Charlie Munger: Warum sind Value Investoren sparsam?

Die meisten Value Investoren sind sparsam! Warum?

Value Investor Walter Schloss hat seine Anlagefirma aus einem sehr kleinen Zimmer herausgeführt. In der Berkshire Hathaway Zentrale arbeiten rund 25 Mitarbeiter in einem sehr kleinen Raum zusammen. Warum ist das so?

Kann sich das große Konglomerat aus Omaha keine prunkvolle Zentrale leisten? An den finanziellen Mitteln dürfte es nicht scheitern. Bloß, Value Investoren sind aus Prinzip sehr sparsam, denn Sie wissen über die Macht des Zinseszins-Effekts und können die Opportunitätskosten sehr gut einschätzen.

Sie vergleichen automatisch den Wert des heutigen Konsums mit dem Wert von größeren Konsummöglichkeiten in der Zukunft. Zum Beispiel geht mir da immer der 5 € Burger durch den Kopf. Was könnten diese 5 € in 10 oder 20 Jahren sein?


Bei einer Verzinsung von 10% p.a. stehen nach einer Dekade rund 12,97 € , also ein ordentliches Schnitzel zur Verfügung oder nach zwanzig Jahren - ein gutes Rumpsteak im Wert von 33,64 €. Lecker!






Das Ergebnis dieser Überlegungen ist Sparsamkeit und wenn man dieses Denken verinnerlicht ist es scheinbar ein sicherer Weg ins Glück, so Charlie Munger:


"Mozart [..] hat sein ganzes Leben hindurch mehr Geld ausgegeben als er hatte - das ist ein sicherer Weg ins Unglück"



Quelle: Griffin (2016): Charlie Munger: Ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen S. 132


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Machtkampf in Deutschlands größten Fleischkonzern

Clemens Tönnies im dauerhaften Streit mit seinem Neffen um die Macht im Tönnies-Konzern

"Ich werde, wenn nötig, bis zur letzten Instanz für mein Recht kämpfen." 
Im größten deutschen Fleischkonzern gibt es Streit um die Mehrheit und somit um die Macht im Konzern. Sowohl der Geschäftsführer des Unternehmens Clemens Tönnies, als auch seine Neffe Robert Tönnies halten 50 % des Konzerns.

Das doppelte Stimmrecht, was Clemens Tönnies bis 2015 inne hatte wurde vom Oberlandesgericht Hamm aberkannt. Sein Bruder Bernd Tönnies, der Firmengründer des Fleischkonzerns verstarb 1994. Daraufhin schenkte Robert Tönnies, der Erbe der Anteile, seinem Onkel Clemens 5 % des Unternehmens. Clemens übernahm die Führung des Fleischkonzerns. Robert Tönnies versucht den Vertrag nun rückgängig zu machen. Er argumentiert mit arglistiger Täuschung, groben Undank etc. Eine Entscheidung durch das Landesgericht Bielefeld ist in dieser Sache noch nicht gefallen. Falls Robert Tönnies den Prozess gewinnt, hält er 55 % der Anteile des Unternehmens und hätte so Clemens Tönnies entmachtet.

Bild Koenigsinvestor.deBis zu einer Entscheidung des Gerichtes strebt Robert Tönnies weitere Verfahren gegen den Unternehmensleiter Clemens an. Hier geht es hauptsächlich um kleinere Umstände, wie Amtsenthebungsverfahren gegen die Berater von Clemens Tönnies.

Der Konzern erwirtschaftet im Jahr 2015 einen Umsatz von 5,6 Milliarden € mit ungefähr 10.000 Beschäftigten.

Quellen:
https://www.welt.de/wirtschaft/article138191294/Toennies-und-doppeltes-Stimmrecht-an-falscher-Stelle.html (Stand: 29.1)
http://www.toennies.de/ueber-toennies.html (Stand 29.1)
http://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/693747/tonnies-umsatz-stagniert-schlachtzahlen-gesteigert (Stand: 29.1)

DAX und S&P 500 über- oder unterbewertet?

Was ist der DAX wert?

