Templeton: Warum erzielen viele Privatinvestoren schlechte Renditen?

Templeton: Privatinvestoren erzielen schlechte Renditen, weil sie nicht antizyklisch agieren.


Der Großvater von Lauren Templeton, Sir John Templeton, ist eine Investorenlegende wie Warren Buffett. Beide Investoren haben zweistellige Renditen pro Jahr erzielt. Sie haben immer antizyklisch agiert, also bei niedrigen Kursen gekauft und bei hohen Kursen verkauft oder die Position für immer behalten, anders als die Mehrzahl der Privatinvestoren und Fondsmanager. Jedoch hatte es Templeton aber wesentlich  schweren als Value Investor Warren Buffett. Weshalb?
Was unterscheidet diese großartigen Investoren?

Lauren Templeton erklärt uns in dem lehrreichen Video den Unterschied und zeigt den Weg auf, wie man auch als Privatinvestor außergewöhnliche Renditen am Aktienmarkt erzielt (englisch).
Zum Video klicken!

De’Longhi - Kampf um internationale Marktführerschaft gegen einflussreiche Konkurrenten

Das Familienunternehmen De’Longhi hat das Ziel, weltweiter Marktführer zu werden

De Longhi Logo
delonghi.com

Das Familienunternehmen aus Treviso in Italien legt weiter an Einfluss in Europa zu. Durch
die italienische Tradition ist das Unternehmen privilegiert, hochqualitative Kaffeeautomaten herzustellen. Im Bereich Kaffeeautomaten wird De’Longhi bereits als Marktführer gehandelt. Leider sind zu dieser Behauptung keine wissenschaftlichen Quellen zu finden und wenn nur sehr veraltete Quellen aus den Jahren 2009/2010. 

Der Kaffeemaschinenmarkt ist sehr undurchsichtig, was auch durch die Einführung der Kapselmaschinen von Nespresso begründet ist. Damit eröffnete sich für den privaten Endkunden eine ganz neue Möglichkeit, eine günstige Maschine zu erwerben. Die Absatzzahlen in diesem Bereich stiegen sehr stark, wodurch die Nachfrage nach Kaffeevollautomaten im privaten Bereich leicht sank.

Munger: mit Cash zum Reichtum, aber wie und in welchem Maße?

Der Weg zum Reichtum besteht darin, geduldig Cash zu halten bis hervorragende Unternehmen unter- oder fairbewertet sind.


In der letzten Umfrage wollten wir in Erfahrung bringen, ob Unternehmen mit reichlich Nettoliquidität Dividenden ausschütten, Aktien zurückkaufen oder Ruhe bewahren sollen. Wie unsere Leser favorisieren wir auch die Ruhe, die gut finanzierte Unternehmen in kommenden Krisen zur Stärkung der Marktposition über intensive Marketingmaßnahmen oder Übernahmen nutzen können.

Aber wie steht es mit dem eigenen Portfolio?


Die Bewertungen sind hoch. Für den amerikanischen Markt wird immer noch ein Shiller-KGV von annährend 30 ausgerufen. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass Marktteilnehmer hohes Risiko gehen, ohne entsprechende Rendite. Das ist typisch für eine Blasenbildung und die Exzesse liegen in der Natur des Kapitalismus.
Mit Cash zum Reichtum

Aktuell haben es fundamentale Investoren  wirklich schwer, unterbewertete Unternehmen zu finden. Es ist Geduld gefragt. Das ist erstmal unmenschlich, wie Charlie Munger beschreibt, aber erfolgreich wegen der Vermeidung von Fehlern.

