith vereinten ihre Aktivitäten im Papierbereich. Im Jahr 2000 übernahm Voith die Mehrheit am Joint Venture. 
"Die Verbindung aus Tradition und Innovation, das ist unser Rezept für eine Fortsetzung der 150jährigen Erfolgsgeschichte unseres Unternehmens im digitalen Zeitalter." Stephan Schaller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung

Joint Venture zur Sicherung der Marktposition


Volkswagen - die 4. Generation der Familien Porsche und Piëch geht an den Start

Zerstrittene Inhaberfamilien und starke Marktveränderungen - Wie geht es mit VW weiter?

Die Familien Porsche und Piëch wachsen von Generation zu Generation. In der 4. Generation sind es bereits 34. Familienmitglieder die insgesamt 50,7% an den Volkswagen Aktien halten. Es ist nicht eindeutig wer von diesen Anwärtern eine führende Position im Konzern einnehmen kann. Eine gemeinsame Lösung beider Familien bleibt weiterhin unwahrscheinlich, da die inneren Konflikte zu schwer wiegen. 

Es bleibt zu hoffen, dass Streitigkeiten außerhalb der Öffentlichkeit ausgetragen werden und der Konzern davon unbeeinflusst bleibt. Auch bei VW, dem größten deutschen Konzern, stehen tief greifende Veränderungen an. Der Umstieg auf Elektromobilität wird den Markt neu strukturieren, wobei das Ziel von VW auf jeden Fall sein sollte der größte Automobilhersteller der Welt zu bleiben.

Über die Geschichte der Familie und die sehr erfolgreiche Entwicklung der Idee Ferdinand Porsches zeigte ZDF Zeit einen interessanten Beitrag:

Howard Marks: nicht jeder Preis bringt gute Renditen

Howard Marks: ein guter Preis reduziert das Risiko und erhöht die Rendite


Du lernst nichts vom Erfolg, sondern du lernst von deinen Fehlern. Howard Marks hat viel Geld verloren, indem er Kapital in tolle Unternehmen zu hohen Bewertungen investiert hat. Mitte der 1960er-Jahre bis Anfang der 1970er-Jahr zogen US-Starunternehmen,  wie Coca-Cola, McDonalds oder IBM, kräftig an. Investoren waren verliebt und zahlten mehr als das 40-fache des Jahresgewinns.

Man nannte diese Überflieger „Nifty Fifty“. Die Unternehmen konnten den extremen Erwartungen nicht gerecht werden und viele Investoren, einschließlich Howard Marks, verloren ihr Geld. Die Lektion, die wir daraus lernen sollten, lautet: der Preis ist wichtig, denn er hat zwei Vorteile: ein niedriger Preis reduziert das Risiko und erhöht die Rendite.

Diese und viele weitere Lektionen führten  dazu, dass Value Investor Marks sich bei Investments auf Qualität und Preis konzentriert. Eine wichtige Frage für Investoren lautet: ist es eine gute Zeit, ein aggressiver Investor zu sein oder ist es eher angebracht, ein defensiver Investor zu sein? Sei aggressiv, wenn es gute Investments zum Schnäppchenpreis gibt und sei defensiv, wenn gute Investment teuer sind. So der beste Weg zum Ziel.

Wir können die Chancen nutzen und von den Erfahrungen von Value Investor Howard Marks und seiner Karriere  im folgenden Video (englisch) profitieren.

Signalisieren Peter Lynchs Bewertungsmethoden Überbewertungen?

Peter Lynch investiert gerne in Wachstumsaktien zum guten Preis


Peter Lynch war ein leidenschaftlicher Investor in Wachstumsaktien. Davon gibt es heute viele, jedoch mit einem Unterschied: Peter Lynch hat dem Kaufpreis einen hohen Stellenwert beigemessen. Er kennt die alte Kaufmannsweisheit, nach der im Einkauf der Gewinn liegt.
Deshalb hat er sich auch konsequent mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis beschäftigt und so eine überragende Rendite von 29 p.a. von 1977 bis 1990 erzielt.
Starke Renditen dank guter Preise

Was sind die Bewertungsmethoden von Peter Lynch?


KGV / Wachstumsrate


Seine Denkweise ist einfach und doch genial, wie seine erste Bewertungsmethode zeigt. Er ist der Ansicht, dass das KGV jedes richtig / fair bewerteten Unternehmens seiner Wachstumsrate des Gewinns entsprechen sollte.

Die Bauer-Gruppe - Weltmarktführer im Bereich Spezialtiefbau

Familienunternehmen in 7.Generation ist Weltmarktführer im Spezialtiefbau

Bauer Gruppe Logo
bauer.de
Die Bauer-Gruppe ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt, aber doch eines der erfolgreichsten Familienunternehmen Deutschlands. Im Bereich Spezialtiefbau ist die internationale Unternehmensgruppe Weltmarktführer und wird von Prof. Dr.-Ing. E.h. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer in 7ter Generation geleitet.

Panik, Kursverfall: richtig gut für Warren Buffett und die Berkshire Aktionäre

Berkshire Aktionäre profitieren von Panik und fallenden Kursen. Wie und Warum?


Warum sind niedrige Kurse gut für Berkshire?
Aktien guter Unternehmen sind am Markt zu attraktiven Preisen zu erwerben



Fallende Kurse sind für Berkshire Hathaway ein großer Vorteil. Warum fragen Sie sich? Folgende drei Punkte werden es verdeutlichen:

1. Der Kaufpreis für ganze, nicht börsennotierte Unternehmen von hoher Qualität, welche Berkshire Hathaway gerne vollständig kauft, sinkt.

