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Wollen Sie als Investoren Geld einsammeln? Auf was kommt es an? Ein Experte von der MIT-Stiftung erklärt

Rob Vinall lädt zum zweiten Tag für junge Investoren 


Es treffen sich hochwertige Family offices und Stiftungen wie die MIT-Stiftung und erklären ihre Kriterien.

Braucht es:

teure Büros? Nein
hochbezahlte Analysten? Nein
eine hübsche Sekretärin? Nein

Genaueres erfahren Sie im Stream von Rob Vinall



Das Ziel dieses Meetings ist es, leidenschaftlichen Investoren zu helfen, ihr Hobby zum Beruf zu machen.

Investmentprozess von Guy Spier + Guy ist live im Chat um 20:15 Uhr bei ValueDACH

Guy Spier - ein ausgezeichneter Investor mit einigen Gemeinsamkeiten zu Buffett und Pabrai



American Express, Bank of Amercia, Wells Fargo und Moody's: diese Beteiligungen hat Guy Spier gemeinsam im Portfolio mit Investorenlegende Warren Buffett. Es ist auch nicht die einzige Gemeinsamkeit mit
Investorenlegende Warten Buffett.

Ein Abendessen im Jahr 2008 mit Warren Buffett für 650.100 USD zusammen mit seinen Freund Mohnish Pabrai haben Guy Spier berühmt gemacht. Jetzt stellt sich natürlich die Frage:

Was hat Guy Spier von Warren Buffett beim gemeinsamen Abend für seinen Investmentprozess gelernt? Das wird er uns heute Abend um 20:15 Uhr bei den geschätzten Kollegen von ValueDACH schildern.

Sehr interessant ist Spier's Werdegang. Er hat seinen Weg im Buch mit dem Titel "Value Investor Ausbildung" niedergeschrieben. Hier gibt er unter anderem Tipps, wie man sich von den Emotionen des Marktes löst. Beispielsweise rät er dazu, Transaktionen erst nach Marktschluss aufzugeben.

Spannend ist auch sein neues Kerngebiet Indien. Durch die höhere Wachstumsrate der Unternehmen und der geringen Reife der Märkte bietet das nach China bevölkerungsreichste Land der Welt viel Potenzial.

Die zunehmende Bildung der jungen und größten Bevölkerungsgruppe - denn fast ein Drittel der Einwohner ist unter 15 - lässt den Wohlstand kontinuierlich wachsen.
Bei den Kollegen von ValueDACH wird Guy Spier beschreiben, wie er davon profitieren möchte. Schalten Sie heute um 20:15 Uhr ein, um einiges über diesen interessanten Investor zu lernen.






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12,1 % p. a. erzielen small stocks seit 1926, Investieren lohnt sich!

Kleine Unternehmen wachsen und lassen die Rendite für Anteilseigner sprudeln 


Klein aber fein, dass trifft auf einige Unternehmen sogenannte Small stocks zu, jedoch meistens nicht auf die erzielte Rendite. Dynamische, kleine Unternehmen bestenfalls Eigentümer geführt erfreuen ihre Anteilseigner mit einer hervorragenden Performance.


Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

  • Laut der Studie von Ibbotson SBBI konnten Small stocks von 1926 bis 2017 eine jährliche Rendite von 12,1 % erzielen.
  •  Small stocks bringen eine Rendite von knapp 10,0 % p.a., gefolgt von 7,2 % p.a. durch large stocks über die letzten 20 Jahre
  • Zu den Vorteilen von Small stocks gehören:
    • sie sind meistens Eigentümergeführt
    • sie haben das größere Marktpotenzial
    • Klare Fokussierung auf Wertschöpfung

     

    Was bringt langfristiges Investieren? 


    Es bringt eine jährliche Rendite von 12,1 % seit 1926! Laut der Studie von Ibbotson SBBI konnten Small stocks von 1926 bis 2017  eine jährliche Rendite von 12,1 % erzielen. Gefolgt von large stocks mit einer guten Rendite von 10,2 %. Beide Aktienkategorien sind deutlich über der Inflation und generieren reale Werte.

