CENTROTEC Sustainable AG - Familienunternehmen im Bereich Klima-, Gas- und Medizinischen Systemen

Das Mutterunternehmen hinter der WOLF GmbH vereint verschiedene Branchen

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centrotec.de

Die CENTROTEC Sustainable AG vereint verschiedene Geschäftsfelder um Synergieeffekte zu gewinnen. Das größte Unternehmen hinter der CENTROTEC Sustainable AG ist die WOLF GmbH, ein starkes Unternehmen im Bereich Klimasysteme. Weitere Tochterunternehmen aus diesem Bereich sind Brink und Holmak. Im Bereich Gas Systeme vereint die CENTROTEC Sustainable AG unter ihrem Dach ubbink und CENTROTHERM. 

In der Medizinbranche und Plastikverarbeitung sind die Tochterunternehmen Möller Medical, CENTROPLAST und Rolf Schmidt Industri Plast. Zusammen erreichen diese Unternehmen durch ihre Verbindung einen großen Wettbewerbsvorteil in der Spritzenherstellung. 

Insgesamt erwirtschaftet die Unternehmensgruppe im Jahr 2017 einen Umsatz von 575 Mio. € und einen EBITDA von ca. 60 Mio. € mit 3285 Mitarbeitern.


Unternehmensgeschichte WOLF GmbH


Die WOLF GmbH wurde 1963 in Mainburg gegründet und begann Warmlufterzeuger für Hopfenverarbeitungsmaschinen zu produzieren. Bereits 1970 wurde die WOLF GmbH an die Salzgitter AG verkauft und produzierte Klimageräte. Mit dem ersten Patent für einen Heizkessel 1980 begann die Erfolgsgeschichte des Unternehmens und bereits Ende der 1980er Jahre hielt WOLF die europäische Marktführerschaft in Kastenklimageräten.



Ab 1989 gehörte Wolf zum Preussag Konzern. Die erste Herstellung von Gasthermen gelang Wolf im Jahr 1994 und Ende der 90er Jahre wurde WOLF zum Systemanbieter im Bereich Heizung, Klima, Lüftung und Solar.

Im Jahr 2006 wurde Wolf ein Unternehmen der CENTROTEC Sustainable AG und trat damit in einen Verbund aus Gebäudeklimaunternehmen bei. Die erste Produktion von Wärmepumpen folgte 2010. Das Unternehmen Proklima aus Kroatien wurde 2015 von Wolf gekauft.

Insgesamt gehören 2016 zu Wolf 6 Vertriebsgesellschaften in Europa und 2 weitere Tochterunternehmen, Kuntschar+Schlüter und Dreyer&Bosse. Mit einem Umsatz von 377 Mio. € und 1950 Mitarbeitern ist Wolf eines der größten Unternehmen der Klimatechnik.

Das CENTROTEC Sustainable AG Investmentpotenzial 


Durch die unterschiedlichsten Unternehmen von CENTROTEC müsste man eigentlich eine Summe aller Teile Berechnung durchführen um einen belastbaren Inneren Wert zu erhalten. Wir wollen im ersten Schritt erstmal rausfinden, ob überhaupt Potenzial offensichtlich ist und wenden die Graham-Wachstumsformel an. Das Familienunternehmen wird zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 15 gehandelt. Nach der Graham Formel ((15-8,5)/2) müssten die Gewinne in den nächsten 7-10 Jahren um jährlich rund 3 Prozent wachsen um nur den gegenwärtigen Kurs zu rechtfertigen.


Quellen: 
http://www.centrotec.de/unternehmen/tochterunternehmen.html (Stand: 19.11.17)
https://www.wolf.eu/unternehmen/ueber-uns/ (Stand: 19.11.17)
https://www.youtube.com/watch?v=jZWBXEVAt5A (Stand: 19.11.17)



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Worin sollte man in der Krise investieren?

Antizyklisches Investieren ist langfristig erfolgreich. Nur in was?


Investoren, welche nach fundamentalen Gesichtspunkten antizyklisch investieren, können enorme Leistungen erzielen. Aus unserer Sicht ist das eine Erfolgsformel, also investieren wenn es keiner macht oder will. Dann bekommt man den besten Preis oder den größten Gegenwert für die Investition.