“Man muss sehr geduldig sein, man muss warten, bis etwas daher kommt, was sich zu dem Preis, den man bezahlt, aufdrängt. Es läuft der menschlichen Natur zuwider, einfach den ganzen Tag untätig dazusitzen und zu warten. Für uns ist das leicht, denn wir haben eine Menge andere Dinge zu tun. Aber können Sie sich vorstellen, dass ein ganz normaler Mensch fünf Jahre lang dasitzt und nichts tut? Man fühlt sich nicht aktiv, man fühlt sich nicht nützlich und deshalb tut man etwas Dummes.“

Rhön-Klinikum AG - Aufbau eines Klinikkonzerns durch Eugen Münch

Entstehung einer der größten Krankenhauskonzerne aus einer Klinik in Bad Neustadt an der Saale - die Rhön-Klinikum AG 

Erfolgsgeschichte aus der Pleite

Rhön Klinikum in Bad Neustadt an der Saale
rhoen-klinikum-ag.com

Eugen Münch übernahm 1970 die Abschreibungsgesellschaft, in der sich das Krankenhaus in Bad Neustadt an der Saale befand. Nach Abschluss der Sanierung 1974 gründete Münch im April die neue Gesellschaft Rhön-Klinikum GmbH. Daraufhin folgte die stückweise Erweiterung des Klinikums in Bad Neustadt an der Saale.

1984 eröffnete die Herz- und Gefäß-Klinik in Bad Neustadt. Die Rhön-Klinikum GmbH wurde 1988 in eine AG umgewandelt. Die erste Ausgabe von Vorzugsaktien erfolgte 1989 an den Börsen in Frankfurt und München. Damit ist die Rhön-Klinikum AG der erste an der Börse notierte Krankenhauskonzern in Deutschland. 

Buchempfehlung: Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene von Dr. Felix Johnson

Vermögen mit ETF und Einzelaktien aufbauen - ein Einblick in das Buch von Dr. Felix Johnson

Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene von Dr. JohnsonViele Bücher beschäftigen sich mit dem Thema Aktien, Anlagestrategien und Vermögensaufbau an der Börse. Unter diesen vielen möglichen Werken gibt es unterschiedliche Meinungen über das wirklich rentable Investieren an der Börse. Aber nur einige von ihnen sind in dieser Hinsicht zu
empfehlen. 

Ein lohnendes und vielversprechendes Werk über sinnvolles langfristiges Investieren ist das Buch "Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene - Vermögen mit ETF und Einzelaktien aufbauen" von Dr. Felix Johnson (der Contrarian) . Das in diesem Jahr erschienene Werk führt in die Grundlagen des Investierens ein und gibt dem Leser Handlungsempfehlungen für den langfristigen Vermögensaufbau. Gerade für Interessierte, die keine Experten an der Börse sind und trotzdem die Vorteile der Geldanlage in Aktien nutzen wollen, ist das Werk eine gute Anleitung, um mit wenig Aufwand eine akzeptable Rendite über einen langen Zeitraum zu erhalten. Jedes der 16 inhaltlichen Kapitel endet mit einem Merkposten, der wesentliche Inhalte knapp zusammenfasst. 

Gerade die Anlage in ETF-Fonds steht dabei im Mittelpunkt des Buches; eine der einfachsten und unkompliziertesten Arten, um an der Börse zu investieren. Der Autor und begeisterter Börsianer beschreibt auch deutlich, warum Aktien im Vergleich zu Immobilien flexibler und risikoärmer sind.

Daneben geht Johnson auch auf den Portfolieaufbau durch Einzelaktien ein. Hier stellt der Autor die wichtigsten Analysetools und Kennzahlen (Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert-Verhältnis, operative CashFlow-Rendite) zum Erkennen von unterbewerteten Aktien einprägsam und gut erklärt vor. Mit diesem vermittelten Wissen kann man sich leicht ein differenziertes langfristiges Portfolio aus Einzelaktien aufbauen.

Warren Buffett: Bitcoin und andere Kryptowährungen sind Spielerei, kein Investment

Warren Buffett: Bitcoin ist kein Investment.


Benjamin Graham hat die Definition des Investierens klar beschrieben und seitdem wird sie von den erfolgreichsten Investoren über lange Zeiträume umgesetzt.

