Wann bin ich Millionär, wenn ich auf die tägliche Zigarettenschachtel verzichte?

Ein Raucher kann ohne Zigaretten zum Millionär werden, dank Zinseszinseffekt


Der Zigarettenkonsum ist in Deutschland stetig zurückgegangen. Dennoch raucht noch fast jeder Vierte nach Auskünften des deutschen Krebsforschungszentrums. Wer profitiert von den Rauchern? Der Staat hat durch Raucher regelmäßige Steuereinnahmen und die Zigarettenhersteller erwirtschaften hohe Gewinnmargen.

Aktuell liegt der Preis für eine große Schachtel mit 23 Zigaretten bei 7 EUR. Einige Raucher konsumieren eine Schachtel am Tag und werden damit jeden Tag mit 7 EUR zur Kasse gebeten. Im Monat sind das rund 210 EUR und im Jahr knapp 2520 EUR. Da kann sich der Staat freuen, denn da sprudeln die Einnahmen. Natürlich gibt es billigere Alternativen als Marken-Zigaretten, aber für uns war das schon Grund genug, das Spielchen nicht lange mitzumachen. Man muss nur daran denken, was 2.520 EUR pro Person und Jahr für ein toller Urlaub sein kann.

Als Investoren reizt uns natürlich noch eine andere Perspektive. Was könnte das Geld für Zigaretten durch den Zinseszins in 30 Jahren Wert sein? Oder anders gesagt: Wann bin ich Millionär, wenn ich die tägliche Zigarettenschachtel spare?

Exor: eine der größten Holdinggesellschaften in Familienhand agiert nach Value Investing Prinzipien

Exor N.V. verwaltet ein enormes Vermögen und hat die Kontrolle über viele große Unternehmen, wie Fiat oder Ferrari


Die Exor N.V. ist eine der größten Holdinggesellschaften der Welt kontrolliert durch Familie Agnelli. 52,99 % des Konzerns hält die Familie durch die Gionvanni Agnelli B.V.. Wiederum 34,21 % der Unternehmensanteile werden frei am Markt gehandelt. 

Die größten Beteiligungen des Unternehmens bestehen in FCA (Fiat-Chrysler) mit 29,18 %, CNH Industrial (Case, Iveco) mit 26,89 %, Ferrari mit 22,91 %, Juventus Turin mit 63,77 %, The Economist mit 43,40 % und in den Rückversicherer PartnerRe mit 100 %. 

Den größten Anteil des Gewinns trägt Fiat Chrysler Automobiles zum Portfolio der Familienholding bei, mit einem Jahresüberschuss von 3,8 Mrd. €. Zudem sind die Zukunftsaussichten des FCA Konzernes sehr gut, da sich die Marke Jeep in Asien und Südamerika sehr stark entwickelt und neue Absatzmöglichkeiten nach dem Zusammenschluss mit Chrysler entstehen. Die Familie Agnelli trauert um den am 25.7 verstorbenen CEO Sergio Marchionne, der FCA über die letzten 14 Jahre wieder auf Erfolgskurs gebracht hatte. 

Juventus Turin entwickelt sich sehr positiv mit einem jährlichen Gewinn von 400 Mio. €. Die Verpflichtung von Christiano Ronaldo

Value Investor Paramés: seit über 25 Jahren erfolgreich in Europa

Wer ist Francisco García Paramés?


Der Spanier Francisco García Paramés investiert schon mehr als 25 Jahre langfristig nach den Value Investing Kriterien.
Er wurde im Jahr 1963 in El Ferrol, Spanien geboren und absolvierte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Danach erlangte er einen MBA an der IESE Business School. Ein Großteil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte er bei der Value Boutique Bestinver und danach gründete er Cobas Asset Management.

Value Investing Stil von Francisco García Paramés


Typisch für einen Value Investor ist er ein unersättlicher Leser. Dadurch konnte er sich den Investmentansatz von Warren Buffett autodidaktisch beibringen.

Der Vermögensverwaltungsstil von Francisco García Paramés beruht auf der strikten Anwendung der Prinzipien des Value Investings. Als Vorbilder definiert er unter anderem den Ur-Vater Benjamin Graham, aber auch Warren Buffett und Peter Lynch. Wichtig für seinen Stil ist die gründliche Analyse, die Auswahl von Qualitätsunternehmen zu attraktiven Preisen und das geduldige Warten auf deren Wertsteigerung.

maxon motor AG - Ein Schweizer Familienunternehmen der Braun-Familie auf Erfolgskurs

Know-How von Maxon Motor macht E-Bikes für Kunden interessant

Maxon Motor Bild
maxonmotor.de
Maxon Motor hat über 50 Jahre Tradition und Erfahrung im Bau von Motoren und Antriebslösungen für Maschinen aller Art. Jetzt steigt das Unternehmen in die E-Bike Branche ein und setzt neue Maßstäbe für E-Bike Motoren. Der leistungsstarke Motor schafft eine Beschleunigung von 0 auf 30 km/h in nur 3 Sekunden. Auch an Steigungen ist er sehr effektiv und hilft dem Fahrer 1000 Höhenmeter in einer 11% Steigung innerhalb von einer halben Stunde zu überwinden. Zudem braucht die neue Antriebstechnologie weniger Strom als herkömmliche E-Bikes und ermöglicht so eine weitaus höhere Reichweite. 