Werthaltigkeit von kurzfristigen Prognosen


Eine beliebte Frage am Anfang des Jahres ist: Wo steht der DAX am Jahresende? Einige Experten, Fondmanager und Vermögensverwalter äußeren sich liebend gerne zu diesem Thema. Aus unserer Sicht ist es reine Spekulation, denn keiner kann die Kurse vorhersagen! Dasselbe gilt für Öl, Gold  usw. Diese Ansicht teilt auch Charlie Munger mit uns, denn:

“ich lasse mir keine Prognosen erstellen, denn ich mag mich nicht so gerne auf meinem Schreibtisch übergeben“

Quelle: Buffett Speaks 2007

Auch Howard Marks hat dazu in seinem Memo “Expert Opinion “ Stellung genommen.


Was ist der DAX wert?


Wir wollen die Perspektive wechseln und einmal fragen: Ist der DAX zum gegenwärtigen Preis über-, fair- oder unterbewertet?
Die Bewertungsmetriken wie ein Kurs- Gewinn- Verhältnis von 19 sowie ein Kurs- Buchwert- Verhältnis von 2 müssten die Lage unserer größten Unternehmen gut wiedergeben.

Also ist es angemessen, sein Kapital mit einer Gewinnrendite (die Reziproke des KGVS) von knapp 5,3% für den Korb DAX zu verzinsen?

Wir konzentrieren uns vorwiegend auf Einzelinvestments und deren Bewertung und sind auch der Meinung, dass man so eine Aussage nicht ebenso belastbar für einen ganzen Korb von Aktien geben kann. Deshalb wollen wir hier nur eine Tendenz abfragen.

Ist der DAX tendenziell über, fair- oder unterbewertet?

Königsinvestor: Was ist der DAX wert?



Was ist das Aktienindex S&P 500 wert?


Der große Aktienindex von Amerika, also die größten 500 Unternehmen der USA, wird zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von  21 und zu einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 3 gehandelt. Halten Sie die Bewertung des Standard & Poors 500 für angemessen? Reicht Ihnen gegenwärtig eine Gewinnrendite von 4,7%?
In einer kleinen Umfrage am Rand der Webseite können Sie ihre Stimme abgeben und ein Gefühl dafür bekommen, wie Leute mit Interesse an Unternehmern und Investoren denken.

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Rocket Internet - die größte Onlineplattform außerhalb der USA

Oliver Samwer - Gründer von Rocket Internet über die Gründung eines Start-Ups:

„Zu viele Menschen glauben ihren eigenen Pressemitteilungen. Messt Erfolg nicht an Berichterstattung, sondern ökonomischem Einfluss. […] Betreibt ein Start-up wie eine Bäckerei: Backt am Morgen, verkauft über den Tag und zählt die Einnahmen in der Nacht! […] Fürchtet euch nicht davor, im Dreck zu leben. […] Geht zu McKinsey, wenn ihr gescheitert seid. Warum vorher? Jetzt seid ihr jung. Ihr solltet glücklich sein. Gott hat euch das Internet gegeben!“ 
Rocket Internet investiert über verschiedenste Fonds in weltweite Start-Ups. Momentan zählen über 500 Beteiligungen an Unternehmen zum Portfolio des Unternehmens. Die Fonds versuchen vielversprechende Start-Ups weltweit zu fördern und Beteiligungen zu erwerben. Hierzu zählt neben Rocket Internet der 2006 gegründete European Founders Fund und der 2013 gegründete Global Founders Capital.

Alles begann 1999 mit der Gründung von Alando.de, einem Online-Auktionshaus mit Vorbild des amerikanischen Auktionshauses ebay.de. Bereits nach 3 Monaten verkauften die 6 Gründer, darunter die Samwer-Brüder das Unternehmen an eBay für 43 Millionen $. Im Jahr 2000 gründeten die 3 Brüder mit weiteren Partnern die Jamba GmbH, die sich innerhalb kürzester Zeit zum Marktführer in Europa in Sachen Klingeltönen entwickelte. Nach 4 Jahren verkauften sie das Unternehmen für 273 Millionen €.

Value Investoren und Unternehmer2007 gründeten die Brüder dann Rocket Internet. Die bekanntesten Beteiligung des Unternehmens bestehen hauptsächlich an Zalando, Westwing und Home 24. Das Geschäftsmodell des Unternehmens konzentriert sich darauf amerikanische Geschäftsmodelle zu kopieren und auf dem europäischen Markt umzusetzen. Schätzungen zu Folge arbeiten in den Unternehmen, an den Rocket Internet Beteiligungen hält mehr als 35.000 Angestellte.