"Ein Investment liegt immer dann vor, wenn nach einer gründlichen Analyse in erster Linie Sicherheit und erst im Anschluss daran eine zufriedenstellende Rendite steht." Benjamin Graham, 

Aber auch gestandene Investoren vergaßen die Definition, begeisterten Privatinvestoren mit Worten wie “There's a new world coming“ und setzten voll auf Bitcoin. Mit Erfolg oder Verlust, kein Mensch kann es jetzt mit Gewissheit sagen. Aber eins ist sicher, es ist keine Investition sondern Spekulation. Bitcoin zahlt keine Dividende, erwirtschaftet keinen regelmäßigen Cashflow und hat damit keinen Inneren Wert. Bitcoin bietet auch keine Sicherheit, sondern kann sich in Luft auflösen.

Wir müssen uns aufs Investieren besinnen und tolle Familienunternehmen suchen, mit guten Mitarbeitern, Innovationen und Produkten, welche auch in der neuen Welt Abnehmer finden. Ob diese Kunden dann in Bitcoin, Kryptowährungen oder anderen Mitteln zahlen, ist Nebensache. Gewiss ist, dass die Cashflows guter Familienunternehmen mit Wettbewerbsvorteil nachhaltiger wachsen werden und den Wert des Investments steigern als irgendwelche Preise von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen. Die Meinung vom besten Graham-Schüler Warren Buffett hören Sie im folgenden Interview (englisch).



Ihnen gefällt dieser Königsinvestor- Artikel?


Teilen Sie Ihn einfach mit Ihren befreundeten Investoren und/oder Unternehmern!

Mewa Textil-Managment AG europäischer Marktführer in Familienhand

Neues Konzept macht Familienunternehmen zum Marktführer in Europa

Geschichte eines deutschen Mittelständlers

Oft ist es für kleine als auch große Unternehmen eine Belastung sich um Kleidungsstücke und Putzmaterialien zu kümmern, die entscheidend von dem eigentlichen operativen Geschäft des Unternehmens ablenken. Dies hat Hermann Gebauer 1908 erkannt und die Mewa Textil-Managment gegründet. Das grundsätzliche Geschäftskonzept bezieht sich auf die Vermietung, Pflege und Austausch von Putzlappen. Damit nimmt die Mewa den Unternehmen die Belastung der Putzlappen z. B. zur Reinigung von Maschinen ab.


Das Geschäftskonzept erfreut sich sehr großer Beliebtheit und gewinnt innerhalb kürzester Zeit viele Kunden. Zu Beginn des 2. Weltkriegs 1939 zählt das Unternehmen bereits 1.200 Angestellte in 14 Filialen mit 18.000 Kunden. 

Mewa beginnt sich breiter aufzustellen und bietet nun auch Arbeitskleidung, sowie Schutzkleidung an. Auch diese werden vermietet, gepflegt und ausgetauscht. Damit gelingt dem Unternehmen ein weiterer Vorstoß in den Markt und eine stärkere Bindung mit den Kunden. 


Marktführer im Bereich Unternehmenstextilien

Heute ist die Mewa Textil-Managment AG ein rund um Anbieter für alle Textilien, die im Unternehmen auftreten und gereinigt werden müssen. Selbst im Bereich Businesskleidung gewinnt Mewa stärker an Marktanteil. 

Die Mewa Textil-Managment AG im Überblick: 
  • 44 Standorte in 13 Ländern in Europa
  • 5.200 Mitarbeiter und 180.000 Kunden 
  • 335 Tonnen Textilien werden am Tag gewaschen
  • 5 neue Putztücher werden pro Sekunde produziert
  • 640 Mio. € Umsatz und ca. 100 Mio. € Gewinn im Geschäftsjahr 2016


Zum Konsolidierungskreis des Mewa Konzern gehören 35 Unternehmen in ganz Europa. Die Mewa Textil-Managment AG befindet sich weiterhin komplett in Familienhand. Die Mewa Stiftung wird durch Gabriele Gebauer im Aufsichtsrat vertreten.