    Der weltbeste Vermögensverwalter Buffett kostet unter 0,01% des Kapitals > günstiger als ETFs?

    Der beste Vermögensverwalter ist billiger als jedes ETF!


    Die Vergütung ist ein wichtiger Punkt für die Auswahl von Unternehmenslenkern, aber auch bei Fondsmanagern.
    Eine Leistungs- oder Performancevergütung sorgt dafür, dass die Interessen von Kunden und Managern im Einklang sind.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • die Performancevergütung sorgt dafür, dass die Interessen von Co-Investoren und Managern / Verwaltern im Einklang stehen
    • nur bei einer Performance von über 6 Prozent im Jahr wurde Warren Buffetts Arbeit in den Partnerships vergütet
    • Die Managementgebühr bei Berkshire Hathaway liegt weit unter 0,01 %. 

    Vergütung der Warren Buffett Partnerships


    Warren Buffett hat diesen Vergütungsansatz auch schon bei seiner ersten Partnerschaft gewählt. Bei einer Performance über 6 Prozent stand ihm 1/4 der Überrendite zu. Als er demnach 10 Prozent im Jahr erzielte, erhielt Warren Buffett 1 Prozent des Kapitals; erzielte er 14 Prozent, bekam er zwei Prozent. Wenn die jährliche Performance nicht die 6 Prozent überschritt, erhielt Warren Buffett keine Vergütung.

    Dr. Elsässer: Durch Schulden verliert man die Unabhängigkeit!

    Dr. Elsässer setzt auf Stabilität hinsichtlich Geschäftsmodell und Schulden, doch warum?



    Dr. Markus Elsässer wurde in Heidelberg geboren und ist als professioneller Investor seit 1998 tätig. Er ist Gründer der ME-Fonds und berät diese Fonds seit mehr als 16 Jahren.
    Sein Investmentstil ist durch seine konservative Einstellung zum Thema Verschuldung und Branchen, sowie durch seine internationale Erfahrungen geprägt.

    Zusammenfassung / Lessons Learned des Beitrags

    • Dr. Markus Elsässer, geboren in Heidelberg, berät seit mehr als 16 Jahren Fonds
    • internationale Stationen wie London, Hongkong, Paris, Sydney und Singapur prägten seinen Investmentstil
    • als ehemalige Führungskraft in der Konsumgüterindustrie hat er außergewöhnliche Kompetenzen in diesem Bereich
    • Durch Schulden verliert man die Unabhängigkeit und Gelassenheit, so Elsässers These

    Internationale Erfahrungen


    Dr. Markus Elsässer wuchs als Sohn eines Botschafters in unterschiedlichen Ländern auf. Zu den Stationen seines Lebens gehörten bislang London, Hongkong und Paris. Dadurch hat er vor allem durch die frühen Erfahrungen in Asien einen ganz anderen Blick auf Regionen wie Hong Kong, als man sie heute vorfindet.

    Aktienbesitz fördern! 1. Schritt: Steuerfreiheit für Aktiengewinne nach min. 5 jähriger Haltedauer

    Warum soll der Staat Aktienbesitz fördern?


    Die schnelle Antwort lautet: damit die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Das ist aus unsere Sicht grundsätzlich falsch und nicht unsere Motivation für den Blog.  Der Aktienbesitz dient der Altersvorsorge für jedermann und sorgt dafür, dass Wertschöpfung im Land bleibt.
    Altersvorsorge mit Aktien

    Aktien dienen zur Altersvorsorge 


    Das Rentensystem des Staates kann auf Dauer nicht die immer älter werdende Bevölkerung finanziell zufriedenstellend abdecken. Der Generationsvertrag steht vor Problemen, da sich die Arbeitswelt und die demografische Entwicklung verändert.  Deswegen ist es wichtig, sich nicht auf den Staat und die Politik zu verlassen, sondern auch neue Wege in Betracht zu ziehen, um Altersarmut zu vermeiden. 