2. Aktien guter Unternehmen sind am Markt zu attraktiven Preisen zu erwerben bzw. Warren Buffett kann bestehende Positionen ausbauen.

3. Aktionäre von Unternehmen, die ständig eigene Aktien wie Coca-Cola zurückkaufen, profitieren überproportional davon, wenn die Käufe deutlich unter den Inneren Wert stattfinden und aus den operativen Cashflow getätigt werden.


Warren Buffett hat die Rahmenbedingungen geschaffen, um aus jeder Krise als Gewinner hervorzugehen. Die hohen Cashreserven auf der Bilanz und die zu strömenden Versicherungsprämien helfen dabei zu investieren, wenn andere verkaufen müssen.

Wie ist die Leistungsbilanz von Berkshire?


Warren Buffett ist nicht grundlos so geachtet. Er hat einige Erfolge vorzuweisen. Eine wichtige Kennziffer zur Bewertung von Berkshire Hathaway ist der Buchwert -daran misst sich Warren Buffett auch. Er hat den Buchwert von Berkshire Hathaway über einen Zeitraum von 53 Jahren von 19 auf 211.750 USD gehoben. Dieser gewaltige Anstieg entspricht einer jährlichen Rendite von 19,1 Prozent. Auch in den letzten fünf Jahren wurde der Buchwert je Aktie um knapp 60 Prozent (9,5 Prozent p.a. - exponentiell-) gesteigert. Sein langfristiges Ziel hat er nicht aus den Augen verloren und konsequent verfolgt.

„Unser langfristiges wirtschaftliches Ziel ist, Berkshires durchschnittliche jährliche Gewinnquote zu maximieren, gemessen am Inneren Wert je Aktie. Wir messen die wirtschaftliche Signifikanz oder Performance Berkshires nicht anhand der Größe, wir messen sie am Wertzuwachs pro Aktie. Wir sind uns sicher, dass dieses Wachstum in Zukunft nachlassen wird – dafür wird die erhöhte Kapitalbasis sorgen. Doch wir wären enttäuscht, würde unsere Wachstumsrate den Durchschnitt anderer großer amerikanischer Unternehmen nicht übertreffen.“
Quelle: Buffett & Cunningham (2018): Die ESSAYS von Warren Buffett, S.45.

Wie kann ich als Aktionär davon profitieren?

Wie geht es mit der Tengelmann-Gruppe weiter?

Nach dem Unglück des Unternehmers Karl-Ervin Haub ist die Tengelmann-Gruppe geschockt.

Bild Tengelmann
tengelmann.de
Die Tengelmann-Gruppe ist eine der größten Handelsgesellschaften in Deutschland mit vielen verschiedenen Marken. Wir haben die führende Bedeutung des Familienunternehmens im Bereich E-Commerce bereits betrachtet: Karl-Erivan Haub zur steigenden Bedeutung des E-Commerce

Der Unternehmer Karl-Ervin Haub hatte ohne Zweifel viele Zukunftsvisionen, die er stückweise umsetzte und so den Erfolg des Unternehmens sicherte. Doch leider verunglückte der Unternehmer am 7.April im Skiurlaub am Matterhorn und wurde seid dem nicht gefunden. Die Retter räumen ihm kaum noch Überlebenschancen ein. 
„Im Namen der Unternehmerfamilie Haub teilen wir mit, dass nach über sieben Tagen in den extremklimatischen Bedingungen eines Gletschergebietes keine Überlebenswahrscheinlichkeit mehr für Karl-Erivan Haub besteht“
Diese Nachricht schockierte die gesamte Unternehmensgruppe mit insgesamt 215.000 Angestellten. Die Zukunft des Unternehmens schien im ersten Moment unsicher und von einer erfolgreichen Suche des Geschäftsführers abhängig.

Nach den schlechten Nachrichten, dass die Suche erfolglos war, trat Christian Haub, ein Bruder von Karl-Ervin, an die Mitarbeiter des Konzerns heran und versicherte das die Zukunft des Unternehmens sicher sei und die Familie weiterhin hinter der Handelsgesellschaft steht.

Die weltweit jüngsten Milliardärinnen - Reichtum durch Tabakwaren

Wie wurden Alexandra und Katharina Andresen zu den jüngsten Milliardärinnen der Welt?

Die 21-jährige Alexandra Andresen ist laut Forbes Liste mit 1,2 Milliarden Dollar die jüngste Milliardärin der Welt. Ihre Schwester Katharina, nur ein Jahr älter, kommt auf ein ebenso großes Vermögen. Doch was macht man in diesem jungen Alter mit so viel Geld?

Ein ganz normales Leben führen. Das Leben von Alexandra und Katharina Andresen ist nicht dominiert von teuren Dingen oder Prunk. Die Geschwister leben ein bodenständiges und normales Leben. Müssen sich dabei, aber um Geld keine Sorgen machen. Das erleichtert natürlich einiges.

Grund für den Reichtum


Was ist der Grund für den Reichtum in jungen Jahren? Bitcoin wäre die Antwort von einigen Spekulanten bis vor kurzem gewesen. Nein, hinter der Geschichte der Familie Andresen steht ein solides und erfolgreiches Familienunternehmen. Bereits 1849 erwarb Johan H. Andresen die Tiedemanns Tobakksfabrikk. Innerhalb kürzester Zeit wurde Tiedemanns zu Norwegens größter Marke in Sachen Zigaretten- und Zigarrenherstellung. Seit dieser Zeit befand sich das Unternehmen in Familienhand. 

Bruce Greenwald: Welcher Fakt ist wichtig beim Investieren?

Prof. Bruce Greenwald: der Markt ist nicht effizient im akademischen Sinn.



