Daniell Porsche über die Rollenverteilung der Familien im Porschekonzern

Daniell Porsche - die nächste Generation des Porsche/Piëch-Clans über den Konflikt in der Familie:

Daniell Porsche wird in der nächsten Generation des Porsche-Clans der größte Anteilseigner der Porsche AG. Seine Erbe ist ungefähr auf 1/8 der Anteile zu schätzen. 
Daniell Porsche beeinflusst den Volkswagen Konzern in Porsche Manier.
Daniell Porsche (Quelle: zukunft-ist-thema.at)
"Die Piëchs haben in der Porsche AG eher die Vater-Rolle, die Porsches die Mutter-Rolle übernommen und damit den kreativen Part."
Auf die Frage, "Sind die Porsches nicht die Richtigen, um einen Konzern so groß wie Volkswagen zu beeinflussen?" antwortet Daniell Porsche:

"Sie würden es einfach anders tun. Da gibt es in der Familie Piëch und bei Volkswagen eben die Stiere, die voranpreschen und sagen: Das ziehe ich durch. Dieses Phänomen, dass man sich nicht zurücknehmen kann, dass immer durchscheinen muss, was man persönlich geleistet hat, das sind die Porsches nicht so sehr."
Auch in der nächsten Generation des Clans scheinen die Konflikte zwischen Porsche und Piëch weiter zu bestehen.

Einige Modelle und Produkte der Marke Porsche:



Quelle: http://www.zeit.de/2012/41/Daniell-Porsche (Stand:7.11.2016)

John M. Templeton: nur antizyklisches Investieren bringt überdurchschnittliche Renditen.

Der Templeton Growth Fund Class A zählt noch zu den weltweit größten und erfolgreichsten Investmentfonds
Templeton (Quelle: templetonworldcharity.org)

Value-Investor Sir John Marks Templeton bestätigte auch mit seiner  Leistung von rund 14,5 % p.a. das Prinzip des antizyklischen Investierens.

"Es ist unmöglich, überdurchschnittliche Renditen zu erreichen, wenn man nicht anders handelt als die Mehrheit."
Quelle: https://normanrentrop.de/renditen/

Während seiner Tätigkeit von  1954 bis 1992 konnte Sir John Marks Templeton eine jährliche Rendite von 14,5 Prozent erzielen. In diesem Zeitraum wurden aus rund 10000 US-Dollar rund 2 Millionen US-Dollar. Der Templeton Growth Fund Class A zählt noch zu den weltweit größten und erfolgreichsten Investmentfonds und kann seit Auflegung am 29.11.1954 rund 10,33 Prozent p.a. (43621 Prozent kumuliert, 30.09.2016) erzielen.

weiterführende Literatur:



Karl-Erivan Haub zur steigenden Bedeutung des E-Commerce

Karl-Erivan Haub - Geschäftsführer der Tengelmann-Gruppe über die Revolution des Marktes durch den Online-Handel:

"Was wir erleben ist, eine schöpferische Zerstörung. Eine Revolution"
Die Tengelmann-Gruppe ist in Zalando und Lieferheld investiert.
Karl-Erivan Haub (www.lz.de)

Karl-Erivan Haub baut seinen Familienkonzern in Richtung Online-Handel um. Er trennt sich von der unprofitablen Lebensmitteleinzelhandelskette Kaisers-Tengelmann und setzt mehr auf Unternehmen die E-Commerce betreiben. Weitere Unternehmen seiner Gruppe sind die OBI-Baumärkte und der Textildiscounter KiK. Im Bereich des Online-Handels ist Tengelmann in Zalandu.U.o, baby-markt.de und Lieferheld investiert.
"Entweder man lehnt sie ab und wird abgehängt, oder man umarmt sie."

Haub sieht sehr großes Potenzial in dem neuen Geschäftsmodell und zählt zu Deutschlands größten Wagnis-Investoren. Den Bereich des Lebensmitteleinzelhandels will Haub komplett abspalten mit dem bereits geschehenen Verkauf von Plus und den bevorstehenden Verkauf von Kaisers-Tengelmann. Damit geht eine 120- jährige Firmengeschichte zu Ende. Die Entscheidung traf auf starke Kritik und Unverständnis. Gerade sein Vater Erivan Haub kann den Umbau nicht nachvollziehen. Seine Mutter steht jedoch auf seiner Seite und sieht ebenfalls großes Potenzial im Onlinehandel.
"Für mich ist das wie die Erfindung des Buchdrucks. Es wird die Welt restlos verändern. Schade, dass ich das wohl nicht mehr alles erleben kann" (Helga Haub)


Quelle: web.de

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Philip A. Fisher: Chance bei gekappten Prognosen?

Prognosesenkungen können für die Stärke eines Unternehmens sprechen, so Philip Fisher
Fisher ( stroke.ahajournals.org/)

Investor Philip A. Fisher: Prognosesenkungen können auch eine Chance sein!

"Nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit werden sich einige Projekte als kostspielige Fehlschläge erweisen. Bei anderen wird es unerwartete Verzögerungen oder hohe Kosten in der Anlaufphase der Produktion geben. Über Monate hinweg werden solche zusätzlichen und unvorhergesehenen Kosten die sorgfältigen Gewinnprognosen für das Unternehmen insgesamt über den Haufen werfen. Solche Enttäuschungen sind ein unvermeidlicher Bestandteil auch des erfolgreichsten Geschäfts. Begegnet man ihnen offen und überlegt, sind sie nichts weiter als ein Teil der Kosten des anschließenden Erfolges. Oft sprechen sie eher für die Stärke als für die Schwäche eines Unternehmens. Für ein Investor kann es ein wertvoller Fingerzeig sein, wie ein Management auf solche Ereignisse reagiert."
Gekappte Prognosen führen meistens zu kräftigen Kursrückschlägen und bieten Chancen für Investoren, welche die Managementqualität in die Investmentstrategie implementiert haben und das Management genau beobachten, ob es im Sinne des Investors bzw. der Gründerfamilie handelt. Beim dänischen Insulinhersteller bleibt die Entwicklung abzuwarten, jedoch sind die Treiber wie Fehlernährung und Bewegungsmangel weiterhin intakt. 

Aus dem Buch Profi- Investment - Strategie von Fisher steht das Zitat.


Ferdinand Piëch zum amerikanischen Markt

Ferdinand Piëch über Probleme den amerikanischen Markt zu verstehen:

Piech hat Probleme den amerikanischen Markt zu verstehen.
Ferdinand Piëch (kaeferblog.com)
"Wir verstehen Europa, wir verstehen China und wir verstehen Brasilien, aber wir verstehen die USA bislang nur in einem begrenzten Maße."
Quelle: autobild 2013




Anmerkung:
Bereits 2013 wusste Ferdinand Piëch, dass die USA ein sehr schwer zu kontrollierender Markt ist. Die Schwankungen zwischen staatlichen Umweltnormen und großen umweltschädlichen Motoren ist in der USA kaum vorauszusehen. Dies brach dem VW-Konzern 2015 in Folge des Abgasskandals das Genick. Das Volkswagen kein amerikanischer Konzern ist macht die Lage nur noch schlechter. In Folge sind jetzt ca. 15Mrd.€ Schadensersatz in den USA fällig.


Benjamin Graham: sind Qualitätsaktien zum hohen Preis spekulativ?

Qualitätsaktien zum hohen Preis sind spekulativ
Benjamin Graham

Value Investor Benjamin Graham meint Qualitätsaktien zum hohen Preis sind Spekulationskäufe.:

"Unserer Ansicht nach machen die hohen Kurse, die für die besten Aktien gezahlt werden, diese Käufe tatsächlich zu Spekulationskäufen, weil Sie ein zukünftiges Wachstum erfordern um sie zu rechtfertigen. Folglich sind Anlagengeschäfte mit Aktien, so wie wir sie definieren, im mittleren Bereich der Börse anzusiedeln und liegen zwischen Emissionen mit niedrigem Kurs, die aufgrund von zweifelhafter Qualität spekulativ sind und gut bewährten Emissionen, die gleichwohl aufgrund ihres hohen Kurses spekulativ sind."
Was passiert, wenn man die gehobenen Erwartungen des Marktes nicht erfüllen kann, sieht man sehr gut an der kurzfristigen Kursentwicklung der Unternehmen GEA Group AG und Novo Nordisk. Viele deutsche Investoren haben es auch sehr schmerzhaft während der Dotcom-Blase gespürt. Das verdeutlicht die Bedeutung des Zitats, Das Bonmot von Benjamin Graham steht im empfehlenswerten Buch "Die Geheimnisse der Wertpapieranalyse: Das Standardwerk des modernen Investierens."


Howard Marks ergänzt zur Bedeutung des Preises:
"Die meisten Anleger glauben, Qualität und nicht etwa der Preis sei der Maßstab dafür, ob eine Geldanlage riskant ist. Doch qualitativ hochwertige Aktien können riskant und Vermögenswerte niedriger Qualität können sicher sein. Es ist allein eine Frage des Preises, den man für sie bezahlt"
Quelle: Marks(2012): Der Finanz-Code: Die Erfolgsphilosophie des letzten großen Investors

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Erich Sixt - Gründer der Sixt AG zum Laissez-fair-Führungsstil (Gewähren lassen):

Laut Sixt ist die besten Mitarbeitermotivation Eigenverantwortung.
Erich Sixt (Quelle: autohaus.de)
"In der freien Marktwirtschaft ist es wie auf der Straße: Die Schnelleren überholen die Langsamen. Auf die Überholspur kommt aber nur, wer dafür sorgt, daß sich seine Mitarbeiter sämtlich als Unternehmer fühlen und auch entsprechend handeln dürfen. Die beste Motivation ist immer noch, den Menschen Eigenverantwortung zuzugestehen."
Quelle: FAZ

Die Sixt AG setzt auf einen Laissez-faire-Führungsstil des "Gewähren lassens". Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass die Mitarbeiter in Eigenverantwortung Entscheidungen für das Unternehmen treffen und die Konsequenzen zu tragen haben. Man erreicht damit ein Umdenken der Mitarbeiter in ein unternehmerisches Denken, was natürlich für das Unternehmen sehr förderlich sein kann.