Das Ziel der 3 Brüder ist es die reichsten Menschen Europas zu werden.

Quelle: 
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/rocket-internet-samwers-rendezvous-mit-der-realitaet/14585612.html (Stand: 23.1)
https://www.rocket-internet.com/ (Stand: 23.1)

Warren Buffett bleibt optimistisch! Trump hin oder her. Warum?

Warren Buffett und die Zukunft Amerikas.


Lassen wir Buffetts Statement aus seinem letzten Shareholder Letter auf uns wirken:

“For 240 years it’s been a terrible mistake to bet against America, and now is no time to start. America’s golden goose of commerce and innovation will continue to lay more and larger eggs. America’s social security promises will be honored and perhaps made more generous. And, yes, America’s kids will live far better than their parents did.”

Quelle: Warren Buffett (2016): BERKSHIRE HATHAWAY INC. SHAREHOLDER LETTERS 2015, 8.

Frei übersetzt heißt sein Statement zu Amerika folgendes:

240 Jahre lang war es ein schrecklicher Fehler gegen Amerika zu wetten und jetzt ist auch nicht die Zeit damit anzufangen. Die goldene Gans Amerikas im Bereich Handel und Innovation wird weiterhin mehr und größere Eier legen. Amerikas soziale Versprechen werden geehrt und vielleicht noch großzügiger. Und, ja, Amerikas Kinder werden weit besser leben als ihre Eltern.

Warum ist sich Warren Buffett da so sicher?


Warren Buffett liefert sogar eine kleine Beispielrechnung zu diesem Thema. In dieser Rechnung setzt er sich mit dem amerikanischen Bruttoinlandsprodukt (Wachstum von rund 2 %) auseinander, was einige Amerikaner sehr beklagen.

“Some commentators bemoan our current 2% per year growth in real GDP – and, yes, we would all like to see a higher rate. But let’s do some simple math using the much-lamented 2% figure. That rate, we will see, delivers astounding gains. America’s population is growing about .8% per year (.5% from births minus deaths and .3% from net migration). Thus 2% of overall growth produces about 1.2% of per capita growth. That may not sound impressive. But in a single generation of, say, 25 years, that rate of growth leads to a gain of 34.4% in real GDP per capita. […] In turn, that 34.4% gain will produce a staggering $19,000 increase in real GDP per capita for the next generation. Were that to be distributed equally, the gain would be $76,000 annually for a family of four. Today’s politicians need not shed tears for tomorrow’s children.“

Quelle: Warren Buffett (2016): BERKSHIRE HATHAWAY INC. SHAREHOLDER LETTERS 2015, 7f.



Warren Buffett meint sinngemäß: Das Bruttoinlandsprodukt(BIP)- ein Wachstum von 2 % pro Jahr - erscheint wirklich sehr gering, jedoch können auch kleine Wachstumszahlen zu erstaunlichen Zugewinnen führen. Warum das so ist, wollen wir Ihnen an der Beispielrechnung von Warren Buffett erklären: Durch Zuwanderungen und Geburten verkleinert sich das BIP-Wachstum auf ein BIP-Wachstum von 1,2 % pro Kopf. Bei einem gegenwärtigen BIP pro Kopf von rund 55000 US-Dollar im Jahr nimmt das BIP bei einem Wachstum von 1,2 % im ersten Jahr um 660 US-Dollar auf 55660 US-Dollar zu. Im zweiten Jahr wächst das BIP, dank des Zinseszins-Effekts, auf 56328 US-Dollar an. Dies ist ein Anstieg von 1328 US-Dollar zum Anfangswert und eine Zunahme von 668  US - Dollar, also ein Plus von 1,2%, im zweiten Jahr. Wie der Zinseszins-Effekt wirkt, können Sie im folgenden Chart gut sehen.