Welcher Fakt ist wichtig beim Investieren? Der Markt ist nicht effizient, sondern von Angst und Gier getrieben. Das weiß Professor Bruce Greenwald nicht nur aus den Büchern des Heilbrunn Center for Graham & Dodd Investing, sondern hat es auch in der Praxis als Research-Direktor beim Fondshaus FirstEagle Funds gespürt.


Er ist nicht nur wegen seiner Leibesfülle eine interessante Erscheinung, sondern fällt laut eigener Aussage auch bei jeder Veranstaltung als schlechtest gekleideter Mann auf. Das ist einfach nicht seine Kernkompetenz stellte man fest. Wichtig ist aber beim Investieren, dass jeder seine Kernkompetenz kennt und nutzt. Als Beispiel nennt er Warren Buffett. In den Bereichen Versicherungen, Banken und Zeitungen / Medien kennt sich Warren Buffett aus und hat hervorragende Renditen erzielt - den Markt deutlich geschlagen -.


Im Video stellt Bruce Greenwald Methoden zur Bewertung von Unternehmen vor. Methoden wie den Wiederbeschaffungswert, die Ertragswertmethode und den Discounted Cash-Flow (DCF) stellen oder stellten wir Ihnen auf unserer Seite  Unternehmensbewertung vor.

Aus der Praxis weiß man, dass man insbesondere bei der Substanzwertmethode oder bei der Berechnung des Wiederbeschaffungswertes ein absoluter Fachmann in der Industrie sein sollte. Beim Schätzen von Vermögenswerten und immateriellen Werten sind einigen Annahmen zu treffen, die mehrjährige Erfahrungen und Kenntnisse aus dem entsprechenden Kompetenzbereich benötigen. Nur zum Beispiel: können Sie beurteilen, welcher Kapitalaufwand notwendig ist, um eine Marke oder Vertriebspower wie Apple oder BMW zu schaffen? Sehr schwierig, also hören wir den Prof. Bruce Greenwald zu und lernen (zum Video von Bruce Greenwald klicken).


Wer taugt nicht als Aktionär?

Charles Munger: Wer taugt nicht als Aktionär und hat mittelmäßige Renditen verdient?


“Wenn man nicht bereit ist, gleichmütig zu reagieren, wenn der Markt zwei- oder dreimal in einem Jahrhundert um 50 Prozent fällt, taugt man nicht als Aktionär und man hat das mittelmäßige Ergebnis verdient, das man im Vergleich zu Menschen mit dem passenden Temperament erhält, sie solche Marktschwankungen eher philosophisch betrachten können.“ so Charlie Munger.

Wer taugt nicht als Aktionär?


Familienunternehmen Knauf will Berkshire Unternehmen USG übernehmen

Warren Buffett steht der Übernahme von USG durch Knauf positiv gegenüber

Verhandlungen mit Berkshire Hathaway 


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Knauf will durch die Übernahme von United States Gypsum Corporation (USG) einen neuen Gips-Riesen am Markt erschaffen. Größter Gegenspieler bei der Übernahme ist Berkshire Hathaway mit einem Anteil von 30,8 % an USG. Ohne die Zustimmung von Warren Buffett kann die Übernahme somit nicht gelingen. Ein erstes Angebot von 4,8 Milliarden € wurde vom Aufsichtsrat als „völlig unangemessen“ zurückgewiesen. USG befindet sich momentan im Umbau und sei deutlich mehr wert. Die Gespräche gehen jedoch weiter. 

Berkshire Hathaway steht einer Übernahme generell sehr positiv gegenüber. Die Investmentgesellschaft befindet sich schon lange in Verhandlungen mit Knauf. Berkshire öffnet für die erfolgreiche Übernahme ein Zeitfenster von 6 Monaten. Knauf soll vorab für das Erwerbsrecht der Aktien 2 $ je Aktie, was insgesamt 87 Mio. $ entspricht, an Berkshire Hathaway zahlen. Gelingt es dem deutschen Familienunternehmen nicht die Übernahme innerhalb von 6 Monaten unter Dach und Fach zu bringen, verbleiben die 87 Mio. $ bei Berkshire Hathaway. Knauf will dieses Geschäft juristisch prüfen lassen.


Lynch: kaufe was du kennst / nutzt und gebe den Unternehmen Zeit zum wachsen!

Peter Lynch: Aktien/Fonds verkaufen, weil sie nur fallen, ist grundsätzlich falsch


Peter Lynch managt einen Publikumsfonds wie Sir Templeton und hatte es damit, wesentlich schwerer als Warren Buffett, weil Privatinvestoren bei fallenden Kursen das Geld abgezogen haben. Warren Buffett sitzt auf einem festen Kapitalfundament und kann niedrige Kurse für Investments nutzen.

Was kann man von Peter Lynch lernen?


Die Weisheiten von Peter Lynch sind immer noch sehr wichtig und helfen Investoren tolle Renditen zu erzielen, wie:

- kaufe Aktien von Unternehmen deren Produkte oder Dienstleistungen du nutzt oder kennst. Als Kunde kannst du den Wert der Leistungen des Unternehmens am Besten einschätzen und benennen. Du machst tolles Research im Alltag ohne das es dir bewusst ist. Ein gutes Beispiel ist das Familienunternehmen DeLonghi. Die Maschinen sind in vielen Haushalten im Einsatz. Die Qualität der Kaffeemaschine ist gut und das Investment evtl. auch zu einem günstigen Preis sehr sinnvoll.

- gebe den Unternehmen Zeit zum wachsen und auch dein Kapital wird grandios mit wachsen. Ständige Transaktionen freuen nur einen deinen Broker. Ganz nach dem Motto: “Hin und Her macht Taschen leer“ wird dein Portfolio nur außergewöhnlich wachsen, wenn du es in Ruhe lässt.