    Prof. Josef Lakonishok: der Contrarian-Investor verwaltet 119 Mrd. USD und keiner kennt ihn! Oder doch?

    Wer ist Value Investor Josef Lakonishok?


    Prof. Josef Lakonishok ist eine absolute Ausnahme an den Universitäten. Er glaubt nicht an die Effizienz des Marktes, sondern an die Angst und Gier der Markteilnehmer. Deshalb schaut er am Liebsten dort, wo nur ganz wenige schauen und die meisten Leute vor Angst wegrennen. Die fehlerhafte Auffassung anderer Professoren probiert er mit Veröffentlichungen von wissenschaftlichen Papers entgegen zu wirken und wurde dafür bereits mehrmals ausgezeichnet.

    Er hat nicht nur Erfahrung als Wissenschaftler, sondern setzt den Value Investing-Stil auch seit 1994 in der Praxis um. Mit seinem Unternehmen der LSV Asset Management hat er sich auf institutionelle Anleger (Pensionskassen usw.) konzentriert. Und das mit Erfolg, denn sein Unternehmen verwaltet im März 2018 Aktienportfolios im Wert von rund 119 Milliarden US-Dollar für nur rund 350 Kunden. Seine Gründungspartner Rob Vishny und Andrei Shleifer haben sich aus der Firma zurückgezogen und sind noch in ihrer akademischen Arbeit aktiv.

    Als CEO und Chief Investment Officer verantwortet Lakonishok die Investments. Seine Investmentphilosophie entspricht dem antizyklischen Investieren. Er ist ein Beispiel dafür, dass der Value- Investmentstil von Ur-Vater Benjamin Graham auch heute noch sehr erfolgreich sein kann. Denn er hat zwei wichtige Eigenschaften in seinem Investmentstil, die man bei Graham auch beobachten konnte. Das Portfolio von Josef Lakonishok ist breit gestreut und in diesem Portfolio befinden sich sehr günstige Unternehmen.

    Dies ist das Ergebnis seiner Analyse. Sein Ziel ist es, die Beurteilungsvorurteile und Verhaltensschwächen der anderen Marktteilnehmer auszunutzen, um langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen. Mit großen Erfolg!

    Exemplarisch können wir sein LSV Value Equity Fund einmal näher betrachten.

    Mit dem LSV Value Equity Fund konnte der Value Investor seit Auflegung am 31.03.1999 eine jährliche Rendite von 8,6% erreichen. Im gleichen Zeitraum konnte der Benchmark Russell 1000 Value eine jährliche Rendite von 6,7% erzielen. Die Differenz klingt erst einmal nicht viel, jedoch ist der absolute Betrag durch den Zinseszinseffekt gewaltig. Hätte man von Beginn an 10.000 USD in diesen Fonds investiert, könnte man sich heute über 47.664 USD freuen. Ein Investment in den Benchmark hätte rund 34.499 USD gebracht, also rund 13.000 USD weniger. Die Differenz ist größer als der Einsatz. Ein guter Grund, um sich einmal mit der Philosophie von Prof. Lakonishok zu beschäftigen.

    Warum streut Prof. Lakonishok breit?


    Er ist sich bewusst, dass keine Analyse perfekt ist und auch kein getätigtes Investment perfekte Eigenschaften besitzt. In der heutigen Finanzwelt kann es immer wieder zu Überraschungen kommen. Bei den Unternehmen, in denen man investiert ist, können jederzeit unter anderem folgende Punkte passieren:

    Value Investor Paramés: seit über 25 Jahren erfolgreich in Europa

    Wer ist Francisco García Paramés?


    Der Spanier Francisco García Paramés investiert schon mehr als 25 Jahre langfristig nach den Value Investing Kriterien.
    Er wurde im Jahr 1963 in El Ferrol, Spanien geboren und absolvierte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Danach erlangte er einen MBA an der IESE Business School. Ein Großteil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte er bei der Value Boutique Bestinver und danach gründete er Cobas Asset Management.