Doch das Unternehmen kann nicht nur im Bereich der E-Bikes Erfolge verbuchen. Motoren von Maxon Motor waren bereits an vielen Fortschritten im Bereich Forschung beteiligt, unter Anderem Marsexpeditionen.

Geschichte des Familienunternehmens


Die im Jahr 1961 in Sarnersee gegründete Interelectric AG diente zuerst als Produktionsstätte des Frankfurter Elektrokonzerns Braun. Die Gründung war ein Resultat

Warren Buffett wird cleverer und flexibler Aktien zurückkaufen

Die Value Investoren Warren Buffett und Charlie Munger schaffen sich Flexibilität.



Berkshire Hathaway hat in einer kurzen Pressemitteilung eine Änderung für Aktienrückkäufe veröffentlicht. Das viel zitierte Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,2 ist ade. Nun können Aktienrückkäufe jederzeit getätigt werden, wenn sowohl Warren Buffett, Chairman und CEO von Berkshire, als auch Charlie Munger, Vice Chairman von Berkshire, glauben, dass der Rückkaufpreis unter dem konservativen Inneren Wert von Berkshire liegt.


Aktienrückkäufe können nach Bekanntgabe der Quartalszahlen eingesetzt werden, wenn die schnell liquidierbaren Mittel der Holding währenddessen nicht unter 20 Milliarden US-Dollar fallen.

Aktienrückkäufe schaffen Mehrwert für Aktionäre

Warren Buffett ist ein erfahrener Fuchs hinsichtlich Aktienrückkäufe, denn er hat mit seinen Beteiligungen an Apple und Coca-Cola schon oft von der steuergünstigen Variante, Geld den Aktionären zurückzugeben, profitiert.

Value-Blogger prägen Investoren. valueDACH bietet eine Belohnung

Warum sind Blogs von und für Value Investoren so wichtig?


Value- Blogger fördern durch ihr leidenschaftliches Engagement die Aktienkultur in Deutschland und sorgen dafür, dass Berichte zum Thema Value Investing jederzeit nachlesbar sind. Darüber hinaus kommt der Austausch mit Investoren mit geringer Erfahrung und die Weiterentwicklung des Erfahrungsschatzes jedes Investors nicht zu kurz. Insgesamt sind viele Blogger bestrebt, den Umgang mit Aktien in der Gesellschaft zu verbessern und langfristiges Investieren hinsichtlich rationalen Kriterien hervorzuheben.

Auf den meisten Blogs findet ein freier und transparenter Meinungsaustausch statt und es gibt keine redaktionelle Färbung, welche nur auf den Verkauf von teuren Produkten abzielt.
Die meisten Value Investoren sorgen dafür, dass ihre Beiträge spannend und wissenbringend gestaltet sind, ohne wie die allgemeinen Presse durch Angst und Gier den Klicks und Auflagen nachzujagen.

Ford denkt um und greift an - Möbeldesigner James Hackett als neuer CEO

Ford schwenkt zum Überholvorgang aus - Gelingt es gegen die starke Konkurrenz?


Im Vaterland des Autos - Deutschland -  beginnt die Aufholjagd. In direkter Konkurrenz mit VW, Skoda, Seat und Renault beginnt Ford Marktanteile zu gewinnen. Seit 2015 konnte der Anteil an abgesetzten Fahrzeugen von 7,3 auf 7,7 Prozent gehoben werden. Was sagt das aus? Kann Ford nicht nur beim Preis, sondern auch bei den Funktionen und im Design mit der starken Konkurrenz mithalten?
Ford Familie


Neues Management auf Wunsch der Familie



Bill Ford, der Urenkel des Gründers Henry Ford, berief James Hackett am 22. Mai 2017 zum neuen CEO des weltweit sechstgrößten Automobilherstellers und entließ den jahrelangen CEO Mark Fields. Trotz der Rekordjahre 2015 und 2016, missfiel dem Aufsichtsratschef Ford die Initiativlosigkeit des alten Vorstands. Es gab kaum neue Ideen für innovative Modelle mit Zukunftschancen. Die Familie Ford dachte nachhaltig und freute sich nicht sehr über die kurzfristigen Erfolge.

Die Investoren trauten dem amerikanischen Autokonzern auch nicht viel zu. Während der Dow Jones von 2015 bis 2017 um 29% zulegte, verlor die Ford-Aktie 33% ihres Werts. Bill Ford entschloss sich deshalb zu ungewöhnlichen Mitteln und setzte James Hackett, den ehemaligen CEO des Möbelherstellers Steelcase, als neuen Vorstandsvorsitzenden ein. Seine Managmentphilosophie "Design Thinking" soll Ford in der Zukunft mit selbstfahrenden und batteriebetriebenen Automobilen Erfolg bringen.

In Folge der Umstrukturierung wurden 11 der 17 Vorstandspositionen im Jahr 2017 neu besetzt.

Wie sieht die Zukunft von Ford aus?