Angenommen De’Longhi kann den Gewinn je Aktie in den nächsten 7 Jahren um 10 Prozent pro Jahr steigern, erhält man durch die Gewinnverdoppelung (nach der 72er Regel (72/10)) einen enormen Wertzuwachs. Kauft man dieses Wachstumsunternehmen noch zu einem fairen Preis (KGV von <15) erhält man eine aussergewöhnliche Rendite ohne Handeln und Stress. Eine absolute Zinseszins-Maschine.

Weitere hilfreiche Hinweise gibt uns Peter Lynch in dem folgenden Video names “How to Pick Stocks“:

Digitalisierung als Chance - Axel Springer schafft erfolgreiche Umstellung auf digitale Plattformen

Marktführer in Europa - Axel Springer passt sich an neue Absatzwege an


Logo Axel Springer
axelspringer.de
Eine der ersten großen Branche, die von der Digitalisierung verändert wurde, ist die Medienbranche. Der Verkauf von Papierzeitungen ging in den letzten 20 Jahren um fast 50% zurück, immer mehr Kunden verzichten auf die Tageszeitung. Ein Grund für diese Entwicklung ist der Vorstoß der digitalen Medien und Social Media Plattformen. Es herrscht im Internet eine unendliche Flut an
Informationen die eine Informationsbeschaffung durch Tageszeitungen unnötig macht. 

Templeton: Warum erzielen viele Privatinvestoren schlechte Renditen?

Templeton: Privatinvestoren erzielen schlechte Renditen, weil sie nicht antizyklisch agieren.


Der Großvater von Lauren Templeton, Sir John Templeton, ist eine Investorenlegende wie Warren Buffett. Beide Investoren haben zweistellige Renditen pro Jahr erzielt. Sie haben immer antizyklisch agiert, also bei niedrigen Kursen gekauft und bei hohen Kursen verkauft oder die Position für immer behalten, anders als die Mehrzahl der Privatinvestoren und Fondsmanager. Jedoch hatte es Templeton aber wesentlich  schweren als Value Investor Warren Buffett. Weshalb?
Was unterscheidet diese großartigen Investoren?

Lauren Templeton erklärt uns in dem lehrreichen Video den Unterschied und zeigt den Weg auf, wie man auch als Privatinvestor außergewöhnliche Renditen am Aktienmarkt erzielt (englisch).
Zum Video klicken!

De’Longhi - Kampf um internationale Marktführerschaft gegen einflussreiche Konkurrenten

Das Familienunternehmen De’Longhi hat das Ziel, weltweiter Marktführer zu werden

De Longhi Logo
delonghi.com

Das Familienunternehmen aus Treviso in Italien legt weiter an Einfluss in Europa zu. Durch
die italienische Tradition ist das Unternehmen privilegiert, hochqualitative Kaffeeautomaten herzustellen. Im Bereich Kaffeeautomaten wird De’Longhi bereits als Marktführer gehandelt. Leider sind zu dieser Behauptung keine wissenschaftlichen Quellen zu finden und wenn nur sehr veraltete Quellen aus den Jahren 2009/2010. 

Der Kaffeemaschinenmarkt ist sehr undurchsichtig, was auch durch die Einführung der Kapselmaschinen von Nespresso begründet ist. Damit eröffnete sich für den privaten Endkunden eine ganz neue Möglichkeit, eine günstige Maschine zu erwerben. Die Absatzzahlen in diesem Bereich stiegen sehr stark, wodurch die Nachfrage nach Kaffeevollautomaten im privaten Bereich leicht sank.

Munger: mit Cash zum Reichtum, aber wie und in welchem Maße?

Der Weg zum Reichtum besteht darin, geduldig Cash zu halten bis hervorragende Unternehmen unter- oder fairbewertet sind.


In der letzten Umfrage wollten wir in Erfahrung bringen, ob Unternehmen mit reichlich Nettoliquidität Dividenden ausschütten, Aktien zurückkaufen oder Ruhe bewahren sollen. Wie unsere Leser favorisieren wir auch die Ruhe, die gut finanzierte Unternehmen in kommenden Krisen zur Stärkung der Marktposition über intensive Marketingmaßnahmen oder Übernahmen nutzen können.

Aber wie steht es mit dem eigenen Portfolio?


Die Bewertungen sind hoch. Für den amerikanischen Markt wird immer noch ein Shiller-KGV von annährend 30 ausgerufen. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass Marktteilnehmer hohes Risiko gehen, ohne entsprechende Rendite. Das ist typisch für eine Blasenbildung und die Exzesse liegen in der Natur des Kapitalismus.
Mit Cash zum Reichtum

Aktuell haben es fundamentale Investoren  wirklich schwer, unterbewertete Unternehmen zu finden. Es ist Geduld gefragt. Das ist erstmal unmenschlich, wie Charlie Munger beschreibt, aber erfolgreich wegen der Vermeidung von Fehlern.