Jetzt stellt sich die Frage, in was man  als Investor oder Unternehmer investieren sollte?

1. Mitarbeiter
2. Technologie und Produkte
3. Märkte
4. Marketing und Vertrieb
5. Vermögenswerte

Betrachten wir einmal die Punkte im Detail.

1. Mitarbeiter


Starke Familienunternehmen stellen in der Krise Mitarbeiter ein und schulen ihre bestehenden Mitarbeiter, um eine hohe Lieferfähigkeit direkt beim Anziehen der Konjunktur zu haben.
Die Schulungen in den Bereich IT, Recht, Management und Technik stärken das ganze Unternehmen und machen es leistungsfähiger.
Mitarbeiter sollten in der Krise geschult werden

Die Mitarbeiter bekommen neue Prozesse und Denkweisen beigebracht, welche die Struktur der Familienunternehmen effizienter machen und dazu beitrugen, die Marktposition auszubauen. Durch die Vermeidung von Stellenabbau und die Weiterqualifikation der Mitarbeiter kann man kurz nach der Krise die Produkte ohne Verzögerung ausliefern. Die rasche Lieferfähigkeit steigerte die Kundenzufriedenheit und förderte den Ausbau der Marktanteile.

2. Technologie und Produkte


Die Vorreiterrolle von Familienunternehmen beruht auf intensiven Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Auch in der Krise bauen Familienunternehmen die Aktivitäten aus und veröffentlichen zahlreiche Neuheiten. Der Kunde braucht Wirtschaftlichkeit und Produktivität besonders nach der Krise. Mit den neuen Entwicklungen während der Krise kann man Produkte und Dienstleistungen lancieren, welche auf die Bedürfnisse zugeschnitten sind.



3. Märkte


Darüber hinaus kann in Krisenjahren das Engagement in wichtige Märkte ausgebaut werden. Durch neue Niederlassungen kann man die Kunden und Interessenten in den Absatzregionen noch besser betreuen und nach der Krise gute Vertragsabschlüsse vorweisen.

4. Marketing und Vertrieb


Für die zukünftigen Aufträge ist es wichtig, nicht an Werbung und Marketing zu sparen. Es gilt: Wer nicht wirbt der stirbt! Vor allem in der Krise kann man durch cleveres Marketing die Marke ausbauen und seine Produkte ins Gedächtnis rufen. Schwächere Unternehmen haben nicht die finanziellen Reserven, können daher nicht in Marketing investieren und verlieren Kunden.

5. Vermögenswerte


Zum Thema Vermögenswerte schreiben wir regelmäßig, deshalb können wir es kurz fassen;

“Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“ so Carl Mayer von Rothschild.

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Maxingvest AG- Eine von Deutschlands größten familiengeführten Holdinggesellschaften

Der Dachkonzern hinter Tchibo und Beiersdorf - Die Maxingvest AG

Bild Maxingvest AG
maxingvest.de

Hinter den beiden Konzernen Tchibo und Beiersdorf steht eine von Deutschlands größten Holdinggesellschaften. Die Familie Herz hat diese Beteiligungsgesellschaft aufgebaut und dauerhaft vergrößert. Mit der Maxingvest AG verbindet man 100% der Tchibo Stimmrechte und über 50% der Stimmen in der Hauptversammlung der Beiersdorf AG. Damit kontrolliert die Familie Herz zwei der einflussreichsten deutschen Unternehmen.

Entwicklung der Gesellschaft


Alles begann mit der Gründung der Tchibo GmbH im Jahr 1949 durch Max Herz und Carl Tchilling. Die Idee Kaffee per Post zu versenden, revolutionierte den Markt und wurde unglaublich erfolgreich. Max Herz leitete das Unternehmen bis zu seinem Tod 1965, danach übernahmen die Position seine beiden Söhne Günter und Michael Herz. 

