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Volkswagen - die 4. Generation der Familien Porsche und Piëch geht an den Start

Zerstrittene Inhaberfamilien und starke Marktveränderungen - Wie geht es mit VW weiter?

Die Familien Porsche und Piëch wachsen von Generation zu Generation. In der 4. Generation sind es bereits 34. Familienmitglieder die insgesamt 50,7% an den Volkswagen Aktien halten. Es ist nicht eindeutig wer von diesen Anwärtern eine führende Position im Konzern einnehmen kann. Eine gemeinsame Lösung beider Familien bleibt weiterhin unwahrscheinlich, da die inneren Konflikte zu schwer wiegen. 

Es bleibt zu hoffen, dass Streitigkeiten außerhalb der Öffentlichkeit ausgetragen werden und der Konzern davon unbeeinflusst bleibt. Auch bei VW, dem größten deutschen Konzern, stehen tief greifende Veränderungen an. Der Umstieg auf Elektromobilität wird den Markt neu strukturieren, wobei das Ziel von VW auf jeden Fall sein sollte der größte Automobilhersteller der Welt zu bleiben.

Über die Geschichte der Familie und die sehr erfolgreiche Entwicklung der Idee Ferdinand Porsches zeigte ZDF Zeit einen interessanten Beitrag:

Die reichste Frau Frankreichs Liliane Bettencourt ist gestorben - Wie geht es mit L'Oréal weiter?

Wer erbt das Vermögen von Liliane Bettencourt und übernimmt den L'Oréal-Konzern?

LOreal Bild
loreal.de
Eine der reichsten Frauen der Welt Liliane Bettencourt ist gestorben. Ihr Vermögen von 33 Mrd. € und die damit einhergehende Verantwortung erbt die Tochter Françoise Bettencourt-Meyers. Doch bereits vor dem Tod der Mutter gab es große Auseinandersetzungen in der Familie. 


Rechtsstreit zwischen Liliane Bettencourt und Françoise Bettencourt-Meyers

Ausgangspunkt des Konfliktes waren Spenden für Politiker in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro, was der Presse natürlich als gefundenes Fressen galt. Es wurden verschiedene Affären aufgedeckt, die den Umgang der Milliardärin mit ihrem Geld zeigten. Ihre Tochter fand diese Bekanntgaben als sehr belastend für den Namen der Familie und der Firma. Somit endete der Streit zwischen Mutter und Tochter vor Gericht, um ein medizinisches Gutachten zu beantragen. Liliane wehrte sich mit Klagen wegen Psychoterrors gegen die Tochter. Der Prozess gegen die Mutter deckte auf, dass die Milliardärin große Gedächtnislücken hatte und sich viele Freunde und Bekannte am Vermögen bereichern wollten. 
Die Tochter Françoise Bettencourt-Meyers erreichte eine Art Enteignung ihrer Mutter wegen fahrlässigen Umgangs mit ihrem Geld. 

Die unternehmerischen Verdienste von Liliane Bettencourt rückten bei diesen Problemen sehr stark in den Hintergrund.




Geschichte L'Oréal

Das Unternehmen wurde 1909 von dem Chemiker Eugène Schueller gegründet und produziert Pflegemittel für die Haut. Mit der Emanzipation der Frauen nach dem 1. und 2. Weltkrieg  erschloss L'Oréal eine große Käufergruppe für Pflegeprodukte. Bereits 1963 ging das Unternehmen an die Börse und trieb seine Internationalisierung weiter voran. Bis zum Jahr 2000 wurde durch mehrere Übernahmen L'Oréal die Nummer 1 in der Kosmetikbranche weltweit. 
2016 erzielte L'Oréal 25,84 Mrd. € mit ca. 90.000 Mitarbeitern. Davon blieben 4,54 Mrd. € als Gewinn übrig. 

Quelle: 
http://www.loreal.de/gruppe/unternehmens%C3%BCberblick/zahlen-und-fakten (Stand: 24.9)
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-09/liliane-bettencourt-l-oreal-tot (Stand: 24.9)
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/reich-und-umstritten-loreal-erbin-bettencourt-mit-94-jahren-verstorben/20362006.html (Stand: 24.9)


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Machtkampf in Deutschlands größten Fleischkonzern

Clemens Tönnies im dauerhaften Streit mit seinem Neffen um die Macht im Tönnies-Konzern

"Ich werde, wenn nötig, bis zur letzten Instanz für mein Recht kämpfen." 
Im größten deutschen Fleischkonzern gibt es Streit um die Mehrheit und somit um die Macht im Konzern. Sowohl der Geschäftsführer des Unternehmens Clemens Tönnies, als auch seine Neffe Robert Tönnies halten 50 % des Konzerns.

Das doppelte Stimmrecht, was Clemens Tönnies bis 2015 inne hatte wurde vom Oberlandesgericht Hamm aberkannt. Sein Bruder Bernd Tönnies, der Firmengründer des Fleischkonzerns verstarb 1994. Daraufhin schenkte Robert Tönnies, der Erbe der Anteile, seinem Onkel Clemens 5 % des Unternehmens. Clemens übernahm die Führung des Fleischkonzerns. Robert Tönnies versucht den Vertrag nun rückgängig zu machen. Er argumentiert mit arglistiger Täuschung, groben Undank etc. Eine Entscheidung durch das Landesgericht Bielefeld ist in dieser Sache noch nicht gefallen. Falls Robert Tönnies den Prozess gewinnt, hält er 55 % der Anteile des Unternehmens und hätte so Clemens Tönnies entmachtet.

Bild Koenigsinvestor.deBis zu einer Entscheidung des Gerichtes strebt Robert Tönnies weitere Verfahren gegen den Unternehmensleiter Clemens an. Hier geht es hauptsächlich um kleinere Umstände, wie Amtsenthebungsverfahren gegen die Berater von Clemens Tönnies.

Der Konzern erwirtschaftet im Jahr 2015 einen Umsatz von 5,6 Milliarden € mit ungefähr 10.000 Beschäftigten.

Quellen:
https://www.welt.de/wirtschaft/article138191294/Toennies-und-doppeltes-Stimmrecht-an-falscher-Stelle.html (Stand: 29.1)
http://www.toennies.de/ueber-toennies.html (Stand 29.1)
http://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/693747/tonnies-umsatz-stagniert-schlachtzahlen-gesteigert (Stand: 29.1)