“Man muss sehr geduldig sein, man muss warten, bis etwas daher kommt, was sich zu dem Preis, den man bezahlt, aufdrängt. Es läuft der menschlichen Natur zuwider, einfach den ganzen Tag untätig dazusitzen und zu warten. Für uns ist das leicht, denn wir haben eine Menge andere Dinge zu tun. Aber können Sie sich vorstellen, dass ein ganz normaler Mensch fünf Jahre lang dasitzt und nichts tut? Man fühlt sich nicht aktiv, man fühlt sich nicht nützlich und deshalb tut man etwas Dummes.“

Rhön-Klinikum AG - Aufbau eines Klinikkonzerns durch Eugen Münch

Entstehung einer der größten Krankenhauskonzerne aus einer Klinik in Bad Neustadt an der Saale - die Rhön-Klinikum AG 

Erfolgsgeschichte aus der Pleite

Rhön Klinikum in Bad Neustadt an der Saale
rhoen-klinikum-ag.com

Eugen Münch übernahm 1970 die Abschreibungsgesellschaft, in der sich das Krankenhaus in Bad Neustadt an der Saale befand. Nach Abschluss der Sanierung 1974 gründete Münch im April die neue Gesellschaft Rhön-Klinikum GmbH. Daraufhin folgte die stückweise Erweiterung des Klinikums in Bad Neustadt an der Saale.

1984 eröffnete die Herz- und Gefäß-Klinik in Bad Neustadt. Die Rhön-Klinikum GmbH wurde 1988 in eine AG umgewandelt. Die erste Ausgabe von Vorzugsaktien erfolgte 1989 an den Börsen in Frankfurt und München. Damit ist die Rhön-Klinikum AG der erste an der Börse notierte Krankenhauskonzern in Deutschland. 

Buchempfehlung: Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene von Dr. Felix Johnson

Vermögen mit ETF und Einzelaktien aufbauen - ein Einblick in das Buch von Dr. Felix Johnson

Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene von Dr. JohnsonViele Bücher beschäftigen sich mit dem Thema Aktien, Anlagestrategien und Vermögensaufbau an der Börse. Unter diesen vielen möglichen Werken gibt es unterschiedliche Meinungen über das wirklich rentable Investieren an der Börse. Aber nur einige von ihnen sind in dieser Hinsicht zu
empfehlen. 

Ein lohnendes und vielversprechendes Werk über sinnvolles langfristiges Investieren ist das Buch "Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene - Vermögen mit ETF und Einzelaktien aufbauen" von Dr. Felix Johnson (der Contrarian) . Das in diesem Jahr erschienene Werk führt in die Grundlagen des Investierens ein und gibt dem Leser Handlungsempfehlungen für den langfristigen Vermögensaufbau. Gerade für Interessierte, die keine Experten an der Börse sind und trotzdem die Vorteile der Geldanlage in Aktien nutzen wollen, ist das Werk eine gute Anleitung, um mit wenig Aufwand eine akzeptable Rendite über einen langen Zeitraum zu erhalten. Jedes der 16 inhaltlichen Kapitel endet mit einem Merkposten, der wesentliche Inhalte knapp zusammenfasst. 

Gerade die Anlage in ETF-Fonds steht dabei im Mittelpunkt des Buches; eine der einfachsten und unkompliziertesten Arten, um an der Börse zu investieren. Der Autor und begeisterter Börsianer beschreibt auch deutlich, warum Aktien im Vergleich zu Immobilien flexibler und risikoärmer sind.

Daneben geht Johnson auch auf den Portfolieaufbau durch Einzelaktien ein. Hier stellt der Autor die wichtigsten Analysetools und Kennzahlen (Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert-Verhältnis, operative CashFlow-Rendite) zum Erkennen von unterbewerteten Aktien einprägsam und gut erklärt vor. Mit diesem vermittelten Wissen kann man sich leicht ein differenziertes langfristiges Portfolio aus Einzelaktien aufbauen.

Warren Buffett: Bitcoin und andere Kryptowährungen sind Spielerei, kein Investment

Warren Buffett: Bitcoin ist kein Investment.


Benjamin Graham hat die Definition des Investierens klar beschrieben und seitdem wird sie von den erfolgreichsten Investoren über lange Zeiträume umgesetzt.

"Ein Investment liegt immer dann vor, wenn nach einer gründlichen Analyse in erster Linie Sicherheit und erst im Anschluss daran eine zufriedenstellende Rendite steht." Benjamin Graham, 

Aber auch gestandene Investoren vergaßen die Definition, begeisterten Privatinvestoren mit Worten wie “There's a new world coming“ und setzten voll auf Bitcoin. Mit Erfolg oder Verlust, kein Mensch kann es jetzt mit Gewissheit sagen. Aber eins ist sicher, es ist keine Investition sondern Spekulation. Bitcoin zahlt keine Dividende, erwirtschaftet keinen regelmäßigen Cashflow und hat damit keinen Inneren Wert. Bitcoin bietet auch keine Sicherheit, sondern kann sich in Luft auflösen.

Wir müssen uns aufs Investieren besinnen und tolle Familienunternehmen suchen, mit guten Mitarbeitern, Innovationen und Produkten, welche auch in der neuen Welt Abnehmer finden. Ob diese Kunden dann in Bitcoin, Kryptowährungen oder anderen Mitteln zahlen, ist Nebensache. Gewiss ist, dass die Cashflows guter Familienunternehmen mit Wettbewerbsvorteil nachhaltiger wachsen werden und den Wert des Investments steigern als irgendwelche Preise von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen. Die Meinung vom besten Graham-Schüler Warren Buffett hören Sie im folgenden Interview (englisch).



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Mewa Textil-Managment AG europäischer Marktführer in Familienhand

Neues Konzept macht Familienunternehmen zum Marktführer in Europa

Geschichte eines deutschen Mittelständlers

Oft ist es für kleine als auch große Unternehmen eine Belastung sich um Kleidungsstücke und Putzmaterialien zu kümmern, die entscheidend von dem eigentlichen operativen Geschäft des Unternehmens ablenken. Dies hat Hermann Gebauer 1908 erkannt und die Mewa Textil-Managment gegründet. Das grundsätzliche Geschäftskonzept bezieht sich auf die Vermietung, Pflege und Austausch von Putzlappen. Damit nimmt die Mewa den Unternehmen die Belastung der Putzlappen z. B. zur Reinigung von Maschinen ab.