BIP Zuwachs bei 1,2 % p.a., in 25 Jahren sind es 19000 US-Dollar


Auch nach Warren Buffetts Meinung kann bei einer jährlichen BIP-Zunahme von 1,2% nach 25 Jahren ein Gesamtgewinn von 19000 US-Dollar pro Kopf entstehen. Bei einer vierköpfigen Familie würde der Zuwachs rund 76000 US-Dollar betragen. Nach 40 Jahren nimmt der BIP je Kopf um absolute 33500 US-Dollar zu, was bei einem Vierpersonenhaushalt einer Zunahme von 134000 US-Dollar entspräche. Addieren wir die absolute Zunahme auf den gegenwärtigen BIP pro Kopf von rund 55000 US-Dollar resultiert ein BIP pro Kopf von 74000 US- Dollar nach 2,5 Dekaden, ( ein Wachstum von rund 34,5 %) und 88500 US- Dollar nach 4 Dekaden (ein Plus von rund 61 %).
Auch kleine Wachstumsraten können zu erstaunlichen Gewinnen führen. Das kann selbst Trumps Politik nicht verhindern ;-)

Trump gegen die deutsche Automobilindustrie

Kann Trump seine Drohungen gegen die Automobilindustrie durchsetzen?

„Sie können Autos für die USA bauen, aber sie werden für jedes Auto, das in die USA kommt, 35 Prozent Steuern zahlen.“ Donald Trump zukünftiger Präsident der USA
Donald Trump äußerte sich gestern in einem Interview erstmals zu der deutschen Politik und Wirtschaft. Er kündigte an gegen die Einfuhr von deutschen Autos vorzugehen, falls die Produktion aus der USA ausgelagert wird. Dies bezieht sich hauptsächlich auf den Bau des neuen BMW-Werks in San Luis Potosí in Mexiko. Aber kann er seine Drohungen wirklich wahr machen? 

Generell besteht natürlich die Möglichkeit Strafzölle auf gewisse Produkte zu erheben, das hätte jedoch weitreichende Konsequenzen in der ganzen Weltwirtschaft. Die Automobilindustrie ist global gesehen einer der bedeutendsten Industriezweige und damit einer der größten Arbeitgeber. Allein in Deutschland sind ungefähr 800.000 Angestellte in der Automobilindustrie beschäftigt. Dazu kommen ca. 350.000 Beschäftigte in der Automobilzuliefererindustrie. Somit sind in Deutschland ungefähr 1.200.000 Menschen in der Automobilindustrie beschäftigt. In den USA sind es ungefähr 1.500.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie.
Die USA stellen einen der größten Absatzmärkte der Welt dar, der mit diesen Strafzöllen sehr schnell abbauen würde. Jedoch ist die deutsche Automobilindustrie sehr stark vernetzt und Strafzölle würden nicht nur Konsequenzen in der Branche, sondern auch auf ganz anderen Zweigen der Wirtschaft haben. Dabei ist hauptsächlich an die Maschinenbauindustrie und die IT-Industrie zu denken. Die amerikanischen Strafzölle würden, also nicht nur deutsche Unternehmen, sondern auch amerikanische Unternehmen, sowie internationale Unternehmen treffen. 

Zudem ist davon auszugehen, dass auch amerikanische Autos nicht mehr günstig produziert werden können, da Zulieferteile dann auch mit Strafzöllen belegt werden und sehr große Automobilzulieferer deutsche Unternehmen sind.
 "Die amerikanische Autoindustrie wird dadurch schlechter, schwächer und teurer" Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel
Natürlich muss man auch mit einer starken politischen Reaktion der deutschen Regierung rechnen. Eine logische Konsequenz wäre die Erhebung von Strafzöllen für amerikanische Produkte. Zudem kann es europaweit zu Strafzöllen gegen amerikanische Produkte kommen, da Deutschland eines der stärksten Mitglieder der Europäischen Union ist.

Bild Koenigsinvestor.deEine Erhebung von Strafzöllen auf deutsche Autos hätte also nicht nur Konsequenzen für die Weltwirtschaft, sondern auch für die Weltpolitik. Es würde im schlimmsten Fall zu einer Art Handelskrieg zwischen Deutschland und der USA kommen.

Vorher sollte versucht werden diese Uneinigkeiten anders zu lösen.
"Dafür müssen die USA bessere Autos bauen." Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel
Quellen: 
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nach-interview-bmw-reagiert-gelassen-auf-trumps-drohungen-14667420.html (Stand: 17.1)
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/30703/umfrage/beschaeftigtenzahl-in-der-automobilindustrie/ (Stand: 17.1)
http://www.gaccmidwest.org/industrien/automobilindustrie/ (Stand 17.1)



Was haben wir von Value Investoren und Unternehmern gelernt?

Unser Value - Investoren und Unternehmer Rückblick im Jahr 2016


Was haben wir von Unternehmern und Value Investoren gelernt?