    Value Investing Stil von Francisco García Paramés


    Typisch für einen Value Investor ist er ein unersättlicher Leser. Dadurch konnte er sich den Investmentansatz von Warren Buffett autodidaktisch beibringen.

    Der Vermögensverwaltungsstil von Francisco García Paramés beruht auf der strikten Anwendung der Prinzipien des Value Investings. Als Vorbilder definiert er unter anderem den Ur-Vater Benjamin Graham, aber auch Warren Buffett und Peter Lynch. Wichtig für seinen Stil ist die gründliche Analyse, die Auswahl von Qualitätsunternehmen zu attraktiven Preisen und das geduldige Warten auf deren Wertsteigerung.

    Nick Kirrage: Wo finde ich Value-Investments?

    Kirrage: Wo findet man Value-Investments?


    Mit dieser Frage beschäftigt sich Nick Kirrage von Schroders im folgenden Video. Der Ingenieur für Luftfahrttechnik verantwortet mit Kevin Murphy einige Value Fonds von Schroders und sucht in Bereichen, wo andere Investoren am Liebsten die Finger davon lassen.




    In diesem Clip präferiert er Banken und Rohstoffunternehmen - beides Branchen mit teils instabilen und nicht berechenbaren Geschäftsmodellen. So grenzt die Ermittlung eines belastbaren Inneren Wertes für diese Branchen an Zauberei, weil man sowohl Rohstoffpreise nicht vorhersagen kann, als auch die Bankbilanzen von zuständigen Bankern nicht verstehen kann. Diese Risiken geht der Value Investor Nick Kirrage mit Bedacht ein und ist damit sehr erfolgreich, weil sich die menschliche Wahrnehmung wie Angst und die Rohstoffpreise über einen Zyklus wieder zu einem normalisierten Niveau zurück bewegen. Also man kann auf Rohstoffunternehmen und Banken wetten, sollte bloß vorher die Besten ausfindig machen und geduldig mit geringer Gewichtung im Portfolio dabei bleiben.





    Weitere sehenswerte Clips finden Sie unter Videoempfehlungen.


    Gates will Bitcoin shorten, auch Buffett und Munger warnen vor Kryptowährungen

    Guy Spier wirft Blick auf zwei deutsche Familienunternehmen

    Value Investor Martin Wirth im Interview



    JANNIE MOUTON VON PSG GROUP: EIN ERFOLGREICHER INVESTOR MIT KLAREN KOMPETENZKREIS IN SÜDAFRIKA

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    Ein Tag Praxis ist besser als tausend Worte, so Warren Buffett

    Warren Buffett die Praxis ist wichtiger als tausend Worte


    “Wie soll man einen Fisch erklären, wie es ist, an Land zu gehen? Das kann man nicht. Ein Tag Praxis ist besser als tausend Worte. Genauso ist es, wenn man eine Firma leitet.“

    Deshalb haben wir große Ehrfurcht vor den Leistungen von großen Managern in Familienunternehmen und guten Value Investoren. Der Blog soll beide Sichtweisen zusammen bringen und Gemeinsamkeiten, wie gewisse Cashanteile in der Unternehmensbilanz und im Portfolio -um für die Krise vorbereitet zu sein- aufdecken.

    Respekt vor der Praxis

    Respekt vor der Praxis

    Des Weiteren sollte man immer Respekt vor Personen aus der Praxis mitbringen. Das ist aber nicht immer so. Vor allem die Finanzmedien schreiben negativ über klassische Value Investoren oder Unternehmenslenker, welche konservativ agieren und nicht jeden fahrenden Zug mitnehmen oder neuen Moden hinterher rennen. Langfristig setzen sich die richtigen Werte und nicht die neuen Moden durch.


