Rosenbauer - Internationales Familienunternehmen in 6. Generation rettet Menschenleben

Ausrüster der Feuerwehr und Familienkonzern in 6. Generation

Bild Rosenbauer
rosenbauer.com
Die Geschichte des Unternehmens ist stark an den Bedarf der Feuerwehr im Wandel der Zeit gebunden. Bereits seit dem Beginn der Tradition versucht Rosenbauer, die Technik der Feuerwehr weltweit ständig zu verbessern. Der österreichische Konzern ist weltweit der führende Hersteller für Feuerwehrtechnik und heute in über 100 Ländern vertreten. 

Meilensteine der Geschichte von Rosenbauer


1863 gründete Johann Rosenbauer ein Handelsgeschäft für Feuerwehrbedarf in Linz, damit begann die lange und erfolgreiche Geschichte des Familienunternehmens. Die wirkliche Produktion der Feuerwehrgeräte startete das Unternehmen 1906. Das erste Feuerwehrfahrzeug der Firma Rosenbauer wurde 1919 gefertigt. 

Bereits in den frühen 1920er Jahren begann Rosenbauer mit dem Export nach China und trieb damit die Internationalisierung voran. Bereits 1976 nahm der Export über 50 % der gesamten Verkaufszahlen ein. Das Unternehmen gründete Vertriebsgesellschaften in der Schweiz, Spanien und Singapur. 

Der Börsengang der Rosenbauer International AG folgte 1994. Auch in den USA erschloss Rosenbauer ein neues Geschäftsfeld. Der Konzern übernahm verschiedene Gesellschaften und formte ein neues Rosenbauerunternehmen in den USA. 



Der Expansionskurs ging weiter, die Märkte Russland und Süd Afrika wurden in den frühen 2000er Jahren erschlossen. Der größte Abnehmer zu dieser Zeit ist Saudi Arabien. 2014 wurde die letzte Auslandsgesellschaft in den UK gegründet.

Momentane Lage von Rosenbauer


Das Unternehmen ist zu 51 % im Eigentum der Familiengesellschaft Rosenbauer Beteiligungsverwaltung GmbH, damit ist das Unternehmen noch sehr stark von der Familie geprägt.
Der Rosenbauer Konzern erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von 870,8 Mio. €, der Gewinn je Aktie beläuft sich auf 3,46 €. Der Auftragseingang steigt dauerhaft, das Unternehmen befindet sich in einer guten wirtschaftlichen Lage bis Ende 2016. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 lief nicht viel zusammen und  der Gewinn je Aktie sank von 1,8 € auf 0,5 €. Politische Unsicherheit und die Öl- und Gaspreisabhängigkeit der wichtigen Märkte wie Saudi Arabien führten zu schwacher Auslastung und machen den Unternehmen im Geschäftsjahr 17 zu schaffen. Dank Effizienzsteigerungen konnte im dritten Quartal die EBIT (Betriebsergebnis) wieder um 42% auf 12,1 Mio.€ gesteigert werden. Das Management wertet es als erstes Anzeichen für Besserung.

Investmentpotenzial Rosenbauer


Durch den wesentlichen Dämpfer der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr kann das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis nicht zur normalisierten Bewertung herangezogen werden, deshalb nehmen wir das Graham KGV mit den durchschnittlichen Gewinnen der letzten 10 Jahre. Das Graham- KGV von Rosenbauer liegt bei 15 und signalisiert das Rosenbauer noch innerhalb der nächsten 7 bis 10 Jahre um jährliche 3 % im Gewinn je Aktie wachsen muss um den gegenwärtigen Kurs zu rechtfertigen (laut Graham Wachstumsformel).

Quellen: 
https://www.rosenbauer.com/fileadmin/user_upload/group/Graue_Boxen/Rosenbauer_Geschaeftsbericht_2016.pdf (Stand: 28.11.17)
https://www.rosenbauer.com/de/de/group/investor-relations/die-aktie/aktionaersstruktur (Stand: 28.11.17)
https://www.rosenbauer.com/index.php?id=1321&L=0&region=2&cHash=9360469ed565600cbb9e2c2c59ebd3d3 (Stand: 28.11.17)

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