Sortiert nach Themen.

Cash und Schulden

„Wir hatten vor Beginn der Krise keine Schulden, und wir haben auch jetzt keine.“
„Alles, was wir tun, wird aus dem laufenden Geschäft finanziert. Und wir würden uns auch bei einer größeren Übernahme sehr schwer tun, dafür einen Kredit aufzunehmen“ von Hans Riegel dem Gründer von Haribo

"Geliehenes Geld hat keinen Platz im Investoren-Werkzeugkasten. An den Märkten kann jederzeit alles passieren." von dem Investor Warren Buffett
„Überschüssiges Geld ist ein Vorteil, kein Nachteil“ so Charlie Munger.

Vermögen


"Geld war nie meine Motivation. Ich weiß nicht mal, wann ich meine erste Million zusammen hatte." von Hans Riegel
"Kaufe eine Aktie, wenn du dir wünscht, dass dir das Unternehmen gehört - nicht wenn du dir wünscht, dass die Aktie steigt." von Warren Buffett

Bei Beiden steht nicht in erster Linie der Profit im Vordergrund, sondern das Unternehmen und dessen Wert. 

E-Commerce / Veränderung von Geschäftsmodellen


"Unser Ansatz ist, von der Unveränderung zu profitieren und nicht von der Veränderung. Genau wie mit Wrigley Kaugummis, die verändern sich nicht und ich glaube nicht, dass Kaugummis negativ vom Internet betroffen sein werden. Das ist die Art Geschäft, die ich mag." von Warren Buffett

"Was wir erleben ist, eine schöpferische Zerstörung. Eine Revolution"
"Entweder man lehnt sie ab und wird abgehängt, oder man umarmt sie." von Karl-Ervin Haub Geschäftsführer der Tengelmann-Gruppe

Ziele und Überzeugung


"Ich war von Anfang an fest davon überzeugt, dass BMW es schaffen wird. Es mussten nur die Fehler erkannt werden und es galt, sie entschlossen zu beseitigen." von Herbert Quandt Hauptaktionär von BMW

"Ihr Ziel als Investor sollte es einfach sein, zu einem vernünftigen Preis einen Teil eines leicht verständlichen Geschäfts zu kaufen, dessen Gewinne in fünf, zehn und zwanzig Jahren nahezu sicher erheblich höher ausfallen werden, als heute." von Warren Buffett

Marktbewegungen und Marktwirtschaft

"Marktbewegungen sind für den Investor nur insofern von praktischer Bedeutung, als sie entweder niedrige Kurse verursachen, zu denen man kauft, oder hohe Kurse, bei denen man Kaufzurückhaltung übt und gut beraten ist, zu verkaufen" von Benjamin Graham

"In der freien Marktwirtschaft ist es wie auf der Straße: Die Schnelleren überholen die Langsamen. Auf die Überholspur kommt aber nur, wer dafür sorgt, dass sich seine Mitarbeiter sämtlich als Unternehmer fühlen und auch entsprechend handeln dürfen." von Erich Sixt

Unternehmer und Value Investoren bei Königsinvestor

Wir blicken auf ein sehr interessantes und lehrreiches Jahr 2016 zurück. Seit vier Monaten konnten wir durch unsere Recherchen viel über die Einstellungen und Denkweisen von Unternehmern und Investoren lernen. Wir erfuhren viele neue Dinge über Unternehmen und Investmentstrategien, die unser Leben als Investor und Unternehmer nachhaltig prägen und langfristig große Erfolge gewährleisten.

Wir danken unseren Lesern, dass Sie dieses Interesse mit uns teilen.


Quelle: 
Griffin(2016): Charlie Munger: Ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen.
Graham (2016): Intelligent Investieren.
 Miller (2016): Warren Buffetts fundamentale Investment-Geheimnisse: Die Essenz der Partnership Letters des erfolgreichsten Investors aller Zeiten.
Greenblatt(2011): Die Börsen-Zauberformel: Wie Sie den Markt mit Leichtigkeit.
Bloch (2015): My Warren Buffett Bible.
Marks(2012): Der Finanz-Code: Die Erfolgsphilosophie des letzten großen Investors.
Graham & Dood (2016) : Die Geheimnisse der Wertpapieranalyse: Das Standardwerk des modernen Investierens.