Rückzug der Familie Porsche und Piëch

Eigentümerfamilie will nicht mehr ins VW-Managment

Bild Porsche
 Quelle: porsche.com
Die Porsche Holding hält momentan 52 % der Anteile am Volkswagenkonzern und bestimmt damit die Richtung des Unternehmens. Die Familie will sich jedoch aus dem operativen Geschäft des Autobauers raushalten. Ferdinand Piëch soll der Letzte aus der Familie gewesen sein der bei Volkswagen Karriere machte.
Die Familien Porsche und Piëch wollen sich auf die Rolle des Eigentümers und Überwachers beschränken. Falls sich jedoch trotzdem ein Nachkomme der Familie anschickt, eine Führungsposition zu übernehmen, wäre dies nur mit 100 % Zustimmung aller Familienmitglieder der beiden Familien möglich. Das wäre eine Ausnahmesituation, da sich die Familien seit längeren zerstreiten und es zu verschiedenen Konflikten kommt.

„Es kann nur ein Externer die operative Verantwortung haben.“ Wolfgang Porsche

Der Verkauf der Anteile von Ferdinand Piëch an der Porsche Holding ist eine Reaktion auf einen solchen Streit, der aus dem Rücktritt von Piëch aus dem Aufsichtsrat von Volkswagen zurückzuführen ist. Insgesamt veräußert Ferdinand Piëch 14,7 % von seinen insgesamt 15 % an der Holding. Die größten Anteile gehen an seinen Bruder Hans Michel Piëch, der damit 25,1 % an der Familienholding hält und somit eine Sperrminorität inne hat. Der Sinn dahinter ist, dass die Piëch-Familie nicht von der Porsche-Familie überstimmt werden kann.
Hans Michel Piëch ist der neue starke Mann hinter Volkswagen. Man darf gespannt sein, wie er mit dieser Verantwortung umgeht.

Lesen Sie auch Daniell Porsche - die nächste Generation des Porsche/Piëch-Clans über den Konflikt in der Familie.

Hier finden Sie eine kleine Auswahl von Produkten der Marke Volkswagen:



Quelle:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/hans-michel-piech-neuer-starker-mann-in-der-familie/19626684.html (Stand: 9.4)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/hans-michel-piech-wird-groesster-einzelaktionaer-der-vw-mutter-a-1142242.html (Stand: 9.4)

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