1974 beteiligte sich die Familie Herz mit einer Minderheitsbeteiligung an der Beiersdorf AG, woraufhin 1977 die Tchibo Holding AG gegründet wurde. Eine Mehrheit der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH wurde 1980 durch die Holding übernommen, Ziel ist es, eine Diversifikation vom Kaffeegeschäft zu erreichen. Das Unternehmen in der Zigarettenbranche verlor in der Zeit unter der Tchibo Holding AG an Einfluss und schrumpfte sehr stark. Als Konsequenz wurde die Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH 2003 an Imperial Tobacco verkauft. 

Der Erwerb der Hauptanteile an Beiersdorf gelang 2003. Die Tchibo Holding AG kauft 19,6% der Anteile von der Allianz AG und rettet den Nivea Hersteller vor der Übernahme durch den Konkurrenten Procter&Gamble. Nach dem Kauf hält die Tchibo Holding AG 49,9% der Beiersdorf AG.

Am 5.7.2007 nennt sich die Holding in Maxingvest AG um. Ziel ist es, sich mehr von Tchibo abzugrenzen und die Dachgesellschaft mehr in den Vordergrund zu rücken. 




Momentane Unternehmenslage 


Die Holding gehört zu den Top 20 der deutschen Familienunternehmen. Insgesamt erzielt die Holding 2016 einen Umsatz von 10.062 Mio. € und erwirtschaftete daraus einen Gewinn von 1.214 Mio. € mit über 30.000 Angestellten.


Quellen: 
https://www.tchibo.com/servlet/content/309018/-/starteseite-deutsch/tchibo-unternehmen/ueber-tchibo/historie.html (Stand: 14.11.17)
http://www.maxingvest.de/mobile/index.php?id=6&language=1&newsId=18 (Stand: 14.11.17)
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/tchibo-kauft-nivea-konzern-beiersdorf/459210.html (Stand: 14.11.17)
http://www.maxingvest.de/index.php?id=19&language=1 (Stand: 14.11.17)

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Was kann Investoren und Investments kaputt machen?

Was kann Investoren und Investments erfolglos machen?



Wir wollen uns einmal Gedanken machen, was alles beim Investieren schief gehen kann. Es bildet für uns ein wichtiges Fundament für kommende Investments, denn Fehler oder Schwachstellen sind wichtig zu benennen, denn nur dann sind sie vermeidbar. Das Brainstorming erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann gerne auch noch ergänzt werden. Beginnen wollen wir mit der Perspektive des Investors:


Was kann Investoren kaputt machen?


“Was Investoren kaputt macht, ist nicht die wirtschaftliche Lage - das sind sie selbst.“

Quelle: Buffett & Clark (2017): Das Tao des Warren Buffett, S.156.

- Handlungstrieb führt zu hohen Kauf- und Verkaufsgebühren und Steuern. Ständiges Kaufen und Verkaufen schmälert die Rendite. An Hand einer Musterrechnung konnten wir beweisen, dass sich langfristiges Investieren lohnt. Warren Buffett sieht in der Haltezeit von Aktien auch die Differenz von Investoren und Spekulanten)

Was kann Investoren kaputt machen?


“ich finde, Institutionen, die aktiv Handel betreiben, Investoren zu nennen, ist, als würde man jemanden, der häufig One-Night-Stands hat, einen Romantiker nennen.“

Quelle: Buffett & Clark (2017): Das Tao des Warren Buffett, S.183.


- Angst und Gier: Wenn man in sehr beliebte Aktien investiert und die Komponente Preis nicht berücksichtigt, passiert das meist aus Gier.


- Zu großes oder wenig Selbstbewusstsein

- zu geringes Wissen über das Investment

- Sorgloser Umgang mit Fremdkapital

- Ständige Meinungswechsel

- Glauben von Vertriebsargumenten der Vorstände, ohne diese Argumente zu hinterfragen

- Investments zu tätigen, welche nur unter steuerlichen Gesichtspunkten sinnvoll erscheinen

- Investments aus Makroperspektive tätigen und Aktien verkaufen, wenn wir uns in einer Krise befinden und Aktien zu kaufen, wenn der Aufschwung schon sehr weit fortgeschritten ist

- gesundheitsschädlicher Drogen- und Alkoholkonsum



Zu einem dauerhaften Kapitalverlust können einige Faktoren im Unternehmen oder im Umfeld führen.