Das Geschäftskonzept erfreut sich sehr großer Beliebtheit und gewinnt innerhalb kürzester Zeit viele Kunden. Zu Beginn des 2. Weltkriegs 1939 zählt das Unternehmen bereits 1.200 Angestellte in 14 Filialen mit 18.000 Kunden. 

Mewa beginnt sich breiter aufzustellen und bietet nun auch Arbeitskleidung, sowie Schutzkleidung an. Auch diese werden vermietet, gepflegt und ausgetauscht. Damit gelingt dem Unternehmen ein weiterer Vorstoß in den Markt und eine stärkere Bindung mit den Kunden. 


Marktführer im Bereich Unternehmenstextilien

Heute ist die Mewa Textil-Managment AG ein rund um Anbieter für alle Textilien, die im Unternehmen auftreten und gereinigt werden müssen. Selbst im Bereich Businesskleidung gewinnt Mewa stärker an Marktanteil. 

Die Mewa Textil-Managment AG im Überblick: 
  • 44 Standorte in 13 Ländern in Europa
  • 5.200 Mitarbeiter und 180.000 Kunden 
  • 335 Tonnen Textilien werden am Tag gewaschen
  • 5 neue Putztücher werden pro Sekunde produziert
  • 640 Mio. € Umsatz und ca. 100 Mio. € Gewinn im Geschäftsjahr 2016


Zum Konsolidierungskreis des Mewa Konzern gehören 35 Unternehmen in ganz Europa. Die Mewa Textil-Managment AG befindet sich weiterhin komplett in Familienhand. Die Mewa Stiftung wird durch Gabriele Gebauer im Aufsichtsrat vertreten.

Quellen: 
https://www.mewa.de/unternehmen/zahlen-fakten/ (Stand: 16.03.18)
https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet? session.sessionid=8a888914d71f125180a380667e3a8c16&page.navid=detailsearchlisttodetailsearchdetail&fts_search_list.selected=48bde509f5a7c4e1&fts_search_list.destHistoryId=88378 (Stand: 16.03.18)
https://www.mewa.de/unternehmen/historie/ (Stand: 16.03.18)


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Erwin Hymer-Group will stärker wachsen und zieht einen Börsengang in Betracht

Die Erwin Hymer-Group will sich stärker mit ihren Partnern vernetzen. Gelingt das mit einem Börsengang?

Starkes Familienunternehmen im Wachstum 


erwinhymergroup.com
Die Erwin Hymer-Group verzeichnete in den letzten Jahren ein sehr starkes Wachstum durch einen Boom im Reisemobilgeschäft. Das Familienunternehmen aus Bad Waldsee kann auf eine lange erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken. Erwin Hymer begann mit dem Bau von Wohnmobilen im Jahr 1956. 

Heute erwirtschaftet das Unternehmen einen Umsatz von 2,1 Mrd. € und produziert 55.000 Fahrzeuge. Insgesamt arbeiten im Unternehmen 6.000 Mitarbeiter. Das Wachstum ist dabei enorm ersichtlich, der Umsatz des Unternehmens stieg vom Geschäftsjahr 15/16 bis 16/17 um 32%. Die Absatzzahlen stiegen im gleichen Zeitraum sogar um 38%. 
Hinter Hymer steckt, jedoch nicht nur eine Marke, sondern weitere 21 Marken im Bereich von Reisemobilen, Zubehör und Vermietung. Darunter größere Marken wie Dethleffs und LMC.


Grund für möglichen Börsengang


Im neuen Jahr stehen große Investitionen an, um das Wachstum des Unternehmens zu sichern. Hierzu überlegt die Familie Hymer den Kapitalbedarf nicht aus Fremdquellen zu decken, sondern die Eigenkapitalbasis weiter zu stärken. Momentan liegt die Eigenkapitalquote bei 40%, wodurch eine Fremdkapitalfinanzierung durchaus möglich wäre. 

Der Börsengang scheint nicht die bevorzugte Variante zu sein, aus Sicht der Gesellschafter und des Vorstandes. Die Erwin Hymer-Group war bereits seit 1990 an der Börse notiert, was für das Unternehmen einen viele höheren Verwaltungsaufwand bedeutete. Schließlich kaufte die Erwin Hymer Vermögensverwaltungs AG ab 2011 die an der Börse ausgegebenen Aktien zurück und die Börsennotierung endete. 




Der bevorzugte Weg des Vorstandes und der Familie scheint momentan die Aufnahme eines neuen Großinvestors zu sein. Damit umgeht das Unternehmen den höheren Verwaltungsaufwand und die Publizitätspflichten an der Börse. 

Wir hoffen natürlich auf einen Börsengang des Familienunternehmens Erwin Hymer-Group, um die Möglichkeit zu bekommen in ein weiteres starkes Familienunternehmen mit guten Zukunftsaussichten zu investieren, wenn die Bewertung an der Börse gerechtfertigt ist.

