Posts mit dem Label Innovationen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Innovationen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA im Wandel der Zeit durch die Familiengenerationen

"Dräger - Technik für das Leben" ein Paradebeispiel eines deutschen Familienunternehmens


"Als Familienunternehmen haben wir vor allen Dingen ein Ziel: das Qualifizierte Überleben. Das heißt für mich, ich möchte dereinst, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, das Unternehmen in einem noch besseren Zustand an die weitergeben, die nach mir kommen." Stefan Dräger

Diversifikation von Beginn an 

Dräger Schrift
draeger.com

Das Unternehmen Dräger wurde 1889 als Laden und Werkstattbetrieb "Dräger & Gerling" gegründet. Bereits 1902 brachte Dräger die erste Innovation auf dem Markt, ein erster Narkoseapparat mit Sauerstoff und Chloroform. 1904 folgte die nächste weitreichende Erfindung, ein Langzeit-Bergbaugerät mit Atemschutz, welches weltweit sehr stark nachgefragt wurde. Noch heute werden viele Bergbauer als Drägermen bezeichnet.

Innerhalb kürzester Zeit erfand Dräger 1907 ein weltweit erstes Beatmungsgeräte, den Pulmotor und gründete eine erste Auslandsniederlassung in New York. Kurz vor dem ersten Weltkrieg stieg die Angestelltenzahl auf über 2.000.


Drägers Erfindungen gehen um die Welt


Mit der mobilen Atemmaske 1924 löste Dräger die Helmbeatmung ab. Die mobile Gasmesstechnik wurde durch die Erfindung des Dräger-Röhrchen 1937 begründet.

Bereits 1944 fertigte Dräger an 22 Standorten weltweit mit 7.000 Mitarbeitern und ist damit eines der ersten globalisierten Unternehmen. 1947 entwickelte das Unternehmen die "Eiserne Lunge" ein Langzeitbeatmungsgerät zur Bekämpfung der Kinderlähmung. Kurz darauf stellte Dräger Inkubatoren zur besseren Kinderentwicklung her. 
Mit der Entwicklung des ersten "Alcotest" erleichterte Dräger die Arbeit der Polizei durch mobile Alkoholkontrolle, eine Erfindung die Unfälle bis heute nachhaltig verhindert.

1970 firmierte der Konzern in die Drägerwerk AG & Co. KGaA und ging 1979 durch Ausgabe einer Vorzugsaktie an die Börse. 
Auch in der Beatmungsbranche hielt die Elektrotechnik Einzug. 1982 brachte Dräger das erste elektronische Atmungsgerät auf den Markt, 1989 folgte das weltweit erste Beatmungsgerät für Frühchen und Babys. 

1994 erfand Dräger eine weitere Innovation gegen Fahren mit Alkohol am Steuer, der Interlock eine elektronische Wegfahrsperre. Das Auto blockiert bei zu hohem Atemalkohol. 



Entwicklung nach der Jahrtausendwende


2003 wurde die Drägerwerk AG & Co. KGaA in den deutschen TecDax aufgenommen. 
Neben dem Atemalkoholtest entwickelt das Unternehmen 2008 ein Test zur Drogenanalyse durch Speichelproben. 

Auch in der Gesundheitsbranche erreichte Dräger weitere Innovationen. 2011 kommt der PulmoVista 500 auf dem Markt, mit dem man die Verteilung der Luft in der Lunge beobachten kann. 2016 entwickelte Dräger einen neuen Inkubator mit 2 Kammern, der die Temperatur immer konstant hält. 

Das 125-jährige Jubiläum des Familienunternehmens wurde 2014 mit 13.000 Mitarbeitern gefeiert. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2.523,8 Mio. € und zog daraus einen Jahresüberschuss von 81,7 Mio. €. Zum 31.12.2016 hatte das Unternehmen 13.263 Mitarbeiter beschäftigt. 
Die Eigenkapitalquote lag bei 43,4 %. 

Quellen: 
https://static.draeger.com/cc/finanzberichte/2017/gb-2016/draeger-geschaeftsbericht-2016-bQ6NKoxyKvguD22Mh5taWV.pdf
https://www.draeger.com/Corporate/Content/unternehmensgrundsaetze.pdf
https://www.draeger.com/de_corp/Ueber-Draeger/Historie/Zeitstrahl

Das könnte Sie auch interessieren:

Geld hat derjenige der keine Schulden hat.

Management und Investment haben vieles gemeinsam

Für Warren Buffett sind die größten Schwachstellen Alkohol und Schulden.