    Erfahrungen sind wertvoll


    Reife und Erfahrungen sind für Warren Buffett wichtige Kriterien bei der Auswahl von Managern. Vor allem der Umgang mit positiven wie auch negativen Erfahrungen und deren Analyse können in den Manager-Programmen der Universitäten oder Business Schools nicht vermittelt werden. So hat auch André Kostolany aus der Praxis mehr gelernt als auf der Schulbank:

    "Das wenige, was ich über Wirtschaft und Finanzen weiß, habe ich nicht an den Universitäten oder aus Fachbüchern, sondern im Dschungel gelernt. Bestimmt habe ich mehr Schulgeld bezahlt, als es mich in Harvard gekostet hätte."


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    Buffett: Das Problem der Fondsmanager

    Nur Geduld führt zum nachhaltigen Erfolg, doch Geduld hat keiner! 

    "Der Börsenmarkt ist ein Geduldsspiel. Man darf nicht jedes Mal springen, wenn jemand den Baseball wirft. Man muss abwarten können. Das Problem von uns Fondsmanagern ist nur, dass die Leute erwarten, dass wir jedem Ball hinterherhechten."
    Buffett & Clark (2017): Das Tao des Warren Buffett, S.168.

    Wir haben uns in einer Reihe von Beiträgen mit den Problemen der Fondsanleger und - manager beschäftigt. Hier eine kurze Zusammenfassung:

    Das Problem

    Geduld ist sehr wichtig beim Investieren

    Die meisten Kapitalanleger haben keine Geduld. Das Problem wird sichtbar, wenn eine rationale und  vernünftige Strategie über zwei Jahre hinter dem Markt zurück bleibt. Dann verlieren die Anleger den Glauben an die Strategie. Als Resultat ziehen die Anleger ihr Geld im scheinbar ungünstigen Moment ab. Das wird natürlich von der Schlagzeilen fixierten Presse mit Artikeln zu diesem Thema gefördert und auch viele Fondsvertriebler springen auf den Zug auf. Bis das Geld meistens in kurzfristig besser performenden Strategien wandert, welche dann wie in der DotCom-Blase ein böses Ende finden können. Die
    Thematik in den zwei Artikeln:

    Joel Greenblatt: Warum nur unbeirrbare Investoren den Markt schlagen?

    Charlie Munger verbildlicht die gelegentliche Idiotie des Anlagemanagements + Interpretation


    Die Lösung des Problems für langfristige Investoren


    Auch unbeirrbare Investoren haben es schwer, das Geld zusammenzuhalten, um im richtigen Moment investieren zu können. Auch Warren Buffett hat damals gemerkt, dass viele Kapitalgeber Value Investing lieben solang es funktioniert. Kommen Zeiten in denen Modethemen (wie gegenwärtig BitCoin, KI, E- Mobilität, ETFs) in der Presse gehypt werden, verlieren einige den Glauben an die Grundsätze des Value Investings und das Kapital wird abgezogen. Deshalb schloss Buffett damals seine Partnerships und übernahm Berkshire Hathaway.  Durch Berkshire Hathaway kam er zu beständigem Kapital, welches er in der Krise hervorragend einsetzen kann. Für uns gehört Warren Buffett mit Berkshire Hathway zu den besten Investoren, weil er auch die 6 Kriterien der erfolgreichen Investoren von Montier erfüllt.
    Eine Ausführliche Beschreibung des Lösungswegs von Warren Buffett finden Sie im Artikel Keynes: Warum ist langfristiges Investieren schwierig? Buffetts-Lösungsweg

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    Montier: 6 Merkmale erfolgreicher Investoren

    Laut James Montier haben erfolgreiche Investoren 6 Gemeinsamkeiten! Welche?


    James Montier hat in einer Studie Gemeinsamkeiten von erfolgreichen Investoren analysiert und erkannt. Die Ergebnisse hat der Value Investor in 6 Merkmalen zusammengefasst.


    1. Hohe Portfoliokonzentration

    2. Konzentration auf das Wesentliche, nicht auf den Marktlärm

    3. Bereitschaft Cash zu halten

    4. langfristiger Zeithorizont

    5. Überstehen von schlechten Jahren

    6. Bereitschaft den Fonds zu schließen


    An diesen Merkmalen möchten wir unsere Investments orientieren und stellen Ihnen deshalb diese Merkmale ausführlicher vor.