Quellen: 
http://www.erwinhymergroup.com/unternehmen/uebersicht.php?lang= (Stand: 14.03.18)
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/schwaebische-zeitung-richtige-weichenstellung-kommentar-zum-moeglichen-boersengang-der-erwin-hymer-gruppe-6025734 (Stand: 14.03.18)
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/?navi=UNTERNEHMEN_SUBNAV_MITTELSTAND_1980084 (Stand: 14.03.18)


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Frank Fischer: mehr spekulieren mit Gold, weniger investieren in Aktien

Frank Fischer feiert das 10 jährige Jubiläum und spekuliert am Jahresanfang mit Gold


Fischer ist eigentlich ein ehrenwerter Value Investor und orientiert sich an der Vorgehensweise von Warren Buffett. Mit seiner Strategie hat er in den letzten 10 Jahren eine hervorragende Rendite von knapp 11% p.a. erzielt.  Nun hat er aber offenbar den Weg des Spekulanten eingeschlagen und eine Gold-Position aufgebaut. Warum wollen wir wissen! Sind die Aktienbewertungen zu hoch? Oder sind die Zinsen zu niedrig? Haben wir eine Hyperinflation? Woran liegt es?  Das erklärt uns Frank Fischer in seinem Interview mit Andreas Franik.

Prem Watsa: Fehler gemacht, daraus gelernt und strategiegetreu weiter gemacht

Value Investoren machen Fehler und lernen daraus.


Prem Watsa gehört sicher nicht zu den glücklichsten Value Investoren der letzten drei Jahre. Durch seine Absicherungsgeschäfte vor der Trump-Wahl und sein Anleihenportfolio hat er kein Geld vermehren können und auch seine größten Positionen wie IBM und Blackberry laufen nicht rund. Warum sollte man dennoch auf den Value Investor Prem Watsa achten?
Er hat ein optimal eingestelltes Fahrgestell, so würde man es im Rennsport sagen. Seine Versicherungen bringen kontinuierliche Beiträge. Einen Float, der es in der Krise ermöglicht, gute Investments zu tätigen. Aus unserer Sicht befindet sich Prem Watsa in einer glücklichen Position, ähnlich wie Tom Gayner und Warren Buffett. Angenommen er setzt sein Setup und insbesondere das Indien Exposure vernünftig in der Krise um, können sich seine Investoren über gute Gewinne freuen. Seine Strategie bleibt vielversprechend, erfahren sie in dem Video mehr (englisch).

Neues DAX- Mitglied - Chemiekonzern Covestro verdrängt ProSiebenSat.1, kurzfristig?

Wiedermal schafft es ein Chemiekonzern unter die Top 30 - Covestro steigt auf


Das Geschäft mit Kunststoff als Werksstoff boomt, deshalb schafft es der Werksstoffkonzern Covestro den Medienkonzern ProSiebenSat.1 aus der Riege der 30 größten deutschen Unternehmen zu verdrängen. An sich ist Covestro für den privaten Endnutzer noch sehr unbekannt, trotzdem werden Materialien des Konzerns in vielen Produkten aus dem Alltag wie Innenausstattung von Fahrzeugen und PC-Gehäuse verbaut. Hauptsächlich in der Automobilindustrie werden oft Bauteile,  Schaumstoffe und Isoliermaterialien aus Kunststoff verbaut.
Covestro ist am Zyklushoch

Investmentpotenzial von Covestro


Warren Buffett: mit zwei Anlageentscheidungen 13,3 Prozent p.a. über 10 Jahre erzielt

Warren Buffett mit Einfachheit und Geduld zu 13,3 Prozent p.a.


Durch die Serie "Bad Banks" ist die Finanzwelt inbesondere das Investmentbanking wieder in aller Munde. Die Facetten der Finanzwelt wie Stress, Komplexität, schlechte Atmosphäre, Intrige und Existenzangst kommen zum Vorschein. Aber es geht auch anders und das zeigt uns Warren Buffett schon über einige Jahrzehnte mit großen Erfolgen.

Auch in seinem letzten Berkshire Hathaway Letter hat er einige Erfolge mit Einfachheit und ohne Stress erreicht. Zum Beispiel war seine erfolgreiche Wette gegen Dachfondsmanager ein großer Gewinn für die gemeinnützige Organisation Girls Inc. aus Omaha und ihn. Die Wette haben wir Ihnen ausführlich in einem früheren Beitrag "Warren Buffetts Langzeitwette gegen teure Fonds" beschrieben. 
Mit Geduld und Einfachheit die Dachfonds geschlagen

Mit zwei Anlageentscheidungen alle Dachfonds der Wette geschlagen


Nun das besondere:

Windmöller&Hölscher einer der wichtigsten deutschen Mittelständler

Immer führend im Ranking der wichtigsten deutschen Mittelständler Windmöller&Hölscher KG

Das von "Die Deutsche Wirtschaft" erstellte Ranking der Top 10.000 Mittelständler gibt einen Einblick in die Basis der deutschen Wirtschaft. Hierbei geht es nicht nur um Umsatz, Gewinn und Größe, sondern um viele andere Indikatoren die einen deutschen Mittelständler auszeichnen, z. B. Geschichte, Philosophie, Nachhaltigkeit und Qualität. 


Das Ranking betrachtet Unternehmen zwischen 25 Millionen bis 1 Milliarde Euro Umsatz. Eines der am top mittelständischen Unternehmen in diesem Ranking ist die Windmöller&Hölscher KG. 

Paradebeispiel eines mittelständischen Unternehmens Windmöller&Hölscher KG

Das Maschinenbauunternehmen aus Lengerich entwickelt Systeme im Bereich Verpackung und agiert als rundum Partner für ihre Kunden zur optimalen Gestaltung der effizienten Verpackung. Gerade in Zeiten des Onlinehandels nimmt diese Branche eine größere Bedeutung ein und wächst kontinuierlich. 