Quellen: 
https://www.mewa.de/unternehmen/zahlen-fakten/ (Stand: 16.03.18)
https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet? session.sessionid=8a888914d71f125180a380667e3a8c16&page.navid=detailsearchlisttodetailsearchdetail&fts_search_list.selected=48bde509f5a7c4e1&fts_search_list.destHistoryId=88378 (Stand: 16.03.18)
https://www.mewa.de/unternehmen/historie/ (Stand: 16.03.18)


Das könnte Sie auch interessieren: 

Guy Spier wirft Blick auf zwei deutsche Familienunternehmen

Keine Panik: langfristiges Investieren bringt hervorragende Renditen

Cash ist ein Vorteil, kein Nachteil

Value Investor Martin Wirth im Interview

Fischer erklärt das Marktverhalten


Ihnen gefällt dieser Königsinvestor- Artikel?

Teilen Sie Ihn einfach mit Ihren befreundeten Investoren und/oder Unternehmern!

Erwin Hymer-Group will stärker wachsen und zieht einen Börsengang in Betracht

Die Erwin Hymer-Group will sich stärker mit ihren Partnern vernetzen. Gelingt das mit einem Börsengang?

Starkes Familienunternehmen im Wachstum 


erwinhymergroup.com
Die Erwin Hymer-Group verzeichnete in den letzten Jahren ein sehr starkes Wachstum durch einen Boom im Reisemobilgeschäft. Das Familienunternehmen aus Bad Waldsee kann auf eine lange erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken. Erwin Hymer begann mit dem Bau von Wohnmobilen im Jahr 1956. 

Heute erwirtschaftet das Unternehmen einen Umsatz von 2,1 Mrd. € und produziert 55.000 Fahrzeuge. Insgesamt arbeiten im Unternehmen 6.000 Mitarbeiter. Das Wachstum ist dabei enorm ersichtlich, der Umsatz des Unternehmens stieg vom Geschäftsjahr 15/16 bis 16/17 um 32%. Die Absatzzahlen stiegen im gleichen Zeitraum sogar um 38%. 
Hinter Hymer steckt, jedoch nicht nur eine Marke, sondern weitere 21 Marken im Bereich von Reisemobilen, Zubehör und Vermietung. Darunter größere Marken wie Dethleffs und LMC.


Grund für möglichen Börsengang


Im neuen Jahr stehen große Investitionen an, um das Wachstum des Unternehmens zu sichern. Hierzu überlegt die Familie Hymer den Kapitalbedarf nicht aus Fremdquellen zu decken, sondern die Eigenkapitalbasis weiter zu stärken. Momentan liegt die Eigenkapitalquote bei 40%, wodurch eine Fremdkapitalfinanzierung durchaus möglich wäre. 

Der Börsengang scheint nicht die bevorzugte Variante zu sein, aus Sicht der Gesellschafter und des Vorstandes. Die Erwin Hymer-Group war bereits seit 1990 an der Börse notiert, was für das Unternehmen einen viele höheren Verwaltungsaufwand bedeutete. Schließlich kaufte die Erwin Hymer Vermögensverwaltungs AG ab 2011 die an der Börse ausgegebenen Aktien zurück und die Börsennotierung endete. 




Der bevorzugte Weg des Vorstandes und der Familie scheint momentan die Aufnahme eines neuen Großinvestors zu sein. Damit umgeht das Unternehmen den höheren Verwaltungsaufwand und die Publizitätspflichten an der Börse. 

Wir hoffen natürlich auf einen Börsengang des Familienunternehmens Erwin Hymer-Group, um die Möglichkeit zu bekommen in ein weiteres starkes Familienunternehmen mit guten Zukunftsaussichten zu investieren, wenn die Bewertung an der Börse gerechtfertigt ist.