Was kann bei einem Investment alles schief gehen?



- Staatseingriffe, die das Geschäftsmodell ruinieren

- ein zu hoher Preis für das Investment

- disruptive Technologien, die das Geschäftsmodell ersetzen oder untauglich machen

- Konkurrenz, die die Rahmenbedingungen im Markt verändern und nur noch niedrige Margen zulassen.

- Ein Managementwechsel und das neue Management platziert neue Personen, die von der Erfolgsgeschichte abweichen und fördert eine andere Unternehmenskultur.

- Bei Unternehmen, welche von der Führungspersönlichkeit oder wichtigen Mitarbeitern abhängig sind. Der Abgang oder Tod dieser Personen kann zu einem Wertverlust des Geschäftsmodells führen.

- Betrug in der Bilanzierung und Rechnungslegung, zur Erkennung hilft der C-Score

- weitere Managerfehler

- Ablauf von wichtigen Patenten, Verlust von wichtigen Daten

- Verlust von Hauptabnehmern und -Zulieferern

- unverhältnismäßige Aufnahme von Fremdkapital

- Beteiligung an Übernahmeschlachten und die Zahlung von sehr hohen Preisen für Akquisitionen

- der Kunde erkennt den Nutzen oder Mehrwert des Produkts oder der Dienstleistung nicht

- sehr starre und unflexible Unternehmensstrukturen

- Unternehmensspionage

- Bestechung von Politikern und Kunden

- Verkauf von niedriger Qualität in Verbindung mit irgendwelchen Skandalen

- endlose Mitarbeiterstreiks


Die Aufzählung ist eventuell nicht ganz vollständig. Kann aber dennoch eine gute Grundlage für Investmententscheidungen sein, denn

"Wenn die Verluste minimiert werden, erzeugen durchschnittliche Gewinne überdurchschnittliche Ergebnisse" Benjamin Graham



Quelle: Cunningham(2005): Value-Investing - simplified: simplified S.20

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Kärcher - Weltmarktführer in Reinigungstechnik mit immer neuen Ideen

Ein Familienunternehmen mit immer neuen Erfindungen - Kärcher

Kärcher Bild
kaercher.com
Kärcher bringt immer neue Ideen auf den Markt und revolutioniert damit das alltägliche Leben eines jeden. Die neuen Reinigungsmöglichkeiten erreichen eine ungeahnte Vielfalt und Kärcher steigt zum Weltmarktführer in Reinigungstechnik auf. Wie fing die Tradition eines solchen Familienunternehmens an?

Alfred Kärcher immer auf der Suche nach Innovationen

Die Grundlage des Unternehmens wurde 1935 gelegt, Alfred Kärcher produziert seine eigenen Ideen im Bereich Heiztechnik. Das erste Patent bekam Kärcher auf seinen Salzbadofen zum Härten von Leichtmetallen. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang Kärcher 1950 der Einstieg in die Reinigungstechnik. Er konstruierte einen ersten Heißwasser Hochdruckreiniger und ging damit den ersten Erfolgsschritt in der langen Geschichte. Nachdem Alfred Kärcher 1959 verstarb, übernahm seine Frau Irene die Geschäftsleitung bis die 2. Generation der Familie, Johannes Kärcher und Susanne Zimmermann von Siefart, die Stelle besetzten und sie bis heute begleiten.


Internationalisierung unter der 2.Generation

Ab 1960 trieb Kärcher die Internationalisierung vorran. Bis 1970 eröffnete Kärcher Vertriebsstellen in der ganzen EU. Heute verfügt Kärcher über ein Netzwerk von 40.000 Vertriebsstellen  n 160 Ländern.

1974 weitete Kärcher sein Angebot neben den Hochdruckreinigern auf den Grundbedarf zur Reinigung aus, hierzu zählen Nass- und Trockensauger, Scheuersaugmaschinen, Kfz-Waschanlagen und Kehrmaschinen. Durch einen tragbaren Hochdruckreiniger gelang Kärcher 1984 eine weitere Innovation und damit der Eintritt in den Markt für private Haushalte. Im Laufe der Zeit entwickelte Kärcher auch Staubsauger für Wohnungen.