Das Familienunternehmen wurde bereits 1869 in Lengerich von Gottfried Windmöller und Hermann Hölscher gegründet und beschäftigte sich von Anfang an mit der Verarbeitung von Papier zu Kapseln und Tüten. Nach einer drohenden Demontage nach dem 2. Weltkrieg, die glücklicherweise abgewendet werden konnte, erweiterte das Unternehmen seine Fachkompetenzen und zählt bereits 1958 über 1000 Mitarbeiter. Mit dem zunehmenden internationalen Erfolg gründet das Unternehmen in verschiedenen Ländern neue Handelsunternehmen z. B. Windmoeller & Hoelscher do Brasil Ltda., Windmöller & Hölscher AG 1974 und Vertriebs- und Servicegesellschaft Windmoeller & Hoelscher Corporation in den USA 1977. 

Der Konzern Windmöller & Hölscher KG erzielte einen Umsatz von über 800 Mio. €. Die Mitarbeiterzahl lag 2016 bei 2.700 Angestellten. Als Komplementär der KG tritt die Windmöller & Hölscher Verwaltungs SE auf, dadurch sind ihre Vorstandsmitglieder Peter Steinbeck und Jürgen Vutz  für den Konzern einzelvertretungsberechtigt.

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Miele: zwei Familien ist gleich ein Familienunternehmen

Miele ist ein Familienunternehmen von den Familien Zinkann und Miele.


Das Familienunternehmen Miele befindet sich seit der Gründung 1899 im Eigentum der Familien Miele und Zinkann. Die rund 80 Gesellschafter sind Nachfahren eines der beiden Gründer Carl Miele beziehungsweise Reinhard Zinkann. Durch Dr. Markus Miele und Dr. Reinhard Zinkann sind beide Familien auch in der operativen Führung vertreten. Wie das Zusammenspiel schon über Jahre funktioniert, erklären sie in dem Video:



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Warren Buffett: 2017 gab es keine vernünftigen Kaufpreise für Investments! Vorsicht ist angebracht

Value Investor Warren Buffett findet gegenwärtig keine Investments zum vernünftigen Preis


Value Investor Warren Buffett sucht ständig nach Unternehmen mit „(...) dauerhaften Wettbewerbsvorteilen, einem leistungsfähigen und hochwertigen Management, guten Renditen auf das für den Betrieb des Geschäfts erforderliche Nettovermögen, internen Wachstumschancen bei attraktiven Renditen und schließlich einem vernünftigen Kaufpreis.“
Buffett sieht keinen  vernünftigen Preis


„In our search for new stand-alone businesses, the key qualities we seek are durable competitive strengths; able and high-grade management; good returns on the net tangible assets required to operate the business; opportunities for internal growth at attractive returns; and, finally, a sensible purchase price.“
Quelle: Warren Buffett's Letters to Berkshire Shareholders 2017, S. 4
Seine Aussage verdeutlicht, dass er die Preise für praktisch alle Geschäfte auf einem Allzeithoch sieht. Unsere Meinung zu diesem Thema kennen Sie. Wir bleiben im Lauermodus bis die Einstiegsrenditen für uns ausreichend sind.

Einen großer Treiber für diesen Kaufrausch sieht Warren Buffett im gedankenlosen Umgang mit Fremdkapital, gestützt auf optimistische Prognosen insbesondere von Managern im Übernahmefieber. Die Abneigung von Fremdkapital / Leverage macht Warren Buffett wiederholt deutlich:

„Both of us believe it is insane to risk what you have and need in order to obtain what you don’t need. We held this view 50 years ago when we each ran an investment partnership, funded by a few friends and relatives who trusted us.“
Quelle: Warren Buffett's Letters to Berkshire Shareholders 2017, S. 4

frei übersetzt:
„Wir glauben beide, dass es verrückt ist, das zu riskieren, was man hat und was man braucht, um das zu bekommen, was man nicht braucht. Diese Ansicht vertraten wir vor 50 Jahren, als jeder von uns eine Investitionspartnerschaft betrieb, die von ein paar Freunden und Verwandten finanziert wurde, die uns vertrauten.“

Charlie Munger und Warren Buffett warten geduldig bis es wieder attraktive Gelegenheiten zu Einkäufen gibt und halten es in der Zwischenzeit so:

„The less the prudence with which others conduct their affairs, the greater the prudence with which we must conduct our own.“ 
Quelle: Warren Buffett's Letters to Berkshire Shareholders 2017, S. 5

frei übersetzt:
„Je weniger Vorsicht, mit der andere ihre Geschäfte führen, desto größer ist die Vorsicht, mit der wir unsere eigenen Geschäfte führen müssen.“
Darüber hinaus wird Berkshire Hathaway in Zukunft seine Quartalszahlen am Freitagabend oder Samstagvormittag veröffentlichen. Wegen neuer Rechnungslegungsvorschriften (GAAP) kann es zu hohen Schwankungen in den Gewinnen kommen, dementsprechend sollte jeder Journalist und Investor die Zeit nutzen, um die Zahlen oder Aussagen vernünftig zu interpretieren und sich nicht von Schlagzeilen treiben lassen. Ein ähnliches Prinzip wendet der Königsinvestor-Blog auch an und veröffentlicht nur Blog-Beiträge nach Börsenschluss und vermehrt am Wochenende.

Spannend fanden wir auch die Aussagen zur Übernahme der Wilhelm Schulz GmbH (unsere Analyse: Wilhelm Schulz GmbH: Warum kauft Buffett den Hidden Champion? ). Bei dieser Übernahme hat Warren Buffett den Fertigungsexperten Mark Donegan, CEO von Precision,  voll und ganz vertraut, denn:

"Betting on people can sometimes be more certain than betting on physical assets."
Quelle: Warren Buffett's Letters to Berkshire Shareholders 2017, S. 6
 
frei übersetzt:

 "Wetten auf Menschen können manchmal sicherer sein als Wetten auf Sachwerte."

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