    1. Hohe Portfoliokonzentration


    Erfolgreiche Value Investoren besitzen ein Portfolio mit wenigen Titeln. Die Studie kam auf rund 35 Unternehmen im Schnitt. Die Gründe liegen auf der Hand: Der erfolgreiche Investor braucht einen starken Grund, um eine Aktie zu kaufen und besteht auf die Sicherheitsmarge. Er ist immer auf der Suche nach der besten Anlagemöglichkeit für das Geld seiner Kunden und sieht Risiken nicht in Volatilität des Kurses oder in der Differenz zur Vergleichsgruppe sondern in der Geschäftsentwicklung der Unternehmen und deren Bilanz. Der Einstieg erfolgt erst, wenn er von den Unternehmen überzeugt ist. Dazu meint Joel Greenblatt:

    "Allen professionellen Researchanalysten und Vermögensverwaltern fällt es schwer, zutreffende Gewinnschätzungen für einzelne Unternehmen aufzustellen. Richtige Schätzungen für 20 oder 30 Unternehmen auf einmal sind noch viel schwieriger - und Ihnen dürfte es nicht leichter fallen als den Profis. [...] Beschränken Sie Ihre Investitionen auf eine kleine Anzahl "guter" Unternehmen, die zu Spottpreisen zu haben sind. Für Anleger, die in der Lage sind, den normalen Gewinn auf mehrere Jahre hinaus zu schätzen und Unternehmen einen Wert zuzumessen, ist der Kauf weniger Schnäppchenaktien der beste Weg. Als Faustregel können Sie sich merken, dass 5 bis 8 Aktien aus verschiedenen Branchen gefahrlos 80 Prozent Ihres Portfolios stellen können. - wenn Sie ernsthaft, gute Forschung betreiben und die Unternehmen verstehen, die Sie kaufen."
    Quelle: Greenblatt(2011): Die Börsen-Zauberformel: Wie Sie den Markt mit Leichtigkeit, S. 11.

    2. Konzentration auf das Wesentliche, nicht auf den Marktlärm



    Lärm im Kopf
    Gute Anleger beschäftigen sich nicht mit der Vorhersage der nächsten Quartalszahlen, sondern versuchen die Bewertung, die Treiber des Geschäftsmodells und die Risiken zu verstehen. Seine Meinung von Prognosen schildert Charlie Munger so:
    "Ich lasse mir keine Prognosen erstellen, denn ich mag mich nicht so gerne auf meinen Schreibtisch übergeben"

    3. Bereitschaft Cash zu halten


    Gute Value Investoren wollen gute Anlagemöglichkeiten finden und warten geduldig auf die gewünschte Einstandsrendite, denn Cash is King! Ein hoher Kassenbestand ist ein Signal für fehlende Anlagemöglichkeiten. Ganz im Sinne vom Warren Buffett:
    “ Kasse zu halten ist unbequem, aber nicht so unbequem, wie etwas Dummes zu tun.“
    Fortsetzung folgt mit der Erläuterung der weiteren Merkmale wie langfristiger Zeithorizont, Überstehen von schlechten Jahren und Bereitschaft den Fonds zu schließen.

    Das wirkliche gute Buch "Die Psychologie der Börse" findet ihr hier:



    Quelle: 
    Montier(2010): Die Psychologie der Börse, S.447- 459.
    Greenblatt(2011): Die Börsen-Zauberformel: Wie Sie den Markt mit Leichtigkeit, S. 11.

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    S&K-Gründer verurteilt - Wie war ein so immenser Betrug möglich?

    Die Geschäftsmodelle der S&K-Gruppe

    Die Geschäftsmodelle von S&K waren zuerst auf den Kauf von Häusern in Auktionen ausgelegt, die nach Renovierung teuer weiterverkauft werden sollten. Dies gelang den beiden Unternehmern Schäfer und Köller vorerst gut. Die ersteigerten Häuser konnten sie zu meist überhöhten Preisen weiterverkaufen. Insgesamt wurde durch den Verkauf der Immobilien ein Gewinn von 14,6 Millionen € erzielt.