Durch große Projekte machte Kärcher weltweit auf sich aufmerksam. In einem eigens entwickelten Verfahren reinigte ein Hochdruckreiniger von Kärcher alle 284 Travertinsäulen des Petersplatzes in Rom. Nun bietet das Unternehmen auch Hochdruckreiniger für Fassadensanierung an, die bis zu 2500 Bar Strahlkraft generieren.


Die nächste Innovation ließ nicht lange auf sich warten. Kärcher brachte den ersten völlig autonomen Saugroboter RoboCleaner RC 3000 2003 auf den Markt. Allein im Jahr 2011 entwickelte das Unternehmen 100 neue Produkte, mit dem großen Ziel die Reinigungsarbeiten zu erleichtern.

Im Jahr 2016 erwirtschaftete Kärcher einen Umsatz von 2.326 Mio. € mit 11.900 Angestellten. Das Unternehmen hält allein 569 Patente und zeigt damit die dauerhafte Weiterentwicklung der Kärcher Produkte.

Quellen: 
https://www.kaercher.com/de/inside-kaercher/unternehmen/ueber-kaercher.html (Stand: 10.11.17)

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Steuern sparen durch langfristiges Investieren

Steuern sparen durch vernünftiges und langfristiges Investieren.

“Paradise Papers" das Schlagwort der Medien. Alle Personen sind bestrebt Steuern zu sparen. Steuern zu umgehen ist moralisch verwerflich und teilweise illegal. Es darf nicht gelten, dass der normale Bürger Steuern zahlt und der Reiche nur den Steuerberater.

Gut finden wir, wenn alle Bürger die Steuern aufschieben wollen, denn Steuern aufzuschieben ist das Ziel eines langfristigen Investors und vernünftig sowie sinnvoll.
Steuern sparen durch langfristiges Investieren

Durch die aufgeschobene Steuerpflicht hat der langfristige Investor die Möglichkeit, mehr produktive Vermögensgegenstände zu besitzen und arbeiten zu lassen. Unternehmensanteile als Vermögenswerte schaffen ihrerseits Arbeitsplätze, bringen Personen in Lohn und Brot und sorgen für weitere Steuereinnahmen im Normalfall.
Die aufgeschobene Steuer ist ein attraktives zinsfreies Darlehen vom Staat und das Beste: Die Fälligkeit bestimmt der Investor. Irgendwann muss man die Steuern zahlen, aber den Verkauf der Vermögenswerte kann man weit hinauszögern, umso länger arbeitet das Geld für den Investor und kann verzinst werden.



langfristiges Investieren lohnt sich




Die Rendite bei einem Investment ist höher, wenn der Kapitalertrag erst später versteuert wird. Voraussetzung ist natürlich die gleiche Rendite vor Steuern und der gleiche Steuersatz.
Vergleichen wir drei Investoren, welche sich über 20 Jahre mit einer jährlichen Rendite von 15 % sehr gut entwickelten. Wo ist der Unterschied der drei Aktien? Antwort: Die Investmentstrategie. Kurzfristige Investoren verkaufen jedes Jahr oder jedes dritte Jahr.

Die kurzfristig denkenden Investoren haben ein kurzfristiges Handelsmuster, die zittrigsten Investoren springen jedes Jahr zwischen den Aktien hin und her. Da auch ein solcher Investor jedes Jahr seine 15 Prozent mitnehmen kann, muss er diese jedoch immer mit dem Kapitalertragssteuersatz von 25 Prozent versteuern. So werden aus einem Zins von 15 % unterm Strich nur 11 % nach der Funktion:


 15% x (1 – Steuer von 25%) ist gleich 11. 

Aus einer Investition von 1000€ werden über einen Zeitraum von 20 Jahren mit jährlichen Trades respektable 8400 €. Der Investor, welche die Aktien jedes dritte Jahr tauscht, erzielt eine Nettorendite von 11,95% pro Jahr und erhält am Ende 9565€ ausgezahlt.