"ich mag Vollidioten." das ist für Munger der Erfolgsschlüssel

Familienunternehmen performen besser

Geberit - Schweizer Aktiengesellschaft mit Familiencharakter

Ihnen gefällt dieser Königsinvestor- Artikel?

Teilen Sie Ihn einfach mit Ihren befreundeten Investoren und/oder Unternehmern!

Geberit - Schweizer Aktiengesellschaft mit Familiencharakter

Geberit wandelte sich von einem Familienunternehmen zu einer großen Aktiengesellschaft


das Logo von Geberit
geberit.com
Geberit kann auf eine große und sehr erfolgreiche Geschichte zurück blicken. Trotz der Wandlung vom Familienunternehmen weg, weißt Geberit noch viele Eigenschaften eines solchen auf. Die Tradition verbindet alle Mitarbeiter und sorgt dafür das nachhaltig Werte im Unternehmen geschaffen werden. 

Innovative Erfindungen


Alles begann mit der Eröffnung eines Spenglereibetriebs in Rappertswill durch Caspar Melchior Albert Gebert im Jahr 1874. Mit der Erfindung eines Holzspülkastens 1905 revolutionierte er die damalige Toilette und legt den Grundstein für die Erfolgsgeschichte. Daraufhin übernahmen die Söhne Albert Emil und Leo Gebert das Unternehmen und produzierten die Spülkästen. Die Patente wurden gesichert und mit dem Verkauf konnte begonnen werden. 1918 erweiterte sich das Sortiment um Geruchsverschlüsse und Asperrventile.



Globalisierung


Bereits 1929 begann das Unternehmen sich international aufzustellen, indem eine Auslandsfiliale in Paris eröffnet wurde. Durch die nächste Innovation, Spülkästen aus Kunststoff, erfuhr das Unternehmen einen unglaublichen Aufschwung, die Massenfertigung begann 1952. Die dritte Generation Heinrich und Klaus Gebert trat 1953 in das Unternehmen ein, zudem wurde die Marke in Geberit geändert. Auf Grund des großen Erfolgs stieg Geberit in die Abwassertechnik ein und bot auch hier Abwassersystem aus Kunststoff an. Es folgten weiter Standorte in Frankreich, Deutschland, Belgien und Österreich.

Aufbau eines internationalen Konzerns


Erneut brachte Geberit 1975 eine Innovation auf den Markt, eine Dusche mit WC. Es folgte die Gründung einer Tochtergesellschaft in den USA und damit verbunden die Gründung der Geberit Holding. Das Unternehmensangebot wurde auf die Versorgung mit Frischwasser ausgeweitet. 1991 zogen sich die letzten Vertreter der Gründerfamilie aus der Geschäftsleitung zurück. Die Familie verkaufte ihre Unternehmensbeteiligung 1997 an den Finanzinvestor Doughty Hanson & Co., die Geschäftsleitung erwarb auch Anteile und garantierte so die Eigenständigkeit. 1999 ging Geberit an die Schweizer Börse. Die folgenden Jahre sind durch viele Übernahmen gekennzeichnet, wodurch sich das Unternehmen kontinuierlich erweiterte.



2009 wurde die Initiative WaterClean gegründet mit der Geberit viele soziale Projekte unterstützte. Durch die Ünernahme der Sanitec-Gruppe, Europas größter Anbieter für Sanitär-Keramiken, vergrößerte sich Geberit sehr stark und erreichte
seine heutige Konzerngröße.

Heute ist Geberit mit 12.000 Angestellten in 50 Ländern vertreten und erzielt einen Nettoumsatz von 2,8 Mrd. CHF.

Investmentpotenzial von Geberit


Nun stellt sich die Frage: Was muss das Unternehmen leisten um die ambitionierte Bewertung zu rechtfertigen? Das normalisierte Kurs- Gewinn-Verhältnis liegt bei 32. Das bedeutet der Gewinn je Aktie muss über die nächsten 7-10 Jahre fast 12% p.a. wachsen um den gegenwärtigen Kurs zu rechtfertigen. Ist das möglich?

Quellen:
https://www.geberit.com/unternehmen/unternehmen/ (Stand: 11
.10)
https://www.geberit.com/unternehmen/geschichte/ (Stand: 11.10)

Das könnte auch interessieren:


Die Hénokiens - Club der traditionsreichsten Familienunternehmen

Montier: 6 Merkmale erfolgreicher Investoren

Schloss Wachenheim AG und das lohnende Geschäft mit dem Sekt


Keynes: Warum ist langfristiges Investieren schwierig? Buffetts-Lösungsweg


Ihnen gefällt dieser Königsinvestor- Artikel?


Teilen Sie Ihn einfach mit Ihren befreundeten Investoren und/oder Unternehmern