Quellen: 
http://www.erwinhymergroup.com/unternehmen/uebersicht.php?lang= (Stand: 14.03.18)
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/schwaebische-zeitung-richtige-weichenstellung-kommentar-zum-moeglichen-boersengang-der-erwin-hymer-gruppe-6025734 (Stand: 14.03.18)
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/?navi=UNTERNEHMEN_SUBNAV_MITTELSTAND_1980084 (Stand: 14.03.18)


Das könnte Sie auch interessieren:


Munger: Wenn Sie reich werden wollen, benötigen Sie?

Familienunternehmen performen besser

Deutsches Finanzamt bestraft Familienunternehmen durch unverständliche Regeln

Buffett entwickelte den heiligen Gral des Investierens. Warum?

Bertrandt, ein Ingenieurdienstleister mit Inhaber Porsche?

Ihnen gefällt dieser Königsinvestor- Artikel?



Teilen Sie Ihn einfach mit Ihren befreundeten Investoren und/oder Unternehmern!

Frank Fischer: mehr spekulieren mit Gold, weniger investieren in Aktien

Frank Fischer feiert das 10 jährige Jubiläum und spekuliert am Jahresanfang mit Gold


Fischer ist eigentlich ein ehrenwerter Value Investor und orientiert sich an der Vorgehensweise von Warren Buffett. Mit seiner Strategie hat er in den letzten 10 Jahren eine hervorragende Rendite von knapp 11% p.a. erzielt.  Nun hat er aber offenbar den Weg des Spekulanten eingeschlagen und eine Gold-Position aufgebaut. Warum wollen wir wissen! Sind die Aktienbewertungen zu hoch? Oder sind die Zinsen zu niedrig? Haben wir eine Hyperinflation? Woran liegt es?  Das erklärt uns Frank Fischer in seinem Interview mit Andreas Franik.

Prem Watsa: Fehler gemacht, daraus gelernt und strategiegetreu weiter gemacht

Value Investoren machen Fehler und lernen daraus.


Prem Watsa gehört sicher nicht zu den glücklichsten Value Investoren der letzten drei Jahre. Durch seine Absicherungsgeschäfte vor der Trump-Wahl und sein Anleihenportfolio hat er kein Geld vermehren können und auch seine größten Positionen wie IBM und Blackberry laufen nicht rund. Warum sollte man dennoch auf den Value Investor Prem Watsa achten?
Er hat ein optimal eingestelltes Fahrgestell, so würde man es im Rennsport sagen. Seine Versicherungen bringen kontinuierliche Beiträge. Einen Float, der es in der Krise ermöglicht, gute Investments zu tätigen. Aus unserer Sicht befindet sich Prem Watsa in einer glücklichen Position, ähnlich wie Tom Gayner und Warren Buffett. Angenommen er setzt sein Setup und insbesondere das Indien Exposure vernünftig in der Krise um, können sich seine Investoren über gute Gewinne freuen. Seine Strategie bleibt vielversprechend, erfahren sie in dem Video mehr (englisch).

Neues DAX- Mitglied - Chemiekonzern Covestro verdrängt ProSiebenSat.1, kurzfristig?

Wiedermal schafft es ein Chemiekonzern unter die Top 30 - Covestro steigt auf


Das Geschäft mit Kunststoff als Werksstoff boomt, deshalb schafft es der Werksstoffkonzern Covestro den Medienkonzern ProSiebenSat.1 aus der Riege der 30 größten deutschen Unternehmen zu verdrängen. An sich ist Covestro für den privaten Endnutzer noch sehr unbekannt, trotzdem werden Materialien des Konzerns in vielen Produkten aus dem Alltag wie Innenausstattung von Fahrzeugen und PC-Gehäuse verbaut. Hauptsächlich in der Automobilindustrie werden oft Bauteile,  Schaumstoffe und Isoliermaterialien aus Kunststoff verbaut.
Covestro ist am Zyklushoch

Investmentpotenzial von Covestro


Warren Buffett: mit zwei Anlageentscheidungen 13,3 Prozent p.a. über 10 Jahre erzielt

Warren Buffett mit Einfachheit und Geduld zu 13,3 Prozent p.a.