Ein Investor mit langfristigem Horizont erzielt eine jährliche Rendite nach Steuern von 13,4% - dank des Zineszinses, wenn er die Aktie erst nach 20 Jahren verkauft und dann erst die Kapitalertragssteuer anfällt. Insgesamt erhält der langfristige Investor aus seinen 1000 € am Ende der 20- jährigen Investitionsperiode rund 12300 € . Der kurzfristige Investor handelt jedes Jahr und erzielt rund 46 % weniger.

Brose - starkes Familienunternehmen aus Überzeugung

Brose wächst und gewinnt weiter Marktanteil in der Autozulieferbranche - Wie macht es das Familienunternehmen? 


Bild Brose
brose.com
Der Coburger Fahrzeugteilehersteller Brose ist zum Weltkonzern gewachsen und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von 6,1 Mrd. €. Mit insgesamt über 25.000 Angestellten ist das Unternehmen ein Global Player in der Automobilbranche. Der Grund für diesen Erfolg liegt in immer neuen Innovationen und einer ständigen Weiterentwicklung der bestehenden Systeme. 

Da sich die Autobranche gerade im Wandel befindet, wittert Brose eine große Chance weitere Marktanteile zu gewinnen und das Unternehmen erfolgreich zu vergrößern.

Entwicklung des Unternehmens


Alles begann mit einer Innovation. Max Brose gründete 1908 ein Autoteilehandel aufgrund der wachsenden Motorisierung der Fahrzeuge. Das Unternehmen wuchs sehr stark und daraus entstand der Wunsch, selbst Autoteile zu produzieren. Ab 1919 wurde die Metallwerke Max Brose&Co. zur Herstellung von Autoteilen gegründet. Ein erstes unglaublich erfolgreiches Produkt ist ein Fensterkurbelsystem, das sich durch hohe Sicherheit auszeichnete.

Mit der Produktion von 20l-Einheitskanistern brachte Brose ein Massenprodukt auf den Markt. Die automatisierte Produktion ließ Brose zum Marktführer wachsen. In den 50er Jahren produzierte Brose eine Schreibmaschine "Brosette", nach erfolgreichem Markteinstieg wurde das Konzept nach Indien verkauft. Der wirtschaftliche Aufschwung brachte Brose nach vorne, 1955 hat das Unternehmen 550 Angestellte. 1962 wurde der Fensterheber mit elektrischem Antrieb ausgestattet. Als zweiten Geschäftsbereich etablierte Brose verstellbare Sitze. 1968 starb der Unternehmensgründer Max Brose. Sein Lebenswerk Brose beschäftigte fast 1.000 Angestellte und erzielt einen Umsatz von 35 Mio. DM.




Wachstum unter Michael Stoschek


Mit 23 Jahren übernahm Neffe Michael Stoschek 1971 das Unternehmen, eine große Verantwortung. In den Branchen elektrische Fensterheber und Sitzverstellung war Brose weltweit führend. 1988 trat der Konzern erstmals international auf. Es wurden Produktionswerke in England, Spanien und Mexiko gegründet. Mit der "Just-in-Sequence" Lieferweise passte sich Brose perfekt an die Produktion der Autohersteller an. 
Ende 2005 beendete Michael Stoschek seine Arbeit im Unternehmen mit dem erfolgreichsten Geschäftsjahr seit Gründung. 2,2 Mrd. € Umsatz mit 8.900 Mitarbeitern an 37 Standorten. Neuer Geschäftsführer wird Jürgen Otto. 

In den nächsten 10 Jahren legte der Konzern ein unglaubliches Wachstum hin. Durch neue Werke in China, Nordamerika und Deutschland vergrößerte das Unternehmen seine Produktionskapazitäten. 
Brose ist für die Zukunft durch neue Innovationen gut aufgestellte. 8 % des Umsatzes investiert der Konzern in Forschung und Entwicklung.

Quelle:
https://www.brose.com/de-de/unternehmen/historie/2007-heute/ (Stand: 4.11.2017)
http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/mittelstand/familienunternehmer/brose-chef-michael-stoschek-ueber-alle-grenzen/20509124.html (Stand: 4.11.2017)

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