    Als nächstes Geschäftsmodell wurden Fonds gegründet um Geld einzuwerben. Hier warb die S&K teilweise mit einem Zinssatz von 12 %. Das eingesammelte Geld soll zum Erwerb von Immobilien genutzt werden. Der geschlossene Fond "S&K Real Estate Value Added" besaß Immobilien aus Zwangsversteigerungen im Wert von 110 Millionen €. Ein zweiter Fond wurde gegründet, der "Deutsche S&K Sachwerte 2“ mit wiederum 30 Millionen €.



    Der dritte Schritt der S&K-Gruppe war der Kauf von fremden Fondsverwaltungsgesellschaften. Die größte Gesellschaft war Midas mit 6 Fonds und einem zu verwaltenden Kapital von ca. 100 Millionen €. Die Fonds kauften daraufhin Immobilien der geschlossenen Fonds zu Höchstpreisen. Damit prellte die S&K-Gruppe die Anleger der Fonds aus den Fondverwaltungsgesellschaften, als auch die Anleger in die geschlossenen Immobilienfonds. 

    Bild KoenigsinvestorEin letzter Geschäftszweig basierte auf der Errichtung von Lebensversicherungen. Die Versicherten wurden nach Anlage ihres Geldes dazu gedrungen ihre Forderungen gegenüber der Gesellschaft abzutreten oder zur direkten Kündigung der Lebensversicherung. Hierbei wurden die Versicherten wiederum um ein Teil ihrer Geldanlage in die Lebensversicherung betrogen. 

    Insgesamt betrug die S&K-Gruppe über 11000 Anleger um ungefähr 240 Millionen €. Die beiden Gründer Stephan Schäfer und Jonas Köller wurden zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt, jedoch vorerst aus U-Haft entlassen. 

    Quelle: 
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/anlageskandal-sundk-gruender-zu-haftstrafen-verurteilt/19584082.html
    http://hessenschau.de/panorama/lange-haftstrafen-fuer-sk-gruender,sk-urteil-100.html

    Charlie Munger verbildlicht die gelegentliche Idiotie des Anlagemanagements + Interpretation

    Charlie Munger zum Thema Anlagemanagement:

    "Ich glaube, der Grund für derartige Idiotie im Anlagemanagement lässt sich am besten mit einer Geschichte über einen Mann veranschaulichen, der Angelköder verkauft. 'Mein Gott, die sind ja lila und grün. Beißen die Fische da wirklich an?' fragte ich ihn. 'Ich verkaufe nicht an die Fische, mein Herr' antwortete er."

    Quelle: USC Business School, 1994.


    Interpretation:

    Ein Großteil des Anlagemanagements richtet die Produkte mit Modethemen und aktuellen Trends auf unerfahrene Anleger aus. Der Schwerpunkt liegt nicht auf langfristig guten Investments, welche zwar langweilig sind jedoch eine vernünftige Rendite bei angemessener Sicherheit des eingesetzten Kapitals bieten. Der Manager und seine Vertriebsleute verdienen durch Modethemen kurzfristig über Provisionen und schnelle Renditen enorm, jedoch werden  die Kundenbedürfnisse langfristig ( wie beispielsweise bei der Internetblase/ Dotcom -blase)  nicht befriedigt. Der eigentliche Sinn des Anlagemanagements, dass Kapital zu sichern und langsam zu vermehren, wird nicht erfüllt, weil die Fische auch auf Dauer nicht an den grünen oder gelben Angelköder beißen sondern sich nach echten Werten ("Leckerbissen") ausrichten.




    Fazit:
    Konservative Investmentstile, welche sich auf den Wert  und Preis einer Anlagemöglichkeit konzentrieren, werden auf Dauer erfolgreicher sein, obwohl sie sich zu manchen Zeiten schwer verkaufen lassen und auch nicht zu jedem Zeitpunkt Überrendite schaffen.

    Literaturempfehlung:



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