Durch die Serie "Bad Banks" ist die Finanzwelt inbesondere das Investmentbanking wieder in aller Munde. Die Facetten der Finanzwelt wie Stress, Komplexität, schlechte Atmosphäre, Intrige und Existenzangst kommen zum Vorschein. Aber es geht auch anders und das zeigt uns Warren Buffett schon über einige Jahrzehnte mit großen Erfolgen.

Auch in seinem letzten Berkshire Hathaway Letter hat er einige Erfolge mit Einfachheit und ohne Stress erreicht. Zum Beispiel war seine erfolgreiche Wette gegen Dachfondsmanager ein großer Gewinn für die gemeinnützige Organisation Girls Inc. aus Omaha und ihn. Die Wette haben wir Ihnen ausführlich in einem früheren Beitrag "Warren Buffetts Langzeitwette gegen teure Fonds" beschrieben. 
Mit Geduld und Einfachheit die Dachfonds geschlagen

Mit zwei Anlageentscheidungen alle Dachfonds der Wette geschlagen


Nun das besondere:

Windmöller&Hölscher einer der wichtigsten deutschen Mittelständler

Immer führend im Ranking der wichtigsten deutschen Mittelständler Windmöller&Hölscher KG

Das von "Die Deutsche Wirtschaft" erstellte Ranking der Top 10.000 Mittelständler gibt einen Einblick in die Basis der deutschen Wirtschaft. Hierbei geht es nicht nur um Umsatz, Gewinn und Größe, sondern um viele andere Indikatoren die einen deutschen Mittelständler auszeichnen, z. B. Geschichte, Philosophie, Nachhaltigkeit und Qualität. 


Das Ranking betrachtet Unternehmen zwischen 25 Millionen bis 1 Milliarde Euro Umsatz. Eines der am top mittelständischen Unternehmen in diesem Ranking ist die Windmöller&Hölscher KG. 

Paradebeispiel eines mittelständischen Unternehmens Windmöller&Hölscher KG

Das Maschinenbauunternehmen aus Lengerich entwickelt Systeme im Bereich Verpackung und agiert als rundum Partner für ihre Kunden zur optimalen Gestaltung der effizienten Verpackung. Gerade in Zeiten des Onlinehandels nimmt diese Branche eine größere Bedeutung ein und wächst kontinuierlich. 


Das Familienunternehmen wurde bereits 1869 in Lengerich von Gottfried Windmöller und Hermann Hölscher gegründet und beschäftigte sich von Anfang an mit der Verarbeitung von Papier zu Kapseln und Tüten. Nach einer drohenden Demontage nach dem 2. Weltkrieg, die glücklicherweise abgewendet werden konnte, erweiterte das Unternehmen seine Fachkompetenzen und zählt bereits 1958 über 1000 Mitarbeiter. Mit dem zunehmenden internationalen Erfolg gründet das Unternehmen in verschiedenen Ländern neue Handelsunternehmen z. B. Windmoeller & Hoelscher do Brasil Ltda., Windmöller & Hölscher AG 1974 und Vertriebs- und Servicegesellschaft Windmoeller & Hoelscher Corporation in den USA 1977. 

Der Konzern Windmöller & Hölscher KG erzielte einen Umsatz von über 800 Mio. €. Die Mitarbeiterzahl lag 2016 bei 2.700 Angestellten. Als Komplementär der KG tritt die Windmöller & Hölscher Verwaltungs SE auf, dadurch sind ihre Vorstandsmitglieder Peter Steinbeck und Jürgen Vutz  für den Konzern einzelvertretungsberechtigt.

Das könnte Sie auch interessieren: