Beteiligung der Arbeitskräfte am Unternehmen schaffen neue Anreize zur Leistungssteigerung

Können Beteiligungen der Angestellten an Familienunternehmen als Anreiz dienen?

Versammlung von Arbeitnehmern
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Viele große Konzerne und Aktiengesellschaften bezahlen ihre Angestellten teilweise mit Aktien und Optionen zur Beteiligung am Unternehmen. Doch ist das auch auf mittelständische Familienunternehmen anwendbar?

Vorteile für das Unternehmen


Die Arbeitnehmer sind durch eine Beteiligung an den Konzernen stärker motiviert, eine gute Arbeit zu machen. Die Qualität und Quantität des Teilhabers nimmt zu, da dieser direkt vom Gewinn und vom Wert des Unternehmens profitiert. Der Arbeitnehmer ist eher bereit Überstunden zu leisten.
Zudem haben die Aktionäre, die auch gleichzeitig Angestellte sind, mehr Wissen und Informationen über das Unternehmen und können bei der Hauptversammlung besser über die Zukunft der Aktiengesellschaft entscheiden. 

Der prozentuale Anteil der Arbeitnehmer an einer großen Aktiengesellschaft ist gering und verändert dadurch die Gesellschafterstruktur nur minimal. 


Vorteile für Arbeitnehmer


Der Arbeitnehmer fühlt sich als wichtiges Glied des Unternehmens und sieht einen nachhaltigen Sinn in seiner Arbeit. Zudem kann der Arbeitnehmer seine Zukunft durch seine Stimme bei der Hauptversammlung direkt beeinflussen. 

Auch im Bereich der Informationen hat der Arbeitnehmer durch die Beteiligung einen Vorteil. Als Teilhaber erhält man generell andere Informationen über die Lage des Unternehmens, Entwicklung und Zukunftschancen. Dies kann ein Arbeitnehmer im Arbeitsleben umsetzen und seine Arbeitsleistung den Bedürfnissen des Unternehmens anpassen. 



In Familienunternehmen


Familienunternehmen sind meistens in der Rechtsform der GmbH geführt, damit gestaltet sich die Aufnahme von Angestellten als Gesellschafter sehr schwierig. In den meisten Fällen haben nur Arbeitnehmer in hohen Positionen eine Chance auf eine Beteiligung am Unternehmen. 

In der Rechtsform der GmbH ist die Aufnahme eines neuen Gesellschafters sehr aufwendig und zahlt sich meistens nicht aus. Gerade wenn es um mehrere hundert weitere Beteiligungen mit niedrigen prozentualen Anteilen geht. 

Weiterhin ist zu bedenken, dass ein Familienunternehmen meistens über mehrere Generationen besteht und die Familie generell als Hauptteilhaber auftritt. Der Familie ist bewusst das Gesellschaftsanteile die einmal weggegeben worden, sehr schwierig wieder zu bekommen sind. 

Fazit


Für sehr große Familienunternehmen ist die Beteiligung von Angestellten eine gute Möglichkeit die Motivation, Arbeitsleistung und Identifikation mit dem Unternehmen zu heben. Bei mittelständischen Familienunternehmen, die als GmbH bestehen, ist meistens eine Beteiligung von Angestellten außerhalb der führenden Positionen zu aufwendig. Die Kosten-Nutzen- Analyse ist meistens negativ.


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